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Wasserkraft steht in der Schweiz an erster Stelle

05.02.2010 von

Seit jeher ist Wasserkraft die zentrale Säule der Schweizer Stromproduktion. Heute ist sie mit einem Anteil von rund 55 % nebst der Kernenergie einer der zwei Hauptpfeiler der nahezu CO₂-freien Stromproduktion in der Schweiz. Die ausgeprägte Topografie des Landes und seine zahlreichen Gewässer bieten die idealen Voraussetzungen für diese Form der Stromerzeugung. Auch im Strommix der Axpo spielt Wasserkraft eine tragende Rolle. Axpo ist denn auch grösste Schweizer Produzentin von Strom aus hydraulischen Kraftwerken.

Die zahlreichen Vorteile der Wasserkraft liegen auf der Hand: Bei der Energiegewinnung entstehen praktisch keine Treibhausgasemissionen – heute in Anbetracht des Klimawandels für mich persönlich und als CEO eines Stromkonzerns ein immer entscheidenderes Kriterium. Zudem ist Wasserkraft eine einheimische, erneuerbare Energiequelle und die verschiedenen Kraftwerkstypen können bedarfsgerecht produzieren.
Doch Wasserkraft hat nicht nur Vorteile. Axpo ist sich durchaus bewusst, dass mit dem Bau und Betrieb von Wasserkraftwerken auch immer Eingriffe in die Natur verbunden sind. Deshalb legen wir bei Wasserkraftprojekten auch ein besonderes Augenmerk auf Umweltaspekte, zum Beispiel mit dem Erstellen von Fischtreppen. Es gilt neben dem Nutzen auch stets die Schutzinteressen (Naturschutz, Fischerei etc.) zu berücksichtigen. Dieses Gleichgewicht zwischen Nutzung und Schutz zu wahren, ist eine grosse Herausforderung für uns.

Was liegt noch drin?

Ich werde oft gefragt, weshalb man in Anbetracht des Klimawandels nicht noch stärker auf diese ökologische Energieform setzt. Leider stösst die Wasserkraft an ihre Grenzen: Ihr Ausbaupotenzial in der Schweiz ist weitgehend ausgeschöpft. Rund 90 Prozent der in Frage kommenden Gewässer werden bereits zur Energieproduktion genutzt. Eine Produktionssteigerung ist vor allem noch durch Aus- und Umbauten bestehender Werke, das heisst die Optimierung des Wirkungsgrades, möglich und weniger durch den Bau neuer Grossanlagen.

Eines der bedeutendsten Ausbauprojekte der Axpo ist zurzeit «Linthal 2015». Die Anlagen der Kraftwerke Linth-Limmern AG werden mit einem zusätzlichen leistungsfähigen Pumpspeicherwerk erweitert. Dieses wird Spitzen- und Regelenergie liefern und somit wesentlich zur Stromversorgungssicherheit in der Schweiz beitragen.

Klimawandel – Eine Bedrohung für die Wasserkraft?

Noch unklar ist der Einfluss des Klimawandels auf die Wasserkraft. Experten befürchten, dass längerfristig die nutzbaren Wassermengen zurückgehen. Dies betrifft vor allem den Alpenraum, das wichtigste Einzugsgebiet der einheimischen Wasserkraft. Ich denke es ist wichtig, dass sich die Energiewirtschaft rechtzeitig mit diesem Problem auseinandersetzt und den Dialog mit den verschiedenen Anspruchsgruppen sucht, allen voran der Forschung. Axpo unterstützt aus diesem Grund unter anderem ein Projekt der Universität Zürich, das auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Gletscherforschung und Hydrologie abzielt. Dadurch profitieren wir vom Wissen um die Situation der Schweizer Gletscher und können uns entsprechend auf die neuen Bedingungen vorbereiten.

Wasserkraft wird sicher auch künftig einer der Hauptpfeiler der Schweizer Stromproduktion bleiben. Um die Stromversorgung auch langfristig sicherstellen zu können, setzt Axpo auf einen umweltfreundlichen Strommix, der nebst der Wasserkraft auch die neuen Energien (z.B. Biomasse) und die Kernenergie beinhaltet.

Zum Autor

Gastautor Heinz Karrer ist CEO der Axpo Holding AG.

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Kommentare (14) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

@Thomas Blaser
Es gibt mehrere US-Webseiten – auch klimabezogene – die sich mit Nuklearkraft als Option für CO2-Emissionsreduktionen auseinandersetzen (siehe http://bravenewclimate.com/2010/01/09/emission-cuts-realities/ oder http://nucleargreen.blogspot.com/).

