ETH-Klimablog - Klimaforschung - Der Copenhagen Accord im Härtetest

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Der Copenhagen Accord im Härtetest

10.05.2010 von

Zwei aktuelle Studien nehmen die Abschlusserklärung der Klimakonferenz von Kopenhagen und deren Folgen unter die Lupe – das Ergebnis ist ernüchternd.

Die Vereinbarung, die die Staatoberhäupter, Minister und Delegierten kurz vor Schluss des Kopenhagener Klimagipfels der Öffentlichkeit präsentierten, liess zunächst auf tatkräftige Jahrzehnte vor uns hoffen. Schon im ersten Paragraphen beschlossen die Unterzeichnenden, die Emission von Treibhausgasen stark zu reduzieren, und damit den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad zu halten. Weiter unten folgen zwei leere Tabellen, in die die Länder bis zum 1. Februar 2010 ihre Emissionsziele bis ins Jahr 2020 eintragen sollten – konkrete Reduktionszahlen sucht man im Copenhagen Accord jedoch vergeblich.

Was sind die Folgen der eingetragenen Reduktionsziele?

Joeri Rogelj und Kollegen (1) untersuchten diese Frage vor allem hinsichtlich der künftigen globalen Emissionen und dem Temperaturanstieg, wohingegen William Nordhaus (2) die eingetragenen Zahlen vermehrt auf wirtschaftliche Aspekte geprüft hat. Die Ergebnisse sind ähnlich: Die Bereitschaft der Länder, die Emissionen und somit den Temperaturanstieg zu bremsen, haben wenig mit den im Copenhagen Accord beschriebenen Versprechen zu tun.

Spärliche Zusagen der Vertragsparteien

Kurz nach der Bekanntgabe der Reduktionsbekenntnisse haben Joeri Rogelj und Kollegen (1) die Zahlen zusammengetragen, und ein optimistisches und ein pessimistisches Szenario erstellt. Sie berechneten den jeweils daraus folgenden Temperaturanstieg mit einem vereinfachten Klimamodell. Die Aussichten, unter der 2-Grad-Marke zu bleiben, sind in jedem Fall düster. Die Autoren der Studie schätzen die Chance für eine Erwärmung um 3 Grad bis Ende dieses Jahrhunderts auf 50 Prozent, wenn es bei den derzeitigen Reduktionszusagen bleibt.

Unter 2 Grad bleiben wird teuer

Zu diesem Schluss kommt William Nordhaus (2), der die Auswirkungen der heutigen Reduktionszahlen mit einem vereinfachten Modell der Weltwirtschaft und des Klimasystems berechnet hat. Von speziellem Interesse hier ist der «Carbon Price», der definiert, wie teuer die Emission einer Tonne Kohlenstoff sein müsste, um ein gegebenes Klimaziel zu erreichen. Nordhaus zeigt auf, dass der Carbon Price bei einem 2-Grad-Klimaziel bei 64 Dollar (zu Preisen von 2005) pro Tonne Kohlenstoff für das Jahr 2010 liegen müsste. Der heutige global gemittelte Preis liegt bei 5 Dollar. Auch bei Nordhaus’ Temperaturprojektionen unter verschiedenen politischen Szenarien wird klar, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Temperaturanstieg von mehr als 2 Grad zu vermeiden, gering ist.

Was von Kopenhagen bleibt

Abgesehen von den erwähnten Lippenbekenntnissen im Copenhagen Accord wird die Einbindung der Entwicklungsländer in den Accord positiv gewertet. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich jedoch auch diese nicht als Allheilmittel. Die beiden oben zitierten Studien zeigen auf, dass die derzeitigen Reduktionspläne nicht der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen entsprechen und weit von den im Copenhagen Accord genannten Absichten entfernt sind.

Literatur

(1) Rogelj, J. et al, 2010: Copenhagen Accord pledges are paltry, Nature, 464, 1126-1128 (lesen Sie hier)

(2) Nordhaus, William, 2010: Economic Aspects of Global Warming in a Post-Copenhagen Environment (Working Paper, lesen Sie hier)

Zum Autor

Markus Huber schreibt seine Doktorarbeit im Gebiet der Klimaphysik an der ETH Zürich. Persönliches Zitat und Biografie

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Kommentare (24) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

Ein Beitrag von Oliver Geden, einem Klimapolitik-Experten Deutschlands, zum Bund Meiniung&Debatte in der NZZ vom 8.06.2010 ist übertitelt mit „Das (noch) sakrosankte 2-Grad-Ziel ist unrealistisch“ (der Artikel basiert auf folgendem Arbeitspapier http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=7054)-

Der Autor ist in diesem Artikel und Arbeitspapier zur gleichen Schlussfolgerung gelangt, die ich in meinem Kommentar von Martin Holzherr. 16.05.2010, 22:23 folgendermassen übertitelt habe: Das 2°C-Ziel durch ein Dekarbonisierungsziel ohne Zeitlimite ersetzen.
Das 2°C-Ziel deckt sich mit der Forderung nach einer Begrenzung der CO2-Konzentration auf 450 ppm. Dies zu erreichen ist unrealistisch, denn:
-Kopenhagen führte zu keinem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag
-die atm.CO2-Konzentration beträgt bereits 387 ppm bei einem vorindustriellen Niveau von 280 ppm
-die bisherige globale Erwärmung beträgt 0.8°C und weitere 0.5°C sind schon ins Klimasystem eingespeist
-China baut jede Woche ein Kohlekraftwerk

Es macht sehr viel Sinn, das 2°C-Ziel durch das Ziel zu ersetzen, unsere Wirtschaft langfristig vollkommen zu dekarbonisieren, denn
-Ein klimaneutrales Leben verlangt, den Pro-Kopf-Ausstoss deutlich unter 1 Tonne CO2 pro Jahr zu senken
-Fossile Rohstoffe sind sowieso begrenzt. Früher oder später müssen wir ohne Verbrennung auskommen
-Selbst klimagebildeten Journalisten – und der Öffentlichkeit um so mehr – fehlt teilweise das Bewusstsein, was Dekarbonisierung bedeutet

Hier die Konsequenzen der notwendigen vollständigen Dekarbonisierung:
-Fahrzeuge müssen vollständig emissionsfrei werden (100 gr CO2/km, ja selbst 50 gr CO2/km genügen nicht)
-Die Zement- und Stahlherstellung darf kein CO2 mehr ausstossen
-Öl- und Gasheizungen müssen verschwinden
-Flugzeuge müssen mit Biotreibstoff oder Wasserstoff betrieben werden
-Winkraftwerke dürfen Flauten nicht mit Gaskraftwerken überbrücken.

