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Neue Studie: Der Fussabdruck des Klimawandels

05.12.2011 von Doktorand , ETH Zürich

Das Klima auf der Erde ist keine beständige Angelegenheit; es ändert sich immer. Des Pudels Kern dabei ist jedoch die Frage, welche Faktoren an den Änderungen mitwirken und wieviel sie dazu beitragen.

Sind die Änderungen des Klimas auf interne klimatische Schwankungen1 oder doch auf externe Änderungen in der Strahlungsbilanz2 zurückzuführen? Bei letzteren unterscheidet man zwischen natürlichen3 und menschgemachten (anthropogenen)4 Strahlungstreibern. In einer am Sonntag veröffentlichten Studie5 gingen Prof. Reto Knutti und ich den verschiedenen Treibern und deren «Fussabdrücken» in der globalen Temperatur auf die Spur.

Der Fussabdruck als Puzzle

Die Anteile der natürlich beziehungsweise menschgemachten Ursachen an den beobachteten Klimaänderungen berechnen die Klimawissenschaftler zumeist mit einer statistischen Methode6, die mit Hilfe von komplexen Klimamodellen die beobachteten räumlichen Temperaturänderungen («Fussabdrücke») wie eine Art Puzzle zusammensetzt. Die einzelnen Puzzleteile entsprechen dabei den individuellen Fussabdrücken von beispielsweise Treibhausgasen, Änderungen in der Sonneneinstrahlung oder der internen Variabilität des Klimasystems.

Die Energieerhaltung als Grundstein

Wir haben in unserer Studie jedoch einen anderen, ergänzenden Ansatz verfolgt. Grundstein unserer Methode ist die Energieerhaltung. Diese besagt, dass eine Änderung der Strahlungsbilanz ausgeglichen wird durch eine Änderung der Temperatur und durch eine Wärmeänderung der Ozeane7. Nebst diesem Grundsatz verwendeten wir Rekonstruktionen des vergangenen Strahlungsantriebs sowie Beobachtungen der globalen Temperatur und der Wärmeaufnahme der Ozeane.

Die anthropogenen und natürlichen Fussabdrücke

Mit Hilfe eines Klimamodells und einer Vielzahl von Simulationen (mehr als 10’000) ̶ gewichtet gemäss ihren Übereinstimmungen mit den Beobachtungen ̶ konnten wir den individuellen Anteil der verschiedenen Treiber an der gemessenen Erwärmung seit dem Jahr 1850 berechnen. Dies ermöglichte uns, die jeweiligen Anteile von anthropogenen und natürlichen Faktoren am Temperaturverlauf zu illustrieren (siehe untenstehende Figur).

Die Graphik zeigt deutlich, dass die menschgemachten Faktoren die Erwärmung seit den 50er Jahren dominieren; eine leichte Erwärmung zwischen den 1920ern und 1960ern ist teilweise auf natürliche Faktoren zurückzuführen. Weiterhin fanden wir, dass alleine die Treibhausgase zu einer Erwärmung von 0.85°C geführt haben. Ein Teil dieser Erwärmung wurde durch die kühlende Wirkung von Aerosolen «gedämpft», so dass die beobachtete Erwärmung in den letzten 50 Jahren 0.56°C betrug.

Wieviel tragen natürliche Schwankungen zur Temperaturänderung bei?

Als Annahme für die natürlichen Schwankungen verwendeten wir Simulationen von komplexen Klimamodellen, bei denen die Strahlungsbilanz nicht geändert wurde. Wir untersuchten die Möglichkeit, dass die beobachteten linearen Temperatur-Trends durch rein natürliche klimatische Variationen verursacht sein können. Als Ergebnis fanden wir, dass es sehr unwahrscheinlich ist (weniger als 5% Wahrscheinlichkeit), dass natürliche Schwankungen mehr als 26% zur Temperaturerwärmung der letzten 60 Jahre beigetragen haben.

Die Kombination unserer Ergebnisse mit früheren sogenannten «optimal fingerprint»-Studien, mit Prozessverständnis und mit paleoklimatischen Daten liefert eine konsistente Basis für die Aussage, dass die Temperaturzunahme seit den 1950ern grösstenteils von menschgemachten Einflüssen dominiert wird.

Figur: Simulierte Beiträge von anthropogenen und natürlichen Faktoren an der totalen globalen Temperaturänderung; relativ zur vorindustriellen Periode. Kurzzeitige Variationen sind auf natürliche klimatische Fluktuationen zurückzuführen, z.B. aufgrund von El Nino, und können nicht mit externen Strahlungstreibern erklärt werden.

.

1 oft als interne Variabilität bezeichnet

2 mehr dazu in meinem früheren Beitrag >hier

3 unter natürliche Strahlungstreiber zählt man z.B. Vulkanausbrüche und Änderungen in der Sonneneinstrahlung

4 unter anthropogene Strahlungstreiber werden solche Treiber gezählt, welche aufgrund menschlicher Aktivität (aktiv und passiv) die Strahlungsbilanz der Erde ändern. Hierzu zählen unter anderem anthropogene Emissionen von Treibhausgasen und Aerosolen, sowie menschgemachte Änderungen in der troposphärischen und stratosphärischen Ozonkonzentration.

5 Huber, M. and R. Knutti (2011) Nature Geoscience >hier

6 so genannte «optimal fingerprinting»-Methode

7 siehe Gleichung (1) der Publikation

Zum Autor

Mit diesem Artikel verabschiedet sich Markus Huber als Autor des ETH-Klimablogs. Markus hat diesen Herbst seine Dissertation in der Gruppe für Klimaphysik an der ETH Zürich abgeschlossen. Zurzeit absolviert er ein «Policy Advisor Program» der Nichtregierungsorganisation «Islands First» bei den Vereinten Nationen in New York, USA. Im Rahmen dieses Programms unterstützt er Inselstaaten, die besonders vom Klimawandel und weiteren Umweltproblemen betroffen sind. Persönliches Zitat und Biografie

Für Wissbegierige: Wie werden die Unsicherheiten berücksichtigt?

Die Ergebnisse der Studie berücksichtigen Unsicherheiten in den Schätzungen des Strahlungsantriebs, der internen Variabilität des Klimasystems und in den neuesten Beobachtungsdatensätzen der globalen Temperatur sowie der ozeanischen Wärmeaufnahme.

Das für die Studie verwendete Klimamodell hat eine geringere Komplexität hinsichtlich der physikalischen Prozesse im Vergleich zu den Modellen, welche für die «optimal fingerprinting»-Methode benutzt werden. Trotz der zahlreichen Unterschiede zwischen unserer Methode und der des «optimal fingerprinting» ist die geschätzte Erwärmung verursacht durch Treibhausgase bei beiden Methoden sehr ähnlich.

Bei der Verwendung eines Klimamodells besteht stets ein Kompromiss zwischen Komplexität (welche physikalisch-chemischen Prozesse enthält das Modell und welche Auflösung hat es?) und der benötigten Rechenzeit. Der reduzierte Aufbau unseres Modells erlaubt es uns mit Hilfe statistischer Methoden und einer grossen Anzahl von Simulation, die oben genannten Unsicherheiten zu berücksichtigen.





Kommentare (51) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

Was sagen die politisch korrekten Modelle IPCC
zu diesem Problem und warum schweigen sowohl
die Klima Skeptiker wie auch die IPCC Mitglieder?

http://www.physorg.com/news/2011-10-climate-underestimate-arctic-sea-ice.html

der original Artikel
http://web.mit.edu/~rampal/rampal_homepage/Publications_files/Rampal_etal2011.pdf

und ein Kommentar dazu

http://thinkprogress.org/romm/2011/08/11/294403/arctic-ice-thinning-4-times-faster-than-predicted-by-models-semi-stunning-m-i-t-study-finds/

bin gespannt auf die Antworten.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

$Kommentar von Peter Bühler. 21.12.2011, 22:12
$@ Dittmar
$Arktis-Links: da steht noch eine Menge sonst, was der Idee von $einem point of no return entgegen steht. Aber als begnadeter $cherry-picker hast du dir ausgesucht, was dir schmeckt.

im Gegensatz zu dir (du hast ja schon den Rest kommentiert)
habe ich eben nur das kopiert was du vergessen hattest! (smile)

und ja, ueberlege dir mal selber ..
vor 8000 Jahren wie viele Menschen mussten in Kuestennaehe
leben und konnten nicht einfach ihre Siedlungen etwas verlegen
als das Wasser am Ende der Eiszeit (vor 15000 Jahren etwa)
langsam anstieg..

und wieviel willst (kannst) du heute von der 1-2 Milliarden in deiner/unserer Schweiz wirklich aufnehmen.