Wie teuer und wie CO2-effizient wäre ein Ersatz von Kohle durch Kernkraftwerke, respektive Wind oder Sonne in Australien bis 2050? Damit beschäftigt sich die Studie (siehe http://bravenewclimate.files.wordpress.com/2010/01/lang_2010_emissions_cuts_realities_v1a1.pdf). Sie kommt zu folgendem Schluss:

Die Ersatzszenarien mit Kernkraftwerken, respektive Wind würden zu einer Verdoppelung der Stromkosten relativ zur Kohle führen, das Szenario mit Solarthermie zu verdrei- bis vervierfachten Kosten.
Die CO2-Emissionen in 2050 wären mit Kernkraftwerken 3 bis 5 Mal niedriger als mit Wind oder Sonne.

Warum kommt man mit Kernkraftwerken zu weit tieferen CO2-Emissionen als mit Wind/Sonne? Weil Wind und Sonne immer Backup-Kraftwerke benötigen. Dies sind in Australien Gaskraftwerke, nur in der Schweiz könnten es Wasserkraftwerke sein.
Eine Energieverbund über ein Netz von Hochspannungsleitungen kann eventuell den Rückgriff auf Backupkraftwerke vermindern ist aber eine teure Lösung.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Gemäss Elektrizitätsstatistik des BFE für 2008 verteilt sich die Stromproduktion für die Schweiz auf folgende Kraftwerkkategorien:
– Wasserkraft 55% (Speicher- und Laufwasserkraftwerke)
– Kernkraft 40%
– Konventiell-thermische und andere Kraftwerke 5%

Mit 40% ist die durch die Kernkraft erzeugte Elektrizität wesentlich.
Wichtige Aspekte bei der Erwägung von Atomenergie und neuen Kernkraftwerken sind
– zukünftiger Strombedarf aufgrund einer erhöhten Elektrifizierung
– nationale Energieversorgungssicherheit und -unabhängigkeit
– CO2-Reduktion
– Substitution von auf fossilen Brennstoffen basierenden Technologien (Industrie, Transport, Haushalt, etc.)
– mögliche Energieeffizienzsteigerungen
– neue Kernkrafttechnologien
– Lebenszyklus der atomaren Energie – Urangewinnung, Energieproduktion, Abfalllagerung
– usw

Eine differenzierte Betrachtung und Energieplanung ist sicher notwendig, im Sinne eines nachhaltigen und CO2-armen Energiemixes: welchen Bedarf können wir mit erneuerbaren und umweltfreundlichen Energie-Technologien und -Ressourcen abdecken, für welchen Energiebedarf sind wir weiterhin auf die Atomenergie angewiesen.

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Sehr geehrter Herr Karrer
Gemäss der aktuellen Erkenntnissen über den Klimawandel werden in der Schweiz die Temperaturen im Sommer und im Winter ansteigen, im Sommer wird es trockener, im Winter wird es mehr Niederschläge geben. Die Gletscherschmelze wird vorerst die Wassermenge ansteigen lassen, anschliessend wird sie wieder abnehmen.
Gesamthaft gesehen, wie wird sich das verfügbare Wasservolumen über die nächsten Jahre entwickeln? Würden wir über ein höheres Potential an Wasserkraft verfügen? Hätten wir Möglichkeiten dieses zusätzliche Potential zu nutzen?
Freundliche Grüsse
Thomas Blaser

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Das Speicherkraftwerk hat sich zwangsweise entwickelt, weil das Ruhrgebiet, zum morgendlichen Arbeitsbeginn, ständig mit elektrischem Strom unterversorgt war und die vorhandenen Kraftwerke diese Stromspitze nicht ausgleichen konnten, ein Zubau an Grundlast wäre unrentabel gewesen.

Das Köppchenwerk am Henkstheysee bei Dortmund, wurde in den 1930ger Jahren – als Pumpspeicherkraftwerk errichtet – war das erste seiner Art. Erstmals konnte der überschüssige Nachtstrom der Grundlastwerke für diesen Pumpenbetrieb, von Unter- zum Oberbecken, sinnvoll Verwertung finden. Die Grundlastwerke waren nun besser ausgelastet. Mit der Pumpspeicherung konnte der physikalischen Eigenart des Wechselstroms nunmehr in etwa entgegen gewirkt werden, in dem zu jeder Zeit potenzielle- in kynetische Energie umgewandelt werden konnte.

Das Pumpspeicherkraftwerk war ein seiner Zeit „Meilenstein“ im Kraftwerksbau. In Vianden, Luxemburg, hat das RWE das größte bekannte Pumpspeicherkraftwerk installiert… Umweltschäden wurden hier bis dato, nicht bekannt!

Hersteller von Kraftwerken aus erneuerbarer Energie lassen eine Lobby, mit unhaltbaren Argumenten – speziell gegen diese Wasserkraft – für sich arbeiten und scheuen sich nicht, die elektrische Energie, als „Grüne Energie“, für sich zu reklamieren… wenn schon, dann bitte auch so, wie ihre ersten Anwender sie damals schon hier und da bezeichnet haben: Die weiße Energie.