Anders formuliert: Wir dürfen überhaupt kein Öl, Gas oder Kohle mehr verbrennen. Heute sind sogar Windräder auf das Verbrennen von Erdgas angewiesen (bei Flauten), in Zukunft muss eine andere Lösung gefunden werden (z.B. Energieverbund über tausende von Kilometern).

Eine „Entkohlung“ (Dekarbonisierung) unseres Lebens hat drastische Konsequenzen. Das Bewusstsein dafür fehlt noch weitgehend. Sogar klimagebildete Journalisten verteidigen oft verbrauchsarme Fahrzeuge gegen emissionsfreie. In einer dekarbonisierten Welt gibt es nur noch emissionsfreie Fahrzeuge, nur noch Häuser ohne Öl- oder Erdgas-Heizungen und es gibt nicht einmal Erdgaskraftwerke – auch nicht als Hilfsaggregate für Erneuerbare.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

„Unter 2 Grad bleiben wird teuer“

Wie teuer der Versuch wird, das „Klimaziel“ mit hohen Investitionen in „erneuerbare Energien“ zu erreichen, zeigt diese Studie hier …

http://www.juandemariana.org/pdf/090327-employment-public-aid-renewable.pdf

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Peter Bühler. 18.05.2010, 10:08
„Nichts von Ablenkungen, Ihr Thema.“

Da es in diesem Blog ums Klima geht, ist die Arbeitszeit hier Ablenkung.

„Wenn ich Sie richtig verstehe, führt die Senkung der Arbeitszeit generell zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Einführung der 25-Std-Woche dürfte demnach das Problem wirksam lösen.“

Eine so allgemeine Behauptung ist kontraproduktiv. Wegen der jahreszeitlich schwankenden Nachfrage sind nur Jahresarbeitszeiten sinnvoll. Um 1960 lag die durchschnittliche Arbeitszeit um 2000h bei Vollbeschäftigung – heute um 1150/Jahr bei ungleicher Verteilung:
http://www.hanse-parlament.eu/mediabig/533A.doc

Es geht um den Abgleich Produktivität/Nachfrage. Auch eine zu starke Verkürzung der Arbeitszeit ist fatal – auch das zeigt Frankreich 1936.

„Wenn Sie jetzt noch die Chinesen überreden könnten, von 14 Arbeitsstunden pro Tag und der 6- oder 7-Tage-Woche Abstand zu nehmen, gehen wir prosperierenden Zeiten entgegen.“

Sie haben den Abgleich Produktivität/Nachfrage noch nicht verstanden. Die Chinesen haben heute weder die deutsche Produktivität noch das deutsche Kaufverhalten, also müssen in China die Arbeitszeiten länger sein. Ähnliches gilt auch innerhalb der Euro-Zone. Die Arbeitszeiten Griechenland / Deutschland müssen sich wegen unterschiedlicher Produktivität/Nachfrage-Situationen unterscheiden. Diese Verletzung ökonomischer Grundtatsachen ist mit ein Grund, daß es zu dem Rettungspaket für Griechenland heute keine Alternative gibt – und in naher Zukunft bleibt das so, wenn nicht sinnvoll gegengesteuert wird.

Regierungspolitik ist immer noch ein Tischlein-Deck dich:
Längste Arbeitszeiten
Niedrigste Löhne
Höchste Motivation
Beste Infrastruktur
Keine Abgaben
Maximale Kaufkraft
usw.

Aber Verschiedene der Wünsche schließen einander aus. Aber das haben viele Ökonomen noch nicht begriffen.

MfG

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Ebel

Nichts von Ablenkungen, Ihr Thema.
Wenn ich Sie richtig verstehe, führt die Senkung der Arbeitszeit generell zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Einführung der 25-Std-Woche dürfte demnach das Problem wirksam lösen. Wenn Sie jetzt noch die Chinesen überreden könnten, von 14 Arbeitsstunden pro Tag und der 6- oder 7-Tage-Woche Abstand zu nehmen, gehen wir prosperierenden Zeiten entgegen.

„Vielleicht beschäftigen Sie sich mal mit Grammatik … “
Nachdem ich keinen grammatikalischen Fehler entdecken kann: meinten Sie evtl. Semantik?

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@ Peter Bühler. 16.05.2010, 22:06

Erst mal zu Ihrer Ablenkungen. Sie zeigen nur, das die Arbeitszeitverkürzung nicht ausreichend ist und schlecht organisiert ist:

Ich zitiere aus Ihrem Link die Überschrift „Löcher in den Sozialkassen“. Die Arbeitslosigkeit wird aus den Sozialkassen finanziert und um so mehr Arbeitslosigkeit, um so mehr müssen die Sozialkasen ausgeben – und gefüllt werden müssen die Löcher durch den Rest, der noch arbeiten darf. Und genau das ist der Teufelskreis bei nicht ausreichender Verkürzung der Arbeitszeit: Mehr Arbeitslose, dadurch mehr Löcher in der Sozialkasse, dadurch steigende Arbeitslosigkeit. Siehe das weitere Zitat: „Die Wirtschaft ist auch aufgrund hausgemachter Probleme wie der Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich nicht wettbewerbsfähig. Die Industrie des Landes baut beständig Arbeitsplätze ab.“ Und mit dem Abbau der Arbeitsplätze sinkt die durchschnittliche Arbeitszeit weiter – bloß ungleich verteilt.

Nun zum Klima. Sie schreiben:

“Der II. HS der TD gehört nun mal zu den Grundlagen der Physik”
Tatsächlich? und der erste nicht?

Vielleicht beschäftigen Sie sich mal mit Grammatik. „gehört .. zu“ ist kein Ausschluß, wie er mit „Die Grundlage der Physik ist …“ wäre. Das weitere Gesetze zu den Grundlagen der Physik gehören ist doch selbstverständlich. U.a. gehört dazu z.B. der „erste“ HS. der TD. Aber im Zusammenhang mit dem Treibhauseffekt und Ihren Zweifeln habe ich eben speziell auf den II. HS. der TD verwiesen.

MfG

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Dekarbonisierung mit erneuerbaren Energien

Die Intermittenz von Sonne und Wind kann auf zwei Arten ausgeglichen werden:
-Speicherung eines Teils der Energie
-Ausgleich von Flauten/Dunkelheit mit konventionellen Kraftwerken

In Deutschland gleichen Gaskraftwerke die Intermittenz aus. Damit erreicht man aber eine unzureichende Dekarbonisierung.

Stefan Rahmstorf und der WGBU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung zu Globalen Umweltveränderugen) wollen deshalb die Intermittenz durch einen grossräumigen Verbund von Sonne/Wind (Kasachstan,Deutschland,Atlas,Sahara) reduzieren und den Rest an Intermittenz mit norwegischer Wasserkraft ausgleichen. Voraussichtlich eine relativ teure Lösung, die noch Jahrzehnte von der Realisation entfernt ist.