Das ist der kleine Unterschied (den deine blogger Wissenschaftler
vergessen!)

ansonsten ist das einer meiner “lieblings” Paper zum Thema

http://pubs.usgs.gov/fs/fs2-00/

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

Arktis-Links: da steht noch eine Menge sonst, was der Idee von einem point of no return entgegen steht. Aber als begnadeter cherry-picker hast du dir ausgesucht, was dir schmeckt.

Ist OK, aber vielleicht liest du irgendwann den Rest auch noch.

Hier übrigens, was die UAH-Satellitenmessungen in den vergangenen 33 Jahren zur globalen Temperaturentwicklung aussagen …

“The 33 year trend through 2011 is +0.14 °C/decade …”

http://www.drroyspencer.com/2011/12/addressing-criticisms-of-the-uah-temperature-dataset-at-13-century

Spencer: “In my opinion, the supposed “fingerprint” evidence of human-caused warming continues to be one of the great pseudo-scientific frauds of the global warming debate. There is no way to distinguish warming caused by increasing carbon dioxide from warming caused by a more humid atmosphere responding to (say) naturally warming oceans responding to a slight decrease in maritime cloud cover …

Many papers indeed have claimed to find a human “fingerprint”, but upon close examination the evidence is simply consistent with human caused warming — while conveniently neglecting to point out that the evidence would also be consistent with naturally caused warming.”

http://www.esrl.noaa.gov/psd/people/gilbert.p.compo/CompoSardeshmukh2007a.pdf

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter
zu deinem link
Zu deinem Lieblingsthema ARKTIS …
(http://news.ku.dk/all_news/2011/2010.8/arctic_sea_ice)
mehr so:
http://news.ku.dk/all_news/2011/2010.8/arctic_sea_ice/

hast den Artikel selber gelesen?

dort steht:

“Point of no return”
“Our studies show that there are great natural variations in the amount of Arctic sea ice. The bad news is that there is a clear connection between temperature and the amount of sea ice. And there is no doubt that continued global warming will lead to a reduction in the amount of summer sea ice in the Arctic Ocean.”

Genau was ich sage! Danke fuer dein “final understanding”

geht noch weiter:
….
The good news is that even with a reduction to less than 50% of the current amount of sea ice the ice will not reach a point of no return: a level where the ice no longer can regenerate itself even if the climate was to return to cooler temperatures. Finally, our studies show that the changes to a large degree are caused by the effect that temperature has on the prevailing wind systems. This has not been sufficiently taken into account when forecasting the imminent disappearance of the ice, as often portrayed in the media,”

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

da sind wir uns ja mal einig!

dir kommt, mit Blick auf das IPCC, das Verdienst zu
(danke fuer die Blumen!)

, den hellsichtigen Bertrand Russell zu zitieren:
“The only solid hope seems to lie in the possibility of world-wide domination by one group, say the United States, leading to the gradual formation of an orderly economic and political world-government. But perhaps, in view of the sterility of the Roman Empire, the collapse of our civilization would in the end be preferable to this alternative”

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

“Du, der gerne alle Wissenschaftler …” etc. etc. …

Egal, welche Referenzen man anführt und dir deren Lektüre nahe legt, darunter NATURE- und AGU-Publikationen, – du weigerst dich beharrlich, sie zur Kenntnis zu nehmen.

Woran immer das liegen mag, dir kommt, mit Blick auf das IPCC, das Verdienst zu, den hellsichtigen Bertrand Russell zu zitieren:

“The only solid hope seems to lie in the possibility of world-wide domination by one group, say the United States, leading to the gradual formation of an orderly economic and political world-government. But perhaps, in view of the sterility of the Roman Empire, the collapse of our civilization would in the end be preferable to this alternative”

Du hättest auch Dwight D. Eisenhower aufführen können: “Yet, in holding scientific research and discovery in respect, as we should, we must also be alert to the equal and opposite danger that public policy could itself become the captive of a scientific-technological elite”

Weiterer Versuch in Sachen Lektüre … die hier debattierte Arbeit stützt sich im Wesentlichen auch auf SRES- und HadCRUT3-Modelle (HadCRUT = Hadley Centre Coupled Models, version 3, a coupled atmosphere-ocean general circulation model).

Was ist über die Qualität des HadCRUT3-Modells zu erfahren?

Dazu der Kommentar aus berufenem Mund von Prof. Phil Jones, an der massgeblichen Climatic Research Unit, School of Environmental Sciences, University of East Anglia:

“If HadCM3 is not great for these variables and it models different
extreme temperature changes to reality over recent decades, what confidence can we put on the future? We can’t just blindly take HadCM3 as a future scenario. We need some justification”

( http://www.ecowho.com/foia.php?file=4506.txt )

Zu deinem Lieblingsthema ARKTIS …

http://news.ku.dk/all_news/2011/2010.8/arctic_sea_ice

http://judithcurry.com/2011/12/20/arctic-update-ii

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Palmer,

Warum antworten Sie nicht erstmal?

Ich habe Ihnen doch schon mehrfach auf diese Fragen geantwortet!

Aber noch mal..

Kommentar von Ben Palmer. 20.12.2011, 2:52

“Gegenfrage: Wenn die Lage so ernst ist, wie Sie das hier mit panikerfüllter Stimme kund tun, warum verzichten Sie nicht auf Ihre PCs (privat und beruflich).”

Damit sie nicht ganz so ruhig weiter schlafen koennen (smile)

aber:

“Irgendwo muss man anfangen, warum dann nicht zuerst dort, wo es vorwiegend um die Befriedigung eigennütziger Ansprüche geht.”

Genau, irgendwo. Hier meine Antwort.

1. Ich habe mir den Platz auf der “Titanic” nicht ausgesucht.
2. Wenn ich ins kalte Wasser springe hilft das hoechstens denen,
die die Verantwortung tragen dass es nicht genug Rettungsboote
gibt.
3. Vor dem Zusammenstoss mit dem Eisberg kann man ja noch
versuchen zu bremsen und die Richtung zu aendern.
4. Ich verhindere wo moeglich das weitere Rettungsboote
aus Dummheit zerstoert werden und arbeite mit anderen
an neuen Rettungsbooten, bzw daran die kaputten zu reparieren.

zum letzten Punkt (ich werde mich auf diesem Blog nicht dazu aeussern).

Aber falls Sie diese Meinung haben dann setzen sie sich dafuer
selber ein!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter (Antwort Teil 2)

“der Argumentationsnotstand muss unerträglich sein, wenn jemand mit Worten von der Sorte “Denial Beitraege” um sich wirft. Besonnen kann man das mit Blick auf die angedeutete Nachbarschaft zu “Holocaust denial” kaum nennen.”

????? Wie kommst gerade du auf so solche Gedanken.

Du, der gerne alle Wissenschaftler die Ergebnisse bekommen
und publizieren die du nicht “magst” weil sie deiner
Weltanschauung entgegen stehen und Sie deshalb
auf dem blog oder auch bei anderen Gelegenheiten
in die Naehe von “Kriminellen” bringst hast vermutlich von
der Freiheit der Wissenschaft nicht viel verstanden.

“Beschäftige dich einfach mit den Fakten, mit Wissenschaft.”

Wie gewohnt, du vermischt Fakten (Daten) und Wissenschaft
und die wissenschaftliche Methode.

Daten nutzt man um Hypothesen zu formulieren
und daraus Modelle zu entwickeln und Vorhersagen
fuer genauere Messungen zu machen.

Was sind deine Hypothesen die man testen kann.
(oder genauer die deiner Blog Schreiber)

Im Gegensatz zu dir:

“ Vielleicht begegnest du dann deinen gefestigten Glaubensinhalten gegenüber etwas skeptischer und die hitzigen Phantasien von einem drohenden “kollektiven Selbstmord” klingen ab.”

warne ich Leute vor dem russischem Roulette!
Oder vor Experimenten die man genau einmal machen kann.

Aber, falls es dich beruhigt.
Leute die sich durch Zigaretten (etc) langsam umbringen wollen,
sollen es ruhig machen.
Das Problem ist das Sie die Gesundheit von vielen vielen
anderen bewusst oder unbewusst fuer ihren
Spass ruinieren (wollen).

Da liegen die Grenzen.

und da wir schon bei der Lektuere fuer die Weihnachten sind:
(fuer die Webseite wo der Artikel steht kann ich nichts!
Spielt aber keine Rolle.. der Artikel ist eher anti-Marxistisch!)
Bertrand Russell (1924)

ICARUS
or The Future of Science
http://www.marxists.org/reference/subject/philosophy/works/en/russell2.htm

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Dittmar,

“Was brauchen Sie eigentlich noch fuer Fakten um ihre Verantwortung zu akzeptieren?”

