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Eigene E-Books auf dem iPad

Montag, Mai 10th, 2010

Und es geht doch! Ich hatte nach meinen ersten Tests den Eindruck, dass sich keine eigenen, also nicht im Apple Bookstore gekauften oder kostenlos bezogenen, E-Books auf das iPad und in die Applikation iBooks laden liessen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass es tatsächlich einen ganz offiziellen Weg gibt, um eigene E-Books im Format EPUB in die Applikation iBooks zu laden und auf dem iPad zu lesen. Der Weg führt über die Synchronisierung mit iTunes: ein EPUB kann über das Menü “Datei zur Mediathek hinzufügen” auf iTunes kopiert werden. Dort erscheint ein neuer Folder “Bücher”, in den die E-Books abgelegt werden.

Screenshot: iTunes mit E-Books im EPUB-Format und angeschlossenem iPad

Anschliessend wird das iPad mit iTunes synchronisiert – und die eigenen E-Books lassen sich farbig auf dem Device darstellen. Die eigenen Texte erstrahlen auf der iBooks-Oberfläche in neuem Glanz.

Screenshot vom iPad: eigenes E-Book im EPUB-Format in der Applikation iBooks

Ich habe meine entsprechenden Blog-Beiträge zum iPad jetzt nachträglich korrigiert. Das iPad ist also weniger verschlossen gegenüber fremden (oder eben eigenen) Inhalten, als ich zunächst den Eindruck hatte. Und wer wissen möchte, wie man einen eigenen Text ins Format EPUB umwandeln kann, der findet nähere Informationen in meinem älteren Blogbeitrag zum Thema.

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Doch kein Jahr der Tablets? Slate und Courier eingestellt.

Freitag, April 30th, 2010

Noch vor zwei Wochen habe ich an der Inetbib vom Jahr der Tablets gesprochen mit angeblich gegen 40 angekündigten Devices in 2010. Nun haben zwei der prominentesten iPad-Konkurrenten offenbar die Segel gestrichen. Dies keinen Monat nach der Lancierung des iPad. Das kann kein Zufall sein. Bei Microsofts ambitionierten Courier-Projekt scheint die Einstellung beschlossene Sache, wie Gizmodo gestern berichtete. Aber auch beim HP Slate verdichten sich die Gerüchte. Im Artikel von TechCrunch wird vermutet, dass HP mit Windows 7 und den Intel-Prozessoren nicht zufrieden sei.

Weshalb kommt das Aus wohl so schnell nach dem Markteintritt des iPad? Gibt man den Tablets insgesamt keine Chance? Klar hat das iPad noch einige Schwächen, wie es für ein Gerät der ersten Generation durchaus üblich ist. Ob sich das Zwischending zwischen Smartphone und Notebook im Alltag durchsetzen kann, wird sich noch zeigen. Aber ich glaube nicht recht, dass geringe Marktchancen für Tablets insgesamt zur Aufgabe der beiden Projekte geführt haben. Man liest, dass insbesondere HP mit Windows 7 als Betriebssystem nicht zufrieden sei und es mit dem neu aufgekauften OS von Palm versuchen wird. Denn tatsächlich hat Apple die Latte bezüglich mit dem eigenen Prozessor und dem Betriebssystem die Latte sehr hoch gelegt, was Performance (vor allem beim superschnellen Aufstarten) und Energieeffizienz betrifft. Das dürfte nicht leicht zu toppen sein!

eBooks: PDF-Revival dank iPad?

Dienstag, April 27th, 2010

Das Pdf ist tot, lang lebe das Pdf! Während ich die verschiedenen dedizierten eReader testete, gelangte ich zur Überzeugung, dass als eBook-Format eigentlich nur das EPUB eine Zukunft hat. Die meisten Reader sind für die Anzeige von PDF-Dokumenten zu klein oder bieten zu wenig Funktionen, wie z.B. Vergrössern eines Ausschnitts. Um ein belletristisches Werk auf einem eReader oder einem Smart Phone zu lesen, eignet sich das EPUB eigentlich ideal. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass das EPUB gerade im naturwissenschaftlichen Umfeld auf enge Grenzen stösst, sobald es um die Darstellung von Formeln, Tabellen, farbigen Grafiken und ähnlichem geht.

