ETH-Klimablog - Politik - Klimaverhandlungen: Die kommenden Jahre sind Schicksalsjahre

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Klimaverhandlungen: Die kommenden Jahre sind Schicksalsjahre

10.01.2012 von Prof. , ETH Zürich

Was haben die Klimaverhandlungen von Durban gebracht? Viele Stimmen – insbesondere Umweltverbände – lamentierten vor Weihnachten schwarzmalerisch, dass das 2°C-Ziel nun nicht mehr erreichbar wäre, da das in Durban beschlossene neue internationale Klimaschutzabkommen erst ab 2020 in Kraft treten könne. Das sei zu spät, um einen gefährlichen Klimawandel noch abwenden zu können. Einige wenige amerikanische Industrievertreter behaupteten hingegen, dass keinerlei Anlass zu Besorgnis bestünde, da die Welt auf dem jetzigen Kurs problemlos das 2°C-Ziel erreichen könne. Was trifft zu?

Die Situation nach den Klimaverhandlungen in Durban

Als Wissenschaftsvertreter nehme ich seit Jahren an den internationalen Klimaverhandlungen teil. Ich schätze, gestützt auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, beide der genannten Positionen als falsch ein. Ja, die Klimakonferenz von Kopenhagen 2009 war eine Entgleisung. Doch die Konferenz von Cancun 2010 hat den Verhandlungszug wieder auf die Geleise zurückgestellt. Und Durban 2011 hat den Zug wieder in Fahrt gebracht. Zudem erst noch in der richtigen Richtung: Das erstrebenswerte Ziel, die Erderwärmung auf 2°C gegenüber vorindustriellen Verhältnissen zu begrenzen, wurde nochmals fest verankert.

Wieso sollte es also nicht möglich sein, dass der Zug das gewünschten Ziel erreicht? Und wer behauptet, die Verhandlungen seien gescheitert, weil sie mehr hätten erreichen sollen, verlangt das Unmögliche und läuft Gefahr, wieder wie in Kopenhagen 2009 bloss nach den Sternen zu greifen, statt etappenweise wirklich realisierbare politische Ziele anzustreben.

Wie sind die Aussichten, das 2°C-Ziel einzuhalten?

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, notabene mit Beteiligung der ETH Zürich (Rogeli et al., 2011, >hier), haben gezeigt, dass für ein wahrscheinliches Einhalten des 2°C-Ziels (≥66%) weltweit die Treibhausgasemissionen bis spätestens 2020 ihren Zenit überschritten haben sollten (siehe auch Blogbeitrag >hier). Handeln wir rasch, könnten wir also spätere drastische und teure Reduktionen vermeiden. Der Beschluss von Durban stützt dies: Er verlangt adäquat, bis 2015 ein neues Abkommen zu verabschieden. Dieses soll alle Länder, also auch die USA und China, miteinbeziehen und nach der anschliessenden Ratifizierung durch die 194 Mitgliedstaaten ab 2020 in Kraft treten. Ein äusserst anspruchsvolles, doch bei entsprechenden Anstrengungen erreichbares Ziel. Und die weltweiten Treibhausgas-Emissionen müssen nicht notwendigerweise weiter ansteigen, denn die Aussicht auf ein strenges Regime ab 2020 sollte schon im Vorfeld Wirkung zeigen – und damit rückt die Einhaltung des 2°C-Zieles wieder in greifbarere Nähe.

Natürlich droht das 2°C-Ziel mit jedem Jahr ohne bindenden Beschluss weiter in die Ferne zu rücken. Es ist aber immer noch erreichbar. Das stimmt mich zuversichtlich, insbesondere, wenn bei den internationalen Klimaverhandlungen die abzusehenden Schwierigkeiten gezielt angegangen werden: Vieles hängt nach wie vor von den USA ab und davon, dass die durch das bisherige Abseitsstehen der USA verursachte Blockade aufgebrochen werden kann. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Amerikaner ihre ureigensten Interessen endlich wahrnimmt und griffigen Schutz vor einem gefährlichen Klimawandel verlangt.

Neues Klimaabkommen per 2015 verlangt volle Aufmerksamkeit

Was mir jedoch Sorgen macht, ist, dass aus wissenschaftlicher Sicht grösste Dringlichkeit angesagt ist (siehe auch Blogbeitrag >hier). Demgegenüber kontrastiert – als ob wir alle Zeit hätten – das Ausmass öffentlicher Aufmerksamkeit an nie enden wollenden klimawissenschaftlichen Scheindisputen, wie beispielsweise dem Einfluss der Sonne oder anderen Detailfragen. Lesen Sie dazu auch folgenden Blogbeitrag >hier, der das schön zeigt. Dabei verdient das neue Klimaabkommen per 2015 unsere volle Aufmerksamkeit. Wie viel wirklich erzielbare Emissionsreduktionen soll ein Land erbringen? Ein griffiges Abkommen erfordert von allen Beteiligten eine sorgfältige Beantwortung dieser schwierigen Frage in wenigen Jahren. Beispielsweise dürfen da Fragen zur Anpassung oder zum wissenschaftlichen Hintergrund ruhig noch etwas warten. Schliesslich geht es ja bloss darum, eine «No-Regret-Versicherung» gegen gefährlichen Klimawandel abzuschliessen.

Bleibt uns also genügend Zeit? Wenn wir den Fuss rasch und energisch dazwischenhalten, ja. Mit dazwischen meine ich, zwischen die für Jahrtausende zuschlagende Türe zu einer noch einigermassen erträglichen Zukunft ohne gefährlichen Klimawandel. Die kommenden Jahre bis 2015 sind Schicksalsjahre. In diesem Sinne ein Gutes Neues Jahr!

Zum Autor

Andreas Fischlin ist Professor für Systemökologie an der ETH Zürich. Persönliches Zitat und Biografie





Kommentare (92) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

Hier noch ein paar harte Zahlen fuer die
Klimaentwicklung der letzen 10 Jahre.

http://www.wmo.int/pages/mediacentre/press_releases/documents/943_en-figure1-3.pdf

Figure 3 sollte eigentlich jeden Zweifler zum Nachdenken
bringen.

und mehr hier:

http://www.wmo.int/pages/mediacentre/press_releases/pr_943_en.html

(Peter,
versuche mal zu antworten ohne von deinen blogger Freunden zu
kopieren.. smile)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Kommentar von Andreas Rochow.

Sehr geehrter Herr Rochow,

Sie zitieren Helmut Schmidt wohl desshalb, weil er eine weitverbreitete Aus-dem-Bauch-Meinung vertritt: Er kann sich schlicht nicht vorstellen, dass der Mensch das Klima verändern könne, “so etwas können sich nur die Amerikaner ausdenken”, hat er jedenfalls einmal gesagt (selbst am TV aus seinem Mund gehört). Da Schmidt ein Vielleser ist – was er ja auch sein muss, wenn er zu jedem Thema eine Meinung hat – hat er auch schon anderes zum Thema gesagt (auch hier), bleibt aber bei seiner negativen Einschätzung des Welt-Klimarats (die sollen doch den Politikern nicht dreinreden?).

Was er häufig sagt und was sicher stimmt ist folgendes: Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt.
Doch klimatische Wechsel hatten schon in der kurzen Menschheitsgeschichte grosse Auswirkungen (Begünstigung von Völkerwanderungen, Ende der Maya-Zivilisation). Der Klimawandel, den der moderne Mensch mit den von ihm ausgestossenen Treibhausgasen vorantreibt, kommt zudem erst dann zum Halt, wenn die Emissionen enden. Das ist eine beunruhigende Perspektive.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Kommentar von Andreas Rochow. 28.02.2012, 13:29

“Bedauerliches Niveau, danke, das muss ich nicht haben.”

stimmt Naturwissenschaft und Mathe ist nicht fuer jeden.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Michael Dittmer

Bedauerliches Niveau, danke, das muss ich nicht haben.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 1

Herr Rochow,

Helmut Schmidt als Kronzeuge der Wissenschaft?

Wie waere es mal statt ueber Politik etwas ueber
Grundlagen der Physik zu lesen
(das CO2 Problem lassen wir mal beiseite, ist wohl zu
kompliziert)?
Zum Beispiel den Satz von der Erhaltung der Energie
oder etwas Mathematik?

Bei einem jaehrlichen Wachstum von 1%, 2%,3%, 5%
wie lange dauert es bis man eine Verdopplung
bekommt?

oder

Wenn man vom (natuerlichen) Kapital A0
jedes Jahr einen Anteil a/Jahr verbraucht..
z.b. 0.025 von A0 (40 Jahre Reichweite.. wie beim Oel)
wie lange kann man das machen

und was passiert wenn der Verbrauch jedes Jahr um
a) 2% waechst?

b) durch neue Funde das urspruengliche Kapital jedes
Jahr um 0.5% waechst
(wir verbrauchen heute etwa 4 mal mehr Oel pro Jahr
als wir neu finden.

Danach fragen wir H. Schmidt ob er die Konsequenzen
davon kennt (oder ob er “apres moi le deluge” erklaeren wird)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Wenn Weisheit auf Klima trifft.

“Dieser Weltklima-Rat hat sich selbst erfunden, den hat niemand eingesetzt. Die Bezeichnung Weltklima-Rat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt, auch und vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt.”

Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Kommentar von Andreas Rochow. 27.02.2012, 13:49

Besten Dank Herr Rochow für die Zusammenstellung einiger klimatologischer Streitpunkte.

CO2+Warmzeit: Gab es Eiszeiten/Warmzeiten ohne entsprechende atmosphärische CO2-Pegel?
Antwort CO2+Warmezeit: CO2, Landmassenverteilung, periodische Änderungen der Erdbahn und schwächere Sonneneinstrahlung in der Frühzeit der Erde bestimmten die Temperaturen. CO2-Pegel änderten sich zum Teil in kurzer Zeit weswegen eine Zuordnung CO2/Temperatur schwierig sein kann (siehe hier) . Doch einen Zusammenhang CO2/Temperatur lässt sich in der Klimageschichte nachweisen.

CO2-Herkunft Ist es nicht überhaupt so, dass all der organische Kohlenstoff auf und unter der Erde durch Photosynthese zunächst der Atmosphäre entnommen wurde?
Antwort CO2-Herkunft Nein. Eine wichtige Quelle für neues CO2 sind Vulkane. Heute stösst der Mensch aber mehr CO2 aus als alle Vulkane. Vulkane kühlen die Amtosphäre kurzfristig, heizen sie aber langfristig über das emittierte CO2 auf.

Antarktische Eiszunahme? Nein, aber die Antarktis ist sehr kalt. Zu kalt noch für ein schnelles Auftauen.

Temperatur steigt vor CO2? Am Ende einer Kaltphase unserer Eiszeit steigt zuerst die Temperatur, dann der atm.CO2-Pegel, was die Erwärmung verstärkt. Der Wechsel von Kalt- zu Warmzeit wird durch die Milankovich-Zyklen ausgelöst nicht durch das CO2.

Meeresspiegelanstieg bleibt aus? Der Meeresspiegel ist zwischen 1993 und 2010 (wahrscheinlich) stärker angestiegen als zuvor.

Globale Erwärmung letzte 13 Jahre? 1997/98 war ein extremes El-Nino Ereignis mit erhöhter globaler Temperatur. Ohne 1997/98 gibt es einen Temperaturanstieg in dieser Zeitperiode.

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@Martin Holzherr
Danke. Der Glaubwürdigkeit des IPCC speziell und der Klimawissenschaft im Allgemeinen haben die genannten Fälle auf jeden Fall geschadet. Wäre da noch der prominente und hochgeehrte Klimaalarmist Al Gore, dem man wirklich jede Lüge locker durchgehen lässt. Weshalb stellt man das nicht klar? Weil er kein Skeptiker ist. Oder schau ich mir die Climate Research Unit der University of East Anglia mit Professor Phil Jones an: Climategate, “Hide the decline”. Anderswo werden wissenschaftliche Schwindeleien und Manipulationen härter geahndet. Die Kommetare der Klimawissenschaftler hierzu sind dürftig – “Hide the fake!”
Schließlich:
– Paleoklimatologen verweisen immer wieder darauf, dass die ferne Vergangenheit Warm- und Eiszeiten hatte, ohne dass dafür CO2 ursächlich wäre. Ist es nicht überhaupt so, dass all der organische Kohlenstoff auf und unter der Erde durch Photosynthese zunächst der Atmosphäre entnommen wurde? Nur ein kleiner Teil davon wird an die Atmosphäre zurückgegeben; Ausmass und Tempo der daraus resultierenden globalen Erwärmung sind doch strittig – der behauptete Konsens besteht nicht.
– Das Abschmelzen des arktische Eises und das gleichzeitige Wachsen des Antarktis werden durch Prinzipien bewirkt, die nicht in gängigen Klimamodellen enthalten sind.
– Passt das Zeitintervall von 800 Jahren zwischen Temperaturanstieg und Anstieg der CO2-Konzentration in die vom Weltklimarat favorisierte Theorie?
– Wo bleiben Anstiege des Meeresspiegels, wie sie Al-Gore vorhergesagt hat?
– Hat die globale Erwärmung in den letzen 13 Jahren überhaupt stattgefunden oder haben wir mehr Zeit für Anpassungen als die Klimaalarmisten befürchtet hatten?

(Übereinstimmung gibt es mit einer Wirkung des CO2 auf die globale Temperatur, allerdings ist das Ausmaß der anthropogenen Ursachen eher 5% als 50%.)

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@Kommentar von Andreas Rochow. 27.02.2012, 0:17

Herr Rochow,

“Ich dachte hier geht es um Klimafragen…”

na, bei ihren Beitraegen ging es mehr um angebliche Skandale
als um Klimafragen.

Aber bitte, sie duerfen trotzdem gerne auf meine Frage
zu ihrem geistreichen Beitrag antworten.

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@Andreas Rochow

Herr Rochow, vielleicht haben sie ja recht damit, dass im IPCC eben nicht nur reine Wissenschaftler sitzen, sondern Überzeugungs-“täter”. Was der IPCC macht – Zusammenfassungen von Forschungsergebnissen – geht sicher über rein wissenschaftliches Arbeiten hinaus, denn die existierenden Arbeiten werden gewichtet und in den Zusammenhang einer Gesamtaussage gestellt. Dass der IPCC auch viele “graue Literatur”, z.B. WWF-Reports mitberücksichtigt deutet noch stärker darauf hin, dass er auch eine Art Mission hat und es nicht nur um eine neutrale Zusammenstellung von wissenschaftlichen Arbeiten geht.

Neben dem Fall von Paul Reiter, der sich durch den IPCC vereinnahmt fühlte, gibt es auch noch den Fall von Chris Landsea, einem Hurrikanexperten, der erleben durfte wie Kevin Trenberth eine Aussage zur Entwicklung der Hurrikanaktivität im Rahmen der globalen Erwärmung machte ohne sich mit Chris Landsea abzusprechen.

Doch all dies spricht weder für noch gegen die wissenschaftliche Erkenntnis, dass es eine menschengemachte globale Erwärmung gibt. Wissenschaft als l’art pour l’art wäre für die Menscheit sowieso wenig relevant und Interessen gibt es überall.

Um nun ins andere Lager – das Lager der Skeptiker – zu wechseln: Es ist mir unverständlich, dass sie Vahrenholts Buch hochloben, enthält es doch fast nichts Neues und ist nur ein Aufguss alter Skeptikerkonstrukte. Die Klimawissenschaft hat sich übrigens durchaus mit der Rolle der Sonne beschäftigt und auch dekadische und multikdekadische Oszillationen berücksichtigt. Nur genügen die eben nach Ansicht der meisten Klimawissenschaftler nicht, um die Erwärmung der letzten Jahrzehnte zu erklären. Zudem gibt es wenig Zweifel an der Rolle der Treibhausgase im Klimageschehen.