Gegenfrage: Wenn die Lage so ernst ist, wie Sie das hier mit panikerfüllter Stimme kund tun, warum verzichten Sie nicht auf Ihre PCs (privat und beruflich). Jede Energie-Einsparung ist ein Schritt in die richtige Richtung, und mag er auch noch so klein sein. Irgendwo muss man anfangen, warum dann nicht zuerst dort, wo es vorwiegend um die Befriedigung eigennütziger Ansprüche geht. Das wäre dann zugleich ein Test für Sie, wo Ihre Schmerzgrenze liegt, wenn es um den Verzicht geht.
Ich hatte Ihnen auch schon nahegelegt, dahin zu wirken, dass die energieintensiven Forschungsarbeiten des CERN eingestellt werden. Wenn unser Planet einmal weitgehend versengt ist, wird sich kein Mensch mehr für Teilchenphysik interessieren. Und die gewaltigen Forschungsgelder fänden eine weitaus humanere Nutzung in der Hilfe für Klimaflüchtlinge und in Mitigationsmassnahmen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

vielen Dank.. ich freue mich schon auf die weisse Weihnacht!

“Denial”.. Ja ja, du erinnerst dich selber an die Leugner
und Luegner der Geschichte.

Gut das wir Unglaeubigen (an ewige Wachstum auf einem begrenzten Planeten) heute nicht mehr den Scheiterhaufen
fuerchten muessen.

Fuer den Vatikan hat es 400 Jahre gebraucht die alternative
Hypothese zu akzeptieren.

Darwin’s Evolution ist immer noch umstritten
(bei den Fundamentalisten).

Und die Grundgesetze der Physik (der 1. und 2. Hauptsatz der Thermodynamik) sind eh viel zu “einfach”
als das gescheite Oekonomen sie verstehen koennen.

Brecht hat es so schoen formuliert:

“Aus Leben des Galilei (B. Brecht)”

10. Januar 1610: Mittels des Fernrohrs entdeckt Galilei am Himmel Erscheinungen, welche das Kopernikanische System beweisen. Sagredo warnt Galilei am Beispiel des Verbrannten vor den Folgen seiner Behauptungen. (Er meint damit Giordano Bruno [1548-1600], der auf dem Scheiterhaufen endete.)
Von seinem Freund vor den m ̈oglichen Folgen seiner Forschungen gewarnt, bezeugt Galilei seinen Glauben an die menschliche Vernunft.

Galilei: “Ja, ich glaube an den Menschen, und das heisst, ich glaube an seine Vernunft. Ohne diesen Glauben w ̈urde ich nicht die Kraft haben, am morgen aus meinem Bett aufzustehen.”
Sagredo: “Dann will ich dir etwas sagen: ich glaube nicht an sie. Vierzig Jahre unter den Menschen haben mich st ̈andig gelehrt, dass sie der Vernunft nicht zug ̈anglich sind. Zeige ihnen einen roten Kometenschweif, jage ihnen dumpfe Angst ein, und sie werden aus ihren H ̈ausern laufen und sich die Beine brechen. Aber sage ihnen einen vern ̈unftigen Satz und beweise ihn mit sieben Gr ̈unden, und sie
werden dich einfach auslachen.

Die Ferien bieten eine gute Gelegenheit
das ganze Stueck von Brecht zu lesen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

@ Dittmar

Michael, der Argumentationsnotstand muss unerträglich sein, wenn jemand mit Worten von der Sorte “Denial Beitraege” um sich wirft. Besonnen kann man das mit Blick auf die angedeutete Nachbarschaft zu “Holocaust denial” kaum nennen.

Beschäftige dich einfach mit den Fakten, mit Wissenschaft. Vielleicht begegnest du dann deinen gefestigten Glaubensinhalten gegenüber etwas skeptischer und die hitzigen Phantasien von einem drohenden “kollektiven Selbstmord” klingen ab.

Methan: “Based on what we see in the atmosphere, there is no evidence of substantial increases in methane emissions from the Arctic in the past 20 years”

http://www.nature.com/nature/journal/v476/n7359/full/nature10352.html

http://www.agu.org/pubs/crossref/2009/2009GL039780.shtml

http://www.worldclimatereport.com/index.php/2009/10/08/the-ups-and-downs-of-methane

Panik sonst?

Hier: “… the long-term warming effect is reduced to 0.09 C (0.16° F) per decade, well below computer model estimates of how much global warming should have occurre.”

http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2011/12/16/november-2011-university-of-alabama-analysis-of-the-global-lower-tropospheric-temperature-analysis/

Oder hier: “There is no evidence that anthropogenic greenhouse gases have had any impact on the East Pacific Sea Surface Temperature anomalies (90S-90N, 180-80W) or on the Sea Surface Temperature anomalies for the Rest Of The World (90S-90N, 80W-180)”

http://wattsupwiththat.com/2011/12/19/tisdale-on-ipcc-models-versus-sea-surface-temperature-observations-during-the-recent-warming-period

Frohe Weihnachten, freu dich aufs neue Jahr und geniess den Schnee … galt doch vor 11 Jahren noch: “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben” (Mojib Latif 1.4.2000, http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,71456,00.html ).

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Palmer, Buehler et al,

Vielen Dank fuer Ihre Denial Beitraege, die
den kollektiven Selbstmord noch beschleunigen.

Was brauchen Sie eigentlich noch fuer Fakten um ihre Verantwortung zu akzeptieren?

Die deutschsprachigen Zeitungen vermeiden es bisher
ueber den Nature Article zu schreiben
http://www.nature.com/nature/journal/v480/n7375/full/480032a.html
(kostet leider 32 US dollar).

Blog Beitraege(!) von unseren Mainstream Wissenschaftlern
dazu waere auch nicht schlecht!

Wie auch immer, manche Zeitungen berichten trotzdem:

http://www.taiwannews.com.tw/etn/news_content.php?id=1791240

Walter Anthony’s seminal discovery was that methane rose from lake bottoms not as diffuse leaks, as many scientists had long assumed, but in a handful of scattered, vigorous plumes, some of them capable of putting out many quarts of gas per day. In certain lakes they accounted for most of the emerging methane, but previous research had not taken them into consideration. That meant big upward revisions were probably needed in estimates of the amount of methane lakes might emit as permafrost thawed.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Michael Dittmar. 18.12.2011, 23:51
Entschuldigung, wenn ich Mühe habe, Ihre Satzfragmente zu entziffern.

Arktisches Eis ist überwiegend Meereseis. Bisher (!) hat man noch keinen Permafrost unter Meereseis entdeckt.

Würden Sie an der richtigen Stelle ein Komma setzen, wäre das nachfolgende Fragment verständlich.
“… das arktische Meer, [S]chwarz absorbiert ..”
” … das arktische Meer schwarz, ??? absorbiert …”

Methan entsteht durch mikrobiologische Zersetzung organischer Stoffe. Wenn es im Boden der Arktis organische Stoffe in grösserem Ausmass gibt, dann wohl, weil die Arktis irgendwann einmal eisfrei war …

“just over half of all methane emissions came from the tropics, with some 20m tonnes released from the Amazon river basin each year, and 26m tonnes from the Congo basin. Rice paddy fields across China and south and south-east Asia produced just under one-third of global methane, some 33m tonnes. Just 2% of global methane comes from Arctic latitudes, …”
http://www.guardian.co.uk/environment/2010/jan/14/arctic-permafrost-methane

Danach? Wir sind seit dem Beginn des industriellen Zeitalters schon “danach”. Meinen Sie “What if” oder “What when”? …

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Herr Palmer,

wenn sie doch noch meine Postings lesen, dann versuchen sie es
bitte richtig. Jemand die Worte zu verdrehen ist nicht die
“feine Art” und verlangt eine Entschuldigung!
“Ihre Meinung wird von den Fakten widerlegt:”

Hier noch mal was ich geschrieben habe:
(vielleicht verstehen sie das Wort “danach” einfach nicht?)
————————–
“oder das Schmelzen beim arktischen Eis.. und des Permafrost.
geht viel schneller als die Modelle vorhersagen!
(danach wird das arktische Meer schwarz absorbiert noch mehr
Waerme etc.. sowie aus dem Permafrost wird Methan
freigesetzt .. rund 10 mal staekeres Treibhausgas als CO2)
Danach .. gute Nacht!”
———————-

Aber, offensichtlich akzeptieren sie scheinbar die Messungen
des schnelleren Temperaturanstiegs in der Arktis.
Immerhin.

Bestreiten Sie den Methangehalt im Permafrost
und die Moeglichkeit der Freisetzung?

Uebrigens ihr “link” Schreiber:
“there is no evidence of substantial increases”

hat eigentlich nur das “bis jetzt” vergessen.

die Quelle von ihrem Blogger
http://www.wmo.int/pages/mediacentre/press_releases/documents/GHGbulletin.pdf

hat auf Seite 3 uebrigens einige interessante Informationen zum
Methan. Schauen sie gelegentlich auch mal die original Quellen
an?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Michael Dittmar. 16.12.2011, 15:11
“das Schmelzen beim arktischen Eis.. und des Permafrost.
geht viel schneller als die Modelle vorhersagen!”