Setzt man dagegen auf eine Speicherlösung, kommen (spezielle) Batterien, Druckluftspeicher und Wärmespeicher in Frage. Batterien sind heute zu teuer, Druckluftspeicher zu ineffizient und Wärmespeicher können die Wärme nur 12 bis 24 Stunden ohne zu grossen Verlust speichern.

Solarthermische Kraftwerke in der Sahara mit heissen Salzlaken als Wärmespeicher sind wahrscheinlich die kostengünstigste erneuerbare Energiequelle, die völlig CO2-frei ist. In der Sahara scheint die Sonne 12 h im Tag während 300 Tagen im Jahr, so dass heisse Salzlaken als Wärmespeicher ideal sind.
Wie im Spiegel 20/10 berechnet, würde sich bei optimierten solarthermischen Anlagen in der Sahara ein Stromerzeugungspreis von 20 bis 30 Cent pro Kilowattstunde ergeben, also ungefähr das dreifache des heutigen Preises – dafür wäre dieser Strom vollkommen CO2-frei erzeugt und zuverlässig.

James Hansen – ein Amerikaner- hält diesen Preis für zu hoch.

„It’s just too expensive, …“ „Right now, fossil fuels are the cheapest form of energy, except for operating nuclear plants,“ …

Er setzt darum auf Atomkraftwerke der 4.Generation.

Sonen-und Windkraftwerke im grossräumigen Verbund mit Wasserkraft als Backup oder aber solarthermische Kraftwerke an günstigen Standorten mit Wärmespeichern ermöglichen also CO2-frei Energie zu erzeugen, allerdings mit einem gewissen Aufpreis.

Ob dieser Aufpreis in Kauf genommen werden kann, weiss ich nicht. Sicher bedeutet es einen Konkurrenznachteil zu Ländern, die darauf verzichten, so dass man wahrscheinlich per Verordnung für weltweit gleich lange Spiesse sorgen müsste.

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@ Holzherr

Stimmen der Vernunft …

Dem einen oder anderen Alarmisten dürfte es inzwischen vor dem Hintergrund der realen Klimadaten blümerant und vor jenem der realwirtschaftlichen Konsequenzen einer forcierten Dekarbonisierung hoffentlich mulmig geworden sein.

Erst mal Timeout und Nachdenken.

Ihren Vorschlägen und der Skepsis betr. rascher Realisierbarkeit technologischer Lösungen seien ein paar Bemerkungen angefügt:

a) allein die LED-Technologie wird in der Bilanz mehr erreichen als das Glühlampenverbot und die EE-Förderung insgesamt.
Die Pipeline betr. Entwicklung neuer Technologien, die sich auch für Entwicklungsländer eignen, ist dabei keineswegs leer.

b) die Natur tut ein Übriges und setzt auch ohne menschliches Zutun Mengen von CO2 in Pflanzenwachstum um.

c) Sie werfen zurecht das Thema Kernkraft auf. Wird M. Dittmar zwar nicht gefallen, dürfte aber gerade in der Schweiz die Zeit des Übergangs erstrecken und einen weiter erhöhten Strombedarf decken. Die eigentliche Gretchenfrage: „grüne“ Fundamentalopposition oder „grüner“ Pragmatismus unter Abwägung der durchaus vorhandenen Risiken?

Dazu sei die schlichte Frage erlaubt, weshalb a) ein besseres Technologiemanagement zum Vornherein abgelehnt wird, nachdem das „Teufelszeug“ nun mal in der Welt ist und sich weiter verbreitet – und b) wie die auf Dauer kaum zu vermeidende Endlagerung allein der vorhandenen, strahlenden Abfälle möglich werden soll, wenn auch die aus genau so fundamentalistischen Motiven bekämpft wird? Irgendwann und irgendwie werden wir ja wohl für die Lagerung sorgen müssen.
Auf den Hintern und die Zufahrtswege sitzen und „nein, nein“ sagen, trägt ja wohl kaum bis in alle Zukunft …

d) der Wissenstransfer und dessen Beschleunigung durch die praktisch überall zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel und den universellen Wissenszugang werden massiv unterschätzt. Die Klimatologie bietet dafür ein anschauliches Beispiel.

e) vor den Zauberlehrlingen des Geoengineering mögen uns die Götter bewahren…

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Ist das 2°C-Ziel ein politisches Ziel?

Die globale Erwärmung unter 2°C zu halten soll die Auswirkungen auf das Erdklima im überschaubaren Rahmen halten. Es ist auch ein politisches Ziel, weil bei einer angenommenen Klimasensitivität von 3°C und dem gegenwärtigen Wachstum der CO2-Emissionen politisch einschneidende Aktionen schon innerhalb der nächsten zwei Wahlperioden (also innerhalb der nächsten 8 Jahre) notwendig werden, um dieses Ziel zu halten.

Viele IPCC-Klimawissenschaftler haben sich auch indirekt politisch engagiert, indem sie ihre Studien auf das Halten des 2°C-Ziels und den dazugehörigen Zeitrahmen zugeschnitten haben.
Zitat Rahmstorf (Tipping Points):
„We critically evaluate potential policy-relevant tipping elements in the climate system under anthropogenic forcing“
Das Ziel politik-relevanter Studien ist die Politik von der Notwendigkeit des 2°C-Ziels zu überzeugen.
Das gefährdet aber die wissenschaftliche Aufrichtigkeit: Negative Auswirkungen eines Verfehlens des 2°C-Ziels werden betont und die Kosten für die Dekarbonisierung der Wirtschaft heruntergespielt. Besonders deutlich ist das bei der Studie des Klimaökonomen Nicholas Stern, der die Kosten zur Erreichung des 2°C-Ziels auf 1% des globalen Bruttoinnlandprodukts schätzt – ein Wert, der möglicherweise auf die Schweiz zutrifft, kaum aber auf das Weltdurchschnittsbruttoprodukt.

Das 2°C-Ziel durch ein Dekarbonisierungsziel ohne Zeitlimite ersetzen

Das 2°C-Ziel – welches einer Halbierung der CO2-Emissionen bis 2050 entspricht – kann nicht gehalten werden, nicht nur weil Grossemittenten wie China und die USA keine Verpflichtungen eingehen wollen, sondern auch weil die technischen Schwierigkeiten einer Dekarbonisierung unterschätzt werden und Schwellenländern ein echter Ersatz für Kohle, Öl und Gas fehlt.

Das 2°C-Ziel muss deshalb durch ein Dekarbonisierungsziel ohne Zeitlimite ersetzt werden. Das Primat wäre in der 1. Phase Forschung, Entwicklung und Einsparungen, in der 2. Phase konsequente Umsetzung, wobei CO2-intensive Technologien ausgemustert werden und neue CO2-arme Technologien zum Einsatz kommen.

