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Stromsparen: von der Kür zur Pflicht

18.09.2012 von

Seit Jahren setzt sich die Stiftung für Konsumentenschutz SKS dafür ein, dass Stromsparen für Privathaushalte attraktiv wird. Wir sind überzeugt, dass jede eingesparte Kilowattstunde mehrfachen Nutzen erzeugt und daher Sparmodelle gefördert werden müssen. Doch in unserem Land haben die wenigsten Stromfabrikanten und -lieferanten oder deren Besitzer den unermesslichen Wert des Stromsparens erkannt.

Der Beweis ist längst erbracht

Als eindrückliches und langjähriges Beispiel für den Nutzen von Sparmodellen steht die Situation in Kalifornien: Seit den 1970er-Jahren wird die Stromwirtschaft belohnt, wenn sie weniger Strom produziert als im Voraus festgelegt. Die Auswirkungen sind eindrücklich: Heute verbraucht ein Durchschnittskalifornier einen Drittel weniger Strom als ein Durchschnittsamerikaner und der Stromabsatz Pro-Kopf hält sich seit Jahrzehnten auf gleichem Niveau.

In der Schweiz sind wir jedoch von solchen Eingriffen in die «freie Stromwirtschaft» mindestens so viele Meilen entfernt, wie die geografische Distanz unseres Landes zu Kalifornien misst. Wir müssen daher kleinere Schritte und Alternativen umzusetzen versuchen.

Grundtarife abschaffen

Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt gerät wegen seiner Stromrechnung kaum in finanzielle Nöte und hat in der Regel keine Ahnung, wie hoch der Betrag der vierteljährlichen Stromrechnung ist – eine Beeinflussung des Verhaltens über das Portemonnaie scheint deshalb auf den ersten Blick wenig erfolgreich. Es ist aber erwiesen, dass sich Nutzerverhalten sehr schnell ändern, wenn spürbare finanzielle Einsparungen erreicht werden können. Auch beim Stromverbrauch könnte dieser Umstand genutzt werden: Würden die ungerechtfertigt hohen «Grundtarife» oder «Sockelgebühren» auf ein Minimum beschränkt, könnte stromsparendes Verhalten endlich monetär belohnt werden. Doch bisher haben nur die vier Stadtwerke von Zürich, Basel, Lausanne und Genf diese Abrechnungsumstellung getätigt und sind – aller Unkenrufe zum Trotz – deswegen nicht in finanzielle Schieflage geraten. Trotz mehrfacher Intervention von unserer Seite sehen die anderen Stromlieferanten bislang keinen Bedarf, diese faire Verrechnungsart einzuführen.

Die Volksmeinung ist gefragt

Um den äusserst zögerlichen offiziellen Stromspar-Bemühungen endlich Schub zu verleihen, braucht es die Stimme des Volks. Seit einigen Tagen läuft die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Für eine sichere und wirtschaftliche Stromversorgung (Stromeffizienz-Initiative)». Die Initiative sieht ein verbindliches Stromeffizienzziel vor, ohne vorzugeben, wie das erreicht werden kann. Ideen zur Umsetzung gibt es einige, unter anderem die beiden obengenannten. Das politische System in der Schweiz würde vermutlich dazu führen, dass ein Puzzle von Massnahmen zur Auswahl stünde und die landesübliche Autonomie zu einer Massnahmenvielfalt führte.

Wichtigster Pfeiler: Stromeinsparung

In der neuen Energiestrategie muss dem Stromsparen die grösste Beachtung geschenkt werden: Allein mittels Effizienzmassnahmen könnte schliesslich in 20 Jahren auf die Stromproduktion von mehr als vier Kernkraftwerken in der Grösse Mühleberg verzichtet werden. Unverantwortlich, wer solche Potenziale nicht bis auf die letzte Kilowattstunde ausnutzt!

Stromsparen ist der Schlüssel für eine bezahlbare Energiewende mit Versorgungssicherheit. Welche Massnahmen zum Ziel führen, ist sekundär – nur verzögertes Handeln ist definitiv keine Option mehr.

Zur Autorin

Gastautorin Sara Stalder ist Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz SKS.