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Sehr geehrter Herr Spörri

Axpo sieht die Versorgungssicherheit in der Schweiz schon in absehbarer Zukunft, d.h. bereits in wenigen Jahren gefährdet. Der Zuwachs des Stromverbrauches in den letzten Jahren und die Entwicklungen im Strommarkt Europa haben die Situation in zeitlicher Hinsicht verschärft.

Um einen Stromengpass zu vermeiden setzt Axpo deshalb auf einen nahezu CO2-freien Strommix aus erneuerbaren Energien, Wasserkraft und Kernenergie. Rechtzeitiges Handeln ist dabei gefragt. Ein Kernkraftwerk lässt sich nicht von heute auf morgen bauen. Von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme verstreicht in der Regel viel Zeit. Das Kernenergiegesetz schreibt vor, das künftige Kernkraftwerke ein dreistufiges Bewilligungsverfahren durchlaufen müssen. Vor diesem Hintergrund haben Axpo und BKW zwei Rahmenbewilliungsgesuche für identische Kraftwerktypen für die Standorte Beznau und Mühleberg beim Bundesamt für Energie eingereicht. Das letzte Wort haben aber die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Bei all unseren Bemühungen um eine sichere Stromversorgung – auch in Zukunft – ist bei uns der Dialog gross geschrieben. Nur in Diskussion mit der Öffentlichkeit, Vertretern aus Industrie, Politik und Wissenschaft ist es möglich, das gegenseitige Verständnis für die Stromversorgung zu verbessern. Es gibt kein „entweder oder“, sondern nur ein „sowohl als auch“.

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@Martin Holzherr. Danke, das ist für mich nachvollziehbar. Ein vernünftig begründ- und anwenbares Konzept (oekonomisch und oekologisch könnte etwa so aussehen:
1. Wasserkraft
2. Erdgas (Versorgungsicherheit dürfte mit LNG steigen aber teuerer sein als Pipelines?)
3. moderne KKW ab 2030
4. Kernfusion frühestens ab 2050

Haben Sie auch schon über den Methanhyrat-Abbau nachgedacht?

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@Franz-Xaver Spörri
Um die schweizerischen Energiebedürfnisse zu decken, kommen wohl nur Ergaskraftwerke in Frage.
Ein Erdgaskraftwerk liefert zwar nicht die billigste Energie, kann aber schnell gebaut werden. Anders als bei Öl sagt die IEA sogar voraus, dass Erdgas in den nächsten Jahren im Ueberfluss vorhanden sein wird, unter anderem auch, weil immer mehr Anbieter auftreten und Erdgas beispielsweise in LNG (Liquefied natural gas)-Form angeboten wird.
Das Verbrennen von Erdgas erzeugt etwa halb so viel CO2 wie das Verbrennen von Kohle pro erzeugte Kwh. CO2 wirkt als Treibhausgas. Es ist nur noch nicht klar um wieviel die globale Durchschnittstemperatur steigt wenn sich die atmosphärische CO2-Konzentration verdoppelt. Der wahrscheinlichste Wert liegt zwischen 2 und 3 Grad.
Heutige KKW’s sind eine gute Uebergangslösung mit der Energie praktisch CO2-frei erzeugt werden kann.
Das ideale Kraftwerk ist relativ zu seiner Leistung klein, kann jederzeit an- und abgestellt werden (und zwar auf Wunsch des Betreibers und nicht nach Laune der Natur), ist sauber im Betrieb, ökonomisch, langlebig und hinterlässt wenig oder keinen Abfall.
Heutige KKW’s erfüllen nicht alle Punkte in dieser Wunschliste, das kann sich aber mit zukünftigen Varianten von KKW’s oder aber mit der Kernfusion ändern, wobei meiner Ansicht nach die Laserfusion bessere Realisationschancen bietet als der Tokamak. Kernfusion ist aber frühestens ab 2050 verfügbar.
Die sogenannt erneurbaren Energien (Wind, Sonne, Geothermie) erfüllen wichtige Punkte in der Wunschliste jetzt und auf absehbare Zeit nicht. Neben der Intermittenz stört mich an Wind- und Sonnekraftwerken am meisten ihr hoher Flächen- und Materialverbrauch. Beim heutigen starken Wachstum der Schwellenländer kann ich mir gut vorstellen, dass Materialverknappungen auftreten werden, die den Bau weiterer Solarenergieanlagen sogar in Frage stellen.

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@Martin Holzherr. Sprechen Sie von Gas aus Biomasse ,Erdgas oder gar Methanhydrat? Würden Sie grundsätzlich KKW’s bevorzugen, weil Methan,Aethan,Propan und Butan zu Co2 (und H20) oxydieren?

