ETH-Klimablog - Vermischtes - Gesucht: Persönliche Klimaerlebnisse

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Gesucht: Persönliche Klimaerlebnisse

01.04.2010 von

Die Klimaforschung steht im steifen Wind der öffentlichen Kritik – nicht ganz zu Unrecht, hat doch die Wissenschaft (im Klartext: der UN-Weltklimarat IPCC) einige kleine Unterlassungssünden begangen. Doch die Forschenden schauen vorwärts und wollen nun mit innovativen und dennoch fundierten Methoden die Datenbasis für die Klimaprognosen sinnvoll erweitern.

Das Konzept ist klar: Für zuverlässigere Voraussagen des Klimas sind unzählige zusätzliche «menschliche Messstationen» erforderlich, die den meteorologischen Phänomenen in ihrer Umgebung nachspüren. Um aber solche überprüfbaren wissenschaftlichen Aufzeichnungen zu erhalten, sind sämtliche Ressourcen zu aktivieren, so auch die Mitarbeit der breiten Bevölkerung. Nach eingehender Prüfung haben sich daher Klimafachleute der ETH Zürich der «Allianz für personalisierte Klimaforschung» angeschlossen (Alliance for Personalized Climate Research, abgekürzt APCR). Diese international vernetzte Vereinigung wurde neulich gegründet und sucht nach individuellen Episoden im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Wir gelangen somit an unser Blog-Publikum und bitten, uns Ihre persönlichen Erlebnisse zur Klimaerwärmung zu mailen. Dazu gehören ungewöhnliche Wetterkapriolen, verdorbene Ernten in Garten und Feld, Ferien im Grünen statt im Schnee oder weitere besondere klimatischen Ereignisse, die Sie als Vorboten des Klimawandels wahrnahmen – oder die ein derart prophezeites Phänomen eindeutig widerlegten.

APCR schreibt dazu weltweit einen Wettbewerb aus, bei dem die 300 überzeugendsten Einsendungen von einer Fachjury ausgewählt und in einem Spezial-Report als Ergänzung zur traditionellen Klimawissenschaft veröffentlicht werden. Schicken Sie uns bitte Ihre Beiträge (maximal 1‘000 Zeichen) möglichst rasch an die folgende Mail-Adresse, die an der ETH Zürich extra für APCR eingerichtet wurde: apcr@ethz.ch.

Wir sind sehr gespannt auf Ihre Klimaerlebnisse und danken bereits im Voraus für Ihr wichtiges Engagement.

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Kommentare (11) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Kommentar-Schreibende

Sie haben es bemerkt: Dieser Blog-Beitrag ist ein 1.April-Scherz. Es gibt keine «Allianz für personalisierte Klimaforschung APCR». Klima und Wetter sind nicht das gleiche; langsame Änderungen des Klimas können wir persönlich nicht direkt wahrnehmen. Lesen Sie dazu auch den Beitrag «Herbstliche Weihnachten» von ETH-Professor Stefan Brönnimann (hier).

Sie finden in unserem Blog zahlreiche Beiträge und Erklärungen zum Thema Klimawandel, geschrieben von ETH-Professorinnen und ETH-Professoren. Das ist Wissenschaft aus erster Hand. Viel Vergnügen beim Stöbern!

Wir wünschen Ihnen Frohe Ostern!
Die Redaktion des ETH-Klimablogs

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Der Blog zeigt wieder einmal, daß diejenigen am Besten Bescheid wissen, die von den Tatsachen die wenigste Ahnung haben.

Wer in eine Zauberschau geht, hält selten die Illusion für Realität, wer aber ohne Kenntnisse auf Klimadaten schaut, der glaubt, daß seine Interpretation Realität wäre.

Wie z.B. wie Rohdaten falsch interpretiert werden können, zeigen Interpretationen von Transparenzkurven, die von den Klimawissenschaftlern veröffentlicht werden: Der Treibhauseffekt sei gesättigt, weil von der Oberfläche emittierte Photonen nicht das Weltall erreichen. Aber dort, wo stark absorbiert wird, wird auch stark emittiert: Daß statt vom Boden emittierte Photonen andere Photonen, die höher emittiert worden, das Weltall erreichen – na und? Das interessiert diese „Experten“ nicht.

Klimaänderungen sind zur Zeit kaum zu erkennen, weil die Wetterschwankungen viel größer als die Klimaänderungen sind.

Also muß man Beispiele nennen, wo der Treibhauseffekt besser zu erkennen ist.

Das fängt bei der morgendlichen Bodeninversion an. Wegen des geringen Wärmeleitwerts ruhender Luft (und die liegt bei einer Inversion vor) kann eine Ausbreitung der Bodentemperatur in die Höhe nicht mit Wärmeleitung erklärt werden, die Emission der Treibhausgase kann also nicht vernachlässigt werden. Auch rechnerisch geht das gut wegen der Windstille.