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@ Michael Dittmer
Nun machen Sie doch bitte Brecht nicht auch noch zu einem Zeugen der Klimaalarmisten. Der gleiche Brecht hat auch einen Banküberfall geistreich zu einer Petitesse erklärt. Ich dachte hier geht es um Klimafragen…

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Herr Rochow,

“Arme Leute aus reichen Ländern werden gezwungen, Ihr Geld reichen Leuten aus armen Ländern zu geben.”

koennen Sie das mal erklaeren?

und dann erklaren sie gleich mal weiter warum
sowohl die Menschen in Nigeria (vom Oel) und die Menschen
im Niger (vom Uran) unter der Ausbeutung ihrer Schaetze leiden?

Nach Brecht: “waere ich nicht arm, waerst du nicht reich”

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Mich interessieren die Aussagen (2007) des Entomologen und Tropenmediziners Professor Paul Reiter, der sich verzweifelt dem Konsensus mit dem IPCC-Bericht entzog und dennoch auf der Konsensus-Liste aufgeführt wurde. Er hat gegen die Falschaussage gekämpft, zwischen der Klimaerwärmung und Malariaepidemien bestünde ein kausaler Zusammenhang. Die Alarmisten wollten aber das schöne emotionale Thema nicht aufgeben. Reiter beschreibt, dass in der IPCC-Schlussredaktion auch Personen ohne jegliche wissenschaftliche Reputation tätig waren. – Ist er auch ein Lügner?
Feine Wissenschaft, wo das Ergebnis von vornherein feststeht und alles andere passend gemacht wird. – Sie, Herr Professor Fischlin, sollten vielleicht nochmal über Wissenschaftsethik nachdenken.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Der Klima-Millionär und Friedensnobelpreisträger Al Gore sollte durch Klimawissenschaftler wegen seiner Fälschungen, Lügen und Übertreibungen an den Pranger gestellt werden. Wird er aber nicht, weil sein unlauteres Vorgehen dem IPCC ideal in den Kram passt! Von der Wissenschaft hat sich das Klima-Thema schon längst losgesagt. Nach Waldsterben und Peak Oil musste ein neues Kampagnenthema her. Es lenkt ungemein von anderen wichtigen Politikthemen ab und hat Abermilliarden Dollar in Bewegung gesetzt: Arme Leute aus reichen Ländern werden gezwungen, Ihr Geld reichen Leuten aus armen Ländern zu geben. Diskutiert werden kann das Thema nicht, wie Prof. Andreas Fischlin am 24.02.3012 im DRS betonte. Immerhin geht es um die Rettung der Welt! Das ist der pure Größenwahn!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Am 24.02.2012 hat Herr Professor Andreas Fischlin (den abwesenden) Prof. Vahrenholt in einer DRS-Sendung einen Lügner genannt, dessen Buch “pseudowissenschaftlich” bezeichnet und dem Journalisten Alex Reichmuth vehement widersprochen, als dieser Fischlins Verbindung mit dem IPCC erwähnte. Kein einziges Faktum kam auf den Prüfstand! Fischlin hat mit diesem Medienauftritt erneut unter Beweis gestellt, dass er zu den Klima-Katastrophikern gehört und dass ihm eine ergebnisoffene Forschung fern liegt. Bedauerlich. Man sollte noch einmal genau hinschauen: Ist Herr Fischlin wirklich ein kritischer, glaubhafter Wissenschaftler, der wissenschaftlichen Zweifel kennt? Ich habe nach Lesen des wunderbaren Buches “Die kalte Sonne” von Vahrenholt und Lüning (mit renommierten Wissenschaftlern als Co-Autoren!) den deutlichen Eindruck, dass diese Frage mit Nein beantwortet werden kann. Es wäre von wissenschaftlicher Seite sinnvoll gewesen, etwas dazu zu sagen, weshalb die ozeanischen Oszillationen und die zyklischen Schwankungen der Sonnenaktivität (–> Strahlung –> Magnetfeld –> Wolkenbildung durch Kondensationskeime) und deren Einfluss auf die globale Erdtemperatur nicht in die Klimamodelle einbezogen werden. Er hätte auch auf Irrtümer (Hockeystick), Lügen und Fälschungen (University of East Anglia/Climategate) eingehen können. Gedau das hat er nicht getan. Ich glaube, ist es höchste Zeit, dass sich auch im deutschsprachigen Raum kritische Menschen organisieren, um dem teuren Welt-Klima-Panik-Unternehmen IPCC und seinen Nutznießern Einhalt zu gebieten.

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Peter,

dein Schweigen zu meinen beiden letzten Beitraegen
ist bemerkenswert.

Aber als geduldiger Leser, vielleicht kommt ja noch mal was.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter et al,

Sind es diese Methoden, die ihr alle gerne auch in der Schweiz
und der EU haettet? Damit Wissenschaftler bei ihrer eigentlichen
Arbeit bleiben und sich aus der Politik raushalten?
(und um nur gute Nachrichten zu hoeren?)

http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-16861468

The Canadian government has been accused of “muzzling” its scientists.

Speakers at a major science meeting being held in Canada said communication of vital research on health and environment issues is being suppressed.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Schade, ich hatte gehofft P. Buehler wuerde uns die Entdeckung
ueber seine Lieblingswebseite

Whatsupwiththat

selber posten

Na ja, also hier der link vom Guardian.
http://www.guardian.co.uk/environment/2012/feb/15/leak-exposes-heartland-institute-climate

However, Anthony Watts, a weathercaster who runs one of the most prominent anti-science blogs, Watts Up With That?, acknowledged Heartland was helping him with $90,000 for a new project. He added: “They do not regularly fund me nor (sic) my WUWT website, I take no salary from them of any kind.”

Watts, in an email, did not mention the entire cost of his temperature station initiative but said: “Heartland simply helped me find a donor for funding a special project.”

Wes Geld ihm nehme des Lied ich singe..
(wer noch nicht mal Geld nimmt und trotzdem singt .. nun ja..)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,
es geht nicht um Triumph!
Es ging nur um deinen eigenen Augen-Fit der T-Daten.
(der Zusammenhang mit dem Rest kommt spaeter smile!)

“Sollst aber deinen Triumph haben: irgendwo zwischen 0.143° C/Dekade bzw.0.147° C/Dekade liegt der gemittelte, langjährige Trend, der die höheren Temperaturen der 90er-Jahre beinhaltet.”

ok.. also wie schon geschrieben 0.15+-0.1 alle 10 Jahre.
Stimmt deiner(!) Meinung nach dass die Jahre 2000-2012
deutlich waermer waren als alle anderen Dekaden vorher?
(also im Mittel!)?

Einigen wir uns weiter auf das Diagram:
http://www.washingtonpost.com/blogs/ezra-klein/post/a-skeptical-physicist-ends-up-confirming-climate-data/2011/10/20/gIQA6viC1L_blog.html
(Satelliten Daten sind auch wichtig, aber nicht unbedingt
genauer und haben auch ihre Tuecken!)

damit sind die NOAA Daten als ok klassifiziert!
Und weil die so schoen dokumentiert sind
hier noch mal der link:

http://lwf.ncdc.noaa.gov/sotc/global/2011/13

Global Temperatures
The year 2011 tied with 1997 as the 11th warmest year since records began in 1880. The annually-averaged temperature over global land and ocean surfaces was 0.51°C (0.92°F) above the 20th century average of 13.9°C (57.0°F). This marks the 35th consecutive year (since 1976) that the yearly global temperature was above the 20th century average. The warmest years on record were 2010 and 2005, which were 0.64°C (1.15°F) above average. Including 2011, all eleven years in the 21st century so far (2001–2011) rank among the 13 warmest in the 132-year period of record. Only one year during the 20th century, 1998, was warmer than 2011.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

“ja da must du selber eine Meinung haben”

Danke der Aufforderung! Nach deinem Dafürhalten mangelt es wohl daran, weil ich es nicht schaffe, Temperaturen, CO2, Staatsverschuldung, Bankenkrise, WEF, Peak Oil, Klima usw. usf. kohärent in einem Post unterzubringen …

Meinungen zu Satellitendaten?
Kann es im Ernst nicht viele geben. Wie wär’s einfach mit der schlichten Wiedergabe?
Wobei, selbst da lässt sich offenbar streiten: zwischen 0.143° C/Dekade bzw.0.147° C/Dekade.

Lohnt sich also, die MSU- und AMSU-Details etwas näher zu betrachten. Trends …

Channel TLT 1979-2012-01, 30 Jahre +, 0.137° C/Dekade

Channel TMT 1979-2012-01, 30 Jahre +, 0.082° C/Dekade

Channel TTS 1987-2012-01, 22 Jahre +, -0.008° C/Dekade

Channel TLS 1979-2012-01, 30 Jahre +, -0.303° C/Dekade

Sollst aber deinen Triumph haben: irgendwo zwischen 0.143° C/Dekade bzw.0.147° C/Dekade liegt der gemittelte, langjährige Trend, der die höheren Temperaturen der 90er-Jahre beinhaltet. Die gewichten aber bei der derzeit zu beobachtenden Entwicklung bzw. mit jedem relativ kühleren Jahr weniger.

http://www.ssmi.com/msu/msu_data_description.html#msu_amsu_time_series

Spencer notiert aktuell -0.09° C/Dekade …

http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_January_2012.png

Von dem NOAA-Graph, den du verlinkst, halte ich wenig, wenn ich – “so mit blossem Auge” – nur schon einen Blick auf die 40er-Jahre werfe.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

Peter,

antworte einfach mal auf die Fragen
(ja da must du selber eine Meinung haben!)

Kommentar von Michael Dittmar. 05.02.2012, 21:03
Peter,
“Den Satellitentrend – +0,13° C in 32 Jahren – kennst du schon.”
+0.13 grad alle 10 Jahre oder in 32 Jahren?
bezueglich
und was finden wir?
http://lwf.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/global-land-ocean-mntp-anom/201001-201012.gif
so mit blossem Auge:
1980-89 im Mittel = +0.1
90-99 = 0.25-0.3
2000-09 = 0.5
10/11 (/2) = 0.55?
was will man mehr? Stimmt perfekt!
was liest du aus diesem oder aehnlichen Plots?
wie gesagt es geht um einen “linearen” Anstieg
im Mittel alle 10 Jahre .. nicht jedes Jahr (dein Zitat!!!!)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

Inzwischen scheinst du nicht einmal mehr dem führenden Personal der Warmistas zu trauen, darunter u. a. K. Trenberth, Ph. Jones, die das Ausbleiben einer signifikanten Erwärmung bedauern oder einräumen (wenn auch z. T. nur intern und anders als in der Öffentlichkeit).

Wo und wie auch immer du einen leicht positiven Trend in der Temperaturentwicklung aufspüren willst – und das ist das Entscheidende: die Schere zwischen den IPCC-Szenarien und der tatsächlichen Entwicklung hat sich derart weit geöffnet, dass die in diesem Blogbeitrag debattierte “Schicksalsfrage” eine gelassenere Betrachtung erlaubt.

http://www.c3headlines.com/2012/02/the-great-wsj-climate-debate-alarmist-scientists-have-lost-the-debate-the-battle-the-war.html

Weil du angeblich wissenschaftliche Blogs vorziehst, hier ein Beitrag zur Nonlinearität des Klimasystem …

http://judithcurry.com/2011/02/03/nonlinearities-feedbacks-and-critical-thresholds/#more-2213

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@ Kommentar von Ben Palmer. 05.02.2012, 23:03

“Warum gibt man dem CERN Kredite (à fond perdu) und wer profitiert davon?”

Gute Frage!
(sicher profitieren “Leute wie ich” davon.)
Profitieren Sie davon? Wer weiss,
das Standard Argument von Ihnen(?) ist wohl
ohne Grundlagenforschung wuerden wir alle
noch auf den Baeumen leben (oder im Mittelalter
oder so aehnlich).

Um die Frage “objektiv” zu beantworten sollte man
unsere Millionen Blogteilnehmer fragen.

“Haben Sie schon einmal ein Unternehmen gegründet?”
Nein!

“ Entweder Sie sind reich und können das Kapital selbst aufbringen oder Sie leihen sich das Geld. Wirtschaftswissenschaft 1×1.”

Klar! Endlich sind wir mal einverstanden.

“Sie haben es da leichter, sie heben Ihr Geld einfach vom Bankkonto ab.”

Na ja, es muss auch irgendwie dort hinkommen.
Bei mir kommt es als Ausgleich der “Leistungen” fuer die Allgemeinheit.. smile

“Aber was hat das mit Klima zu tun?”

Tja,
Es gibt so etwas wie ein natuerliches Kapital/Konto.
90% (oder 99%??) davon ist nicht erneuerbar.
Wenn wir also jedes Jahr x% abheben dann ist irgendwann
nichts mehr ueber.

Das ist offentsichtlich nicht Nachhaltig!
(der CO2 Gehalt der Atmosphaere ist nur eins von vielen
Problemen! Noch nicht mal das wichtigste..
Aber wir haben leider keinen ETH Blog zur Stromluecke,
Energieluecke, etc..

alles klar?

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Herr Palmer,

@Kommentar von Ben Palmer. 05.02.2012, 18:20
Was haben Sie an der Präsentation von Hans Rosling nicht verstanden?

ein Propaganda Talk der gewisse Gueltigkeit hatte
(nach dem Motto falsch * richtig * richtig … = falsch!)

Da Ihnen die Titel des WEF als Warnung nicht langen
hier noch 2 links .. (die EU Kommissarin ist selber nicht konsequent, genau wie die WEF Elite.. aber smile)

World lacks enough food, fuel as population soars: U.N.

The world is running out of time to make sure there is enough food, water and energy to meet the needs of a rapidly growing population and to avoid sending up to 3 billion people into poverty
http://www.reuters.com/article/2012/01/30/us-un-development-idUSTRE80T10520120130

http://www.reuters.com/article/2012/01/31/us-eu-energy-sustainable-idUSTRE80U1KX20120131

Hedegaard drew the contrast with previous centuries when the prices of resources fell progressively. Now, they are expected to continue to rise as the scramble for commodities intensifies.

The U.N. report includes 56 recommendations, but Hedegaard said there was a need to focus on priorities in the run-up to the United Nations conference on sustainable development in Rio de Janeiro in June.

“My concern is for the next two or three months, everybody will be just talking about everything without specific priorities. Then we will come up with paper, paper, paper without making any difference,” Hedegaard said.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Dittmar: “(warum gibt man jemand Kredite und wer hat davon profitiert?)”
Warum gibt man dem CERN Kredite (à fond perdu) und wer profitiert davon?
Haben Sie schon einmal ein Unternehmen gegründet? Entweder Sie sind reich und können das Kapital selbst aufbringen oder Sie leihen sich das Geld. Wirtschaftswissenschaft 1×1.

Sie haben es da leichter, sie heben Ihr Geld einfach vom Bankkonto ab.

Aber was hat das mit Klima zu tun?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

“Den Satellitentrend – +0,13° C in 32 Jahren – kennst du schon.”

+0.13 grad alle 10 Jahre oder in 32 Jahren?

bezueglich
und was finden wir?
http://lwf.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/global-land-ocean-mntp-anom/201001-201012.gif
so mit blossem Auge:
1980-89 im Mittel = +0.1
90-99 = 0.25-0.3
2000-09 = 0.5
10/11 (/2) = 0.55?
was will man mehr? Stimmt perfekt!

was liest du aus diesem oder aehnlichen Plots?

wie gesagt es geht um einen “linearen” Anstieg
im Mittel alle 10 Jahre .. nicht jedes Jahr (dein Zitat!!!!)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Palmer,

hier noch was fuer Sie..
und die aus- und aufgehenden Lichter!

http://www.nytimes.com/2012/02/05/magazine/economic-doomsday-predictions.html?_r=2
IT’S THE ECONOMY
It Is Safe to Resume Ignoring the Prophets of Doom … Right?

und dabei geht es noch nicht mal um endliche Ressourcen
wie beim Oel..

oder langsam wachsende Temperaturen!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Palmer,

schoen wenn Ihnen endlich ein Licht aufgegangen ist
(gerade jetzt wo der Strom knapp wird koennte uns das helfen!)