Und jetzt kommt also das iPad, das sich gegenüber offenem EPUB (noch) verschlossen zeigt, dafür hervorragend mit PDF umgehen kann. Das beginnt bei der Anzeige, dem Rendering des Dokuments beim Zoomen in Ausschnitte, der Darstellung farbiger Inhalte auf dem 9.7-Zoll-Bildschirm, der für ein A4-Pdf wie geschaffen ist. Das geht weiter mit dem Handling der Dateien, für die es schon zu Beginn sehr nützliche Applikationen gibt, wie z.B. den GoodReader. Damit lassen sich PDF-Dokumente von Webseiten herunterladen und verwalten. Mit iAnnotate PDF kann man – zumindest ansatzweise – auch PDF-Dokumente bearbeiten (annotieren, markieren etc.).

Diese Ausgangslage ist in mehrfacher Hinsicht interessant, vor allem für eBooks im wissenschaftlichen Umfeld sowie für Zeitungen.

Use Case wissenschaftliche eBooks: das aktuelle Angebot der Wissenschaftsverlage kam mir mit dem Modell kapitelweiser PDF-Dokumente zum Download aus dem Hochschulnetzwerk ziemlich veraltet vor. Nun zeigt sich, dass genau dies vom iPad bestens unterstützt wird: es ist VPN fähig, wodurch sich wie vom PC im Büro aus auf die mit IP-Range geschützten Inhalte der Verlage zugreifen lässt. Beim PDF entfallen alle Probleme mit Layout, Darstellung von Grafiken, Formeln etc. Ich kann mir parallel (noch besser, wenn das iPad Multitasking unterstützte…) Notizen machen und Textpassagen oder Screenshots in ein Textdokument einfügen. Eindeutiger Vorteil beim PDF gegenüber dem EPUB.

Screenshot: Zugriff auf eBooks von SpringerLink via GoodReader und VPN

Use Case Zeitungen: eigentlich habe ich die ePapers als Auslaufmodell eines digitalen Angebots belächelt. Ich meine, heute hat doch jede Zeitung ein umfassendes Webangebot, das ich auch schnell per iPhone konsultieren kann. Kleiner Wermutstropfen: in der Regel enthält das Webangebot nicht sämtliche Inhalte der gedruckten Zeitung. Als Pendler bin ich darauf angewiesen, dass mir die abonnierte Tageszeitung am Morgen früh nach Hause geliefert wird. Dank dem ePaper und dem iPad wird es mich künftig nicht mehr ärgern, wenn die Zeitung noch nicht im Briefkasten war. Ich verbinde mich mit dem WLAN und lade nach dem Einloggen die 25 MB grosse PDF-Datei auf mein Gerät (am besten via GoodReader, dann bleibt es lokal gespeichert). Und im Zug kann ich durch die Zeitung blättern, Ausschnitte vergrössern – und mir auch schnell einen Screenshot von einer interessanten Seite oder einem Beitrag machen, den ich anschliessend auch per Mail verschicken kann oder mir im Büro auf den PC laden kann. Natürlich sind tägliche Downloads von 25MB nicht gerade ideal, wenn ich keine Flatrate oder keinen Zugriff auf freies öffentliches WLAN habe. Aber für die Anwendung unterwegs – gerade auch, wenn ich im Ausland bin – ist das mehr als eine Notlösung.

Screenshot: die Startseite des Tages-Anzeigers als ePaper

Beim ePaper würde ich mir jetzt einfach noch einen einfacheren Bezug wünschen, so dass mir auf Wunsch die Zeitung ungefragt in den virtuellen Briefkasten gelegt wird und das tägliche Einloggen und Auswahlprozedere entfällt…
Es würde mich interessieren, ob andere diese Einschätzung mit mir teilen – nutzt doch einfach die Kommentarfunktion, falls ihr eure Meinung dazu äussern möchtet. Herzlichen Dank!