Die spektrale Abstrahlung der Erde, die durch Satelliten gemessen wird, zeigt in Abhängigkeit von der Absorptionslänge eine bestimmte Intensitätsverteilung. Die Abnahme der Absorptionslänge (steigende Konzentration) erfordert die Änderung der Erd-Tropopause (Höhe bzw. Druck) in Richtung Venus- und Mars-Tropopausen, die kälter und höher sind – und das wird auch beobachtet. Ein paar Zahlenwerte dazu: der Säulendruck des CO2 an der Erdtropopause (Gesamtdruck ca. 200mbar) ist etwa 0,11mbar, der Druck an den fast reinen CO2-Atmosphären von Venus und Mars liegt deutlich unter 1mbar. Das der Säulendruck des CO2 besonders niedrig ist, liegt daran, daß ja noch weitere Treibhausgase vorhanden sind.

MfG

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Das ist wirklich ein gelungener 1. April Scherz! Er zeigt übrigens, dass es offenbar auch an der ETH Wissenschafter gibt, die die „Wissenschaftlichkeit“ der IPCC-Voraussagen da einstufen, wo sie hingehören, ins Reich der populären Märchen. Ich bin überzeugt, dass die persönlichen Klimaerlebnisse der „besorgten“ Bürger als Ganzes fast genau so „wissenschaftlich“ wären wie die Extrapolationen und Katastrophen-Voraussagen, welche die IPCC mit Hilfe manipulierter Computermodelle verbreitet. Solange Bundesrat Leuenberger aber das nicht weiss, wird er die armen Steuerzahler weiter mit massiven Abgaben zur Verwirklichung seiner Hirngespinste belasten.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Insgesamt sind die Kommentare eine adequate Antwort auf die getellte Frage. Die Autoren des Artikels hatten wohl nicht erwartet, dass man sie der Lächerlichkeit des Klima-Hype gegenüberstellt.

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Passt auch zum Thema. Ist allerdings kein Aprilscherz, macht aber klar, wie die Klima-Alarmisten arbeiten:

http://www.youtube.com/watch?v=fxis7Y1ikIQ

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Schade, immer diese Petzer und Spielverderber!

Dabei ist das APCR-Projekt vorbehaltlos zu unterstützen.
Der Report dürfte jenen des IPCCs hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Bedeutung bei Weitem übertreffen…

http://www.youtube.com/watch?v=Fcm_lZBUpoE

http://www.youtube.com/watch?v=kpyGiQ94_Pg

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Mein Klimaerlebnis: 1. April 2010:

06:30 Der Wecker weckt mich.

06:33 Ich öffne den Fensterladen. Im Halbschlaf erkenne ich einen Niederschlag in der Morgendämmerung. Es kann sich dabei nicht um Regen handeln, da dieser schneller nach unten fallen würde.

07:05 Schneeregen verdirbt mir den Spass an der sonst erfrischenden Velofahrt.

07:30 Vertieft ins 20min schweift mein Blick aus dem Fenster: Die Landschaft ist genau so schneeweiss wie das bleiche Gesicht des geschockten Klimaaktivisten mir gegenüber, dessen CO2 Theorie er nun erstmals hinterfragt.

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Jetzt erst recht! – Klima-Alarmisten treten Flucht nach vorn an

Wer in eine peinliche Situation geraten ist, weil er beispielsweise der Lüge und Schummelei überführt worden ist, schämt sich normalerweise. Es gibt aber auch Fälle, in denen genau gegenteilig reagiert wird. Etwa in der Debatte um den Klimawandel, wo sich eine ganze Kaste von Wissenschaftern weigert, Fehler einzugestehen und stattdessen zu einem neuen Angriff rüstet.

Als 1986 etwa bekannt wurde, dass der österreichische Präsidentschaftskandidat Kurt Waldheim in seiner kurz zuvor erschienenen Autobiographie bezüglich seines Verhaltens während der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs gelogen hatte, und er entgegen seiner Behauptung doch in die Deportation von Juden involviert war, lautete die Devise plötzlich: „Jetzt erst recht! Kurt Waldheim!“ Die Strategie hatte Erfolg. Waldheim war bis 1992 Bundespräsident.

Auch bei den Klima-Alarmisten scheint man auf diese Strategie zu setzen. Nachdem man sich bisher als unfähig erwiesen hatte, Beweise, die einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten, für eine vom Menschen verursachte Klimaerwärmung zu liefern, und seit „Climategate“ erwiesen ist, dass die Öffentlichkeit gezielt hinters Licht geführt worden ist, findet sich von Reue und Einsicht keine Spur. Im Gegenteil. Im Verbund mit ihnen geneigten Journalisten drehen die Alarmisten den Spiess um.
Leider sind insbesondere „Qualitätsmedien“ vor diesem Kampagnenjournalismus nicht gefeit. So titelte der britische „Economist“ in seiner letzten Ausgabe im Leitartikel: “Massnahmen zum Klimaschutz sind gerechtfertigt – nicht weil die Wissenschaft ihrer Sache sicher ist, sondern gerade weil sie es nicht ist.“ („Action on climate is justified, not because the science is certain, but precisely because it is not”). Eine solche Argumentation driftet ins Metaphysische und verschliesst sich jeder rational vorgebrachten Kritik.