Bezueglich der Schulden..

“Da haben Sie natürlich recht, die Schulden und Kredite wurden den Regierungen aufgezwungen damit sie weiter mit vollen Händen prassen können.”

Haben sie mal ueberlegt wie das funktioniert?
(warum gibt man jemand Kredite und wer hat davon profitiert?)

Schauen sie mal die deutsche Exportindustrie an.
Luxus Mercedes etc (Panzer, Raketen etc) an reiche Griechen
und wer soll zurueck zahlen?
Dazu kommt der hoeher Oelpreis (rund 10 Milliarden/Jahr
fuer Griechenland alleine) und schon sieht man
wem man das blaue vom Himmel versprochen hat,
wer heimlich den Wein getrunken hat und wer die salzige
Suppe essen muss und gleich den Wein noch mit zahlen muss.

Ganz einfach oder?

Sie kennen den Spruch:

Entwicklungshilfe = man nimmt es den Aermeren in den reichen
Laendern und gibt es den Reichen in den armen Laendern.

Heute trifft das auf unsere suedlichen Nachbarn zu!

Nur, Pech wenn die Kreditgeber sich verrechnet haben,
aber nein die Banken werden ja gerettet aus den anderen Laendern
in der EU die auch alle tief in den roten Zahlen sitzen.

Aber die Rechnung kommt auch in die anderen Laender.

Und sie wundern sich wenn arbeitlose Jugendliche
keinen Sinn und Hoffnung haben.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Dittmar:
“Unsere Sklaven.. ja sie haben recht! Die sterben jetzt schon frueh Wie war das”

Was haben Sie an der Präsentation von Hans Rosling nicht verstanden?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Michael Dittmar. 04.02.2012, 19:39
“der praktische Finanzkollaps in der EU?
Warum? Schulden machen auf Kosten kuenftiger Generationen
das koennen wir. Jetzt kommt die Rechnung.
Wer wird gerettet? Nicht die Griechen sondern die Banken
die faule Kredite gegeben haben!”
Da haben Sie natürlich recht, die Schulden und Kredite wurden den Regierungen aufgezwungen damit sie weiter mit vollen Händen prassen können.
Danke, jetzt verstehe ich auch viele Ihrer Kommentare zum Klimawandel.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

“ich bin begeistert, du hast es gefunden!!!!!”

?! Was denn, ein IPCC-Zitat?

Es dient im betr. Kontext allein als Beleg dafür, was die Dekarbonisierungsanstrengungen unter Annahme der IPCC-Szenarien unter dem Strich in ° C bringen … d. h. F A L L S man die IPCC-Voraussagen zum Nennwert nimmt – Zitat: “immer laut IPCC-Modellen und in ° C”.

Ein durchschnittliches Lesevermögen und eine gewisse Redlichkeit in der Debattenführung vorausgesetzt, lässt sich daraus keine Zustimmung zu den IPCC-Szenarien ableiten, die eben gerade an der globalen Temperaturentwicklung der vergangenen 15 Jahre scheitern. Kurz, du verwechselst hier ein (real nicht bestätigtes) Szenario mit den tatsächlichen Beobachtungen.

Die Aussage betr. “linearen Verlauf? Das ist eine Erfindung von dir”, nimmst du wohl stillschweigend zurück.

Wie du, wider alle öffentlich zugänglichen Daten und Verlautbarungen der wichtigsten weltweiten Messnetze “so mit blossem Auge” für die Periode 2000-09 = 0.5 und 2’1010/11 = 55 ermittelst, bleibt dein Geheimnis.

Unbesehen der WI-Effekte, fragwürdiger Stationen und lückenhafter Netze, Interpolationen und Glättungen hier die GISS-Daten …

http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs_v3/Fig.A2.gif

Den Satellitentrend – +0,13° C in 32 Jahren – kennst du schon.

Wenigstens äusserst du dich klar zur Wirkung der schweizerischen CO2-Emissionsbeschränkungen: “klar, das veraendert nichts.”

Wäre schön, wenn du den Standpunkt nicht nur hier, sondern überall dort vertrittst, wo die Sache zur Debatte steht. Mit der gleichen Vehemenz, mit der du dich der Energiefrage verschrieben hast, aber hoffentlich mit etwas mehr Erfolg ; -)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

@Ben Palmer, @Peter Bühler. (betreffend jüngste Kommentare)

Sie beide beklagen sich über die horrenden Ausgaben für die Bewältigung unbewiesener Klimaveränderungen.

Doch, wie sie beide wissen, gibt es diese horrenden Ausgaben für den Kliamschutz gar nicht. Wenn schon sind die Ausgaben nur geplant.

Real aber sind die Ausgaben für militärische Zwecke in den USA: Nämlich $663.84 Milliarden für das Jahr 2010. Seltsam, dass Dr.Dr. Ben Palmer davon spricht, dass man (Zitat) auf das Verhältnis von Aufwand (Kosten, Opportunitätskosten) und Nutzen (Gewinn, Erfolg) achten muss, dass Ben Palmer aber eine solche Analyse wohl nie auf das US-Militärbudget anwenden will, denn: “Das US-Miltiär bewahrt uns vor dem schlimmsten, nämlch dem IPCC” (im Sinne von Dr.Dr.hc? Ben Palmer)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Palmer,
$ 04.02.2012, 4:35

“Warum sagen Sie nicht, was Sie sagen wollen? Ich habe die Nachrichten der letzten Monate verfolgt, aber woher soll ich wissen, was für Sie darin wichtig war?”

der praktische Finanzkollaps in der EU?
Warum? Schulden machen auf Kosten kuenftiger Generationen
das koennen wir. Jetzt kommt die Rechnung.
Wer wird gerettet? Nicht die Griechen sondern die Banken
die faule Kredite gegeben haben!
(vergleichen sie das mit dem Raubbau an natuerlichem Kapital,
nur.. noch nicht mal Frau Merkel kann das fuer und alle bezahlen!)

Wegen WEF.. man braucht nur die Titel auf
http://www.weforum.org/events/world-economic-forum-annual-meeting-2012 zu lesen

und mit den grossen Party Spruechen von vor 10 Jahren
vergleichen. … Katzenjammer!

“Die Nicht-Party-Gäste sagten nichts und konnten auch keine Rechnung bekommen, ihre Lebenserwartung und ihr Wohlstand hat nicht dazu gereicht.”

Unsere Sklaven.. ja sie haben recht!
Die sterben jetzt schon frueh
Wie war das

“Waer ich nicht arm, waerst du nicht reich” (B. Brecht)

“Wann machen Sie den Schritt zurück in die Vergangenheit?”

die Zeitachse kennt nur eine Richtung.
Wer die Richtung erkennt (erkennen will!) sieht sehr schnell
es geht den Berg runter..
man kann den steilen gefaehrlichen Weg mit offenen Augen
oder verschlossen Augen beginnen.

Ihre Wahl!
(aber ich werde ihnen nicht helfen noch ein paar Meter weiter
zu steigen. Dagegen .. please join me for the difficult way down
ahead!)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Zum Glück bietet sich ja ein ganzes Team von Experten an, das eine “first opinion” erarbeitet und sie der Politik in Form von Assessment Reports für Policymakers vorgelegt hat. Die Zielsetzung dieses Teams wurde ihm schon in die Wiege gelegt: “The role of the IPCC is to assess on a comprehensive, objective, open and transparent basis the scientific, technical and socio-economic information relevant to understanding the scientific basis of risk of human-induced climate change, its potential and options for adaptation and mitigation”.

Damit hat das Team den Politikern bereits den Auftrag erteilt, etwas zu tun, es rasch zu tun. Gefahr ist im Anzug, aber wir sind da, um zu helfen! Indirekt gibt sich das Team damit selbst die Aufträge und sichert damit seine Finanzierung. Um das Feuer zu schüren und den Druck (und den Geldfluss) anzukurbeln, werden auch weitere “Experten” aus Interessengruppen beigezogen (http://nofrakkingconsensus.com/my-book/).
Es entsteht das IPCC, wie wir es heute kennen. In allen beteiligten Ländern werden Futtertröge aufgestellt, um weitere Experten zu rekrutieren.

Wo kann sich die Politik eine “second opinion” holen? Brauchen wir nicht, an den IPCC Reports arbeiten doch mehr als 2000 hochkarätige Wissenschaftler! Kommen wirklich alle Wissenschaftler unisono zu den selben Schlüssen wie das IPCC, gibt es keine abweichenden Publikationen? Nein, sagt das Kernteam des IPCC und sorgt selbst dafür, dass es die nicht gibt.

Die Frage die sich stellt: wie sollen da Politiker in der Lage sein, sachliche, unvoreingenommene Entscheidungen zu treffen? Nur ein dummer Politiker wagt es, sein Amt aufs Spiel zu setzen und die Erkenntnisse des Teams kritisch und neutral zu hinterfragen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

Peter Bühler hat Recht, auf das Verhältnis von Aufwand (Kosten, Opportunitätskosten) und Nutzen (Gewinn, Erfolg) hinzuweisen. Im Ingenieurwesen und in der Wirtschaft werden dazu ABC-Analysen und das Pareto-Prinzip angewendet.

Wenn man das Beispiel für Grossbritannien (und die Schweiz), das Peter Bühler zitiert, weltweit durchrechnet, kommt man auf ähnlich ernüchternde “Gewinne”.

Natürlich werden auch in der Politik Aufwand/Nutzen-Überlegungen bezüglich Klimamassnahmen angestellt, aber sie gelten nicht dem Klima selbst, sondern dem politischen Erfolg. Man stellt sich (vielleicht unbewusst oder unwissend) die Frage, wie man mit möglichst wenig Aufwand einen politischen (!) Nutzen erreichen kann, nämlich den Anschein, etwas zu tun, um das Volk zu beruhigen und damit die eigene politische Position zu verfestigen. Etwas tun, um den Anschein zu erwecken, etwas (Gutes) getan zu haben, grenzt an Hyperaktivität.

Politische Entscheidungsträger (ET) verfügen gar nicht über das notwendige Wissen (das ist kein Vorwurf sondern eine verständliche Tatsache), um die notwendigen Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten und zu bewerten, um sich ein umfassendes Bild von den erwünschten und unerwünschten Konsequenzen machen zu können.

Diese ET sind also gezwungen, sich von Experten beraten zu lassen. Die Meinungen von bestellten Experten müssten allerdings von den ET kritisch analysiert und eventuell einer “second opinion” unterbreitet werden, vor allem, wenn die daraus abgeleiteten Massnahmen tiefgreifende Eingriffe in unser soziales und wirtschaftliches System erfordern.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 2

@Peter Bühler. 04.02.2012, 12:18
Zitat: Reduktion der britischen CO2-Emissionen um 80% … Bei Kosten von 1,2 Billionen $
Die Dekarbonisierung kostet nicht nur und sie reduziert nicht nur den globalen Temperaturanstieg, sondern sie macht GB auch unabhängiger von Energieimporten und die Energiesouveränität war vor nicht langer Zeit noch ein Ziel in Grossbritannien. 1.2 Billionen Dollar über 40 Jahre wären übrigens gerade etwa 1.4% des jährlichen britischen Bruttoinlandsprodukts. Das wäre ein kleiner Preis für die erreichte Energiesouveränität.

Ich halte die Kosten aber für höher. Im Spiegel gabs vor einigen Monaten mehrere Artikel zu den Kosten der Dekarbonisierung Deutschlands. Allein die Sanierung aller Häuser in D (keine fossilen Heizungen mehr) würde mehr als 1 Billion Euro kosten. Eine Untersuchung der EU kommt auf 10.8 Billionen Euro Dekarbonisierungkosten bis 2050 für die ganze EU. Für reichere Länder (wie GB) ist die Dekarbonisierung im allgemeinen aber teurer als für ärmere (die Mehrzahl der EU-Länder).

Die Kosten sollten möglchst tief sein, deshalb bin ich z.B. gegen eine unlimitierte Einspeisevergütung für Photovoltaik. Es gilt: Möglichst viel mit möglichste wenig Geld erreichen und nicht nur das Klima schonen sondern auch die Abhängigkeit von fossilen Importen reduzieren.
Im Energiebereich müsste die EU den Vorschlag des Physikers Gregor Czisch für ein kostenoptimiertes Eurafrikanisches Stromverbundnetz von Wind-und Wasserenergie weiterverfolgen, denn er kommt auf Gestehungskoten von nur 4.6 EuroCents pro kWH, auch die Roadmap 2050 geht in eine ähnliche Richtung. Ich bin mir sicher: Man kann die EU dekarbonisieren ohne eine ganze Cleantech-Industrie mit Subventionen zu füttern.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter
@Kommentar von Peter Bühler. 04.02.2012, 12:18

“Zur “Schicksalsfrage” und zum Thema “kollabierende Wirtschaftsmodelle” …”

ist doch ganz einfach und hatten wir alles schon etliche
Male:
Peak Oil mit seinen Konsequenzen beendet dein
Wachstumsmodell .. und mehr oder weniger jetzt! (plus minus
max. 2 Jahre?)
und wie man schon in den suedlichen Nachbarlaendern
sehen kann (nicht nur!)
ist es dann vorbei mit Kapitalismus mit Samthandschuhen!

zu:

“Vielleicht will hier jemand (du? M. Holzherr?) mal vorrechnen, welche Klimawirkung (immer laut IPCC-Modellen und in ° C) eine forcierte Dekarbonisierung der Schweiz bis 2050/2100 bewirken würde – und zu welchen Kosten.”

klar, das veraendert nichts.
Und was solls .. weder die Schweiz noch die EU
macht ja in Wirklichkeit was..
ausser den Folgen der hoeheren Ressourcen Kosten
(kannst ja mal nachrechnen rund 400 Milliarden kostet
in der EU der Oelpreis von 100 Dollar/Barrel im Vergleich
zu vor 10 Jahren!)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

ich bin begeistert, du hast es gefunden!!!!!

+0.2 Grad alle 10 Jahre (im Mittel .. verstehst du was
du kopiert hast? nicht im Mittel jedes Jahr)
oder mit max. “global dimming etc +0.1 Grad ..)

jetzt schauen wir mal das Mittel von 1990-1999
und 2000-2009 und 2010-11

und was finden wir?
http://lwf.ncdc.noaa.gov/sotc/service/global/global-land-ocean-mntp-anom/201001-201012.gif

so mit blossem Auge:
1980-89 im Mittel = +0.1
90-99 = 0.25-0.3
2000-09 = 0.5
10/11 (/2) = 0.55?

was will man mehr? Stimmt perfekt!

Peter hat schwarz auf weiss bestaettigt

die IPCC Modelle stimmen!

Kommentar von Peter Bühler. 04.02.2012, 11:23
@ Dittmar
“Linearer Verlauf”
Entnimm’s am besten gleich den “Heiligen Schriften” …
“For the next two decades a warming of about 0.2°C per decade is projected for a range of SRES emissions scenarios. Even if the concentrations of all GHGs and aerosols had been kept constant at year 2000 levels, a further warming of about 0.1°C per decade would be expected”

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

Zur “Schicksalsfrage” und zum Thema “kollabierende Wirtschaftsmodelle” …

Vielleicht will hier jemand (du? M. Holzherr?) mal vorrechnen, welche Klimawirkung (immer laut IPCC-Modellen und in ° C) eine forcierte Dekarbonisierung der Schweiz bis 2050/2100 bewirken würde – und zu welchen Kosten.

Für Grossbritannien werden im Folgenden unter Annahme einer Reduktion der britischen CO2-Emissionen um 80% und einer laut IPCC geschätzten Erwärmung von 1.05 ° C bis 2050 ganze 0.008° C errechnet. Bei Kosten von 1,2 Billionen $ (!)

“The birds stopped singing …”

http://wattsupwiththat.com/2012/02/03/huhne-is-no-loss/#more-55897

Ich sehe soweit keinen Rechenfehler, lasse mich aber gerne belehren, falls einer vorliegen sollte.