Kommentare (9) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

Kommentar von Roland Jost. 20.09.2012, 10:23

Herr Jost,

Die von ihnen erwähnten Smart Grids haben Potential wenn es smarte Haushalte und lokale Stromspeicher gibt.
Ein Smart Grid überwacht und steuert/beeinflusst alle Stromkonsumenten und -produzenten einer Stromregion um damit Produktions-/Verbrauchsschwankungen zu dämpfen und die Ökonomie zu verbessern. Bei Strommangel können z.B. Haushaltskühlschränke, Waschmaschinen etc. abgeschaltet werden, bei Stromüberschuss Batterien von Elektroautos geladen werden. Anstatt Niedrigtarif nur in der Nacht wäre Niedrigtarif jederzeit bei Stromüberschuss möglich.
Unter heutigen Verhältnissen haben Tests aber Stromeinsparungen von nur 5% Strom erbracht. Bei mehr Stromschwankungen durch mehr EE können smart grids wichtig werden.

Zum Wirtschaftswachstum: 1% Bevölkerungszunahme in der Schweiz schafft schon 1% Wirtschaftswachstum. Zum Wirtschaftwachstum gehört – neben der Güterproduktion/konsumation – beispielsweise auch Wachstum im Gesundheitswesen.
Ein Übergang zu weltweiter Versorgung mit EE ist ohne Wirtschaftswachstum nicht möglich. Lesen sie dazu den Beitrag Privates Kapital für die globale Energiewende.

Im ETH-Klimablog plädiert vor allem der Kommentator Michael Dittmar für die Wirtschaftsschrumpfung. Es bräuchte dann keine erneuerbaren Energien mehr ausser die die es in der Schweiz schon hat (Wasserkraft), denn das Einkommen und die Haushaltsgrössen würden schrumpfen, Autos wären zu teuer und die meisten Elektrogeräte würden nicht mehr gebraucht.
Falls sie sich seiner Meinung anschliessen könnten sie ja eine Initiative starten, vielleicht mit dem Namen: „Vorwärts Zurück in der Schweiz“

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

Sehr geehrte Frau Stalder,
Die Abschaffung der Grundtarife müsste durch die Politik gefordert werden und zwar schweizweit. In Kombination mit der Online-Information des jeweiligen Stromverbrauchs UND der Kosten in jedem Haushalt und den Unternehmen, könnte mit Sicherheit eine Verbrauchsreduktion erreicht werden. Dazu müsste die Umsetzung eines Smartgrids vorangetrieben werden. Ob wir allerdings die Politik mit der lancierten Initiative dazu bringen die erforderlichen Rahmenbedingungen festzulegen bezweifle ich.

Wirtschaftswachstum, das Mass aller Dinge!
Es wird sich bald zeigen, dass es ein weiterhin exponentielles Wirtschaftswachstum nicht mehr gibt, weil wir einfach nicht noch mehr Produkte konsumieren können. Damit ist auch eine Berechnung des Energieverbrauchs auf der Basis von Zuwachsraten durch Wirtschaftswachstums irreführend und falsch.
Leider nimmt die Politik und die Mehrheit der Bevölkerung diese offensichtlich auf uns zukommende Veränderung (noch) nicht zur Kenntnis. Weshalb? Ich nehme an, dass die Politik und ihre Vordenker, einfach keine Vorstellung haben wie eine Zukunft ohne Wachstum auf einer endlichen Erde aussehen könnte.

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Hoi Michael,

Das Wachstum ist nötig, weil alle es antizipieren, sogar fest damit rechnen. So gibt es neben der offiziellen Staatsverschuldung eine versteckte Staatsverschuldung, also (Zitat Wikipedia)“ eine Kreditaufnahme, die von einem staatlichen Haushalt veranlasst und diesem wirtschaftlich zuzurechnen ist, aber nicht in diesem Haushalt ausgewiesen wird.“ Dazu gehören z.B. versprochene Sozialleistungen, die nur erbracht werden können, wenn die Wirtschaft wächst, denn oft ist auch die Alterung der Bevölkerung nicht in die Rechnung mit einbezogen. (Zitat) „7,85 Billionen Euro, mehr als das Dreifache des Bruttoinlandsprodukts, fehlen derzeit dem [deutschen] Staat, um diese Verschuldung abzutragen und die Zukunftslasten zu schultern.“

Nun zurück zum Thema Stromsparen.
Man muss unterscheiden zwischen dem Stromsparpotential und dem realistischerweise Erreichbaren.
Meine untenstehende Annahme, ein Einpersonenhaushalt könne mit 500 kWh pro Jahr auskommen, ist ein solches überzogenes, unrealistisches Beispiel, denn es sind nur wenige, die bezüglich Sparen zum Äussersten gehen.
Das von S.A.F.E berechnete Stromsparpotential für die Schweiz berechnet ein Stromeinsparpotential von 26 TWh bis 2035, was unter Berürcksichtigung des Wachstums einen Bedarf von nur noch 46 TWh im Jahr 2035 ergibt. Das wird aber nur erreicht, wenn jedes neu gekaufte Strom konsumierende Gerät zur effizientesten Geräteklasse gehört. In der Industrie müssten alle Elektromotoren durch die effizientesten, die es gibt, ersetzt werden.
Praktisch ist eine solche Hypereffizienz allerdings kaum zu erreichen. Der Energieverbrauch ist nur ein Kriterium für eine Neuanschaffung. Mit viel poltitischem Durck kommt man vielleicht halbwegs zur möglichen Maximaleffizienz.