Das ist das Ziel der Alarmisten. Sie suchen nicht den wissenschaftlichen Disput. Sie wollen Geld. Alleine an der ETH beschäftigen sich 1000 Personen mit dem Klima“. Diese wollen bezahlt sein. Dafür nehmen sie selbst die Abkehr vom Empirismus in Kauf. Die – immer vorläufigen – Erkenntnisse sollen nicht mehr aus der Sinneserfahrung, der Beobachtung oder dem Experiment abgeleitet werden, sondern haben politischen Opportunitäten zu folgen. Plötzlich wird die „behauptete Erwärmung“ über die „gefühlte Kälte“ gestellt. „Climategate“ brachte nicht an den Tag, dass Fehler gemacht wurden. Fehler gehören nun einmal zur wissenschaftlichen Arbeit. Manchmal bringen sie die Wissenschaft sogar erst weiter. Doch im Zuge der Enthüllungen kam ans Licht, dass sämtliche entdeckte Fehler eines gemeinsam hatten: Sie dienten der Argumentation der Alarmisten, was „nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung“ nur mit gezielten Betrügereien zu erklären ist.

Auch die allgemeine Beweisregel, die auch in unserem ZGB verankert ist, wird auf diese Weise kurzerhand ausser Kraft gesetzt. Geht es ums Klima, ist es plötzlich nicht mehr so, dass derjenige, der aus einer behaupteten Tatsache Rechte ableitet, das Vorhandensein dieser Tatsache zu beweisen hat. Man verlangt von der skeptischen Seite den Gegenbeweis, und setzt Massnahmen mit der Begründung um, dass es für vertiefte Abklärungen längst zu spät sei. Dass man mit dieser Masche erfolgreich sein kann zeigt das Beispiel von Moritz Leuenberger: In der berühmt, berüchtigten „Waldsterbedebatte“ von 1985 rief er von Panik ergriffen in den Saal: „Es ist nicht fünf vor zwölf, wie einige uns weismachen wollen, sondern es ist längst zwölf Uhr gewesen. Die Sturzfahrt ist in den freien Fall übergegangen!“

Nichts, aber auch gar nichts, von dem, was damals an Horrorszenarien an die Wand gemalt wurde, ist eingetroffen. Der Wald wächst und gedeiht prächtig. Das einzige, was an die Hysterie von damals erinnert ist Tempo 80/120. Warum sollen wir den Alarmisten von heute Glauben schenken, wo doch offensichtlich ist, dass sie vor keinem Taschenspielertrick zurückschrecken?

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Über einen Aprilscherz kann man lachen. Den IPCC jedoch mit „der Wissenschaft“ gleichzusetzen, ist ganz einfach grotesk. Der IPCC ist ein politisch zusammengesetztes Gremium und, was den ideologischen Eifer angeht, kein bisschen besser als der Parteivorstand der SP oder die grünen Zeloten, mit denen sich BR Leuenberger umgibt. Sie stürzen sich auf jedes Vehikel, von dem sie sich die Möglichkeit zur Umverteilung versprechen.

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Dieser Aufruf ist wohl ein Scherz, er erinnert daran, dass wir heute den 1. April begehen. Wie kann eine einzelne Beobachtung eines Bloggers „.. ein derart prophezeites Phänomen eindeutig widerlegen“? Den Falsifikationsversuch müssen die Klimaforscher unternehmen, nicht die Hobby-Blogger. Denn einen Vorwurf müssen sich die empirischen Klimawissenschaftler gefallen lassen. Sie haben das Abgrenzungskriterium der Falsifikation (Karl Popper) für empirische, wissenschaftliche Aussagen aufgegeben zu Gunsten der Verifikation. Dabei handelt es sich nicht um „einige kleine Unterlassungssünden“, sondern um den Verzicht auf den wissenschaftlichen Anspruch. Ob Sie mit diesem Aufruf dem wissenschaftlichen Anspruch bezüglich der korrekten Auswahl der „menschlichen Messstationen“ gerecht werden, scheint mir nicht so sicher. Ein Vorwurf der „Skeptiker“ lautet ja, die „technischen“ Messstationen seien im Laufe der letzten Jahre Richtung Äquator und in tiefere Lagen gewandert. Gibt es hierzu eine überprüfbare Antwort von IPCC. Technisch schwierig sollte das ja nicht sein.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Hier ein wirklich eindrücklicher, bisher leider wenig beachteter Beleg für den Klimawandel und dessen Folgen für die antarktische Fauna und jene der Amazonas-Regenwälder.
… oder „eine Schwalbe macht noch keinen (heisseren) Sommer“, aber ein paar Pinguine möglicherweise schon… ; – )

http://www.youtube.com/watch?v=9dfWzp7rYR4&feature=player_embedded

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