Zum Vergleich: Grossbritannien trägt mit ca. 1,5% zu den globalen menschlichen CO2-Emissionen bei. Die Schweiz mit (geschätzten) 0,11% bzw. gut 13 mal weniger.

Was eine schweizerische CO2-Reduktion um 80% hinsichtlich der globalen Mitteltemperatur in ° C bewirkt, mag sich jede/r selber ausrechnen.

Dieser laut eingeforderte “substantielle Beitrag zur Klimarettung” soll uns – auf der Basis ungestützter Annahmen – jährlich x Mia wert sein?

Legt man den Berechnungen eine evtl. moderatere Klimaentwicklung zugrunde, stehen Sinn und Wirkung der mit Unsummen von Geld verfolgten “Klimaziele” erst recht in Frage.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 2

@ Dittmar

“Linearer Verlauf”

Entnimm’s am besten gleich den “Heiligen Schriften” …

“For the next two decades a warming of about 0.2°C per decade is projected for a range of SRES emissions scenarios. Even if the concentrations of all GHGs and aerosols had been kept constant at year 2000 levels, a further warming of about 0.1°C per decade would be expected”

http://ipcc.ch/publications_and_data/ar4/syr/en/spms3.html#table-spm-1

„Because of the close empirical relationships between CO2 emissions in a particular year, cumulative CO2 emissions to that year, CO2 concentration and radiative forcing in that year, and emissions level in that year, the corresponding temperature and sea level values (for any given set of model parameters) in the cases considered here, itis possible to generalize the present results to other cases not considered specifically”

http://www.ipcc.ch/pdf/technical-papers/paper-IV-en.pdf

Mehr dazu hier …

http://rankexploits.com/musings/2008/why-should-the-mean-temperature-to-increase-linearly-with-time

Falls du nach dem Strohhalm greifen solltest, es würde sich bei “linear” um eine Fehlinterpretation der Medien handeln, nähme mich wunder, wer unter all den Experten ihr je öffentlich und vernehmlich widersprochen hat.
Und worauf, bitte, stützt sich das “2°-Grad-Ziel”?

Kurz, die Hypothese bedarf zu ihrer Stützung eine mit der linearen Entwicklung der CO2-Konzentration korrelierende Temperaturkurve. Darin liegt auch der Grund für die versuchte Unterdrückung der MWP und der LIA, der Erwärmungsphasen nach 1920 und 1930. Wenn dann doch Erklärungen notwendig werden: früher war’s immer die Sonne, heute ist es in erster Linie das von Menschen emittierte CO2 – während die Sonne auf einmal einen ganz und gar „unbedeutenden Faktor“ darstellen soll.

Leseempfehlung, Miguel de Unamuno: „Wissenschaft ist ein Friedhof toter Ideen“

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

Herr Dittmar,

“kenne ich, und so what?
Schauen sie nur mal etwas in die Nachrichten der letzten
Monate oder die Statements beim WEF 2012..”

Warum sagen Sie nicht, was Sie sagen wollen? Ich habe die Nachrichten der letzten Monate verfolgt, aber woher soll ich wissen, was für Sie darin wichtig war?

“”In my opinion, those gains are so remarkable they’re worth @every bit of CO2 humanity produced in the process.”

Sagte der Party-Gast bevor er die Rechnung bekam.”

Die Nicht-Party-Gäste sagten nichts und konnten auch keine Rechnung bekommen, ihre Lebenserwartung und ihr Wohlstand hat nicht dazu gereicht. Wann machen Sie den Schritt zurück in die Vergangenheit? Verschrotten Sie schon mal ihren Energie verschlingenden PC.

“@Und natürlich profitieren auch Sie davon!
das wird sich noch herausstellen! Wie viele Jahre
darf die Party noch gehen? In Griechenland, Italien, Spanien..
ist die Party schon um.”

Warum? Hat in diesen Ländern der Klimawandel schon Schicksal gespielt? Offensichtlich haben die dortigen Regierungen versagt und mit dem Geld der Steuerzahler spekuliert. Die Party war auf lange Frist zu teuer. Ja, wenn man Menschen zu viel Macht gibt, werden sie unvernünftig. Das selbe wird passieren, wenn man im Namen des Klimawandel und der Energiewende die Kontrolle über Finanzen, Energie und Wirtschaft einer “Elite” anvertraut.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

@Kommentar von Peter Bühler. 03.02.2012, 13:41
@ Dittmar
@“Ohne Internet”? die Entzugserscheinungen müssen heftig gewesen @sein, während wir es hier schön ruhig hatten …

Peter du hast wohl unter Entzugserscheinungen gelitten?
Ich habe meinen Adrenalinspiegel auch bessere Art
gehalten.

“Schau wieder mal aus dem Fenster und nimm wahr, was da entgegen aller negativer Prognosen zu beobachten ist.”

Oh man, schau lieber auf die Stromluecke in Frankreich,
das ist interessant!
http://clients.rte-france.com/lang/an/visiteurs/vie/courbes.jsp

http://clients.rte-france.com/lang/an/visiteurs/vie/courbes_prev_hebdo.jsp

Die Kaelte fuer ein paar Tage koennte der Regierung das letzte
“A” nehmen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Palmer,

@Kommentar von Ben Palmer. 03.02.2012, 1:00
“besser kann man nicht illustrieren, was das “Wachstum” der $Menschheit gebracht hat, als in der Präsentation von Hans $Rosling”

kenne ich, und so what?
Schauen sie nur mal etwas in die Nachrichten der letzten
Monate oder die Statements beim WEF 2012..

@“In my opinion, those gains are so remarkable they’re worth @every bit of CO2 humanity produced in the process.”

Sagte der Party-Gast bevor er die Rechnung bekam.

@Und natürlich profitieren auch Sie davon!

das wird sich noch herausstellen! Wie viele Jahre
darf die Party noch gehen? In Griechenland, Italien, Spanien..
ist die Party schon um.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

“Die Qualität von Hypothesen und Modelle offenbart sich beim Vergleich mit dem real beobachteten Geschehen. Und hier zeigt sich, dass die Temperaturen nicht den prognostizierten Verlauf nehmen. Weder Landstationen, Seebojen oder Satelliten weisen auf einen linearen an die steigenden CO2-Emissionen gekoppelten Anstieg der jährlichen globalen Mitteltemperatur.”

Wo steht in den Modellen etwas von einem linearen Verlauf?
Das ist eine Erfindung von dir.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

“Ohne Internet”? die Entzugserscheinungen müssen heftig gewesen sein, während wir es hier schön ruhig hatten …

Natürlich bildet CO2 einen von vielen Faktoren im Klimageschehen. Die Frage ist, ob ihm die von IPCC und den Computermodellen unterstellte Rolle zukommt.

Die Qualität von Hypothesen und Modelle offenbart sich beim Vergleich mit dem real beobachteten Geschehen. Und hier zeigt sich, dass die Temperaturen nicht den prognostizierten Verlauf nehmen. Weder Landstationen, Seebojen oder Satelliten weisen auf einen linearen an die steigenden CO2-Emissionen gekoppelten Anstieg der jährlichen globalen Mitteltemperatur.

Die aktuellen Satellitendaten z. B. zeigen einen leichten Minustrend. Dabei müsste laut Modellen die Erwärmung in der tieferen Troposphäre verstärkt auftreten.

http://www.drroyspencer.com/2012/02/uah-global-temperature-update-for-january-2012-0-09-deg-c

Müssig, das hier weg reden zu wollen, zumal selbst AGW-Befürworter einräumen, dass die Temperaturen stagnieren oder seit ein paar Jahren gar leicht sinken, und dass die Modelle versagt haben.

Die Grundlagen der Physik stehen nicht zur Debatte, bloss weil die theoretische bzw. im Labor ermittelte Wärmewirkung von CO2 sich nicht auf das komplexe Klimageschehen mit seinen x Wechselwirkungen übertragen lässt.

Die schweizerische Temperaturentwicklung ist für die Berechnung des jährlichen globalen Mittels ungefähr so bedeutend wie jene Burkina-Fasos. Über die WI-Effekte in der dicht besiedelten CH wäre separat zu berichten.

“Zeitliche Mittel alle 5 oder 10 Jahre (gleitend)”: nimm mal die letzten 10 oder 12.

Zur ARKTIS habe ich unten ein paar Arbeiten verlinkt, mit Erkenntnissen von erheblicher Bedeutung. Sie zeigen, wie schwer man sich weiterhin mit den Grundlagen tut.
Der NSIDC-Report folgt in den nächsten Tagen.

Schau wieder mal aus dem Fenster und nimm wahr, was da entgegen aller negativer Prognosen zu beobachten ist.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

Peter,

du schreibst:

“b) eine massive, technisch und finanziell kaum zu bewältigende Dekarbonisierung hauptsächlich der westlichen Gesellschaften begründen wollen?!”

In der Tat, unsere Gesellschaft und Kultur ist unfaehig so etwas
von alleine zu schaffen.

Dank Peak oil mit seinen Konsequenzen werden wir bald
dazu gezwungen. Zuerst nur durch hohe Preise
und nur die Armen leiden.
Dann sind es unsere Nachbarn, die Griechen, Italiener etc etc
die dazu kommen.

Vom Rest der Natur brauchen wir gar nicht erst zu sprechen.
Todeszonen im Meer sind ja was normales!

aber, was soll’s, machen wir heute noch die Party
und lass uns das morgen egal sein.

Was fuer eine Moral und Ethik?

hier eine Alternative:
aus dem Gefaengnis (36 Jahre schon)geschrieben:

“I don’t know how to save the world. I don’t have the answers or The Answer. I hold no secret knowledge as to how to fix the mistakes of generations past and present. I only know that without compassion and respect for all of Earth’s inhabitants, none of us will survive—nor will we deserve to.”
― Leonard Peltier, Prison Writings: My Life Is My Sun Dance

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Dittmar: besser kann man nicht illustrieren, was das “Wachstum” der Menschheit gebracht hat, als in der Präsentation von Hans Rosling, die Sie am Ende dieses Blogeintrags ansehen können:
http://nofrakkingconsensus.com/2012/02/02/pachauri-pushes-emissions-reduction-again/

Wie die Bloggerin zu recht sagt:

“In my opinion, those gains are so remarkable they’re worth every bit of CO2 humanity produced in the process.”

Und natürlich profitieren auch Sie davon!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

@Dittmar: “und dein Wirtschaftsmodel des unbegrenzten Wachstums
kollabiert”
Können wir bitte Ihre politischen Vorlieben und Ansichten aus den Kommentaren hier fernhalten? Andernfalls müssten Sie einiges dazu erläutern.
Hat Herr Bühler ein eigenes Wirtschaftsmodell? Wenn ja, wie sieht das aus wer hat das übernommen oder gar verordnet?
Was meinen Sie mit Wachstum? Menschen, Tiere, Pflanzen wachsen. Staatsausgaben und Sozialabsicherungen wachsen. Die Menschheit wächst (nimmt zahlenmässig zu). Der Nahrungsbedarf wächst. Der Wunsch nach immer perfekterer Gesundheitspflege wächst. Die Geldentwertung wächst.
Die Liste ist nicht vollständig, aber nennen Sie uns doch wo und wie Sie das Wachstum verhindern wollen und inwieweit das mit dem Klima zusammenhängt.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

Peter,
(war zum Glueck ohne Internet!)

aber, jetzt hast du dich nach 5 Tagen endlich festgelegt!
(und fast unendlich vielen unnoetigen Kommentaren
von mir und dir.)

$sie meine Frage
$Kommentar von Michael Dittmar. 27.01.2012, 17:56
$du behauptest also:

b) die Daten zeigen eine Erwaermung aber es hat nichts mit
co2 zu tun.

Wie schoen, du bist also in der Lage die Grundlagen der
Physik zu widerlegen. Wo ist dein Paper?

aber wichtiger:

c) ja es gab eine Erwaermung zwischen 1960 und 2000
aber danach ist es konstant geblieben.

Quantifizieren wir das also:
zwischen 1960-2000 beobachtet man einen Anstieg von
rund 0.6+-0.1(?) grad Celsius. Also 0.15 Grad +-0.05(?)
Grad alle 10 Jahre. Wenn man sich den zeitlichen Mittel
sagen wir alle 5 Jahre oder alle 10 Jahre anschaut (gleitend)
waren die Jahre 2000-2011 im Mittel alle deutlich
waermer als alle anderen vorher.

Ziemlich signifikant!
(fuer die meisten sterblichen!)

Aber ok, was sagen die Modelle?
Knutti et al hier auf dem Forum?

man haette wohl erwarten koennen das neue Rekorde
in den letzten 10 Jahren erreicht wurden.
Aber, innerhalb des Fehler 0.15+-0.025 stimmt alles
recht gut mit den Modellen!
(das Jahr 2011 war uebrigens das waermste in der Schweiz
seit Beginn der Messungen!)
wo ist dein Problem?

Es gibt eben noch etliche andere Belege
wie das schmelzen der Arktis.
Aber lassen wir das erstmal.

Dein eigentliches Problem ist:
Was nicht sein kann das nicht sein darf.

Denn, falls es doch stimmen sollte..
ja dann sind wir alle schuldig!
und dein Wirtschaftsmodel des unbegrenzten Wachstums
kollabiert und du traust dich weder deinen Kindern noch
Enkelkindern mit einer Entschuldigung in die Augen zu schauen!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Holzherr

Ich bleibe bei meiner Darstellung. Erfreulich wenigstens, dass das Phänomen einer weltweiten LIA inzwischen akzeptiert scheint.

Bleibt die Frage, wie Sie auf der wackligen Basis von so viel Unsicherheiten …

a) zum Schluss gelangen “… bleibt als Ursache fast (!) nur ein Anstieg der Treibhausgase” und

b) eine massive, technisch und finanziell kaum zu bewältigende Dekarbonisierung hauptsächlich der westlichen Gesellschaften begründen wollen?!

Temperaturen Arktis als AGW-Beleg?

Seien Sie sich da bloss nicht zu sicher (und lesen Sie nicht zu viel Hansen) …

http://journals.ametsoc.org/doi/abs/10.1175/2010JCLI4054.1?prevSearch=%5BAllField%3A+erroneous+arctic+temperature+trends%5D&searchHistoryKey=

“This study explicitly documents a discontinuity in the 40-yr European … Re-Analysis (ERA-40) that leads to significantly exaggerated warming in the Arctic mid- to lower troposphere, and demonstrates that the continuing use of ERA-40 to study Arctic temperature trends is problematic” und …

“Decadal or multidecadal Arctic temperature trends calculated over periods that include 1997 are highly inaccurate, particularly below 600 hPa”

http://www.earthsci.unimelb.edu.au/%7Eihs/publication_pdfs/screen_simmonds_arctic_amplification_nature_2010_with_supplementary_info.pdf

“The findings of ref. 8 have been contested, and concerns have been expressed over the validity of trends in ERA-40 that may reflect inhomogeneities or artefacts in the reanalysis rather than true climate signals”

http://www.springerlink.com/content/xr7pjv187r2v1320

“In contrast, mid-tropospheric temperatures of the European Arctic in the wintertime of the 1920s and 1930s may have reached values as high as those of the late 20th and early 21st centuries”

http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2011GL049816.shtml

Wissenschaft bleibt spannend.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 2

@Peter Bühler betreffend Kommentar von Peter Bühler. 02.02.2012, 9:03

Es ist sicher richtig nach Ursachen für Erwärmungs- oder aber Abkühlungsphasen zu suchen, wobei die Klimawissenschaft meiner Ansicht nach immer noch mit grossen Unsicherheiten bei der Zuordnung der Ursachen kämpft – unter anderem auch weil zuwenig gesicherte Daten über vergangenge Klimazustände und die damaligen Umweltbedingungen vorliegen. Ein gutes Beispiel ist die kleine Eiszeit. Noch bis vor kurzem war es unter prominenten IPCC-Mitgliedern üblich, die kleine Eiszeit als regionales Phänomen Europas, ja vor allem Nordeuropas zu betrachten und dafür Änderungen von Ozeanströmungen und Windsystemen verantwortlich zu machen. Doch es gibt inzwischen viele paläooklimatische Untersuchungen, die eine globale Abkühlung nachweisen und neuerdings macht man verstärkten Vulkanismus tropischer Vulkane für die kleine Eiszeit verantwortlich.