@PiusKuster. Ich habe Herrn Karrer nur begründete Fragen gestellt. Ich würde es allerdings schätzen wenn Jemand eine Energie-Lösung anbieten würde,die den steigenden Bedarf deckt. Sparmassnahmen und die Erhöhung der Energieeffizienz werden nicht reichen.

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>Einige hatten schon nach der Eröffnung des ETHZ-Klimablogs mit
>dem Anlegen von Kerzen begonnen…

Herr Spoerri,

was haben sie gegen Kerzen? Koennen sehr romantisch sein .. versuchen sie es heute Abend mal .. smile

michael

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Michael Dittmar scheint unerschütterlich an sein „Zurück zur Natur!“ zu glauben:
„Wenn die Preise fuer die kwh steigen dann haben wir unendlich viele Kwh zum verschwenden …. .. das ueberlassen wir auch der Oekonomie..“
Smilie sieht seine Zukunft etwa so:
Trotz all der Gutmenschen und der hohen Preise für die kWh wird nichts zum Verschwenden bleiben. Für die Stearin-Kerzen werden Wucherpreise bezahlt. Die Polizei wird machtlos gegen die waldrodenden Menschenhorden sein. Die Menschen werden während der kalten Winter (künstliche Hibernation durch die vorausgegangene massive CO2-Reduktion) um Heizmaterial kämpfen. Nur auf dem Schwarzmarkt werden noch Restbestände von Kohlenwasserstoffen erhältlich sein. Politik und Wissenschaft haben versagt, der Homo oekonomicus setzt sich weiterhin durch. Einige hatten schon nach der Eröffnung des ETHZ-Klimablogs mit dem Anlegen von Kerzen begonnen…

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@Franz-Xaver Spörri, Pius Kuster und Michael Dittmar
Herr Spörri, .. einige andere die hier kommentieren , Herr Leuenberger und Herr Karrer wissen doch genau wie die nähere Energiezukunft der Schweiz aussieht!!, auch wenn sie etwas anderes sagen.
In nächster Zukunft wird auf keinen Fall ein Kernkraftwerk gebaut (ist ja für irgendwann nach 2020 geplant). Schon vorher (vielleicht schon ab 2012) kommt es aber in der Schweiz zur Stromknappheit, die anfangs noch mit vermehrten Stromimport abgefangen wird.
Dann aber wird wohl ein (vielleicht auch mehrere) Gaskraftwerk(e) gebaut. Das wurde von Herrn Leuenberger ja schon einmal versucht in die Wege zu leiten, es ist ihm dann aber nicht gelungen, die CO2-Abgeltung ins Ausland zu verlagern.

Ob dann – wenn sich die Schweizer an 1 oder mehrere Gaskraftwerke gewöhnt haben – noch ein KKW gebaut wird ist jetzt noch nicht klar.

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Herr Kuster,

so negativ heute? Stimmen sie etwa Herrn Spoerri zu?
>Man kann leicht abschätzen, dass es ohne massiven Ausbau der
>Kernenergie zur Energiekatastrohpe kommt.

>Meines Wissens sagen die Stromproduzenten schon lange, dass ein
>Ersatz für die alten AKWs respektive für den auslaufenden
>Stromliefervertrag mit Frankreich her muss.

Also von Ihnen erwarte ich doch ein etwas positiveres Weltbild!
Zum Beispiel: Wenn die Preise fuer die kwh steigen dann haben wir unendlich viele Kwh zum verschwenden (falls wir genug Geld haben.. und naja wie der Strom in die Steckdose kommt .. das ueberlassen wir auch der Oekonomie.. wozu an physikalische Grundlagen denken die vermiesen einem nur den Blick auf die Zukunft!)

michael

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Also Herr Spörri, dass in der Schweiz kein AKW gebaut werden kann, ist gewiss nicht die Schuld von Herrn Karrer. Meines Wissens sagen die Stromproduzenten schon lange, dass ein Ersatz für die alten AKWs respektive für den auslaufenden Stromliefervertrag mit Frankreich her muss.

Das Problem liegt bei der Politik, allen voran Moritz Leuenberger.

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@Heinz Karrer als CEO sind Sie massgebend in die operative- und strategische Planung involviert. Welche Annahmen für den Stromverbrauch für die nächsten 10 bis 20 Jahre haben Sie getroffen? Aus welchen Quellen wird der Bedarf gedeckt? Man kann leicht abschätzen, dass es ohne massiven Ausbau der Kernenergie zur Energiekatastrohpe kommt. Braucht es für den Ausbau der Kernenergie erst die Energiekatastrophe oder planen Sie mit zunehmender Vernunft von Gesellschaft und Politik? Ist die CO2-Hype Ihrer Meinung nach förderlich für den Ausbau der Kernenergie?

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