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Nebraska: Second Life innerhalb der Universität

Freitag, Juni 12th, 2009

Advanced technology libraries berichtet in Vol. 38, No.6, dass die Case Western Reserve University in Cleveland als erste Universität eine eigene Second Life-Instanz in ihrem Netzwerk einrichten wird. Zusammen mit EDUCAUSE wurde die virtuelle Umgebung “Nebraska” eingerichtet, eine SecondLife-Variante als stand-alone Version hinter dem Firewall der Universität.

Bisher wurde SecondLife in der Case Western bereits eingesetzt, um interessierten Studierenden eine virtuelle Tour zu ermöglichen: http://admission.case.edu/secondlife.asp. Nebraska geht hier viel weiter: es soll eine virtuelle Plattform errichtet werden, die im Sommer als Beta-Version getestet und später im 2009 aufgeschaltet werden soll. Mehr dazu im Blog von Second Life und im Wired Campus der Case Western Reserve University

Zweites Leben für Second Life? (update)

Dienstag, Januar 13th, 2009

Der Tages-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 10. Januar über die trotz aller Unkenrufe stetig wachsende Nutzung von Second Life. Die Grafiken zeigen, dass die Zahl der Landkäufe  und die Anzahl der Stunden der Benutzer weiterhin wachsen. Allerdings wird im Artikel nicht klar, ob auch die effektive Zahl der User zunimmt. Auf der Webseite von Second Life wird dieser Trend bestätigt. Die Spitze der gleichzeitigen Nutzer ist im dritten Quartal 08 auf den Höchststand von etwas über 70’000 gestiegen. Wenn man das mit den Zahlen von Facebook vergleicht – 150 Millionen User, von denen sich die Hälfte täglich in ihre Konto einloggt – sind die Nutzerzahlen (und somit auch die Reichweite) von Second Life allerdings verschwindend klein.

update:

Am 14. Januar hat der Tages-Anzeiger in der Rubrik “Bellevue” einen weiteren Artikel zu Second Life veröffentlicht. Darin berichtet der User B.F. über sein virtuelles Leben mit Second Life. Mir drängt sich wieder der Vergleich mit Facebook (oder anderen sozialen Plattformen) auf. In Second Life geht man nicht schnell man eben rein und schaut, was es Neues gibt oder wer sich gemeldet  hat. Man verbringt schnell einmal Stunden, und zwar täglich. Dies entspricht offenbar auch den Erwartungen der anderen User. Wenn also eine Firma oder eine Bibiothek eine Präsenz in Second Life führt, muss sie etwas bieten, was diesen Erwartungen entspricht. Mit einem leerstehenden Gebäude ist es jedenfalls nicht getan.

Im Beitrag von Philippe Amrein (ebenfalls auf Seite 22) folgt dann ein kritischer Kommentar, der mit dem Satz endet: “An Second Life mag sich kaum noch jemand erinnern.”

Bibliotheken in Second Life

Freitag, November 7th, 2008

Jin Tan hat seine Diplomarbeit an der FH Potsdam über Bibliotheken in Second Life veröffentlicht. Er ist übrigens mit dem B.I.T.online-Innovationspreis 2008 (gemeinsam mit Benjamin Stasch) ausgezeichnet worden. Auf seinem Blog Bibliotan bietet er auch eine PowerPoint-Präsentation mit Ton. Einen Kommentar dazu werde ich später schreiben.


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