Am meisten Klima-Daten hat man über die letzten paar Jahrzehnte. Wenn man mit diesen Daten die Erwärmung der letzten Jahrzehnte erklären will, bleibt als Ursache fast nur ein Anstieg der Treibhausgase übrig. Die Sonne kommt als Ursache nicht in Frage, denn die Intensität der Sonneinstrahlung hat in diesem Zeitraum eher ab- als zugenommen. Auch andere Ursachen für die jüngste Erwärmung finden sich nicht. Das heisst natürlich noch nicht, dass Treibhausgase mit 100% Sicherheit für die Erwärmung verantwortlich sind. Eine alternative Erklärung wäre ein noch ungenügendes Verständnis des gesamten Klimageschehens. Die Annahme das Klima und vor allem der Temperaturverlauf resultiere aus einer simplen Energiebilanzbetrachtung könnte beispielsweise falsch sein. Einfach aus dem Grund weil die Energiebilanz durch komplizierte Rückkoppelungen sich auch chaotisch ändern könnte.
Insgesamt bleibt der Anstieg der Treibhausgase die wahrscheinlichste Ursache der Klimaerwärmung ( die übrigens nicht zum Stillstand gekommen ist (siehe Arktis)).

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@ Holzherr

Betr. Ihre Betrachtungen zur Klimaentwicklung auf einer längeren Zeitachse: wenn Sie Ihre Belehrungen nur endlich selber beherzigen würden …

Machen Sie sie zur Richtschnur und betrachten Sie die Wärmephasen im ausgehenden 19. Jh., um 1918 und 1940, Mitte der 80er Jahre und gegen Ende des 20. Jh.: sie alle wären nach Ihrer Einschätzung in der Einzelbetrachtung irrelevant.
In der Summe dagegen zeichnen sie das Bild einer allmählichen Erwärmung nach einer „Kleinen Eiszeit“ (LIA), unterbrochen von Phasen der Abkühlung z. B. um 1910, 1949, 1969 etc.

Dieses Auf und Ab korreliert auffällig mit ozeanischen Zyklen, für die es einen oder mehrere natürliche Auslöser geben muss.

Für die Erwärmung gegen Ende des 20 Jh. allerdings schliessen Sie und die AGW-Vertreter wider alle klimageschichtlichen Erfahrungen natürliche Ursachen weitgehend aus und präsentieren – über die Konstruktion positiver Feedbacks – stattdessen CO2 als „Hauptschuldigen“. Die Erde habe sich wegen der menschlichen CO2-Emissionen (Anteil an den Gesamtemissionen ca. 5%) in bisher nie zuvor gezeigter und alarmierender Weise erwärmt und werde das weiter tun.

Eine Prognose, die – unbeachtet der realen Temperaturentwicklung – seit Jahren verkündet und mit der die Politik zu dringlichem Handeln aufgefordert wird.

Verstehe ich richtig, dass Sie sich davon heute distanzieren und einräumen, eine – wie sich inzwischen zeigt – vorübergehende Phase der Erwärmung sei letztlich „irrelevant für die Klimaentwicklung”?

ARGO: die Sinkbojen messen die Temperaturen bis zu einer Tiefe von 2’000 m.

Sonne/Erdbahn: Die Sonne „unter ferner liefen“?!
Nun, ganz sollten wir auf die Sonne wohl nicht verzichten und uns (2°-Ziel) in völliger Verblendung allein auf einen menschlich gesteuerten Wärmehaushalt verlassen …

Klüger vermutlich, sich sowohl auf die möglichen Folgen einer klimatischen Abkühlung wie jene einer Erwärmung einzustellen.

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@Kommentar von Peter Bühler. 31.01.2012, 20:15
Irrelevant ist die Aussage, die Erwärmung sei 1997/98 zum Stillstand gekommen, genau so irrelevant wie wenn ich sagen würde, im Vergleich zum Sommer 2003 haben wir doch jetzt angenehm kühle Temperaturen hier in der Schweiz. Das heisst: Diese Aussage macht zwar Sinn, sie sagt aber nichts über die Entwicklung des Klimas aus und ist somit irrelevant für die Klimaentwicklung.

Was den Wärmeinhalt des Ozeans betrifft, der ja von vielen automatischen Bojen (Argo) ständig vermessen wird:
1) Die Messungen gibt es erst seit Kurzem. Sie sind äusserst diffizil, denn es geht um Zehntelgrade der Temperaturzu- und abnahme
2) Argo vermisst nur die oberen Ozeanschichten. Wie das Wasser im Ozean umgewälzt wird wissen wir erst ansatzweise
3) Das Klimavermessungsnetz ist immer noch ungenügend. Wir wissen nicht oder zu ungenau wie sich die Albedo durch Wolken ändert, ob es längerfristige Rhythmen gibt mit verstärkter Total-Abstrahlung und dann wieder schwächerer Abstrahlung.
4) Die Wärmebilanz könnte sich auch durch chaotische Prozesse (ähnlich wie beim Wetter) vorübergehend anders verhalten, als aufgrund der Treibhausgaszunahme erwartet.

In ihren Kommentatoren machen sie einen ähnlichen Fehler wie auch ein Teil der Klimaforscher: Sie arbeiten mit zu einfachen Modellen der Klimaentwicklung. Es fällt auch auf, dass sie in die Sonne als Ursache der Klimaentwicklung “verliebt” sind. Wenn sie schreiben Dass die Erwärmung, unterbrochen von kühleren Phasen, seit ca. 1850 in mehreren Schritten und in Korrelation mit natürlichen Zyklen erfolgte? so meinen sie wohl, dass die Sonnenzyklen eine wesentliche Rolle spielen. Damit sind sie nicht allein: Der Sonnenzyklus wurde schon in viele Datensets hineininterpretiert. Die meisten jüngeren Forschungen verweisen die Sonne aber auf den Platz “ferner liefen”. Wenn schon spielen die Erdbahnparameter eine wichtige Rolle.

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@ Holzherr

Was ist irrelevant? Der vom britischen Met-Office und der UEA (HadCRUT) eingeräumte Stillstand der Erwärmung seit 1997?

Irrelevant wofür? Für die Aussage an sich? Für das offenkundige Ausbleiben einer von CO2 verursachten Erwärmung, die sich laut Hypothese längst zeigen müsste?

Halten Sie ernsthaft die von einem bekennenden AGW-Aktivisten unter dem irreführenden Namen “Skeptical Science” publizierten Meinungen für einen soliden Beleg?

S. dazu … http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2011/09/15/my-response-to-the-skeptical-science-post-one-sided-skepticism

Lassen Sie besser die Top-Spezialisten zu Wort kommen …

Zitat Kevin Trenberth, IPCC Lead-Autor 1995/2001/2007, nicht eben als AGW-Skeptiker bekannt, in einem Mail an Michael Mann, Oktober 2009: “The fact is that we can’t account for the lack of warming at the moment and it is a travesty that we can’t”

und …

“We are not close to balancing the energy budget. The fact that we can not account for what is happening in the climate system makes any consideration of geoengineering quite hopeless as we will never be able to tell if it is successful or not!”

Dazu ein Kommentar … http://rogerpielkejr.blogspot.com/2010/04/in-released-cru-emails-ncar-climate.html

Wenn Sie (wie Trenberth) die fehlende Wärme in den Ozeanen suchen, gibt es hier eine Studie zu dieser Vermutung …

http://www.pas.rochester.edu/~douglass/papers/KD_InPress_final.pdf

Vorschnelle Schlussfolgerungen?! Dass die Erwärmung, unterbrochen von kühleren Phasen, seit ca. 1850 in mehreren Schritten und in Korrelation mit natürlichen Zyklen erfolgte?

Dass die Modell-Szenarien gescheitert sind?
Zeigen Sie bitte eins, das eingetroffen ist.

Dass die Modelle sich evtl. später bestätigen werden, kann allein deshalb nicht zutreffen, weil sie ja Voraussagen zur jüngsten Vergangenheit und zur Gegenwart enthalten. Möchten Sie diese Prognosen ignorieren?

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@Peter Bühler
Ich möchte mich hier einmal einmischen und ein paar Bemerkungen zum Kommentar von Peter Bühler. 31.01.2012, 12:18 machen:

Die Aussage
Unbestritten ist (selbst unter Alarmisten), dass die jährliche, globale Durchschnittstemperatur seit 1997/98 nicht ansteigt.
ist irrelevant, denn man darf nicht einen beliebigen für die eigene Beweisführung günstigen Ausgangspunkt nehmen um den Temperaturverlauf zu bestimmen. Warum das falsch ist, kann man auf Sceptical Science im Artikel The Latest Denialist Plea for Climate Change Inaction in der Figur 1 nachlesen. 1997/98 war beispielsweise ein El-Nino-Ereignis ungewöhnlichen Ausmasses.

Die übrigen Aussagen wie die IPCC-Modelle und -Szenarien sind gescheitert oder die Erwärmung erfolgte in mehreren Phasen und in offensichtlichem Gleichtakt mit natürlichen Zyklen entspringen vorschnellen Schlussfolgerungen, die einer genauern Prüfung nicht standhalten. Klimaveränderungen spielen sich naturgemäss relativ langsam ab, also nicht in Zeiträumen von Jahren sondern in Zeiträumen von mehreren Jahrzehnten.

Deshalb könnte man eventuell der Aussage die IPCC-Modelle sind durch Beobachtungen erst unzureichend gesichert zustimmen, nicht aber weitergehenden Schlussfolgerungen.

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@ Dittmar

Wo und wozu schreibe ich das Gegenteil?

Unbestritten ist (selbst unter Alarmisten), dass die jährliche, globale Durchschnittstemperatur seit 1997/98 nicht ansteigt.
Sollte sie aber – laut AGW-Hypothese – und tut es dennoch nicht.

Zeit also, sich mal hinzusetzen und zu überlegen, was das bedeutet.

Die (groben) Fakten ..
– die Erde hat sich seit dem Abklingen einer Kleinen Eiszeit bzw. seit ca. Mitte des 19. Jh. moderat erwärmt
– die Erwärmung erfolgte in mehreren Phasen und in offensichtlichem Gleichtakt mit natürlichen Zyklen (Sonne, Ozeane)
– die Ursachen für die Erwärmung sind (dennoch) insgesamt nicht entschlüsselt
– die IPCC-Modelle und -Szenarien sind gescheitert, weil (CO2 allein kann die Erwärmung nicht leisten) die zur Stützung der Hypothese postulierten positiven Feedbacks die gedachte Wirkung nicht oder nur in geringem Mass entfalten.

Die Horrorszenarien betr. Temperaturzunahme, Meeresspiegelanstieg, extreme Wetterereignisse etc. etc. erweisen sich aufgrund der realen Beobachtungen als unbegründet.

Tatsächlich zu beobachten sind a) globale klimatische Veränderungen durch natürliche Variabilität – und regionale Veränderungen durch Landnahme, Landwirtschaft, Siedlungsbau etc.

Der mediale Hype des vergangenen Jahrzehnts um “Global Warming” und “Climate Change” droht wie eine Blase zu platzen. Mit erheblichen Folgen für die (schlecht beratene) Politik, die Wirtschaft, die irritierte Öffentlichkeit und die Wissenschaftler, die weiter an unhaltbaren Vorstellungen festhalten.

Und in dieser Situation willst du als Winkelried in die Bresche springen und abstreiten und vernebeln, was das Zeug hält?
Wird wohl echt schwierig. Winkelried immerhin kämpfte für eine gerechte Sache.
Wissenschaft mag vielleicht nicht „gerecht“ sein, aber der Objektivität verpflichtet.

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Peter, darf ich dich an deine eigene Aussage erinnern? heute
13:37

“Die landgestützten Temperaturerhebungen sind mit einer Reihe von Fehlern und Ungewissheiten behaftet. Jene der Satelliten weisen in 32 Jahren einen Trend von + 0.13° C aus.”

um 22:08 schreibst du genau das Gegenteil..
Danke! spaet ist besser als nie!
also wie viel Grad?

etwa +0.6+-0.1 Grad in 32 Jahren?
nicht 0.13 grad C!

und egal wie man mittelt!

den Rest ignorieren wir erstmal.

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@ Dittmar

Jetzt auch noch BEST …

Schlafen, wann? jemand muss ja die Arbeiten lesen, die du ignorierst, oder nur in Form von Schlagzeilen konsumierst ; -)

Anstelle der (von keinem Skeptiker bezweifelten) Binsenwahrheit “Global warming is real” hättest du auch einen anderen Satz aus der Arbeit zitieren können: ” … human component of global warming may be overstated”.

Aber erst mal ein paar andere Einlassungen:

1.) BEST beschäftigt sich mit Daten von Landstationen, eine Untersuchung zu den Ozeandaten (soweit verfügbar) soll folgen.

2.) Ja, es gab eine Erwärmung seit Mitte des 19. Jh. und im 20. Jh. in mehreren Phasen, zuletzt in den 90er-Jahren.

3.) Der (wegen der Datenverfügbarkeit) gewählte Zeitraum 1950-2010, mit dem Start in einer kühleren Phase, sollte dich nicht zu falschen Schlüssen verleiten betr. die absolute Temperaturzunahme seit 1850 …

4.) Auch BEST belegt, dass die beobachtete Erwärmung seither (seit 1998) innehält.

Worauf die Erwärmung von Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts zurückzuführen ist, beantwortet BEST N I C H T.

Dafür liefern die AutorInnen zusätzliche Erkenntnisse zur natürlichen Variabilität, sprich zum Einfluss von ozeanischen Zyklen (AMO, ENSO, PDO) auf die Landtemperaturen.
Interessant vor allem der AMO-Index (Seite 4), der auch für die Glaziologie von grosser Bedeutung ist.

Diese Zyklen und die natürliche Variabilität weiter zu untersuchen und zu begreifen, bildet eine Grundvoraussetzung für das Verständnis des Klimageschehens insgesamt und für fundierte Aussagen zur evtl. Rolle von GHGs in diesem Geschehen.
Der klar nachweisbare Einfluss ozeanischer Zyklen oder dessen Korrelation mit der Entwicklung der Landtemperaturen – und die jüngste Phase der Stagnation lassen es nahe liegend erscheinen, dass diese Rolle überschätzt wird (s. Zitat oben).

http://berkeleyearth.org/pdf/berkeley-earth-decadal-variations.pdf

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Peter:

wo hast du das her? Hast du die letzten Monate geschlafen?

“Die landgestützten Temperaturerhebungen sind mit einer Reihe von Fehlern und Ungewissheiten behaftet. Jene der Satelliten weisen in 32 Jahren einen Trend von + 0.13° C aus.”

die Studie ist doch gerade ein paar Monate alt:
And, today, the BEST team has released a flurry of new papers that confirm that the planet is getting hotter. As the team’s two-page summary flatly concludes, “Global warming is real.
http://www.washingtonpost.com/blogs/ezra-klein/post/a-skeptical-physicist-ends-up-confirming-climate-data/2011/10/20/gIQA6viC1L_blog.html
http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-15373071

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@ Dittmar

Nicht immer wieder alles vorn, bitte.
Die landgestützten Temperaturerhebungen sind mit einer Reihe von Fehlern und Ungewissheiten behaftet. Jene der Satelliten weisen in 32 Jahren einen Trend von + 0.13° C aus. Inzwischen, seit 1997, stagniert selbst der Landtrend, seit 2001 ist er negativ.
Der CO2-Atmosphärenanteil hat sich in diesem Zeitraum erhöht.