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iPad im Praxistest – Zusammenfassung (Update)

Montag, April 26th, 2010

Hier eine kurze Zusammenfassung der vier Blogbeiträge zum Praxistest des iPads. Die Möglichkeiten der Multitouch-Technologie kennt man mittlerweile vom iPhone. Der 9.7 Zoll grosse Bildschirm wirkt brillant und eignet sich sehr gut zur Darstellung von Webseiten, Videos und vielem mehr (Games habe ich noch keine getestet). Überwältigend ist die Performance beim Aufschalten (in 2.5 Sekunden) und bei der Darstellung grafischer Inhalte.
Als eReader bietet das iPad die Software Kindle für iPad und in den USA die App iBooks von Apple mit der Verbindung zum Bookstore. Eigene Inhalte können als EPUB via iTunes mit iBooks synchronisiert werden. (Korrektur vom 8.5.2010)
Dafür wird eine iPad-Version von Stanza schmerzlich vermisst. Die Darstellung von Buchseiten (auch farbige) und Blätterfunktion sind erwartungsgemäss toll, allerdings nicht bei besonders heller Umgebung. Bei Copyright geschützten eBooks können keine Textstellen herauskopiert werden.
Zum Bearbeiten von Inhalten bietet Apple die Apps Pages (Texte), Keynote (Präsentationen) und Numbers (Tabellen) an, die mit einem neuen Interface überzeugen, das auf die Multitouch-Oberfläche zugeschnitten ist. Inhalte lassen sich über die Apple-Plattform iWork.com mit anderen Nutzern teilen.
Für die Nutzung wissenschaftlicher Inhalte bieten einzelne Applikationen sehr brauchbare Lösungen, allen voran GoodReader. Damit lassen sich Worddokument und Pdf-Files verwalten und teilen. Mit GoodReader kann man Inhalte aus Online-Plattformen wie GoogleDocs, Dropbox oder iDisk bearbeiten.

Fazit: Die oft erwähnten fehlenden Elemente vermisst man tatsächlich: USB-Schnittstelle, Kamera, Flash-Unterstützung. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Abschottung durch Apple gegenüber anderen Plattformen. Mit dem iPad muss man sich zwangläufig im Apple-Universum bewegen. Insgesamt überzeugt das iPad als superschnelles mobiles Zusatzgerät, sei es zum Lesen und Schreiben von Texten unterwegs, zum Lesen von eBooks oder wissenschaftlicher Literatur. Gegenüber allen eReadern hat das iPad entscheidende Vorteile bei der Nutzung von Pdf-Dokumenten, wodurch es beim Einsatz im Hochschulumfeld klar zu bevorzugen ist. Es ist damit zu rechnen, dass ähnlich wie beim iPhone zahlreiche Apps entwickelt werden, die für heute noch nicht vorstellbare zusätzliche Anwendungen sorgen werden.

Und hier findet man die einzelnen Beiträge:

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iPad im Praxistest (Teil 4)

Freitag, April 23rd, 2010

Arbeiten mit dem #iPad im wissenschaftlichen Umfeld

Das iPad ist viel mehr als nur ein eReader, so viel war schon vor der Einführung klar. Ich habe mir auch schon im Vorfeld einige Gedanken darüber gemacht, wie das iPad wohl für das wissenschaftliche Arbeiten eingesetzt werden könnte. Mit den ersten Tests ist für mich klar geworden, dass tatsächlich einiges an Potenzial im iPad angelegt ist.
Zunächst muss ich aber vorausschicken, dass ich ganz grundsätzlich davon ausgehe, dass man das iPad als mobiles Zusatzgerät einsetzen wird, das den stationären PC/Mac und/oder das Notebook ergänzt. Es wird den PC nicht ersetzen. Das zeigt nur schon die Inbetriebnahme des iPad: als erstes muss es mit dem PC/Mac und iTunes verbunden werden, um registriert zu werden. Es ist kein eigenständiges Gerät.