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Hoi Martin,

deine Denkweise ist nicht gerade flexibel..
„Um doppelt so viel zu produzieren benötigt eine Industriefirma ohne Umstellung des Produktionsprozesses doppelt soviel Strom.“

na, genau darum geht es ja eine Umstellung der Produktion.
Weg von den „sinnlosen“ Konsumguetern ..
damit schlaegst du etliche Fliegen mit einer Klappe!

„Das Produktionswachstum ist nötig, damit es das von allen gewünschte Wirtschaftswachstum gibt.“

von .. fast allen.
Die Zahl derer die verstehen
„ewiges exponentielles Wachstum auf einem begrenzten Planeten
ist unmoeglich“ .. steigt.

ansonsten erinnere ich mich an Kommentare von dir selber
die deiner neuen Idee widersprechen. smile

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Sehr geehrte Frau Stalder,
Mit der Aussage „Seit Jahren setzt sich die Stiftung für Konsumentenschutz SKS dafür ein, dass Stromsparen für Privathaushalte attraktiv wird. „ setzen sie tatsächlich auf das richtige Pferd: In den Privathaushalten besteht das grösste Sparpotential, wie folgende Überlegung zu den mit Strom produzierten Gütern zeigt: Um doppelt so viel zu produzieren benötigt eine Industriefirma ohne Umstellung des Produktionsprozesses doppelt soviel Strom. Das Produktionswachstum ist nötig, damit es das von allen gewünschte Wirtschaftswachstum gibt. Ein Privathaushalt dagegen produziert lediglich Licht, Schall, TV-Bilder, Kochwärme, Kühlschrankkälte und dergleichen und es gibt keinen zwingenden Grund jedes Jahr mehr davon zu produzieren. Ohne Mühe lässt sich ein Szenario für einen Einpersonenhaushalt beispielsweise ausdenken, wo man alle zeitgemässen Dienstleistungen mit einem Bruchteil der standardmässig verbratenen Energie bekommt: Dazu verwendet man Licht nur dort wo man es braucht und aus LED-Quellen ; TV, Radio, Zeitungen, EMail und Computerspiele kommen vom Tablet-Computer; ein möglichst kleiner AA+-Kühlschrank und ein Mikrowellenofen runden die Elektro-Geräteschar ab. Geschirrwäsche erledigt man manuell und mit Warmwasser spart man. So kommt man auf 500 Kilowattstunden, also 4 Mal weniger als der Normverbrauch.
Das (theoretische) Sparpotential bei Privaten ist also gewaltig. Leider macht der von den Privathaushalten konsumierte Strom in der Schweiz aber nur 1/3 des gesamten Stromverbrauchs aus und in den anderen Bereichen sind Einsparungen schwieriger zu erzielen. Bis jetzt übrigens muss man auch bei den Haushalten nur von Einsparmöglichkeiten sprechen, denn abgenommen hat der Stromverbrauch in den privaten Haushalten bis jetzt nicht.

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Hoi Martin,

„Fazit: 65% Wirtschaftswachstum zwischen 2010 und 2050 bei starker Bevölkerungszunahme ist wohl unvereinbar mit Stillstand beim Stromverbrauch.“

da stimmen wir ueberein. Aber wie ist es mit
ein Rueckgang beim Strom/Oelverbrauch pro Kopf
und Jahr um x% entspricht einer Wirtschaftskrise von y%.

und
„rein theoretisch kann man mit viel weniger unter Umstaenden
sogar besser leben. Allerdings nicht wenn die Umwelt zerstoert ist
und wir alle in Beton-Gettos etc wohnen muessen.