Wo ist die Wärme geblieben?
Der Vorstellung, sie würde sich irgendwo im Meer verborgen halten, sind verschiedene Arbeiten (s. Links unten) mit negativem Ergebnis nachgegangen. Es gibt sei ca. 2002 keine Erwärmung in den oberen Ozeanschichten (700 m) – und da müsste sie sich doch finden?!

Lies die Zahlen: http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2011/06/14/2011-update-of-the-comparison-of-upper-ocean-heat-content-changes-with-the-giss-model-predictions

Wasser leitet Wärme besser als Luft. Der Wärmetransfer findet kontinuierlich und rasch statt. Bin gespannt, wie du als Physiker die Bildung von Wärmeinseln oder -zonen im Medium Wasser begründen willst.

Stagnation auf hohem Niveau? Natürliche Erwärmung nach dem Abklingen einer Kleinen Eiszeit?

“Sonnen-Flecken sind schon lange widerlegt”
Du meinst nicht ernsthaft die Sonnenflecken an sich, aber evtl. die Wirkung ihrer Zyklen auf das Erdklima?!
Seltsam nur, dass die Zyklen mit der Entwicklung der jüngeren Klimageschichte derart gut korrelieren. Vielleicht meinst du aber auch, dass entsprechende Studien in dem auf CO2 fixierten Mainstream lange Zeit ignoriert wurden und weiterhin unwillkommen sind. Affaire à suivre.

Einleuchtend ist, dass die fehlende Erwärmung nun auch die übergangenen Erklärungsansätze wieder in den Vordergrund rückt und sie als Forschungsfelder interessant macht.
Die Falsifikation ihrer Thesen kann dabei nicht wie bisher nach dem bewährten AGW-Muster erfolgen.
Es ist ganz einfach nicht länger sakrosankt.

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Peter,

3 Punkte
a) seit 1950 oder so damit die Dinge klar sind
und b) die verschiedenen Methoden Mittelwerte zu bestimmen
geben alle innerhalb der systematischen Fehler das gleiche
Ergebnis.
c) ja, die letzten 10 Jahre sind alle hoch im Vergleich zu
anderen Decaden, niemand bestreitet das.

Sonnen-Flecken mit ihrem 11 Jahreszyklus sind schon lange
widerlegt. (und selbst mein CERN Kollege vom Cloud Experiment
sagt selber wenn sie einen Einfluss haben ist er viel zu klein!)

Also, was bleibt unklar?

Welche Temperatur Rekorde haettest du denn gerne
in den letzten 5 Jahren gesehen um die CO2
Hypothese zu akzeptieren?
(du scheinst dich im Gegensatz zu deinen Bloggern ja auf das
El Nino Jahr 1998 zu konzentrieren)

Bin gespannt auf deine Antwort!

Was ist mit der “Waerme” passiert ..
Schmelzen vom Eis/Permafrost etc braucht extra Energie
und Wasser hat ne grosse Waermekapazitaet.
Sowie Effekte von Global Dimming durch Russ aus China etc.

Wo ist dein Problem und der Gegensatz zu den IPCC
Modellen?

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@ Dittmar

Jedenfalls verlaufen die Trends weitab der IPCC Modellprognosen.
Letzte Woche haben das britische Met-Office und die UEA (HadCRUT) eingeräumt, dass der ansteigende Trend der Globaltemperatur 1997 zum Stillstand gekommen ist.

Du kannst dir den Graph auch selber plotten – und z. B. “2001” statt “1998” eingeben …

http://www.woodfortrees.org/plot/hadcrut3vgl/from:1998/plot/hadcrut3vgl/from:1998/trend

Stellt sich zunehmend die Frage, wovon hier eigentlich die Rede ist

… Schicksalsjahre?!

Werden es u. U. tatsächlich, wenn man sich die drei folgenden Arbeiten der NASA anschaut …

http://ktwop.wordpress.com/2011/06/15/major-drop-in-solar-activity-predicted-landscheidt-minimum-is-upon-us-and-a-mini-ice-age-is-imminent

Für Ben Palmers Whisky-Eis immerhin scheint gesorgt, ansonsten heisst es warm anziehen!

Die “Stammtischversion” findest du hier …

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2093264/Forget-global-warming–Cycle-25-need-worry-NASA-scientists-right-Thames-freezing-again.html

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Peter B, Palmer,

“Die durch AGW-Hypothese und IPCC-Szenarien vorhergesagte Erwärmung durch menschliche CO2-Emissionen lässt sich in den real gemessenen Temperaturen nicht beobachten.”

ah, kannst du das beweisen? +0.17 grad alle 10 Jahre?
ist doch perfekt konsistent mit den Zahlen die man beobachtet.

Herr Palmer,
“Wer sagt, wo das Eis in welchem Jahr sein sollte?”

war doch ganz klar in dem Zusammenhang
die Erwaermungsmodelle der IPCC sagen es dauert viel
laenger zum schmelzen.. smile

aber, mehr dazu in meinem letzten Beitrag zu:

http://blogs.ethz.ch/klimablog/2011/12/05/neue-studie-der-fussabdruck-des-klimawandels/#comment-12919

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@ Dittmar

Die durch AGW-Hypothese und IPCC-Szenarien vorhergesagte Erwärmung durch menschliche CO2-Emissionen lässt sich in den real gemessenen Temperaturen nicht beobachten.

Für Modelle gilt, dass sie den Verlauf eines abgebildeten Prozesses voraussagen sollten. Nun zeigt sich: der Atmosphärenanteil von CO2 nimmt zu, während die Temperaturen stagnieren oder leicht sinken. Wenn es denn einen anthropogenen Wärmeeffekt gibt, fällt er deutlich geringer aus, als von den IPCC-Szenarien angenommen.

Abgesehen vom Streit um die Modelle selber, die sich mit der enormen Komplexität des Klimageschehens und mit der Verifizierung der AGW-Hypothese schwer tun, gibt es anhaltende Auseinandersetzungen um die Darstellung einer “globalen Mitteltemperatur”.

Das liegt an einer Reihe von Problemen, die mit der Ermittlung eines solchen Temperatur-Konstrukts verbunden sind. Dazu zählen die Messmethoden und die räumliche und zeitliche Verteilung der Beobachtungen oder Mess-Stationen. Es existiert kein Messnetz, das sowohl zeitlich wie räumlich die Temperaturentwicklung auf dem gesamten Globus seit Mitte des 19. Jh. darzustellen vermag.

Was es gibt, sind Projekte der Temperaturbeobachtung und der historischen -rekonstruktion, darunter GHCN, NOAA, NASA/GISS und HadCRU. Sie stehen aus zahlreichen Gründen in der Kritik … http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1653928

Verlässlicher sind die Satellitendaten: +0,13° C in 32 Jahren.

Ein Wert, den die Modelle und IPCC-Szenarien um ein Mehrfaches verfehlt haben. Auf die aber stützt du dein Erwärmungsszenario von +6° C …

Die vermisste Wärme steckt im Meer (einem Medium, das sich beständig mit der Atmosphäre austauscht)?

http://www.nsstc.uah.edu/atmos/christy/2009_DouglassC_EE.pdf

http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2011/06/14/2011-update-of-the-comparison-of-upper-ocean-heat-content-changes-with-the-giss-model-predictions

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Michael Dittmar. 28.01.2012, 18:50
“dass Schmelzen der Arktis im September ist in den letzten Jahren etwa da wo es 2025+-5 (oder so sein sollte).”

Wer sagt, wo das Eis in welchem Jahr sein sollte? Ich kann mich noch vage erinnern, dass das Eis einmal den ganzen heutigen Zürichsee bedeckte (Lägern = Moräne!). Das verd…. CO2 hat alles weggeschmolzen!

Aber es bleibt global immer noch genügend Eis, um den Whisky mit Eiswürfeln zu trinken:
http://noconsensus.wordpress.com/2012/01/28/sea-ice-2012/ (siehe letzte Figur)

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Peter,

versuche doch mal zu antworten!
Meine Meinung ist bekannt.

Der Mittelwert der IPCC Modelle entsprecht nicht den Daten:
dass Schmelzen der Arktis im September ist in den letzten Jahren etwa da wo es 2025+-5 (oder so sein sollte).
Dein Freund aus Alaska kann sein Modell zurueckziehen.
Warum kannst du das nicht zugegeben?

El-Nino/La Nino Effekte fuehren zu einem gruendlichen
durchmischen des Pazifik und da Wasser eine sehr grosse
Waermekapazitaet hat, kommt es also auf die
Entwicklung in La Nina Jahren und El Nino Jahren
und den anderen an!
Das Diagramm von 2011:
http://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/cmb/hazards/2011/12/enso-global-temp-anomalies.png

Du verstehst wohl nicht viel von Unsicherheiten
und Mittelwerten (schau jeweils 5 oder 10 Jahren an).
Es unaufhaltsam nach oben.
Die Daten fuer die Schweiz 2011 und diesen Januar
lassen auch wenig Alternativen zu!

Global Dimming durch Kohle Verbrennung in China
ignorierst du auch.

Aber gut, du scheinst dich mit der Position f)
zu identifizieren.

die kannst du fuer deinen Stammtisch lassen,
aber bitte nicht in einem wissenschaftlichen
Dialog.

zum Schluss noch eine Frage:

Welche Wahrscheinlichkeit darf fuer dich eine
Erwaermung durch unseren Co2 Ausstoss haben um
+6 Grad zu bekommen?

fuer den IPCC sind es gerade mal so was wie 5%
um den Untergang von 2 Milliarden Menschen zu akzeptieren.

Fuer mich sollte es mit 99.9% Wahrscheinlichkeit nicht
waermer als +2 Grad im Mittel werden duerfen
und ich waere bereit fuer die zukuneftigen Generationen
den ach so bequemen Lebensstil zu veraendern.

ein Plan um 350 ppm CO2 muss her!

Leider wird die Natur das fuer uns entscheiden weil wir eben
nicht so Homo Sapiens sondern Homo Collossos sein wollen.

Hoffen wir also auf das Ende dieser nicht Zivilisation
die die Weltmeere (nach Peter Buehler) zerstoert.

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Peter et al,
26 sec. fuer die Truth..

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=EoOrtvYTKeE

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@ Dittmar

Betrachte einfach (kritisch) die realen Daten, sei es die Entwicklung der Atmosphärenkonzentration von CO2 oder/und die globale Durchschnittstemperatur, und zieh deine Schlüsse daraus.

Helfen werde ich dir dabei kaum müssen: die Fieberkurve von “Global Warming” befindet sich seit gut 12 Jahren in (relativem) Abwärtstrend, oder sie stagniert.

Die Hitze der Debatte darüber steht in merkwürdigem Missverhältnis zu der tatsächlich beobachteten Temperaturentwicklung.

Cool down – und geniess die Segnungen eines (noch) anhaltenden Interglazials. Kann aber sein, die von japanischen Gentechnikern geplanten Mammut-Clons kommen just zur rechten Zeit …

Ohne jede Sentimentalität: wäre jedenfalls schön, zu Lebzeiten von Gletsch aus wieder einen Blick auf den blau schimmernden Abbruch des Rhonegletschers zu haben.

Wer weiss ; – )

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Peter,

“Öffne das Fenster des (willkürlich) gewählten Zeitraums, schau dir die früheren Wärmephasen des 20 Jh. an – und im Hintergrund den Anstieg der CO2-Atmosphärenkonzentration …”

behauptest du jetzt
a) die Daten zeigen keine Erwaermung?
b) die Daten zeigen eine Erwaermung aber es hat nichts mit
co2 zu tun
c) ja es gab eine Erwaermung zwischen 1960 und 2000
aber danach ist es konstant geblieben
d) es gibt eine Abkuehlung
e) die Messdaten zeigen eine Erwaermung aber nur weil
die Wissenschaftler betruegen
f) oder du behauptest gar nichts?
und willst nur ein bischen Devils Advokat spielen

oder was denn nun?

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@ Dittmar

Öffne das Fenster des (willkürlich) gewählten Zeitraums, schau dir die früheren Wärmephasen des 20 Jh. an – und im Hintergrund den Anstieg der CO2-Atmosphärenkonzentration …

http://c3headlines.typepad.com/.a/6a010536b58035970c0163001932c0970d-pi

Oder mach das Fenster enger und schau dir die Entwicklung seit 1997 an (alles immer auf der Basis der NSA/GISS-Daten) …

http://c3headlines.typepad.com/.a/6a010536b58035970c0167610eb5f3970b-pi

Hier findest du auch die frostigen Belege für “Global Warming” …

http://www.c3headlines.com/2012/01/global-cooling-is-here-part-xv-increased-co2-levels-must-cause-global-cooling-no.html

BLICK und PIK dagegen finden “Klimaerwärmung bringt kalte Winter in Europa” …

http://www.blick.ch/news/ausland/klimaerwaermung-bringt-kalte-winter-in-europa-129147

Die alten Schlagzeilen sind da längst vergessen …

http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel51451

Die zuverlässigsten Temperaturdaten (seit 1979) findest du hier, mit aktuell negativem Trend allerdings – bei einer mittleren globalen Temperaturanomalie von +0,13° C in 32 Jahren …

http://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_December_2011.png

Lies deshalb besser, was 16 renommierte Wissenschaftler zur Temperaturentwicklung zu sagen haben …

http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204301404577171531838421366.html

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Peter,

deine links sind ja nicht uninteressant
(gerade der letzte ..woodfortrees.. was ist denn die Aussage davon)
aber du vermeidest es wie immer selber
die Daten zu kommentieren.
Traue dich einfach mal ohne dich zu verstecken.

und ja, deine, oder die von deinen Forscher aus Alaska,
Hypothese von vor 2(?) Jahren es gibt ab jetzt eine
Abkuehlung ist widerlegt!

und wie geschrieben:
endlich gibt es mal einen Plot der La Nina/el Nino
Effekte rausfaltet!

als noch mal
hier mit und ohne La Nina/El Nino
http://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/cmb/hazards/2011/12/enso-global-temp-anomalies.png

und jetzt traue dich selber den Plot zu kommentieren.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

“Facing reality”?
Du solltest die NASA-Daten kritischer betrachten.

Die UAH-Daten führen 2011 an 18ter Stelle der wärmsten Jahre in der 33-jährigen Satellitenmessreihe – und gleichzeitig als 15tes in der Rangfolge der kühlsten.

Anders als bei GISS werden da nicht Stationen ab- und zugeschaltet, Datenreihen “adjustiert” und “geglättet”, bis z: B. die Wärmeperioden nach 1911 oder 1930 immer kühler werden.

Störend ist, nebenbei bemerkt, dein Vokabular. Muss wohl eine Art Wettbewerb stattfinden, wer wen in dieser Hinsicht zu toppen vermag …

… von “Klimawandelleugnern” ist z. B. die Rede in den Klimanews ( http://blogs.ethz.ch/klimablog/klimanews ), – ein vollkommen unsinniger Begriff, dem ich bei der Wahl betr. das “Unwort des Jahres” allerbeste Chancen einräume. Ich will dich aber keinesfalls anspornen ; -)

Als Beleg für die Aussage “Und sie verändert sich doch” wird ein Artikel in der – Sonntagszeitung aufgeführt.
Der wiederum stützt sich auf eine Arbeit, die bereits derart zerzaust wurde, das man sie besser nicht mehr erwähnen sollte …

http://hidethedecline.eu/pages/posts/the-real-temperature-trend-given-by-foster-and-rahmstorf-2011-246.php?searchresult=1&sstring=Rahmstorf

http://wattsupwiththat.com/2012/01/14/tisdale-on-foster-and-rahmstorf-take-2

http://www.thegwpf.org/the-observatory/4502-global-temperature-evolution-1979-2010.html

So viel zum angeblich 11t-wärmsten Jahr seit 1880, zu Sargnägeln und abstrusen Klimathesen.