Soll das heissen, dass die Modelle gar nicht die physikalischen Grundlagen und Observationen berücksichtigen?

“(danach wird das arktische Meer schwarz absorbiert noch mehr
Waerme etc.. sowie aus dem Permafrost wird Methan
freigesetzt .. rund 10 mal staekeres Treibhausgas als CO2)”

Ihre Meinung wird von den Fakten widerlegt:
“[B]ased on what we see in the atmosphere, there is no evidence of substantial increases in methane emissions from the Arctic in the past 20 years.”

http://www.worldclimatereport.com/index.php/2011/12/16/methane-time-bomb-in-arctic-seas-apocalypse-not/

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Sehr geehrter Prof. Knutti,
besten Dank für Ihre Ausführungen.

“Das Energiebilanzmodell simuliert nur die Erwärmung die durch das Forcing verursacht ist, nicht aber die Variabilität …” etc.
Wie Sie im Folgenden ausführen, sind ganze Reihen von Aussagen nur im Konjunktiv, d. h. unter Einschränkungen möglich, mit anderen Worten: es gibt zahlreiche Fragen, die sich derzeit schlecht oder nur ungenügend beantworten lassen und für deren Behandlung der Forschungsbedarf eher zu- als abnimmt.

Mit den Fragen rund um natürliche Variabilität und darum, ob die Erwärmung gegen Ende des 20. Jh. im Wesentlichen auf anthropogene GHG-Emissionen zurückzuführen bzw. allein mit zusätzlichen Forcings zu erklären sei, beschäftigen sich z. B. die folgenden Beiträge:

http://iopscience.iop.org/1748-9326/6/4/044022

http://hidethedecline.eu/pages/posts/the-real-temperature-trend-given-by-foster-and-rahmstorf-2011-246.php

Sie bilden den aktuellen Stand der Debatte bzw. die bestehenden Unsicherheiten nachvollziehbar ab (auch wenn Lansners Beitrag eine formale Publikation – noch – missen lässt).

CO2 Emissionen: auch hier stellt sich die Frage, ob ein Zufluss von 5% die Bandbreite natürlicher Variabilität überschreitet. Dazu käme die stark umstrittene Frage der Verbleibzeit von CO2 in der Atmosphäre, d. h. ob wir vor einer evtl. linearen Akkumulation der Extrazuflüsse stehen, oder ob diese letzteren durch negative Feedbacks kompensiert werden.

Der Satz “Wenn Sie gleich viel Geld ausgeben wie sie verdienen, dann ändert sich Ihr Bankkonto nicht”, ist selbst in der – schlecht vergleichbaren – Geldökonomie unzutreffend. Dann nämlich, wenn es sich bei den Ausgaben um (später) gewinnbringende Investitionen und nicht um Konsumausgaben handelt.

Womit nicht etwa die wachsende Luftanreicherung mit CO2 als “gewinnbringende Investition” dargestellt werden soll!

Von Interesse bleiben allein die realen Wirkungen dieser “Ausgaben”.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Peter Bühler:

Das Energiebilanzmodell simuliert nur die Erwärmung die durch das Forcing verursacht ist, nicht aber die Variabilität. Die fast konstanten Ozean Temperaturen könnten einfach Variabilität sein. Ein Teil der Wärme könnte auch tiefer als 700m und damit nicht in den Daten berücksichtigt sein, das würde auch die schwache Erwärmung der Atmosphäre teilweise erklären (http://www.nature.com/nclimate/journal/v1/n7/full/nclimate1229.html). Und schliesslich könnten es auch noch Probleme mit ARGO sein. In 2003 gab es schon einmal die Behauptung, dass sich der Ozean abkühlt, was sich später als Datenproblem herausstellte (Lyman et al.). Natürlich ist auch eine Kombination von Faktoren möglich.

Zu den CO2 Emissionen. Dies ist ein oft gehörtes aber völlig falsches Argument. Wenn ~200GtC/yr aus Ozean/Biosphäre natürlich in die Atmosphäre gelangen, und die gleichen ~200GtC/yr natürlich wieder aus der Atmosphäre entfernt werden, plus ~10GtC/yr anthropogen dazukommen, sind das 5% der Bruttoflüsse, aber 100% der Nettoflüsse in die Atmosphäre. Der Anstieg der Konzentration ist damit zu 100% anthropogen. Analogie: Wenn Sie gleich viel Geld ausgeben wie sie verdienen, dann ändert sich Ihr Bankkonto nicht. Bekommen Sie einen Bonus, dann ist die Zunahme auf dem Konto zu 100% dem Bonus zu verdanken, egal wie gross der Bonus ist.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Peter:

deine 2. Frage
“Der anthropogene Anteil an den globalen CO2-Emissionen (natürliche und menschliche Quellen) betrug um 1950 vielleicht 4.5%, 2004 um 6%.Dieser vergleichsweise kleine Anteil soll in der genannten Periode 2/3 der Erwärmung ausgelöst haben?”

Wird in den Figuren doch genau beantwortet.
Vielleicht solltest du dir mal 10sec(?) Zeit nehmen die Plots
zu verstehen!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

da dir niemand sonst antworten will:

“Es geht um die Berechnung des Albedo-Effekts von Wolken. Offensichtlich ist der Mittelwert für das (negative) Feedback höher als bisher dargestellt: -0.985 statt -0.7 W/m2.
Nicht eben ein Pappenstiel für die Berechnung der Klimasensitivität.”

Finde ich nicht so gravierend weil:
a) der systematische Fehler wird als -1.8 bis -0,3 in dem Plot vom IPCC gegeben und die “0.285″ sind ohne Probleme enthalten!
b) die Wolkenbedeckung (ist sicher ne Funktion der Temperatur)
aber innerhalb von (sagen wir +-2 Grad Temperatur Vairation) stabil!
(die Experten hier sollten das bitte genauer angeben)
Damit spielen die absoluten Werte praktisch keine Rolle
um den Zusammenhang von CO2 Anstieg zu bestimmen.

Aber, da du ein Fan von “Fehlern” oder ungereimtheiten
beim IPCC Report bist hier ein paar die mir aufgefallen sind
(und die sind im Vergleich zu den Fehlern die dich
so begeistern relevant fuer Milliarden Menschen!)

Meerwasseranstieg als Funktion bis 2100:

http://www.nature.com/climate/2010/1004/fig_tab/climate.2010.29_F1.html

Figure 1
http://www.nature.com/climate/2010/1004/full/climate.2010.29.html

statt +30 cm eher sowas wie 80-100 cm Anstieg!

oder das Schmelzen beim arktischen Eis.. und des Permafrost.
geht viel schneller als die Modelle vorhersagen!
(danach wird das arktische Meer schwarz absorbiert noch mehr
Waerme etc.. sowie aus dem Permafrost wird Methan
freigesetzt .. rund 10 mal staekeres Treibhausgas als CO2)

Danach .. gute Nacht!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

Eine Frage? Viele Fragen!
Der anthropogene Anteil an den globalen CO2-Emissionen (natürliche und menschliche Quellen) betrug um 1950 vielleicht 4.5%, 2004 um 6%.
Dieser vergleichsweise kleine Anteil soll in der genannten Periode 2/3 der Erwärmung ausgelöst haben?

Einen empirischen Beweis für diese Schätzung leistet die Arbeit nicht. Sie liefert – unter gewissen Annahmen betr. Sensitivität und für einen bestimmten Zeitraum – Modell-Ergebnisse, die sich mit der hauptsächlich von Bodenstationen der NH beobachteten Erwärmung decken.
Verlängert man den Zeitraum bis 1940 zurück, oder beobachtet man die Temperaturen des letzten Jahrzehnts, zeigen sich Probleme. Zitat (S. 2): “The near constant ocean temperature over the past five years are not simulated by the model and its causes remain unclear.”
Dazu zwei Bemerkungen: a) die ozeanischen Temperaturen sind leicht gesunken und sinken weiter und b) Ozeane bilden eine enorme Speichermasse im Energietransfer, verbunden mit unverstandenen Zyklen und zeitlichen Verzögerungen bei der Energie-Aufnahme und -Abgabe.

Dem Argument, die Erwärmung würde ohne die derzeitige (kühlende) La Nina-Phase noch höher ausfallen, wäre redlicherweise anzufügen, dass die vorangegangene El Nino-Phase für erhebliche Erwärmung überhaupt erst gesorgt hat.

Modelle tun sich schwer mit natürlicher Variabilität, u. a. der ENSO, Verdunstung und Wolkenbildung und einer realistischen Abbildung des gesamten Klimageschehens inkl. aller Feedbacks und Treiber.