Dekarbonisierungs-Optionen

Verschiedene Leute haben ganz unterschiedliche Vorstellugen wie eine Dekarbonisierung erreicht werden kann. Hier die Meinung einiger Blogteilnehmer und Klimawissenschaftler zu den Energiequellen, die Kohle, Öl und Erdgas ersetzen sollen:

-Michael Dittmar: Nach 7 fetten Jahren kommen 7 magere Jahre, es gibt keinen überzeugenden Ersatz für Öl, Gas und Kohle
-Peter Bühler: Forschung, da Dekarbonisierung nur ein Langfristziel (es gibt keine AGW)
-Martin Holzherr: Brutreator,Thoriumreaktor, Fusionsreaktor, Solar Islands die Wasserstoff erzeugen
-Stefan Rahmstorf:Weiträumiger Verbund von Sonne- und Windkraftwerken mit Wasserkraft als Backup
-James Hansen: 4.Generation Kernreaktoren, eventuell erneuerbare Energien

Ausser der Lösung von Michael Dittmar (Sparen, Verzicht) sind alle vorgeschlagenen Lösungen Jahrzehnte von einer Realisation entfernt und es gibt keine andere Energiequellen, die Kohle, Öl und Gas jetzt ersetzen könnten. Die heutigen Kernreaktoren brauchen zu viel Uran und die heutigen Windkraftwerke z.B. in Deutschland brauchen Gaskraftwerke als Backup.

Ähnliches gilt für andere Technikbereiche: Zwar gibt es schon Elektroautos und Brennstoffzellenautos, von einer Massenverbreitung sind sie aber noch 20 Jahre entfernt.

450 ppm oder gar 350 ppm CO2 als Langfristziel

Wie das vorhergehende Kaptitel gezeigt hat, wird das 2°C-Ziel verfehlt, selbst wenn der politische Wille es zu erreichen, vorhanden wäre. Doch auch wenn die CO2-Konnzentrationen vorübergehend 500 ppm und mehr erreichen, kann die Kohlendioxidkonzentration langfristig trotzdem auf Werte von 450 ppm oder gar 350 ppm abgesenkt werden. James Hansen will dies über Agrikultur und Bewaldung erreichen (siehe http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/0804/0804.1126.pdf) : „A reward system for improved agricultural and forestry practices that sequester carbon
could remove the current CO2 overshoot“
Noch weiter geht der Vorschlag, die Sahara und den australischen Outback künstlich zu bewässern und zu bepflanzen, womit mehr CO2 pro Jahr gebunden werden könnte, als heute die ganze Menschheit ausstösst (siehe http://www.springerlink.com/content/55436u2122u77525/).

Die Menschheit muss also nicht fatalistisch riesige CO2-Mengen und dazugehörige Temperaturerhöhungen akzeptieren. Langfristig kann sie die CO2-Konzentrationen senken und vorübergehend müssen möglicherweise Geoengineering-Massnahmen eingesetzt werden um das Überschreiten von Kipppunkten zu verhindern.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

„Aber wenn jemand schon mit dem Begriff nichts anfangen kann, wie kann er dann wissen, das es ihn überhaupt nicht gibt??“

Wen – den Begriff? den (Nicht)Wissenden??!?

… vielleicht umgekehrt: „Aber wenn jemand mit dem Begriff etwas anfangen kann, wie kann er ignorieren, dass es ihn überhaupt gibt??“

Sophisterei? epistemische Logik? Ein negativer Gottesbeweis?

„Der II. HS der TD gehört nun mal zu den Grundlagen der Physik“

Tatsächlich? und der erste nicht?
Falls es sich beim „Treibhauseffekt“ um eine erweiterte Grundlage bzw. um ein Naturgesetz handelt, bitte unbedingt publizieren. Der Nobelpreis ist Ihnen sicher.

„1936 haben die Franzosen vorgeführt …“

Derzeit führen sie uns gerade vor, was die 35 Std Woche in der Gegenwart bringt:

http://www.randzone-online.de/?p=5609

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/duestere-perspektiven-fuer-frankreich-417300/

Im Übrigen: umwerfende Idee, ausgerechnet den Tell zu zitieren. Vielleicht lassen Sie sich mal durch den Kopf gehen, weshalb gerade hierzulande das Grüssen von Geßlerhüten weiterhin unbeliebt bleibt und weshalb am Wesen eines totalitären Arrhenianismus nicht alle genesen mögen.

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@ Peter Bühler. 15.05.2010, 20:08
Tut mir Leid, wenn Sie immer wieder mit mangelnden Kenntnissen vorgeführt werden müssen. Aber wer sich immer wieder mit mangelnden Kenntnissen vordrängelt, darf sich darüber nicht wundern.

Ehe ich aufs Klimasystem komme, gehe ich auf Ihre Ablenkung ein: 1936 haben die Franzosen vorgeführt, das eine Arbeitszeitsenkung die Arbeitslosigkeit gewaltig reduziert – auch wenn damals die Arbeitslosigkeit nur etwas über 2% betrug. Gegenüber heute war damals die Arbeitszeit höher und das BIP geringer. In diesem Fall (wegen einfacher Zusammenhänge) bestätigt sogar die Historie unkompliziert die Theorie.

Beim Klimasystem sind die Zusammenhänge etwas komplexer, da z.B. die Speicherwirkung der Meere eine große Rolle spielt. Der stationäre Zusammenhang stellt sich nicht so schnell ein. Große Wärmemengen können mit Meeresströmungen erst mal abtauchen und damit sogar eine Temperaturabsenkung bewirken (wenn viel kaltes Wasser aufsteigt) – aber das ändert nichts am stationären Endwert.

Wenn Sie schon die Grundlagen der Physik nicht verstehen

(„Sie behandeln den sog. “Treibhauseffekt” (schon die Bezeichnung ist irreführend) wie ein Naturgesetz, dabei handelt sich noch nicht mal um eine schlüssige Theorie sondern gerade mal um eine Hypothese.“)

wie wollen Sie dann noch mehr verstehen? Der II. HS der TD gehört nun mal zu den Grundlagen der Physik.

Ob die Bezeichnung „Treibhauseffekt“ irreführend ist oder nicht spielt für das Verständnis des Treibhauseffekts keine Rolle, da alle, die sich dazu äußern, wissen (sollten?), was darunter zu verstehen ist. Es gibt genügend Begriffe in unserer Sprache, die eigentlich sehr irreführend sind, aber wenn sich jemand zum Treibhauseffekt äußert, sollte er schon wissen was gemeint ist. Aber wenn jemand schon mit dem Begriff nichts anfangen kann, wie kann er dann wissen, das es ihn überhaupt nicht gibt??