Im Hochschulumfeld will man in erster Linie Texte schreiben und Notizen verfassen. Mit der iPad-Version von Pages lassen sich Texte sehr gut unterwegs verfassen, als Word exportieren und mit dem PC synchronisieren. Sogar Zusammenarbeiten mit Kollegen ist über iWork möglich. Fussnoten muss man allerdings außerhalb eingeben. Das Fehlen einer Standardschnittstelle wie USB macht das Austauschen und Abgleichen der Dokumente allerdings unnötig kompliziert. Und auch die Intergration in die “Wolke” ist noch lange nicht nahtlos. Zumindest bei den eigenen Apps von Apple (Pages, Keynote). Andere sind da schon einen Schritt weiter. Und gerade diese Apps von Drittanbietern zeigen, was uns die nahe Zukunft noch alles bringen wird.

Zur Verwaltung von Texten sind bereits einige Apps im Umlauf : ich habe GoodReader und Papers getstet… Papers läuft in der Vollversion auf dem Mac, aber nicht auf PC. Es gab schon eine erstaunlich gute App fürs iPhone, und jetzt gibt es eine Version für das iPad. Mit Papers kann man in verschiedenen Datenbanken (Web of Science, JSTOR, Arxiv etc.) nach wissenschaftlichen Papers suchen, diese in die lokale Sammlung als Volltext samt Metadaten übernehmen, in Ordnern ablegen und mit dem Mac synchronisieren. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten funktionierte der Zugriff auf die geschützten Inhalte im Web of Science und den übrigen Datenbanken über das aaiproxy der ETH Zürich. Bei Papers vermisse ich eine Tagging-Funktion und auch die mögliche Integration in Textdokumente (wie bei Endnote oder Citavi). Aber wer mit Mac arbeitet, findet hier eine gute Lösung, um seine Texte unterwegs abzulegen und zu lesen. Jetzt warten wir noch auf Citavi für iPad…

Screenshot: Applikation Papers mit einem Dokument aus Web of Science

GoodReader ist momentan eine der beliebtesten Apps für iPad, und zwar zu Recht. Man kann damit PDF-Dokumente aus unterschiedlichen Quellen, z.B. vom Dokumentenserver E-Collection herunterladen und verwalten. Dokumente lassen sich in Ordnern zusammenfassen und umbenennen. Eine Möglichkeit zum Erfassen von Metadaten habe ich aber bisher nicht entdeckt. Die gespeicherten PDF-Dokumente kann man wahlweise auch in iAnnotate PDF öffnen und dort mit Kommentaren, Markierungen, Bookmarks und Zeichnungen versehen.

Erst im zweiten Anlauf habe ich eine höchst nützliche Funktion von GoodReader gefunden: der Austausch der Daten über die “Wolke”. GoodReader bietet eine ganze Palette von Möglichkeiten, nämlich das Teilen der Dokumente über GoogleDocs, Mobile Me (Apple), Dropbox und vielen anderen, auch manuell konfigurierbaren Servern. Und das funktioniert in beide Richtungen: mit GoodReader heruntergeladene Dokumente können in die virtuellen Laufwerke von GoogleDocs, Dropbox und iDisk kopiert werden. Umgekehrt kann man ein Google Doc in verschiedenen Formaten – Word, TXT, PDF oder verschiedene Bildformate – ins Verzeichnis von GoodReader herunterladen und dann als Pages-Dokument zur Bearbeitung öffnen. OK, das ist ein gewisser Workaround, aber der Kreis hat sich geschlossen. GoodReader erhält von mir deshalb vier Sterne (der fünfte kommt, wenn man Metadaten editieren kann).