Wenn wenigstens die Grundlagen “robust” wären. Hier ein jüngst entdeckter IPCC-Fehler in AR4, WG1:

http://judithcurry.com/2011/12/14/another-ipcc-error-cloud-albedo-forcing/#more-6174

Es geht um die Berechnung des Albedo-Effekts von Wolken. Offensichtlich ist der Mittelwert für das (negative) Feedback höher als bisher dargestellt: -0.985 statt -0.7 W/m2.

Nicht eben ein Pappenstiel für die Berechnung der Klimasensitivität.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

@@ Kommentar von Peter Bühler. 09.12.2011, 22:43
Du schreibst mit grossen Vertrauen auf China

“Es wäre eine deftige Pointe der Wissenschaftsgeschichte, wenn sich mit Arbeitsplätzen und Wirtschaftsunternehmen – in vergleichbarem Tempo – auch die wissenschaftliche Exzellenz nach Fernost verziehen sollte, bloß weil ein politisierter und weltanschaulich motivierter Wissenschaftsbetrieb im Westen sein Fortkommen auf Gedeih und Verderb mit einer schwach gestützten, nicht verifizierbaren Hypothese verknüpft haben sollte.”

Darf ich dich und alle Wachstumsfans hier mit diesem Spiegel
auf den Boden der Tatsachen bringen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,803831,00.html

Polizei kesselt chinesische Kleinstadt ein

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Die hier vorgestellte Arbeit von Huber&Knutti wird auch in Sceptical Science besprochen
wobei vor allem die Aussage von Huber&Knutti analysiert wird, mindestens 74% der Erwärmung seit 1950 seien nicht der internen Variabilität des Klimas zuzuschreiben.

Was an der Arbeit von Huber&Knutti noch als Resultat heraussticht ist der starke Kühlungseffekt durch Aersole (global dimming): +0.85°C Erwärmung durch Treibhausgase werden fast zur Hälfte durch Aerosole kompensiert, so dass die beobachtete Erwärmung 0.56°C beträgt.
Als Klimasensitivität eruiert die Arbeit 3.6°C (im Durchschnitt).
Unter der Annahme eines abnehemenden Aerosoleffekts würden die Durchschnittstemperaturen in Zukunft bei unverminderten CO2-Emissionen mehr als linear steigen.

Eine Konsequenz aus der Arbeit von Huber&Knutti wurde meiner Ansicht nach noch nirgends besprochen: Wenn heute Aerosole so deutlich kühlen, wie in Huber&Knutti’s Arbeit festgestellt, dann betreibt die Menschheit heute schon recht wirksames “kühlendes” Geo-Engineering. Sollten die CO2-Emissionsreduktionen zu spät und zu zaghaft einsetzen um eine katastrophle Erwärmung zu verhindern, so könnte man vorübergehend – einige Jahrzehnte vielleicht – die Aerosolmenge gezielt erhöhen und so die Erwärmung dämpfen. Was allerdings gegen diese Idee spricht ist die lange Aufenthaltsdauer von CO2 in der Luft. Ein “Overshooting” von CO2 in der Luft müsste letzlich mit CO2-Abscheidung aus der Umgebungsluft bekämpft werden, etwas was heute noch viel zu teuer ist.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 1

Peter,

kannst du nicht wenigstens einmal auf die Frage antworten?

(den Rest kannst du innerhalb der Fehler aus der vorliegenden
Arbeit selber beantworten. Wo ist dein Problem?
Moechtest du mehr Genauigkeit? Wenn ja warum eigentlich?)

Hast du Zweifel an der wissenschaftlichen Methode?
Was hast du als Alternative anzubieten?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 1

Michael,
die Alternative lautet Forschung – und da zählt das Irren ausdrücklich dazu (Geld im Übrigen gehört z. Z. zweifellos nicht zu den Problemen der Klimaphysik).

Im günstigsten Fall bringt Forschung Schritt für Schritt – oder gelegentlich gar sprunghaft – Fortschritte in der Wissensakkumulation, im ungünstigsten Fall heißt es “zurück auf Feld 1″.

Die Anzeichen mehren sich, dass wir exakt in so einer Situation stecken. Laut Lindzen, und der ist bei Weitem nicht der einzige, der zu diesem Schluss gelangt, gilt: “For small changes in climate associated with tenths of a degree, there is no need for any external cause. The earth is never exactly in equilibrium. The motions of the massive oceans where heat is moved between deep layers and the surface provides variability on time scales from years to centuries. Recent work suggests that this variability is enough to account for all climate change since the 19th Century.”

Weiter unten habe ich die Frage gestellt, wie sich z. B. die rasche Erwärmung in der ersten Hälfte des 20. Jh., zwischen ca. 1917-1944 in die Modelle einfügt. Man könnte auch die rasche Erwärmungsphase um die Mitte des 19. Jh anführen. Für beide gilt: sie sind in Ausmaß und Tempo durchaus mit der Erwärmung gegen Ende des 20. Jh zu vergleichen, lassen sich aber nicht auf anthropogene GHGs zurückführen. Ein Umstand, der Jones, Briffa, Mann, Trenberth & Co. erhebliches Kopfzerbrechen bereitete, wie du den publizierten e-mails entnehmen kannst.

Führt ein Anstieg von Treibhausgasen in der Atmosphäre zwingend zu höheren Oberflächentemperaturen? Über längere Zeiträume wirkende ozeanischen Zyklen, ihr Wärmetransfer, die negativen Feedbacks durch tropische Wolkenbildung bei höheren Meerestemperaturen und die realen Beobachtungen lassen auch andere Schlussfolgerungen zu.

“A robust ocean warming trend is evident” ?!?
http://www.pas.rochester.edu/~douglass/papers/KD_InPress_final.pdf

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Peter:

“Erlaubt sei auch die Frage, ob in der Standardabfolge “Hypothese erstellen” – “Hypothese in Modell einbauen” – “Resultate bestätigen Hypothese” nicht evtl. Zirkelschlüsse drohen.”

Hast du Zweifel an der wissenschaftlichen Methode?

Was hast du als Alternative anzubieten?

Folge dem Geld?
Wer mehr Geld gibt hat mehr Recht auf seine Wahrheit?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Sehr geehrter Herr Prof. Ragaller,

vorab: ich respektiere die Arbeit von Prof. Knutti und seinen Mitarbeitern sehr, explizit deshalb, weil die Abbildung des Klimageschehens, ein spatio-temporales Chaos nicht-linearer und in weiten Teilen unverstandener Wechselwirkungen, in einem Modell wohl zu den anspruchsvollsten Herausforderungen überhaupt zählt, der sich die Wissenschaft stellen kann.

Dies zu anerkennen und gleichzeitig auf die Unsicherheiten und Probleme hinzuweisen, von denen diese Arbeit und die Grundlagen, auf die sie sich stützt, begleitet sind, bedeutet weder eine komplette Infragestellung, noch eine Anmassung. Von “unbelegten Zitaten” kann keine Rede sein, wenn Sie dem notierten Link folgen.

Daneben seien auch ein paar vergleichsweise schlichte – wenn Sie so wollen – “laienhafte” Fragen gestattet.
Wie fügen sich z. B. die rasche Erwärmung in der ersten Hälfte des 20. Jh., zwischen ca. 1917-1944, und der derzeitige Stillstand bw. die Abkühlung seit ca. 2’000 in das Modell?
Gibt es eine exakte Definition der internen Variabilität des Klimasystems, eine verlässliche quantitative metrische Vorstellung davon?
Führt ein erhöhter Energiezufluss in der Atmosphäre notwenig zu höheren Temperaturen?
Wie kommen Modelle mit Verdunstung, Wolkenbildung, Albedo-Veränderungen, Aerosolen klar?

Erlaubt sei auch die Frage, ob in der Standardabfolge “Hypothese erstellen” – “Hypothese in Modell einbauen” – “Resultate bestätigen Hypothese” nicht evtl. Zirkelschlüsse drohen.

Zu den vielfältigen Modell-Unsicherheiten hier eine Auswahl weiterer – belegter – Zitate …

http://www.agu.org/pubs/crossref/2007/2007GL031383.shtml

http://www.nada.kth.se/~cgjoh/atmothermo.pdf

http://journals.ametsoc.org/doi/abs/10.1175/2010JCLI3814.1

http://judithcurry.com/2010/10/03/what-can-we-learn-from-climate-models

Ob die vorliegende Arbeit die Unsicherheiten beseitigt, wird sich zeigen. Ich bin wenig zuversichtlich.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Ein paar Gedanken zur Methode und zum Unterschied zwischen Klima- und Finanzmodellen (@Meier @Czerna)

Jedes numerisches Modell ist nur eine Näherung der Realität und enthält deshalb ganz “natürlich” Parameter, die mit einer Unsicherheit versehen sind. Statistische Methoden erlauben es auf transparente Weise, die sogenannten “a priori”-Unsicherheiten in den Parametern mit Hilfe von Beobachtungen in “a posteriori”-Unsicherheiten umzuwandeln.