Ganz nach der Devise „Man wisse zwar nicht, ob Wilhelm Tell gelebt habe, aber dass er den Gessler erschossen habe, stehe fest!“

http://www.geschichte-schweiz.ch/schweizer-nationalheld-wilhelm-tell.html
http://www.tell.ch/forum/showthread.php?tid=5

MfG

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@ Jochen Ebel

Ihre Selbsteinschätzung und Ihre Beurteilung der fachlichen Qualifikation anderer Blogbeiträgern sind wie gewohnt eben so überheblich wie irrelevant.
Sie behandeln den sog. „Treibhauseffekt“ (schon die Bezeichnung ist irreführend) wie ein Naturgesetz, dabei handelt sich noch nicht mal um eine schlüssige Theorie sondern gerade mal um eine Hypothese.

Wenn Sie „die Grundlagen des Treibhauseffektes“ tatsächlich verstanden haben, werden Sie uns sicher verraten, wo die Erwärmung bleibt.
Verhält es sich damit evtl. ähnlich wie mit dem JE-Gesetz „Auch ohne Wirtschaftswachstum ist Vollbeschäftigung bei steigendem BIP möglich” ? – bzw. und frei übertragen „Auch ohne Erwärmung ist Energieabsorption bei steigenden CO2-Emissionen möglich”?

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@ Peter Bühler. 14.05.2010, 11:26
Sie melden sich immer sehr eifrig zu Wort, haben aber die Grundlagen des Treibhauseffektes nicht verstanden. Wenn man über einzelne Aspekte der Auswirkungen des Treibhauseffekts diskutieren will, dann muß man erst mal die Grundlagen verstehen, die Ursache für die Auswirkungen sind.

Und die Grundlage ist eben, daß jeder Absorptions- Emissionsvorgang (und mehr Treibhausgase bedeuten mehr Absorptions- Emissionsvorgänge) die Entropie erhöht. Da die emittierte Leistung gegeben ist (nämlich nach der Einschwingphase gleich der absorbierten Leistung) ergibt sich wegen der Maximalstrahlung des schwarzen Körpers auch die maximal abstrahlbare Entropie.

Aber wenn die maximal abstrahlbare Entropie gegeben ist und zusätzliche Absorptions- Emissionsvorgänge längs des Abgabeweges die Entropie erhöhen, dann muß am Anfangsort (Erdoberfläche) die Anfangsentropie niedriger sein – niedrigere Entropie bei gegebener Leistung bedeutet aber höhere Temperatur.

Und wenn Sie an diesem grundlegendem Zusammenhang keine sachliche Kritik üben können (und das dürfte Ihnen nicht möglich sein, da nur Grundwissen der Physik vorausgesetzt wird), dann kann man über weitere Folgen reden.

MfG

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@ Ebel

Für Ihren überaus sachlichen Beitrag gebührt Ihnen der Dank aller interessierten Mitleser. Wenn Sie jetzt noch die Freundlichkeit aufbrächten, sich mit den Inhalten meines posts objektiv auseinanderzusetzen, sehe ich dem u. U. zu erwartenden Erkenntniszugewinn mit Interesse entgegen.

Den Vorhalt „Aber gleichzeitig behaupten Sie, daß der Treibhauseffekt falsch wäre“ will ich Ihnen inzwischen kurz erwidern: eine derartige Behauptung findet sich in meinem post nicht. Ich stelle allerdings die AGW-Hypothese hinsichtlich der Bedeutung und der tatsächlichen Wirkung menschlich verursachter CO2-Emissionen in Frage. Aus gutem Grund: wo bleibt die durch gestiegene CO2-Emissionen angeblich verursachte Erwärmung?

Neben dieser zentralen Frage beschäftigen mich die Probleme und Hintergründe der wissenschaftlichen Debatte in der Klimaphysik (insbesondere der IPCC-Prozesse) und deren politische, wirtschaftliche und soziale Folgen. Irgendwelche Antworten dazu?

http://pielkeclimatesci.wordpress.com/2009/06/04/short-circuiting-the-scientific-process-a-serious-problem-in-the-climate-science-community/

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@Peter Bühler. 13.05.2010, 23:49
Herr Bühler sachlichen Kommentaren weichen Sie aus – eben weil diese sachlich sind.

Aber gleichzeitig behaupten Sie, daß der Treibhauseffekt falsch wäre.

Mit so einem Verhalten (sachlichen Kommentaren ausweichen, aber behaupten alles wäre falsch) sind Ihre Kommentare nur eine Lachnummer.

MfG

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Betrachten wir die Dinge doch schlicht, wie sie sind:
die AGW-Befürchtungen bewahrheiten sich nicht, die Hypothese wankt auf geknickten Beinen, CO2 wirkt – wenn überhaupt – nur in bescheidenem Mass als „Klimatreiber“, die IPCC-Treibhaus-Modelle versagen vor der tatsächlichen Temperaturentwicklung, die IPCC-Prozesse sind in vielerlei Hinsicht massiv diskreditiert, die natürlichen Klimavorgänge bei Weitem nicht verstanden und erforscht.

Es wurde viel materieller und immaterieller Schaden angerichtet und reichlich Verwirrung in zahlreichen Köpfen gestiftet.
Die Untersuchung und das Bemühen um ein Verständnis der natürlichen Ursachen für eine Erwärmung wurden vernachlässigt, Skepsis an monokausalen Erklärungen abgewürgt und unterdrückt, ein ganzer Wissenschaftszweig von Ökoaktivisten und gedankenlosen Mitläufern teilweise gehijackt und zum Schaden der Wissenschaft politisiert.

Die Meeresspiegel steigen nicht im prognostizierten Umfang, das CO2-Absorptionsvermögen der Meere ist nicht gefährdet, die Gletscher und Polarkappen schmelzen nicht rasant oder alarmierend – im Gegenteil: das Arktis-Eis wächst seit Jahren, die Eisbären ersaufen nur auf Propagandabildern, die Temperaturen stagnieren oder drohen zu sinken.

Die Erwärmung gegen Ende des 20. Jh darf eher als Segen gelten, als dass sie Anlass zu Sorge bieten sollte. Das Erdklima unterliegt natürlichen Schwankungen, die in ihrer Gesamtheit und ihren Wechselwirkungen weiterhin reichlich ungelöste Fragen aufwerfen. Fragen, die alle jene in einem breit vorgetragenen „Konsens“ für beantwortet hielten oder halten, die – sei es als Wissenschaftler, Investoren, Unternehmensvertreter, Zertifikatehändler, NGOs, Behörden – direkt oder indirekt Nutzen aus der einseitigen Fokussierung auf das CO2-Treibhausmodell gezogen haben und – unbesehen der wissenschaftlichen Bruchlandung und des Einsturzes des AGW-Kartenhauses – ungeniert weiter zu ziehen beabsichtigen.