Wenn du etwas mehr über Temperaturen, Trends und die Daten der verschiedenen Messnetzwerke erfahren willst, schau dich um bei http://www.woodfortrees.org/notes#wti

Keine falsche Zurückhaltung: die Seite wird von einem erklärten Grünen betrieben.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter B et al,

ein weiterer Sargnagel fuer deine abstrusen Klimathesen
(hast du nicht eine Abkuehlung angekuendigt..).
Face Reality!

http://www.ncdc.noaa.gov/sotc/global/2011/13
Global Temperatures
The year 2011 tied with 1997 as the 11th warmest year since records began in 1880. The annually-averaged temperature over global land and ocean surfaces was 0.51°C (0.92°F) above the 20th century average of 13.9°C (57.0°F). This marks the 35th consecutive year (since 1976) that the yearly global temperature was above the 20th century average. The warmest years on record were 2010 and 2005, which were 0.64°C (1.15°F) above average. Including 2011, all eleven years in the 21st century so far (2001–2011) rank among the 13 warmest in the 132-year period of record. Only one year during the 20th century, 1998, was warmer than 2011.

und hier mit und ohne La Nina/El Nino
http://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/cmb/hazards/2011/12/enso-global-temp-anomalies.png

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

Peter,
deine Hypothese zur Jugend stimmt nicht!

im Gegensatz zu dir (jemand der seine Ideale schon lange
ueber Bord geworfen hat und auf das BAU Scenario fuer seine
Rente etc setzt) sind es die idealistischen jungen Leute
die gegen die weitere Zerstoerung unseres Planeten
aktiv sind:

http://www.novinite.com/view_news.php?id=135710
Bulgaria’s ruling center-right GERB party has taken a political commitment to ban the exploration and production of shale gas in the country, according to environmentalists.

Several thousand eco protesters gathered in Bulgaria’s capital Sofia on Saturday in front of the House of Parliament to protest against what they see as a highly hazardous technique, hydraulic fracking, that is employed for shale gas exploration and extraction.

They were joined by thousands more in cities across the country, with the more prominent being in Varna, Dobrich and Plovdiv.

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Peter,
noch ein Nachtrag

“Sie sorgen für eine Lähmung bei der Wissensakkumulation und für eine Desorientierung und Entmutigung insbesondere bei jüngeren idealistisch gestimmten Menschen, die ihre Zukunft durch eine düster gemalte Klimaentwicklung gleich doppelt bedroht sehen.”

Totaler Bloedsinn!

Frage mal die jungen idealistischen Menschen in Spanien, Griechenland etc etc.. welche Politik und welche
Ideen sie entmutigen und ihnen die Zukunftschancen zerstoeren!

Zum Beispiel hier:
http://www.worldresourcesforum.org/students-reporters-feed
Die idealistischen Studenten waren voller Energie
und akzeptieren nicht wie (deine) die heutige dominante Zivilisation die Lebensbedingungen von uns allen zerstoert.

Falls du es noch nicht bemerkt hast,
aber das Klimaproblem ist nur eins von den vielen
Brandherden!

Wirst du mit deinen Scheuklappen aber nicht tun koennen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

Peter,

vollkommener Bloedsinn und aus dem Zusammenhang gerissen.
(eigentlich unter deiner Wuerde oder vielleicht doch nicht).

“Dein Wissensdurst scheint gesättigt.”

Falsch! die Quantifizierung des Co2-Temperatur Problems ist aeusserst interessant!

Du dagegen weigerst dich sowohl die Daten, die Physik des Treibhauseffektes genauer zu verstehen. Fuer dich kann es gar kein CO2 Problem geben.
Du bist der Neinsager!

“Es gibt keine offenen Fragen mehr und keine Unsicherheiten”
klar jede Menge! Wieviel fossile Brennstoffe koennen wir noch
verbrennen? Wann genau beginnt der Niedergang bei der Oelfoerderung und Nutzung etc.

Du hast dich dagegen entschieden:
Es gibt noch genug bis lange nach deinem Ableben
(also nach dir die Sintflut!)

aus dem Zusammenhang gerissen.
(“Details spielen fuer mich keine grosse Rolle”).

es geht um die Physik des CO2 in der Atmosphaere,
die ist schon lange geklaert.
Was nicht klar ist sind Rueckkopplungseffekte und
lokale Variationen beim Klima.

Dich interessiert das gar nicht weil:

Was nicht sein kann das nicht sein darf!

und jetzt deine Unterstellung:

“Die Welt geht unter.”

nein, die industrielle Zivilisation ist nicht Nachhaltig
und zerstoert die Lebensgrundlagen.

Deshalb geht unsere “Zivilisation”, die auf ewigem Wachstum
basiert spaetestens mit den Folgen des Peakoils zu Ende.
Wann und wie(mit dem grossen Atombombenknall)? Das ist noch nicht entschieden.

Aber je laenger es dauert desto schlechter sieht es mit
den Lebensbedingungen fuer zukuenftige Kulturen aus.

Versuche einfach mal das Problem der Nachhaltigkeit zu
verstehen.

Und ja, unsere Kultur in Zeiten des Wachstums scheint ganz
akzeptabel fuer die, die davon profitieren.

Aber, sobald es mit dem Wachstum vorbei ist,
hoert der Spass auf. Die Anhaenger der Le Pen, und modernen
Mussolinis schlafen nicht.

Good night and good luck!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

@ Dittmar

Dein Wissensdurst scheint gesättigt. Es gibt keine offenen Fragen mehr und keine Unsicherheiten (“Details spielen
fuer mich keine grosse Rolle”). Die Welt geht unter.

Zweifel nicht gestattet (denying), konträre Forschungsergebnisse nicht willkommen, basta.

Neben den u. a. in Mike Hulmes Essay, der u.a. von Schiermeier, Curry, Pielke (s. Links unten) und dem im Bericht des IAC (zum IPCC) grundsätzlich aufgeworfenen Fragen gibt es zahlreiche Fachpublikationen, die dich stutzig machen müssten. Du willst sie allesamt nicht zur Kenntnis nehmen.

Dieser Verzicht auf jegliche Skepsis (eine Grundtugend jeder wissenschaftlichen Methodik) und die fehlende Neugierde zählen für mich zu den trübsten Folgen des AGW-Rummels überhaupt.
Sie sorgen für eine Lähmung bei der Wissensakkumulation und für eine Desorientierung und Entmutigung insbesondere bei jüngeren idealistisch gestimmten Menschen, die ihre Zukunft durch eine düster gemalte Klimaentwicklung gleich doppelt bedroht sehen.

Die Entmutigung durch eine schon beinahe zum Naturgesetz erhobene – aber nicht verifizierte Hypothese – legt sich wie ein Schatten auf Erkenntnisdrang und Unabhängigkeit, Forschungsvorhaben und Karrierepläne. Das Hinterfragen von angeblichem Konsenswissen erscheint wenig opportun.

In Wahrheit sind die offenen Fragen und die Unsicherheiten von beträchtlicher Bedeutung, quantitativ und qualitativ. Das Verständnis und die umfassende Darstellung des Klimageschehens bedürfen ganzer Reihen zusätzlicher Erkenntnisse und Einsichten.

Der Fachbereich ist weit davon entfernt, sie in naher Zukunft zu liefern. Bevor er der Politik verbindliche Empfehlungen unterbreitet, sollte er seine Arbeit umgekehrt erst mal von politischen Einflüssen befreien und für Ergebnisse sorgen, welche die Zweifel zumindest um das Mass verringern, das er in den vergangenen Jahren selber hervorgebracht hat.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 2

Peter,

wo ist dein Problem?
(ist die Klimawissenschaft oder die Wissenschaft neuerdings
dein Fachgebiet? Oder ein Hobby oder was?)

aber mal ganz einfach:

Was ist dein Problem mit:

“The near constant ocean temperature over the past five years are not simulated by the model and its causes remain unclear.”
(für dich als Physiker: die Masse der Ozeane beträgt ca. das 300-fache der Masse der Erdatmosphäre. Think!)

Think.. klar versuche ich dauernd!

mehr CO2 .. und mehr Energie bleibt zurueck.
Das verteilt sich und ein grosser Teil geht ins Meer.
Meeresstroemungen verstehen wir wohl nicht so gut
und wo die extra Energie bleibt ist eine interessante Frage.

Fuer mich als Physiker gilt:
1.: mehr Energie absorbiert –> Erwaermung (Details spielen
fuer mich keine grosse Rolle)

fuer mich als Teilnehmer an einem einmaligen Experiment
2.:
Das Risiko ist zu gross und russisches Roulette ist was fuer
Selbstmoerder.

oder so, wenn wir nicht mit 99.9% und mehr Wahrscheinlichkeit
negative Konsequenzen fuer und und zukuenftige Generationen
auschliessen koennen, dann soll man das Experiment nicht machen!

3.) der Gletscher Artikel aus dem Journal,
kann leider nur den Abstract sehen. Was steht drinnen?

zu:
Satellitendaten: “long-term warming effect 0.09 C/decade”

ja und? seit 50 Jahren also rund +0.5 Grad
+- 0.2 Grad (oder was?). Den Sinn von
Fehlerrechnung und Fehlerangaben und systematischen
Fehlern verstehst du vielleicht nicht?

Aber, ok

in den letzten 40 Jahren haben wir im Mittel eine Erhoehung
von 0.17+-0.06 Grad alle 10 Jahre oder?
(die IPCC Aussage wenn ich mich recht erinnere!)

die letzten 10 Jahre waren im Mittel deutlich waermer
als die 10 Jahre davor. Passt doch perfekt in die Modelle

Das Schmelzen der Arktis geht rund 20 Jahre schneller
als in den Modellen.

Was braucht der kollektive Selbstmoerder noch mehr?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 1

@ Dittmar

Nun, ich bin mir sicher, unter welcher Rubrik des Erkenntnisfortschritts sich deine Einlassungen verbuchen lassen, aber das mag daran liegen, dass ich mit deinem Fachgebiet eher weniger vertraut bin.

Vielleicht machst du dich umgekehrt mal vertraut mit den Problemen und offenen Fragen der Klimatologie.

Markus Huber and Reto Knutti in ihrem jüngsten Papier ( http://www.iac.ethz.ch/people/knuttir/papers/huber11natgeo.pdf ):

“The near constant ocean temperature over the past five years are not simulated by the model and its causes remain unclear.”

(für dich als Physiker: die Masse der Ozeane beträgt ca. das 300-fache der Masse der Erdatmosphäre. Think!)

Blickt man auf die Differenz zwischen den Modellvoraussagen und den tatsächlichen Beobachtungen und die Differenzen zwischen den statistischen Daten (Stationen) und den Proxyuntersuchungen stellen sich schon Fragen genug.

http://www.worldclimatereport.com/index.php/2012/01/10/mann_go_ape

Satellitendaten: “long-term warming effect 0.09 C/decade”

( http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2011/12/16/november-2011-university-of-alabama-analysis-of-the-global-lower-tropospheric-temperature-analysis )

Zu den offenen Fragen in der Klimaphysik. Besondere Lese-Empfehlung …

http://www.nature.com/news/2010/100120/full/463284a.html

http://judithcurry.com/2012/01/03/the-real-holes-in-climate-science

http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2010/01/22/interesting-news-article-in-nature-titled-the-real-holes-in-climate-science

Von “Hockeystöcken” sollte schon gar nicht mehr die Rede sein …

S. z. B. … http://pages-142.unibe.ch/science/lotred-sa/data/Neukom_et_al_2010_CD_Temp.pdf

oder …

http://www.uoguelph.ca/~rmckitri/research/McKitrick-hockeystick.pdf

Gletscher: http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2010GL042616.shtml

SCIENCE IS SETTLED? KONSENS? SCHEINDISPUTE? SCHICKSALSJAHRE?

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Peter,

faengst du wieder bei “0” an?

Die (Welt) Temperaturdaten zeigen keine Erwaermung?
und es hat sich gar nichts geaendert?
Die Messungen sind eine gigantische Verschwoerung von
wenigen Wissenschaftlern die sich das mit viel Geld
bezahlen lassen (von wem?).. etc etc

Hatten wir alles schon mal. Und du hast schon mal akzeptiert
.. ja, es gibt eine signifikante Erwaermung seit
seit 1900 und die letzten 40 Jahre im Vergleich zu 1950-1970
waren alle deutlich waermer.

Bestreitest du diese Daten (gibt nicht nur die Temperaturdaten)
sondern das Schmelzen der Gletscher, der Arktis, des Permafrost,
die Vegetatitonsaenderungen etc etc.

Also, akzeptierst du das oder nicht?

Danach koennen wir die Daten der letzten 10 Jahre genauer
analysieren.

Falls nicht solltest du deine “Blogger” Freunde mal genauer lesen!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

Michael,

unbestritten, es gibt einen “physikalischen Zusammenhang zwischen CO2 und verringerter Infrarot-Abstrahlung”, allerdings lassen sich Laborergebnisse und theoretische Überlegungen nicht 1:1 auf das komplexe Klimasystem übertragen. Letzteres verhält sich offensichtlich nicht den AGW-Erwartungen entsprechend.
CO2 ist einer unter x Einflussfaktoren im globalen Klimageschehen und keineswegs der bedeutendste.

Du hast Recht: “dramatisch” ist kein physikalischer Wert”. Die Prognosen der AGW-Alarmisten dagegen sind es. Und wo bitte findet sich die wissenschaftliche (physikalische) Basis dafür? In den Modellen? Modelle sind Hypothesen. Sie müssen sich an den realen Beobachtungen messen lassen, was ihnen weiterhin schlecht gelingt.

“statistisch signifikante Erwärmung”: schau dir einfach die Ballon-und Satellitendaten an, die verlässlicher (und “globaler”) sind als jene der Bodenstationen. Oder beschäftige dich damit …

http://wattsupwiththat.com/2012/01/05/abrupt-changes-in-station-level-temperature-records-contradict-the-anthropogenic-global-warming-agw-claims

Zitat: “50% of sample stations have not experienced increased mean temperature (”warming”) for more than 18 years.
70% of Europe stations have not experienced warming for more than 20 years”

CERN/CLOUD/NATURE: lies dich durch die Kommentare und leg die Voreingenommenheit ab … http://www.nature.com/news/2011/110824/full/news.2011.504.html

“Beschimpfung von Wissenschaftlern”: die führst eher du vor, indem du sämtliche der AGW-Hypothese widersprechenden Arbeiten und Ergebnisse grundsätzlich als nicht relevant oder unwissenschaftlich ablehnst.

Tu mir den Gefallen und lies dich wenigstens in den nachstehend verlinkten Essay ein, der sich mit Klima-Determinismus und -reduktionismus auseinandersetzt. Wäre erfreulich, er würde hier und anderswo zur Kenntnis genommen …

http://mikehulme.org/wp-content/uploads/2010/12/Hulme-Osiris-revised.pdf

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Peter, oh je!

@Peter Bühler. 11.01.
.. Zitat von Prof. Knutti zu beginnen: “Über das erklärte Klimaziel von maximal 2°C globaler Erwärmung lässt sich streiten”.

Peter, das Zitat ist aus dem Zusammenhang gerissen.

“In der Tat! Denn wissenschaftlich lassen sich weder das Ziel, noch die Begründung für die vorgeschlagenen Massnahmen glaubhaft stützen.”

Was bedeutet wissenschaftlich fuer dich
und was glaubhaft?

“Der physikalische Beweis für eine dramatisch ansteigende Globaltemperatur aufgrund steigender menschlicher CO2-Emissionen ist nicht erbracht.”

Solange du “dramatisch” nicht definierst, kann man mit deiner
Aussage nichts anfangen!

Dagegen, der physikalischer Zusammenhang zwischen
Co2 und der verringerten Infrarot-Abstrahlung ist schon
lange erbracht worden
und das physikalische Verstaendnis fuer den Treibhauseffekt, der verhindert das wir unser “Leben” in einer weltweiten Kuehltruhe organisieren muessten, existiert auch schon lange.

und jetzt deine unbewiesene Behauptung:

“Im Gegenteil: es gibt seit über einem Jahrzehnt keine statistisch signifikante Erwärmung, entgegen den Modellen und Prognosen.”
Dein Beweis??
“Dafür gibt es eine wachsende Zahl von Publikationen”

Es gibt auch eine wachsende Anzahl von allem moeglichen … sagen wir so was verruecktes wie das Ende des Euro(?). Was soll das beweisen.

und dann

“3702-cern-finds-qsignificantq-cosmic-ray-cloud-effect.html”

Hast du das Nature Papier gelesen? Vermutlich nicht!
Warum zitierst du nie korrekt?