Vor diesem Hintergrund sehe ich den Hauptunterschied zwischen klima- und finanzmathematischen Modellen wie folgt: Klimamodelle basieren auf fundamentalen physikalischen Grössen (wie z.B. Energieerhaltung), wohingegen finanzmathematische Modelle oft auf rein statistischen (stochastischen) Grössen basieren.

Wenn ich nun z.B. ein statistisches Wechselkursmodell (nehmen wir an für tägliche Werte) an die vergangenen beobachteten Werte der vergangenen Tage anpasse, kann ich eine Wahrscheinlichkeitsverteilung für den nächsten Tag machen. Der tatsächliche Wert am nächsten Tag setzt sich aus Myriaden von Einzelentscheidungen zusammen. So können die Entscheidungen an besagtem Tag fundamental anderer Natur sein als in der Vergangenheit, an die unser Modell angepasst wurde. So ist es gut möglich, dass ein Modell, das rein aus statistischen Grössen besteht, die tatsächliche Dynamik eines System nicht vorhersagen kann.
Bei einem Klimamodell kann das natürlich auch passieren, z.B. kann unser Modell die Folgen eines plötzlichen Abschmelzens der Pole oder eines anderen “tipping points” nicht beschreiben. Wir betrachten in unserem Modell jedoch physikalische Grössen (z.B. Energie), die es uns erlauben, Aussagen über die vergangenen (und mittels Szenarien auch künftigen) klimatischen Änderungen zu machen; ändern wir die Strahlungsbilanz, so ändern wir auch die Wärmespeicherung in den Ozeanen und die Temperatur aufgrund der Energieerhaltung – dieser fundamentale “Eckpfeiler” bleibt bestehen – in jeder Simulation.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Peter Bühler
Sehr geehrter Herr Bühler,
Die Arbeiten von Knutti und Mitarbeitern werden mit am meisten zitiert (und deshalb auch überprüft) wenn es um die Genauigkeit von Aussagen zur Klimasensitivität geht, bzw. wie man die noch vorhandenen Unsicherheiten mit wissenschaftlicher Stringenz eingrenzen kann. Die Arbeit von Huber und Knutti setzt das ganze in den letzten Jahren entwickelte, hochspezialisierte methodische Instrumentarium ein, um die Ursachen des Temperaturanstiegs trotz der Unsicherheiten einiger Grössen (wie z.B. der Aerosole) einzugrenzen. Dies gelingt mit einer erstaunlichen Robustheit d.h. selbst wenn die natürliche Variabilität um einen Faktor 3 höher wäre als die gemessenen historischen Werte, würde das, so schreiben die Autoren, nichts am Ergebnis ändern nämlich, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass mehr als 74 % der Erwärmung seit 1950 durch das vom Menschen emittierte CO2 verursacht ist. Dieses Ergebnis deckt sich mit den Ergebnissen, die mit anderen Methoden gewonnen wurden, was die Wahrscheinlichkeit nochmals – wie in der Arbeit erwähnt- erhöht.
Diametral entgegengesetzt dazu behaupten Sie weiterhin, es gäbe grosse Unsicherheiten, bis hin zum Zweifel an der Erwärmung und am menschlichen Beitrag dazu. So eine komplette Infragestellung einer sorgfältigst erarbeiteten und belegten wissenschaftlichen Arbeit würde mehr brauchen als ein paar unbelegte Zitate aus der Blogosphäre. Herr Knutti hat in diesem Blog immer wieder Fragen beantwortet. Ich nutze gerne diese Möglichkeiten, bevor ich mir als Nicht-Experte ein Urteil über eine wissenschaftliche Arbeit oder gar eine Verkehrung ins Gegenteil anmasse.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

“Vielleicht beschäftigst du dich mal, wie schon mal angeregt, mit natürlichen Klimazyklen”
Mache ich schon lange! Was steht in dem Paper. ich kann es leider
nicht lesen und bin zu geizig um es mir zu kaufen.

Das Diagramm mit den ups und downs.. was soll man da sehen?

Da du NOAA Daten Fan bist: (dein link)
Was sagst du dazu:

die politisch korrekten Klima Modelle beschreiben den decline
(trotz la Nina el Nino usw nicht! (von deinen favorite Modells
gar nicht zu sprechen!). Und jetzt?

http://www.climatewatch.noaa.gov/article/2011/arctic-sea-ice-continues-decline-reaches-second-lowest-level

“Climate models have suggested that the Arctic could lose almost all of its summer ice cover by 2100, but in recent years, ice extent has declined faster than the models predicted. Serreze said, “The big summer ice loss this year is setting us up for another big melt year in 2012. We may be looking at an Arctic Ocean essentially free of summer ice only a few decades from now.”

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

darf ich deine Antwort(?) auf die Frage:

“Was passiert wenn der Anstieg beim CO2 verantwortlich fuer die
Klimaerwaermung der letzten 50 Jahre (plus 0.6+-0.2 Grad) ist
und wenn die wissenschaftlichen Kritiker an der
politisch korrekten Annahmen 450 ppm = +2 Grad
falsch sind weil sie Rueckkopplungseffekte nicht richtig modelliert haben und 450 ppm =+6 Grad bedeuten?”

Antwort Peter Buehler:
—————
“Liesse sich der Hinweis auf eine derartige Entwicklung tatsächlich erhärten, stünden wir vor einer veränderten Situation.”

“Der Ruf nach vorsorglichem Handeln aufgrund möglicherweise eintretender Risikoszenarien aller Art überfordert unser Handlungsvermögen bei Weitem. Wir leben mit Risiken.”

wie folgt verstehen:

a) “Wenn wir uns mit +6 Grad (mit 5% Wahrscheinlichkeit in
den politisch korrekten Klimamodellen) rechnen ist das Risiko
so gross dass wir in der Tat reagieren muessen.
b) “Wenn die nicht politisch korrekten Wissenschaftler, die die Daten mit +6 Grad (mit 33% und mehr Wahrscheinlichkeit)
interpretieren Recht haben sind wir eh schon zu spaet um zu reagieren und die Katastrophe fuer die Menschheit ist so
wie lokale Katastrophen (Erdbeben der Staerke 9 etc)
nur eben fuer uns alle. Pech das Experiment der industriellen
Zivilisation war es wert.

Zusammenfassung:

Wir leben in einer Selbstmordkultur und das ist gut so!
Wir stecken lieber den Kopf in den Sand anstatt
mehr zu lernen und “the Show must go on,
our life style is not negotiable”.

Danke, eine klare Antwort, oder habe ich etwas vergessen?

c) ist eine Gegenfrage
“Was wenn 450 ppm =+0.9 Grad bedeuten?”

Antwort: dann koennen wir uns auf das Hauptproblem
des Oelsuechtigen konzentrieren! Die konventionelle
Oelfoerderung hat etwa 2006 (IEA!) das Maximum erreicht
und es gibt keine 4 neuen Regionen wie Saudi Arabien.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

“Was passiert wenn …”

Ein hypothetische Frage, die wir an anderer Stelle bereits debattiert haben. Liesse sich der Hinweis auf eine derartige Entwicklung tatsächlich erhärten, stünden wir vor einer veränderten Situation.

Der Ruf nach vorsorglichem Handeln aufgrund möglicherweise eintretender Risikoszenarien aller Art überfordert unser Handlungsvermögen bei Weitem. Wir leben mit Risiken. Dazu zählen der mögliche Ausbruch grösserer Vulkane ebenso wie Erdbeben, Meteoriteneinschläge, Massenepidemien usw.

Unmöglich, all diesen Risiken vorsorglich zu begegnen.
Für sie alle gilt im Übrigen, unabhängig von ihrer Eintretenswahrscheinlichkeit, eine denkbar katastrophale Auswirkung auf unsere Zivilisation.

Die Idee, die drohenden Folgen eines der Risiken quasi zu “privilegieren” oder sie ihm als Alleinstellungsmerkmal zuzuordnen und sich bei dessen Bekämpfung zu vorausgaben, scheint mir aus mehreren Gründen verfehlt. Die derzeitige Klimaentwicklung und der Forschungsstand stützen sie nicht.
Was wenn 450 ppm =+0.9 Grad bedeuten?