ABER …
Es besteht ein Energieproblem in mehrfacher Hinsicht: Förderung und Verbrauch fossiler Energieträger richten erhebliche ökologische, wirtschaftliche und soziale Schäden an, die Versorgung ist unsicher, es werden wertvolle, vermutlich endliche d.h. nicht ersetzbare Ressourcen verschwendet, die Abhängigkeit ist (zu) gross und – ja , es besteht evtl. die Gefahr schwer abzuschätzender Umweltschäden durch den exzessiven Konsum.

FAZIT
Man wünschte sich eine klare Aussage der verantwortlichen Behörden und Institute exakt zu den beiden vorangegangenen Punkten: ja, wir haben uns geirrt, mitreissen lassen – ABER…

… dazu eine sinnvolle und nachvollziehbare Strategie zur allmählichen oder ggf. raschen Substitution von fossilen Energieträgern ohne irgendwelche, weltanschaulich motivierte Weltuntergangs- und Umverteilungsszenarien, hoch subventionierte EE-Lösungen, korruptionsfördernde Ablass-Handelssysteme, alarmistische Prognosen und den ganzen „Klimarettungs“-Kitsch im besten Fall gut meinender, jedenfalls aber irregeleiteter Geister.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Scheiterte Kopenhagen an den Kohleländern?

Der Weltkohleverbrauch verteilt sich folgendermassen:
China 32%,USA 22%, Indien 7%

Die Länder mit den grössten Kohlereserven sind:
USA 27%, Russland 17%, China 12%, Indien 10%

Die beiden Länder, die einem Erfolg in Kopenhagen am meisten im Weg standen, sind China und Indien, aber auch die USA wollte sich nur zu winzigen CO2-Emissionsreduktionen verpflichten.

Das Verbrennen von Kohle verursacht die grössten CO2-Emissionen und just die grössten Kohlebesitzer und -verbraucher wollten am wenigsten zum Gelingen von Kopenhagen beitragen. Das ist sicher kein Zufall. Wenn China Kopenhagen als Versuch ansah, die heimische Kohlenwirtschaft zurückzubinden, musste es aus seiner Sicht am Scheitern interessiert sein, denn
-Jede Woche wird in China ein neues Kohlekraftwerk in Betrieb genommen
-70% der elektrischen Energie wird mit Kohlekraftwerken erzeugt
-Zwischen 2002 und 2010 hat China die Stromproduktion jedes Jahr um die elektr. Kapazizität ganz Grossbritanniens erweitert und zwar mit Kohlekraftwerken
-52% der in China verbrauchten Kohle war 2006 für den Schwerindustriesektor bestimmt (China ist der führende Stahl und Roheisenhersteller)

Ein technologieorientierter Ansatz anstatt Post-Kyoto

China und wohl auch Indien werden wegen der Bedeutung der Kohle für ihre Wirtschaft auf längere Sicht keinem Vertragswerk zustimmen, das sie zum Verzicht auf Kohle zwingt ohne dass sie eine überzeugende Alternative haben. Zwar gibt es in China momentan auch einen Windkraft-Boom, doch beim gegenwärtigen Wachstum in China ersetzt keine Energieform eine andere, sie ergänzt höchstens die bestehenden Energiequellen.
China wird in nächster Zeit nicht auf Kohle verzichten, wie dies auch in folgender lesenswerter Arbeit (siehe http://web.mit.edu/ipc/publications/pdf/07-001.pdf) hervorgehoben wird:

„“First, we should recognize that the Chinese government’s capacity to achieve targets for reducing hydrocarbon consumption or pollutant releases, or Kyoto-like limits on greenhouse gas emissions, is in practice quite limited. Neither louder demands for
compliance by outsiders nor escalating penalties for non-compliance are likely to yield the desired results“

Vertragliche Verpflichtungen zu substantiellen CO2-Emissionsreduktionen wird China weder jetzt noch in einer der Nachfolgekonferenzen eingehen. Zudem hat auch Kyoto gezeigt, dass Zusagen allein nicht genügen. So mussten etliche Kyoto-Länder ihren zu hohen CO2-Ausstoss im Ausland kompensieren.

Es braucht einen anderen, viel direkteren Ansatz. Eine Möglichkeit wäre, direkt bei der Technologie anszusetzen, indem man beispielsweise ein Kohletechnologie-Kompetenzzentrum schafft, das sich mit der CO2-Minderung befasst. Ein Modell dafür wäre die International Atomic Energy Agency (IAEA).

Die Annahme, dass der Kyoto-Ansatz für CO2-Reduktionen nicht taugt, unterliegt auch dem Hartwell-Papier (siehe http://eprints.lse.ac.uk/27939/2/HartwellPaper_German_translation.pdf).
Allerdings geht dieser Vorschlag in die falsche Richtung: Anstatt CO2-Reduktionen direkt anzugehen, will es
„.. akzeptieren, dass eine erfolgreiche Entkarbonisierung nur als ein Nebengewinn zu erreichen ist, der bei der Verfolgung anderer, politisch attraktiver und kompromisslos pragmatischer Ziele mit abfällt.

Wenn denn da noch steht „Das Papier schlägt daher vor, das Prinzip der Menschenwürde zum Leitgedanken unserer Bemühungen zu machen,…“ so wird klar, dass dieser Ansatz zu allem möglichen führt, nur nicht zu einer Reduktion der CO2-Emissionen.

Fazit:
-Der Kyoto-Vertrag war mässig erfolgreich
-China und Indien, evtl auch die USA werden einen Post-Kyoto-Vertrag nicht unterzeichnen
-CO2-Emissionen zu reduzieren ist für Schwellenländer praktisch unmöglich
-Es braucht technologische Unterstützung um von Kohle wegzukommen

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

„Die Aussichten, unter der 2-Grad-Marke zu bleiben, sind in jedem Fall düster“

Sehen wir’s nicht allzu schwarz, sondern schlicht nüchtern und auf der Basis von Fakten, wie Dr. Willie Soon, Sonnen- und Klimawissenschaftler am Harvard-Smithsonian Center für Astrophysik anmahnt …

„Science needs to stand up. The AGW movement is killing science“

http://www.examiner.com/x-32936-Seminole-County-Environmental-News-Examiner~y2010m5d11-Harvard-astrophysicist-dismisses-AGW-theory-challenges-peers-to-take-back-climate-science

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„Was von Kopenhagen bleibt“

siehe auch …

http://eprints.lse.ac.uk/27939/2/HartwellPaper_German_translation.pdf

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@ Martin Holzherr

„In den nächsten 10 Jahren muss ein globales Bewusstsein geschaffen werden, dass eine Dekarbonisierung nötig ist.“

Mit Blick auf die Klimaentwicklung weniger eine zwingende Notwendigkeit als eine alles andere als entschiedene Frage. Vermutlich aber ein Muss hinsichtlich der Energiesituation und eines vernünftigen Umgangs mit Umwelt und Ressourcen.