Screenshot: App GoodReader bei der Synchronisierung mit Dropbox

GoodReader hat einiges Potenzial für den Einsatz im Hochschulbereich. Ich konnte mir problemlos von der ETH-Bibliothek lizenzierte eBooks im PDF-Format herunterladen und auf dem iPad organisieren. Dazu habe ich pro Buch einen Ordner angelegt und die einzelnen Kapitel dort abgelegt und umbenannt. Das ist noch umständlich, zeigt aber, wohin die Reise gehen könnte: als Wissenschaftler nutze ich weiterhin die eBooks im PDF-Format. Gegenüber EPUB bringt das im wissenschaftlichen Kontext sehr viele Vorteile. Und das ist die gute Nachricht für Bibliotheken, denn wir sind mit dem bisherigen Angebot gar nicht so schlecht aufgestellt!
Jetzt müssten auf Verlagsseite nur noch die Metadaten in die Files eingebettet werden, beim Download eindeutige Dateinamen vergeben werden und die Apps verbessert werden. Dann kann man seine Papers wunderbar auf dem iPad organisieren und mit dem PC synchronisieren, so dass man sie immer griffbereit zur Verfügung hat.

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iPad im Praxistest (Teil 3)

Freitag, April 23rd, 2010

Das #iPad als eReader

Viel geschrieben wurde auch schon über das iPad als eReader. Meine Einschätzung: Lesen kann man die eBooks bestens. Sowohl iBooks wie Kindle für iPad bieten gute Funktionalitäten zum Blättern, zeigen die Texte und Bilder (in iBooks) brilliant an. Die Animationen zum Blättern sind wirklich hübsch. Auch im Freien kann man gut lesen, wobei der Bildschirm bei grellem Sonnenlicht an seine Grenzen stößt. Unterwegs im Zug oder Flugzeug wird das ein großes Vergnügen sein. Aber wer es sich zu Hause auf dem Sofa gemütlich macht, um ein Buch zu lesen, wird dafür bestimmt ein gedrucktes Buch bevorzugen.

Apples Plattform für die eBooks soll ja die Applikation iBooks sein. Diese und den damit verbundenen Bookstore gibt es momentan erst in den USA. Ich konnte die App trotzdem schon testen. Mein Fazit: iBooks ist als geschlossenes System eher einfach ein Verkaufsinstrument für den Bookstore. Anders als bei iTunes, das seinerzeit zunächst als reine Rip- und Verwaltungssoftware für digitalisierte CDs eingeführt worden war, steht bei iBooks zum Vornherein der Verkauf im Vordergrund. Ich kann keine eigenen Dokumente laden. Es gibt im Bookstore zwar auch kostenlose Klassiker, aber der Weg führt immer über den Store. Das sieht, wie schon gesagt, hübsch aus, ist aber ein klassischer Fall von Vendor-Lockin. Nur so zur Erinnerung: iTunes war seiner Zeit als Software zur Verwaltung der eigenen CDs und zum Rippen eingeführt worden, der iTunes Store kam erst viel später. iBooks bietet nur den Store. Eigene Dokumente schaffen es nicht via iBooks auf das iPad. Achtung, Korrektur: offenbar kann man doch eigene eBooks im EPUB-Format aufs iPad laden. Es heißt im App Store: “You can also drag any ePub files from other sources into your iTunes Library and sync your iPad with your computer.” (Nachtrag vom 8.5.2010)

Screenshot: das mitgelieferte eBook Winnie-the-Pooh in der App iBooks

Das Gleiche muss man von der App Kindle sagen. Auch hier kann ich zwar die im Kindle-Store gekauften eBooks wunderbar lesen – allerdings nur schwarz/weiss – aber andere Inhalte lassen sich damit nicht darstellen.

Nur über Stanza kann ich eigene eBooks im Format EPUB aufs iPad laden. Man kann in den gekauften Büchern tatsächlich keine Textpassagen kopieren, nur highlighten oder kommentieren. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Kindle App. Bei den kostenlos erhältlichen Büchern im iBookstore ist dann allerdings die Kopierfunktion aktiv. Bei diesen Werken kann man sich also Textpassagen herauskopieren und in ein Textdokument einfügen.