Vielleicht beschäftigst du dich mal, wie schon mal angeregt, mit natürlichen Klimazyklen, darunter die AMO (und deren Einfluss auf die Alpengletscher).

http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2010GL042616.shtml

Hier der AMO-Index der vergangenen 150 Jahre: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Amo_timeseries_1856-present.svg

Beachte die low und high peaks um 1880, 1910, 1940, 1970, 2000 …

Hier der aktuelle Trend (Dezember 2011 fehlt noch): http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/correlation/amon.us.data

Setzt er sich in den nächsten Jahren fort, eine mit Blick auf die historische Entwicklung nicht von der Hand zu weisende Annahme, stehen wir vor Problemen ganz anderer Natur.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

@ Prof. Ragaller

Die “Robustheit” von Modellen steht weiterhin zur Debatte.
In einer Rezension der Arbeit notiert Pielke sen. u. a. die folgenden kritischen Punkte:

1. Die Modelle, auch das vorliegende, rechnen mit dem Wärmeeffekt von “Treibhausgasen”, sind aber weiterhin nicht in der Lage, sämtliche Treiber oder Einflussfaktoren und Feedbacks korrekt oder umfassend darzustellen.

2. Die gegenwärtige Abschwächung der globalen Erwärmung steht nicht in Übereinstimmung mit den Schlussfolgerungen. Sie deutet darauf hin, dass mehrjährige ggf. multidekadale Variationen in der Klimawirksamkeit von Treibhausgasen grösser sind als angenommen.

3. Die Rolle von Aerosolen im Klimageschehen ist keineswegs derart gut verstanden, wie dargestellt wird.

http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2011/12/09/comments-on-the-nature-article-three-quarters-of-climate-change-is-man-made-by-quirin-schiermeier/

Bei allem Respekt für die grossen Anstrengungen, das Klimageschehen in einem “robusten” Modell zu erfassen: die bestehenden Unsicherheiten und Probleme auf dem Weg dahin sollten nicht nur intern sondern auch in der öffentlichen Debatte eingeräumt werden.

Wichtigster Gradmesser für die Qualität der Modelle bleibt die reale Klima- bzw. Temperaturentwicklung. Bleibt abzuwarten, ob nach dem Abklingen der gegenwärtigen La Nina-Phase tatsächlich eine rasche Erwärmung eintritt.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Inzwischen ist die Arbeit frei zugänglich: http://www.iac.ethz.ch/people/knuttir/papers/huber11natgeo.pdf
Diese Arbeit ist nicht nur eine zusätzliche und besonders robuste Bestätigung und Quantifizierung des anthropogenen Klimawandels, sie enthält auch eine aktuelle Übersicht und Zusammenschau der vielen wissenschaftlichen Arbeiten und Messungen, die zu der Sicherheit dieser Aussagen führen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 1

Peter,

hier meine Antwort:

“Was passiert wenn wir nicht nur die Drecksarbeit
nach China et al schicken sondern auch die “guten” Jobs
in Europa und den USA etc verschwinden und unsere
verantwortungsvollen Fuehrer (in der Privat-Industrie, den Banken
und der G7 United Front) nicht das machen was die immer gemacht haben (also den totalen Krieg) ausloesen..?

Dann wird Peter B. et al. lernen die Grenzen unserer Intelligenz
erkennen!

Und Einstein endlich mal genauer studieren und verstehen

“Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche
Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht so sicher”.

Jetzt darfst du auch mal antworten:

Was passiert wenn der Anstieg beim CO2 verantwortlich fuer die
Klimaerwaermung der letzten 50 Jahre (plus 0.6+-0.2 Grad) ist
und wenn die wissenschaftlichen Kritiker an der
politisch korrekten Annahmen 450 ppm = +2 Grad
falsch sind weil sie Rueckkopplungseffekte nicht richtig modelliert haben und 450 ppm =+6 Grad bedeuten?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter, was ist genau deine Frage die du stellst?

Was passiert wenn wir nicht nur die Drecksarbeit
nach China et al schicken und es keine Grenzen des
Wachstums gibt und wir hier einfach zu faul sind?

Oder wie oder was?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

Zum Glück obliegt es nicht dir, Themen als für beendet zu erklären. (Was immer das heißen soll: ein Thema beenden?!?)

Dir davon unabhängig zu bedenken:

Es wäre eine deftige Pointe der Wissenschaftsgeschichte, wenn sich mit Arbeitsplätzen und Wirtschaftsunternehmen – in vergleichbarem Tempo – auch die wissenschaftliche Exzellenz nach Fernost verziehen sollte, bloß weil ein politisierter und weltanschaulich motivierter Wissenschaftsbetrieb im Westen sein Fortkommen auf Gedeih und Verderb mit einer schwach gestützten, nicht verifizierbaren Hypothese verknüpft haben sollte.

Keine Behauptung, nur eine hypothetische Annahme.

Um auch dir eine simple Frage zu stellen: wo stünden wir, wenn das zutrifft?

Wobei man mit Blick auf voreilige, Hockeystick-gestützte Festlegungen wie “Science is settled” durchaus von einer nicht einlösbaren Hypothek sprechen darf, die bleischwer auf einem Fach lastet, über dessen Kreditwürdigkeit noch vor ein paar Jahren keine Rating-Agentur den Daumen gesenkt hätte.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Peter,

du kannst/willst die simple Frage nicht beantworten.

Ok.. ich akzeptiere es ist eine Glaubensfrage
ob man die Genauigkeit der Kurve aus den letzten 2400 Jahren
akzeptiert und keine Frage der Wissenschaft.

Damit ist das Thema zu diesem Punkt fuer mich beendet.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Dittmar

Lies bitte den Beitrag.
An seinem Ende findest du den Link zu einer – ganz und gar un-chinesischen – Arbeit auf dem Gebiet der Klima-Paläontologie.

Um ein paar weitere zu zitieren …

http://pages-142.unibe.ch/science/lotred-sa/data/Neukom_et_al_2010_CD_Temp.pdf

http://www.agu.org/pubs/crossref/2011/2010JD014918.shtml

http://www.nature.com/nature/journal/v461/n7262/full/nature08355.html

http://www.worldclimatereport.com/index.php/2011/03/10/amazing-arctic-reconstructions

Fazit: die Rekonstruktionen zeigen das Wechselbild natürlicher Variabilität, das kaum mit einem Hockeystick verwechselt werden kann.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

Peter,

kannst du nie auf eine Frage antworten?

Wie schaffen es die Chinesen so viel genauer als
alle anderen zu sein?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 1

@ Dittmar

Offenbar traust du deinem Laptop und deinem iPhone (made in China) mehr als der chinesischen Klimawissenschaft. Erkundige dich bei Fachleuten nach der Reputation von Prof. Liu oder Prof. Linderholm.

Die klimageschichtliche Studie stellt die Hypothese einer globalen und seit der Mitte des 20. Jh. in nie zuvor gesehener Weise beschleunigten Erwärmung auf den Prüfstand.
Die Arbeit stützt sich nicht allein auf dendrochronologisch ermittelte Daten und ist weit über die Region hinaus relevant, wie aus dem Vergleich mit überregionalen Studien (Eiskerne, Korallen, Tropfsteine etc.) der S- und der N-Hemisphäre hervorgeht.

Über die Dauer der gesamten Untersuchungsperiode von 2485 Jahren wurden sechs Kälte- und sechs Wärmeperioden ermittelt, mit teilweise hohen und rasch eintretenden Temperatursprüngen, im 20. Jh z. B. mit Amplituden von 0.79° C (1911-1920 und 1991-2000). Die Daten liefern weitere Erkenntnisse zu einer weltweiten mittelalterlichen Wärmeperiode ebenso wie zu einer LIA (1595–1713). Die höchsten Temperaturen wurden NICHT für das Ende des 20. Jh ermittelt, eben so wenig wie die höchsten Erwärmungsraten.

Die Studie erhärtet im Weiteren Hinweise auf verschiedene Langzeitzyklen, die das Klima steuern und die für alternierende Warm-/Kalt-Intervalle von ca. 600 Jahren Dauer sorgen.
Phasen von Sonnenflecken-Minima korrelieren mit den ermittelten Daten.

Die Autoren prognostizieren auf der erhobenen Datenbasis eine – relative – Abkühlungsperiode bis ca. 2068 und eine ihr übergeordnete Erwärmungsphase in den nächsten 200 Jahren.
Dann soll’s wieder kühler werden.

Abschließend: es geht hier nicht um (regionale) Dendrochronologie vs. Modelle, wohl aber um die den Modellen zu Grunde gelegten Proxy-Daten. Dazu erschließt die Arbeit ein besonders wertvolles und langzeitiges Klimaarchiv.

s. auch (ca. “ca 0.13 C”) … http://lch.web.psi.ch/datenbanken/literature.Data/PDF/sdarticle-2385989376/sdarticle.pdf

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Den Ansatz der neuen Studie von Professor Knutti und Herrn Huber, möglichst viele Strahlungsantriebe zu berücksichtigen gibt es auch in der vorher schon von mir erwähnten neuen Studie von Grant Forster und Stefan Rahmstorf.