Dass Sie ausgerechnet wenn auch halbwegs kritisch die Namen von zwei der aufgeregtesten Alarmisten aufführen, ist eine erstaunliche Volte nach den Skandalen, Fehlprognosen und Debatten der letzten sieben, acht Monate.
Rahmstorf und das PIK (Schellnhuber, Edenhofer) und Stern stehen für einen Zweig der Klimatologie, der weniger mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen als mit Politisierung zur Glaubwürdigkeitskrise beigetragen hat.

http://www.readers-edition.de/2009/11/24/stefan-rahmstorf-hacker-geben-einblick-in-den-berufsalltag-eines-klimawissenschaftlers

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article6982299.ece

http://www.thegwpf.org/ipcc-news/857-richard-tol-ipcc-was-captured.html

Gerade die „älteren Männer in diesem Blog“ (Zitat Schloendorn) würden einen aktuellen Blog-Beitrag z.B. der Professoren Pfister und Schlüchter sehr begrüssen. Kommt einem gelegentlich vor, als wären die Arbeiten der beiden verdienten Herren im Zuge des IPCC-Hypes irgendwie obsolet oder irrelevant geworden …

Lohnend z. B eine nähere Beschäftigung mit der mehrere Jahrzehnte dauernden Wärmeperiode um 1730 – nirgends zu sehen in den Mann/Briffa/Jones-Rekonstruktionen …
http://www.springerlink.com/content/54778x3v07543462/?p=5dabba1957b34d258e3f1df095385cec&pi=2

Während andere vom AGW-Alarmismus unmittelbar profitieren … http://scienceandpublicpolicy.org/images/stories/papers/originals/pachauri_and_the_ipcc_no_fossil_fool.pdf

Im Ganzen betrachtet, sind die „spärlichen Zusagen der Vertragsparteien“ wohl ebenso auf fehlerhafte und übereifrige „Wissenschaft“ zurückzuführen wie auf den schieren Opportunismus der Nutzniesser.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Kommentar von Michael Dittmar. 11.05.2010, 9:56

Hoi Michael,

die Sehnsucht des Durchschnittsmenschen nach Fortsetzung des Status Quo (mit Aussicht auf kleine Verbesserungen) verlangt von den Politkern immer grössere akrobatische Fähigkeiten.

Unsere Entscheidungsträger hangeln sich von Improvisation zu Improvisation.

Wann fallen sie vom Seil?

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Hallo Martin,

zu der rhetorischen Frage:
„Wie abwegig: Der Westen will doch nur ein sauberes China – was denn sonst.“

Also ich weiss nicht was der Westen will und was der Westen ist. Gehoert Japan dazu? Also vielleicht genauer die OECD Laender? Oder die Elite in diesen Laendern, oder die Elite in einigen dieser Laender?

Also wenn man an den durchschnittlichen Mittelklasse Konsumenten in den reichen OECD Laendern denkt, dann wuerde ich denken moechte er (sie) im Moment eigentlich nur keine
Aenderung und nur nichts hoeren ueber die reale Situation auf der Welt. In etwa nach dem Motto „nach mir die Sintflut“ oder „Solange es mir gut geht moechte ich weiter leben wie die drei Affen und verschliesse die Augen, Ohren und den Mund“

oder „Wir Menschen sind nun mal schlecht und deshalb kann man eh nichts aendern.“

Andere Gedanken fegen wir vom Tisch mit der Idee von Christian Morgenstern (aus den Palmström-Liedern):

Die unmögliche Tatsache

Palmström, etwas schon an Jahren
wird an einer Straßenbeuge
und von einem Kraftfahrzeuge
überfahren.

„Wie war“ (spricht er, sich erhebend
und entschlossen weiterlebend)
„möglich, wie dies Unglück, ja-:
daß es überhaupt geschah?

Ist die Staatskunst anzuklagen
in bezug auf Kraftfahrwagen?
Gab die Polizeivorschrift
hier dem Fahrer freie Trift?

Oder war vielmehr verboten,
hier Lebendige zu Toten
umzuwandeln, – kurz und schlicht:
d u r f t e hier der Kutscher nicht- ?“

Eingehüllt in feuchte Tücher,
prüft er die Gesetzesbücher
und ist alsobald im klaren:
Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis:
„Nur ein Traum war das Erlebnis.
Weil“, so schließt er messerscharf,
„nicht sein k a n n , was nicht sein d a r f.“

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Die versteckten Kosten des Schönrechnens

Die Kosten eines Ausstiegs aus den fossilen Energien wurden von Nicholas Stern und vielen anderen in seinem Gefolge als relativ geringfügig angegeben.
Richard Tol, ein Kritiker, wirft Stern vor (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Stern-Report) „die Schäden viel zu hoch und die Kosten für die Emissionsreduktion viel zu niedrig angesetzt zu haben.“

Hinter den Stern’schen Prognosen ist unschwer eine Absicht zu erkennen: Er möchte Entscheidungsträger dazu bewegen, Massnahmen gegen den Klimawandel einzuleiten, sind doch die angeblichen Kosten dieser Massnahmen klein und ihre präventive Wirkung gross.

Doch eine solche Meinungslenkung kann auch kontraproduktiv wirken. Nehmen wir noch einmal die Aussage von Stefan Rahmstorf, der sich auf Stern beruft: „“Bei CO2-Preisen von 10 bis 30 Euro pro Tonne ergäben sich Finanztransfers von 30 bis 90 Milliarden Euro jährlich in ärmere Länder.“

30 bis 90 Milliarden Euro pro Jahr für Klimaschutz zu erhalten müsste în der Logik von Rahmstorf/Stern eine starke Motivation für Länder wie China sein, einem Klimavertragswerk zuzustimmen.

Doch die Chinesen können rechnen und die Rechnung ergibt unschwer, dass China allein schon mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr für den Kraftwerksneubau ausgibt – und China müsste das transferierte Geld ja mit allen anderen Schwellen- und Entwicklungsländern teilen. Die von Stefan Rahmstorf vorgesehenen „Klimakredite“ der reichen Länder können also niemals den vorgesehenen energetischen Umbau finanzieren.

China und Indien interpretieren die Forderung nach Emissionsreduktion deshalb auf ihre Weise: Sie glauben der Westen wolle sie in der Entwicklung zurückhalten.