Dazu passend:

http://www.nmfs.noaa.gov/stories/2012/09/09_13_12disaster_determinations.html

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@Kommentar von Michael Dittmar. 18.09.2012, 14:11

Michael Dittmar: Die Pro-Kopf-Verbrauch sank in den PIIGS-Ländern
Martin Holzherr, Sarah Stadler: Meine implizite Annahme und sicher auch die von Frau Stalder war, dass die Schweiz weiterhin wächst – und zwar nicht nur von der Bevölkerung her sondern auch wirtschaftlich. Da die Bevölkerung um 1% pro Jahr zunimmt, muss die Wirtschaft sogar noch etwas mehr wachsen.
Unter diesen Bedingungen – die auch im Paradebeispiel Kalifornien gültig waren – sank bisher noch in keinem Stromsparversuch der Pro-Kopf-Verbrauch.

Niemand von den Autoren hier hat je angenommen, die Wirtschaft könne schrumpfen. Im Gegenteil wird immer wieder betont, auch eine „grüne Wirtschaft“ sei eine Wachstumswirtschaft.
Im Beitrag von Lukas Bretschger Die grünende Wirtschaft liest man dazu: „Ein Wachstum wird nicht verunmöglicht, sondern leicht verzögert. Für gewisse Branchen ergeben sich sogar eindeutige Vorteile.“
In Energiezukunft Schweiz liest man gar: „Ein robustes Wirtschaftswachstum von im Mittel 65% im Zeitraum von 2010 bis 2050 lässt sich für alle Szenarien schätzen, wobei es beim Ausstieg aus der Kernenergie etwa ein Jahr länger zur Erreichung des gleichen Wohlstandsniveaus braucht. Alle Wirtschaftssektoren weisen ein Wachstum aus, wobei, bedingt durch die angestrebte Energiewende, sich manche schneller als andere entwickeln.“

Fazit: 65% Wirtschaftswachstum zwischen 2010 und 2050 bei starker Bevölkerungszunahme ist wohl unvereinbar mit Stillstand beim Stromverbrauch.

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„Sonst müsste der Pro-Kopf-Verbrauch sinken, was bisher noch nirgends geschah.“

ach wirklich?
schauen wir mal in die Krisen Laender der OECD..
(Gr, It, SP, Ir, Port..)
http://www.iea.org/stats/surveys/mes.pdf

ausser Spanien +1.5% alle rund 1.5% tiefer als vor einem Jahr
Portugal sogar -8.3%

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Sehr geehrte Frau Stalder,
Stromsparpolitik hat in keinem mir bekannten Fall und in keiner politischen Einheit (Land/Gliedstaat) zu einer deutlichen Reduktion des Stromverbrauchs geführt. Typischerweise wird mit Stromsparen der Pro-Kopf-Stromverbrauch stabilisiert. Auch im von ihnen als positives Beispiel gewählten Kalifornien ist das so. Dort hat sich seit Einführung der Stromsparförderung seit den 1970er Jahren der Stromverbrauch Pro-Kopf nicht mehr erhöht, in den übrigen USA aber schon, weshalb Kalifornier heute (nach 40 Jahren Stromsparen) 1/3 weniger Strom verbrauchen als sonstige US-Bürger, denn sie verbrauchen Pro-Kopf immer noch gleich viel wie vor 40 Jahren, während die übrigen US-Bürger zugelegt haben.

Es ist mir deshalb ein Rätsel wie sie folgendes erreichen wollen: (Zitat)„Allein mittels Effizienzmassnahmen könnte schliesslich in 20 Jahren auf die Stromproduktion von mehr als vier Kernkraftwerken in der Grösse Mühleberg verzichtet werden. „

Solche eine Behauptung ist schlicht Unfug oder aber höchst irreführend. Unfug ist diese Behauptung, wenn man den realen totalen Strombedarf und -verbrauch der Schweiz in 20 Jahren nimmt. In 20 Jahren ist die Wohnbevölkerung der Schweiz aufgrund des Zuzugs um mehr als 20% grösser und selbst bei gleichbleibendem Pro-Kopf-Verbrauch wird der Stromverbrauch total höher sein. Irreführend ist die Behauptung, wenn sie mit der Stromeinsparung einfach die Einsparung gegenüber einer Zukunft ohne Stromsparen nehmen. Es stimmt natürlich, dass mit Stromsparen der Stromverbrauch weniger stark steigt als ohne. Eventuell bräuchten sie im Nicht-Spar-Szenario 4 kleine AKW’s mehr gegenüber dem Sparszenario, das stimmt. Doch trotz allem, braucht es in 20 Jahren in einer Schweiz mit 9.5 Mio Einwohnern mehr Strom als heute. Sonst müsste der Pro-Kopf-Verbrauch sinken, was bisher noch nirgends geschah. Wer weiss – vielleicht passiert das in CH zum ersten Mal und ein Wunder erwartet uns.

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