Der Ansatz von Markus Huber & Reto Knutti ist aber im Vergleich zu Forster&Rahmstorf anspruchsvoller und allgemeiner (Energiebilanzbetrachtungen), allerdings schein mir die Studie nicht weniger spekulativ, gewichtet sie doch die verschiedenen Strahlungsantriebe aufgrund der Übereinstimmung von Versuchsläufen des parametrisierten Klimamodells mit den historisch gemessenen Klimawerten.

Interessant ist dass bei der hier besprochenen Studie “global dimming” durch Aerosole eine Rolle spielt, während in der Studie von Forster&Rahmstorf nur gerade El Niño/La Nina, Sonnenaktivität und Vulkanausbrüche berücksichtigt werden. Eindrücklich scheint mir wie stark La Nina die globale Temperatur senkt (z.B auch jetzt 2011 wieder), allerdings immer nur für 1 Jahr.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Peter,

leider schaffe ich es (im Moment?) nicht die original Arbeit
als ganzes zu laden. Ich bekomme nur einen “laengeren”
Abstract. Aber egal, ich glaube ja gerne dass die
“beautiful plots” aus der chinesischen Arbeit stammen.
(chinese-2485-year-tree-ring-study-shows-shows..)

Aber meine erste Frage ist:
(und die hat dein Blog Autor leider nicht in seiner Liste
und du scheinbar auch nicht)

Wie schaffen diese chinesischen Wissenschaftler diese
unglaubliche Genauigkeit mit den tree Ringen

die wir “westlichen” Wissenschaftler weder mit Satelliten
noch anderen modernen Geraeten schaffen.

komisch, sehr komisch..

War der Wunsch mal wieder der Vater beim wenig kritischen
Lesen?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 0

Korrigenda – sorry

Falsche Titelangabe: die Arbeit findet sich unter dem angegebenen Link und der Publikation N° 2986 unter dem Titel …

LIU Yu, CAI QiuFang, SONG HuiMing, AN ZhiSheng, Hans W. LINDERHOLM
“Amplitudes, rates, periodicities and causes of temperature variations in the past 2485 years and future trends over the central-eastern Tibetan Plateau”

http://csb.scichina.com:8080/kxtbe/EN/volumn/volumn_6268.shtml

Die irrtümlich notierte Arbeit ist dennoch lesenswert.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Sehr geehrter Herr Huber,

Hier der Link zu einer soeben veröffentlichten Proxie-Studie, die zu anderen Ergebnissen gelangt:

LIU Yu, WANG CaiYong, HAO WenJun, SONG HuiMing, CAI QiuFang, TIAN Hua, SUN Bo, Hans W. LINDERHOLM
“Tree-ring-based annual precipitation reconstruction in Kalaqin, Inner Mongolia for the last 238 years Hot!”

Die Arbeit ist als PDF-file zugänglich. Publikation N° 2986 …
http://csb.scichina.com:8080/kxtbe/EN/volumn/volumn_6268.shtml#

Für Schnell-Leser …
http://joannenova.com.au/2011/12/chinese-2485-year-tree-ring-study-shows-shows-sun-controls-climate-temps-will-cool-til-2068

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Herr Meier,

sie sollten vielleicht mal genauer lesen wie die Klima-Modelle
kalibriert werden bevor sie es mit ihrer Finanzwelt vergleichen.

Aber die Autoren koennen sicher genauer darauf antworten.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 2

“Mit Hilfe eines Klimamodells und einer Vielzahl von Simulationen (mehr als 10’000) ̶ gewichtet gemäss ihren Übereinstimmungen mit den Beobachtungen”

Aha, also ein Retrofit. Man passt solange die Paramter an, bis die “Simulation” der Vergangenheit passt. Meine Erfahrung aus Trading-Modellen aus der Finanzwelt sagen mir, dass solche Modelle schöne Bildchen (wie gezeigte) generieren und die anderen Leute beeindrucken, aber NICHTS taugen, um zukünftige Verläufe zu prognostizieren.

@P. Czerna:
Also bei mir kommt einmal im Monat der Mann von Big-Oil mit einem dicken Couvert vorbei, bei Ihnen nicht?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 3 Daumen runter 1

Herzlichen Glueckwunsch zu dem schoenen Nature Artikel!

in dem Zusammenhang (weiss nicht ob jeder den lesen kann)
aber diese Veroeffentlichung ist auch wichtig..
Global temperature evolution 1979–2010
http://iopscience.iop.org/1748-9326/6/4/044022/

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Prof.Knutti, Ben Palmer
Soweit ich weiss liegt die gesicherte Klimasensitivität immer noch im weiten Bereich 2 bis 4.5 Celsius. In der Studie von Knutti et. al wird als wahrscheinlichster Wert 3°C angegeben.
Eine neue Studie von Schmittner, die die Klimasensitivität aus dem Verlauf des letzten Eiszeitmaximums eruiert kommt dagegen auf 2.4 Celsius.
Die Resultate der Studie werden allerdings von vielen angezweifelt. Detailiert besprochen wird die Studie von Schmittner in Real Climate

Bei Gelegenheit möchte ich noch auf die oft gehörte Behauptung eingehen, die Temperaturen seien nicht korreliert mit dem CO2-Anstieg, sonst müssten sie heute schon höher sein, wobei meist auf den Verlauf der letzen 10 Jahre verwiesen wird. Das wichtigste was sich dazu sagen lässt ist, dass es schwer zuordbare quasi stochastische Schwankungen von Parametern wie Temperatur und Wärmeinhalt des Ozeans gibt, die in der Grössenordnung von 10 bis 15 Jahren liegen. Heute versuchen jedoch Klimaforscher auch diese feinen Schwankungen zuzuordnen, indem sie Dinge wie El Nino, vulkanische Eruoptionen, Einstrahlungsschwankungen und global dimming/brigthening berücksichtigen. Eine Studie des PIK (Potsdam …) kommt bei Berücksichtigung dieser Faktoren zum Schluss, dass 2009 und 2010 die bis jetzt wärmsten Jahre waren.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Ben Palmer:

Unsere Methode produziert gleichzeitig eine Verteilung der Klimasensitivität.
“The resulting distribution of climate sensitivity (1.7-6.5°C,
5-95%, mean 3.6°C) is also consistent with independent evidence
derived from palaeoclimate archives” (http://www.iac.ethz.ch/people/knuttir/papers/huber11natgeo.pdf, Seite 4).

Die Klimasensitivität kann man nicht direkt messen, aber es gibt Dutzende von Studien die sie mit Hilfe von Beobachtungen bestimmen. Hier ist eine Zusammenfassung: Knutti and Hegerl, Nature Geoscience 2008, http://www.iac.ethz.ch/people/knuttir/papers/knutti08natgeo.pdf

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 2 Daumen runter 0

“Sind die Änderungen des Klimas auf interne klimatische Schwankungen1 oder doch auf externe Änderungen in der Strahlungsbilanz2 zurückzuführen?”

Einer der wichtigsten Parameter in ihrer Studie ist mit Sicherheit die klimatische Reaktion (Climate Sensitivity) auf den CO2-Gehalt. Haben Sie dafür konkrete, durch Observation erhärtete Werte?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Leider sprengt die $18, die nötig sind, um das Artikel zu lesen, mein Skeptikerbudget (Big Oil, wo bist du, wenn ich dich brauche!).

Fragenstellen ist auf diesem Blog zum Glück noch kostenlos.

1- “dass alleine die Treibhausgase zu einer Erwärmung von 0.85°C geführt haben”. Welche Treibhausgase und zu welchen Verhältnissen untereinander?

2- Im Abstrakt des Artikels steht dazu auch: “0.85°C of warming (5–95% uncertainty: 0.6–1.1°C)”. Wieso nehmen Sie einfach den Mittelwert und erwähnen in diesem Blogbeitrag die Unschärfe gar nicht: Es könnte 0.6 wie auch 1.1 Grad heissen?

3- Das oft verwendetes Wort ‘Fussabdruck’ vermittelt einen Eindruck von einer reelen, spurbaren, messbaren Tatsache.
Tatsache aber ist, dass es sich hier handelt – wie so oft – um Resultate aus einem parametrisierten Modell.
Wenn Sie das Modell 10’000-mal mit ein bisschen Monte Carlo laufen lassen, werden die Ergebnisse ein wenig herumgeschmiert,
werden aber dadurch nicht besser, oder?

Wie lange damit wird es dauern, bis wir vom Chor der AGW-Glaubensgemeinde hören: ‘Ein Artikel vor kurzem in Nature hat nun bewiesen, dass menschengemachtes Kohlendioxid die Erde in den letzte 50 Jahren um 0.85°C erwärmt hat.’?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 3 Daumen runter 1

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