Wie abwegig: Der Westen will doch nur ein sauberes China – was denn sonst.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

2°Ziel = weniger als 750 Gigatonnen CO2 bis 2050

Bei den im Artikel erwähnten Nachbetrachtungen zum Copenhagen Accord geht es vordergründig um das Erreichen des 2°C Ziels unter den getroffenen Abmachungen und Absichtserklärungen. Doch hinter den 2°C steht die Annahme, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration zu einer Temperaturerhöhung von 3°C führt. Daraus errechnet sich ein verbleibendes CO2-Budget von 750 Gigatonnen zwischen 2010 und 2050 und eine Halbierung des CO2-Austosses relativ zu heute im Jahr 2050.

Die Zweifel von Peter Bühler (Kommentar von Peter Bühler. 10.05.2010, 13:23) an der angenommenen Klimasensitivität von 3°C spielen keine Rolle, wenn es nur darum geht, ob die CO2-Emissionen per Copenhagen Accord im gewünschten Masse reduziert werden können.

Hopenhagen I (zu viel Hoffnung, zu wenig Wissen?)

Beide erwähnten Studien kommen zum – nicht überraschenden – Ergebnis, dass die angezielten Emissionsreduktionen unter den Verpflichtungen des Copenhagen Accord’s bei weitem verfehlt werden – und zwar von allen Staatengruppen, auch von den europäischen Industriestaaten, die in Kopenhagen verbindliche Emissionsreduktionsziele gefordert haben.

Interessant sind beide Studien dort, wo sie vom Konsens abweichen oder eine Tendenz erkennen lassen.
In Studie (1) von Rogelj, J. et al, 2010 findet man als letzten Punkt der Zusammenfassung:

„If nations agree to halve emissions by 2050, there is still a 50% chance that warming wil exceed 2°C and will almost certainly exceed 1.5°C“

Mit anderen Worten: Selbst wenn die Emissionsziele erfüllt werden, kann das 2°C Ziel verfehlt werden (die Klimasensitivität wäre dann grösser als 3°C). So etwas ist immer möglich, hat aber mit der Erfüllung der Emissionsziele nichts zu tun (wäre halt eine Gemeinheit der Natur). Dies als letzten Punkt der Zusammenfassung aufzuführen, lässt nur eine Interpretation zu: Die Autoren wollen alarmieren. Der viel behauptete Alarmismus zeigt hier sein hässliches Antlitz und allein deswegen hätte der Artikel von Nature zurückgewiesen werden müssen.

Die Studie (2) von Norhaus, Willima,2010, die vor allem die ökonomischen Aspekte der Emissionsreduktionen beleuchtet, überrascht mit geschätzten 64 Dollar Carbon Preis pro Tonne Kohlenstoff schon im Jahre 2010, damit das 2°C-Ziel erreicht werden kann.
Im Jahr 2030 müsste der Carbon Preis pro Tonne gar 150 Dollar betragen.

Einen solch hohen Carbon Preis halte ich zwar für plausibel, er lässt sich aber kaum mit den Schätzungen des immer wieder zitierten Klimaökonomen Nicholas Stern vereinbaren, der in seinem Report festhält:
„Die jährlichen Kosten für Maßnahmen zur Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration zwischen 500 und 550 ppm Kohlendioxidäquivalenten werden schätzungsweise bei etwa 1 % des globalen Bruttoinlandsprodukts liegen, wenn jetzt begonnen wird, entschieden zu handeln.“

Hopenhagen II (zu viel Hoffnung, zu wenig Wissen?)

Stefan Rahmstorf (Klimaforscher am PIK) beruft sich in Last Exit Copenhagen (Spektrum der Wissenschaft 12/09) auf Stern und schreibt als letzte Sätze:

„Bei CO2-Preisen von 10 bis 30 Euro pro Tonne ergäben sich Finanztransfers von 30 bis 90 Milliarden Euro jährlich in ärmere Länder. Die Zahlungen wären an die Bedingung geknüpft, dass die Empfänger die Gelder zum Klimaschutz einsetzen. Für die 1.5 Milliarden Menschen in den reichen Industriestaaten brächte dies nur eine Belastung von 20 bis 60 Euro pro Kopf und Jahr mit sich. Wenn uns dies die Vermeidung eines verheerenden Klimawandels nicht wert ist, dann können wir wahrlich alle Hoffnung fahren lassen.“

Ich schätze Stefan Rahmstorf zwar sehr. Es fällt aber auf, dass er mit der Copenhagen Diagnosis kurz vor Kopenhagen vor einem Meeresspiegelanstieg zwischen 1 und 2 m bis 2100 warnt (siehe http://www.ccrc.unsw.edu.au/Copenhagen/Copenhagen_Diagnosis_HIGH.pdf) und gleichzeitig äussert, der ökonomische Aufwand für den Ausstieg aus den fossilen Energien sei gering, was dann in der Schlussfolgerung mündet: „Wenn einige Kollegen bezweiflen, dass sich die Zwei-Grad-Leitplanke halten lässt, dann allein aus politischen Gründen.“

Interpretation: Alarmismus + Erlösung (es kostet fast nichts, man muss nur wollen)

Fazit:
-Grössere weltweite Emissionsreduktionen sind in nächster Zeit nicht zu erwarten. Die Kosten einer vollständigen Dekarbonisierung unseres Lebens sind noch nicht bekannt.
-In den nächsten 10 Jahren muss ein globales Bewusstsein geschaffen werden, dass eine Dekarbonisierung nötig ist und es muss ein Wissen darüber entstehen, wie man das am kostengünstigsten bewerkstelligt.

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„…die Emission von Treibhausgasen stark zu reduzieren, und damit den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad zu halten…“

Wie denn das? welchen Temperaturanstieg? den natürlichen?
und ernsthaft – wenn es denn funktionierte – zurück zu den Temperaturen des 18. Jahrhunderts?

„Die Autoren der Studie schätzen die Chance für eine Erwärmung um 3 Grad bis Ende dieses Jahrhunderts auf 50 Prozent“

Darf man ableiten, die Chancen für eine Abkühlung um 3 Grad lägen ebenfalls bei 50%?

„Unter 2 Grad bleiben wird teuer“

Mit Bestimmtheit, zumal das Ziel absolut unrealistisch ist. Man stelle sich nur mal vor, die Sonne und das Erdklima selber, bzw. dessen natürliche Wirkmechanismen würden auch ein Wörtchen mitreden und die Erde weitgehend ohne menschliches Zutun erwärmen oder abkühlen – ein Hase- und Igelrennen …

Kurz, Zweifel an der AGW-These weiterhin nicht gestattet, allein schon darüber nachdenken offenkundig ein Sakrileg gegen den „Konsens“ bzw. Mainstream.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

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