“Die Wissenschaft oder ihre Methodik haben spätestens dann den Saal verlassen, als man Kritiker und Skeptiker der AGW-Hypothese mit dem Wort “Leugner” zu beschimpfen begann.”

Quatsch! Du und deine Blogger Quellen beschimpfen
permanent die Wissenschaftler mit diesen Worten!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Um mit einem Zitat von Prof. Knutti zu beginnen: “Über das erklärte Klimaziel von maximal 2°C globaler Erwärmung lässt sich streiten”.

In der Tat! Denn wissenschaftlich lassen sich weder das Ziel, noch die Begründung für die vorgeschlagenen Massnahmen glaubhaft stützen. Der physikalische Beweis für eine dramatisch ansteigende Globaltemperatur aufgrund steigender menschlicher CO2-Emissionen ist nicht erbracht. Im Gegenteil: es gibt seit über einem Jahrzehnt keine statistisch signifikante Erwärmung, entgegen den Modellen und Prognosen. Dafür gibt es eine wachsende Zahl von Publikationen, die klimatische Erwärmungen wie jene des 20. Jh. aufgrund natürlicher Zyklen für frühere Epochen belegen, oder die die Klimasensitivität deutlich geringer veranschlagen.

“Einfluss der Sonne … ein klimawissenschaftlicher Scheindisput”?!
http://www.thegwpf.org/the-observatory/3702-cern-finds-qsignificantq-cosmic-ray-cloud-effect.html

Die Wissenschaft oder ihre Methodik haben spätestens dann den Saal verlassen, als man Kritiker und Skeptiker der AGW-Hypothese mit dem Wort “Leugner” zu beschimpfen begann. Symptom für die von Gläubigen betriebene Politisierung des Fachs.

Irgendwann und unvermeidlich wird ein mutiger “Luther” seine 95 Thesen an die Tore der ETH nageln und dem Spuk des CO2-Ablasshandels ein Ende bereiten. Bis dahin dürften nur die Sprachbarrieren die überfällige Revision verhindern.

http://thegwpf.org/opinion-pros-a-cons/2229-richard-lindzen-a-case-against-precipitous-climate-action.html

http://www.agu.org/pubs/crossref/2012/2011GL050226.shtml

http://www.examiner.com/seminole-county-environmental-news-in-orlando/exposure-of-global-warming-deception-goes-viral

http://www.financialpost.com/story.html?id=597d0677-2a05-47b4-b34f-b84068db11f4&p=1

http://www.drroyspencer.com/2011/01/why-most-published-research-findings-are-false

“Gefährlicher Klimawandel”? oder gefährliche Ideologisierung der Klimawissenschaft?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 3

“nie enden wollenden klimawissenschaftlichen Scheindisputen”
“da Fragen zur Anpassung oder zum wissenschaftlichen Hintergrund ruhig noch etwas warten”

Genau, mein Reden. Die ETH soll endlich aufhören, sich mit lästiger wissenschaftlicher Detailarbeit abzugeben und Zeit mit wissenschaftlichen Disputen zu vergeuden. Sie soll sich vor allem um die politsche Lobby-Arbeit kümmern, da die ideologische Marschrichtung sowieso längst bekannt ist.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 2

@Professor Fischlin, @Michael Dittmar, @Ben Palmer, @ Joeri Rogelj
Den Emission-Gap durch weitere Reduktionszusagen zu schliessen bedeutet, dass es ein paar weitere Verpflichtungserklärungen gibt, nicht aber dass das 2°C-Ziel erreicht wird. Dies gilt umso mehr als dass sich die Gewichte im Energiesektor sehr schnell zu den jetztigen und künftigen Schwellenländern verschieben: Während in den OECD-Ländern allenfalls bestehende Kraftwerke durch neue ersetzt werden, wurden in China zwischen 2005 und 2011 jedes Jahr 60 GW an Kohlekraft zugebaut, was den Pro-Kopf-CO2-Ausstoss von 2.7 Tonnen pro Person im Jahr 2000 auf 5.3 Tonne im Jahr 2008 ansteigen liess. Allerdings bedeutet Wirtschaftswachstum nicht automatisch auch mehr CO2-Ausstoss: In Brasilien ist der CO2-Ausstoss zwischen 2000 und 2008 kaum gestiegen und in Indien steigt er erst seit 5 Jahren deutlich. Kohlevorkommen scheinen den CO2-Anstieg zu begünstigen, deshalb steigen die CO2-Emissionen in China schon seit vielen Jahren und in Indien seit kurzem. Beide Länder zusammen haben 2.5 Milliarden Menschen. Erhöhen diese den Pro-Kopf CO2-Ausstoss in den nächsten 5 Jahren um 2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr – was wohl eher die untere Grenze darstellt – so werden in 5 Jahren allein von diesen beiden Ländern zusätzliche 5 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr ausgestossen, so dass in 5 Jahren weltweit anstatt heute 30 Gigatonnen CO2, 35 Tonnen CO2 pro Jahr ausgestossen werden.
Wie Michael Dittmar in seinem Kommentar sehr richtig festgehalten hat, ist es eigentlich zu erwarten, dass ein Land seine eigenen Ressourcen zuerst “entwickelt”. Darum hat CH so viel Wasserkraft und D soviel Kohlekraft. Folgerung: Das CO2-Ziel ist unter den jetztigen “Naturgesetzen” nach denen sich Staaten entwickeln, nicht erreichbar.

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Martin,

“Auf Kohle, Öl und selbst Erdgas sollten alle verzichten lernen, wenn man denn die globale Erwärmung ernst nimmt.”

Stimmt, aber
1) Was machen die, die das Problem nicht ernst nehmen,
oder die es fuer geringer halten als das Problem jedes Jahr mit
ein paar % weniger “Ol” zu leben.
2) was machen die, die auf der Titanic sitzen (egal in welcher Klasse) und nicht so einfach als Alternative ins Wasser springen
koennen?

Die Antwort kennen wir alle!

“Das gilt auch für Länder, die über solche Rohstoffe selber verfügen. Allenfalls kann man ihnen diesen Verzicht entgelten und ihnen bei der Suche nach Alternativen behilflich sein.”

Die Antwort kennst du auch!
Selbst die reichen Laender kennen diese Alternativen,
bei denen alles weiter wie bisher geht, eben noch noch
nicht. Und ja, die Antwort die wir gut kennen:
Dann nehmen wir diesen Laendern das Geld mit Gewalt weg!

“Du gehst in deinem Kommentar davon aus, dass es keine Alternative zu Kohle, Öl und Erdgas gibt.”

Wir kennen eben keine bessere, kompaktere und
simple Energiequelle als das Oel. Nur leider ist das endlich!

und ja, es gibt eben vielleicht doch eine Alternative:
das Steuer der Titanic zu uebernehmen und die Richtung zu aendern.
Nur erscheint uns diese Loesung als noch schlimmer, da
alle bisherigen Versuche nicht gerade als Beispiel gelten koennen!

Was ist die Alternative?

“Doch wenn es das nicht gäbe, könnten Leute, die dem Klimawandel begegnen wollten, wirklich nur noch auf den Peak Oil und den Peak Coal hoffen.”

always look on the bright side of life..

“Einen Peak Oil wird es tatsächlich schon bald geben, allerdings nicht einen Peak Oil Supply, sondern einen Peak Oil Price, weil nämlich trotz ständig neu entdeckten Ölvorkommen, die Nachfrage gerade aus den Schwelllenländern das Angebot übersteigt.”

Verwechselst du nicht “Entdeckung” mit der Foerderung?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Hallo Herr Palmer,

tja, was soll ich sagen “welcome on the Titanic (smile)”

aber im Ernst:

“Aber warum verschwenden wir (inklusive Sie, Herr Dittmar) noch unsere Zeit und Energie (die geistige) mit CO2-Emissionen?”

Ganz einfach, ein philosophisches Interesse zu verstehen
warum wir als Species Homo-S???
simple physikalische Fakten lieber ignorieren etc..

“ Weil es dafür Geld gibt, viel Forschungsgeld?”

nein, so ne Art Hobby!
(andere Leute antworten vielleicht anders!)

“ Weil es weniger Anstrengung kostet, Modelle mit Parametern zu füttern als an technologischen Innovationen zu arbeiten?”

gute Frage? Aber nicht an mich!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

@Dittmar: “Aber, falls Sie die Zahlen der “europaeischen” Ressourcen von
Oel, Gas, Kohle und Uran verfolgen, dann ergibt sich aus Ihrer
Frage schon direkt (mit und ohne CO2 Problem) wie ersetzen
wir diese Energiequellen so schnell wie moeglich.”

Aber warum verschwenden wir (inklusive Sie, Herr Dittmar) noch unsere Zeit und Energie (die geistige) mit CO2-Emissionen? Weil es dafür Geld gibt, viel Forschungsgeld? Weil es weniger Anstrengung kostet, Modelle mit Parametern zu füttern als an technologischen Innovationen zu arbeiten?

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Hoi Michael,
Auf Kohle, Öl und selbst Erdgas sollten alle verzichten lernen, wenn man denn die globale Erwärmung ernst nimmt. Das gilt auch für Länder, die über solche Rohstoffe selber verfügen. Allenfalls kann man ihnen diesen Verzicht entgelten und ihnen bei der Suche nach Alternativen behilflich sein.
Das obige gilt, wenn man die Gefahr der globalen Erwärmung ernst nimmt. Deshalb meine unten stehende Forderung nach einem weltweit geltenden Karbon-Preis und einer International Coal Exit Agency.

Du gehst in deinem Kommentar davon aus, dass es keine Alternative zu Kohle, Öl und Erdgas gibt. Doch wenn es das nicht gäbe, könnten Leute, die dem Klimawandel begegnen wollten, wirklich nur noch auf den Peak Oil und den Peak Coal hoffen.
Einen Peak Oil wird es tatsächlich schon bald geben, allerdings nicht einen Peak Oil Supply, sondern einen Peak Oil Price, weil nämlich trotz ständig neu entdeckten Ölvorkommen, die Nachfrage gerade aus den Schwelllenländern das Angebot übersteigt.
Im neuesten Artikel auf The Oil Drum liest man dazu:

There are a growing number of new, very large, more or less conventional oil plays being discovered that include the sub-salt off Brazil, the Aldous Major – Avaldsnes field in Norway and most recently the news that sub-salt oil has been discovered by Maersk Oil in their first well off Angola. Combined, these vast discoveries promise to make the decline on the downside of Hubbert’s peak a much more gradual affair, for a while at least.

Nichtfossile Energiequellen können meiner Ansicht nach aber erschlossen werden, wenn man bereit ist, die Probleme dieser neuen Energiequellen (z.b. die Produktionsschwankungen von Wind+Sonnenkraftwerken) zu meistern und von alten Dogmen wie der souveränen, autarken Energieversorgung abzugehen.

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Hoi Martin, Hallo Herr Palmer,

ein paar Fragen zu den Kommentaren.

a) Kohle Nutzung in China, Indien etc…
ok, also sollen die unser(?) Oel und Gas (oder meinetwegen
auch “unser” Uran) nutzen
anstatt Kohle?
b) ist die Endlichkeit und Peak Oil ein Phaenomen dass man
beruecksichtigen sollte?
c) Fuer Laender die Kohle auf ihrem Territorium haben,
warum sollen diese es nicht nutzen?
d) Warum sollen die Menschen in (armen) Laendern mit relativ viel
Oel und Gas die Geldpolitik (und nutzlose Dollars)
und sparen, waehrend die anderen reicheren Laender
fleissig weiter verschwenden?

Herr Palmer und die Steinzeit..

gute Fragen und Vorschlaege!

Aber, falls Sie die Zahlen der “europaeischen” Ressourcen von
Oel, Gas, Kohle und Uran verfolgen, dann ergibt sich aus Ihrer
Frage schon direkt (mit und ohne CO2 Problem) wie ersetzen
wir diese Energiequellen so schnell wie moeglich.
Wenn es keine realistische Moeglichkeit gibt (Technofixe kommen
zu spaet!), dann lohnt es sich in der Tat schon jetzt uns alle
auf einen Abstieg in die Steinzeit vorzubereiten!

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Sehr geehrter Herr Professor Fischlin,
die CO2-Emissionen sind in den späten 1990er-Jahren um 1% pro Jahr angestiegen, seit 2000 steigen sie um 3% pro Jahr mit dem Spitzenzuwachs von 5.9% 2010 im Vergleich zum Vorjahr.
Nach dem Ausscheiden von Kanada und bald schon Japan und Russland aus dem Kyoto-Abkommen werden vom Kyoto-Nachfolgeabkommen noch 15% der Emissionen abgedeckt.
Der eigentliche CO2-Zuwachs findet allerdings sowieso in den Schwellenländern China und Indien statt: China hat 2011 bei einem Pro-Kopf Energieverbrauch von 2000 bis 3000 Watt pro Kopf bereits eine CO2-Ausstoss pro Kopf erreicht, der grösser ist als der von Frankreich, was am hohen Anteil der Kohle bei der Energieproduktion liegt. Weltweit ist der Anteil der Kohle an der Primärenerigeerzeugung von 25% Ende der 1990er-Jahre auf 29% heute angestiegen. Indien wiederum will gleichziehen mit China und hat darum bei den Klimaverhandlungen in Kopenhagen und jetzt auch wieder in Cancun am meisten Widerstand gegen bindendende Verpflichtungen für Schwellenländer gezeigt.
Die Internationale Energieagentur hat darum allen Grund zur Diagnose, dass wir uns auf dem Emissionspfad hin zu einer 6°C-Erwärmung befinden.
Mir scheint übrigens ein bindender Beschluss über Zusagen zu Emissionsreduktionen gar nicht das Wichtigste, denn das Ausscheiden von Kanada, Russland und Japan zeigen ja, dass Zusagen nicht unbedingt eingehalten werden. Weit wichtiger wäre ein Preis auf Kohlenstoff – und zwar weltweit. Zusätzlich müssten die CO2-intensivsten Techniken vollkommen gebannt werden. Eine International Coal Exit Agency (ICE-Agency) sollte den Ausstieg aus der Kohle weltweit orchestrieren.

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Ich bin einigermassen erstaunt zu hören (nicht zum ersten Mal in diesem Blog) “dass aus wissenschaftlicher Sicht grösste Dringlichkeit angesagt ist”. Und trotzdem wird aus den Klimakonferenzen ein Zirkus gemacht, zu dem jedesmal weit über 10’000 Menschen anreisen und vor Ort energieintensive Infrastrukturen erwarten und vorfinden.

Und natürlich sind alle Teilnehmer auch Internet- und zum grossen Teil auch Handy- oder Smartphone-Benutzer. Die Energie kommt ja aus der Steckdose, ohne CO2.

Es scheint mir eher, dass alle darauf warten, dass der “Andere” den ersten Zug macht.

Wo sind die konkreten Vorschläge, was man alles JETZT abschalten, abschaffen und mit Steuer belegen muss, um zum vorindustriellen Zustand zurückzukehren? Wieviele Menschen müssen über die Klinge springen, um die Bevölkerungszahlen zurück zu fahren? Wer schlägt eine Prioritätenliste vor, auf der alles aufgelistet ist, das es im vorindustriellen Leben nicht gab und das man, wenn auch unter Schmerzen, eliminieren kann?

Warum erklären wir die Schweiz nicht ab sofort zur No-Industry-Zone, sozusagen als Pilottest, um Chinesen, Indern und anderen Zweiflern live vorzuführen, dass die Steinzeit eine gute Zeit war. Die ETH ist gefordert!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 5 Daumen runter 2

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