Mit der App Stanza in der iPhone-Version geht das Kopieren und Einfügen in ein Textdokument (in Pages) in jedem Fall. Anschliessend wiederum kann das Dokument über iWork (www.iwork.com – eine Plattform von Apple) synchronisiert werden. Es lässt sich als Word oder PDF exportieren und auch per Mail austauschen. Dabei kann man das Dokument für eine andere Person frei geben, die es dann im gewünschten Format herunterladen kann.

Ich habe schon früher gesagt, dass ich die Anwendung zum Lesen von Zeitungen und Zeitschriften für entscheidender halte als diejenige für eBooks. Noch stehen keine nennenswerten deutschsprachigen Inhalte zur Verfügung. Ich habe USA Today installiert, und da kommen die Vorzüge des brillanten Bildschirms zum Tragen. Hier wird noch einiges auf uns zukommen. Aber man kann auch einfach die Online-Ausgabe einer Tageszeitung im Browser lesen. Auch das kommt sehr gut zur Geltung, wie der Versucht mit verschiedenen Tageszeitungen zeigt. Kleine Anpassungen im Stylesheet sollten genügen, um die Webseiten voll iPad fähig zu machen….

> weiter zum Teil 4

iPad im Praxistest (Teil 2)

Freitag, April 23rd, 2010

Apps fürs #iPad

Einige Applikationen sind bereits vorinstalliert: Notizen, Kalender, Mail, Safari, Maps, iPod, Videos, Youtube… Aber kein Rechner, keine Uhr, wie beim iPhone – und natürlich auch kein Telefon und SMS.

Es sind schon viele Apps im App Store verfügbar, von denen ich einige installiert und ausprobiert habe: Kindle, Pages, Keynote, Papers, Twitteriffic, Twittelator, iAnnotate PDF, GoodReader, USA Today. Natürlich gibt es bereits viele Spiele, die vom schnellen Prozessor und dem brillanten Bildschirm profitieren. Auch als Musikinstrument steht dem iPad eine rosige Zukunft bevor…

Die Zahl der verfügbaren Apps steigt täglich an, viele gibt es aber erst in der iPhone-Version. Sie laufen zwar auf dem iPad, wirken aber wie eine schwache Emulation und gehen entweder auf dem brillanten Bildschirm fast verloren oder werden bei doppelter Grösse verpixelt. Das kann nur eine Übergangslösung sein für so zentrale Anwendungen wie Facebook, Stanza (!), iDisk (von Apple selbst….), Dropbox, Skype (da stört es noch am wenigsten) und viele andere. Liebe Leute von Lexcycle/Amazon und von Apple: wenn das iPad für die Nutzung von eBooks eingesetzt werden soll, müsst (!) ihr unverzüglich Stanza fürs iPad bringen.

Die Apple-Produkte Pages und Keynote aus der iWork-Suite kosten je 9.99$, sind aber eine wirklich lohnende Anschaffung. Die Möglichkeiten der Interaktion mit der Multitouch-Technologie werden hier sehr gut ausgenutzt. Beide Applikationen bieten praktisch den vollen Funktionsumfang. Wer seine Keynote-Präsentation ab iPad machen will und z.B. den integrierten Laserpointer einsetzen will, braucht allerdings das entsprechende Verbindungskabel. Pages wiederum ist momentan klar das beste Tool, um auf dem iPad Texte zu verfassen, zu formatieren und dann mit seinem PC und/oder mit Kollegen zu teilen.

Fast alle der genannten Apps bieten im Querformat erweiterte Ansichten an, z.T. mit einem zweiten Fenster oder mit einer zusätzlichen Vorschau. Sehr hübsch ist das bei Twittelator gelöst, der in der iPad-Version mein absoluter Favorit bei den Twitter-Clients ist.

Screenshot: Twittelator in der iPad-Version

Eine negative Überraschung ist, dass GoogleDocs nicht im Schreibmodus funktioniert. Man wird auf die mobile Version umgeleitet, die nur den Lesemodus erlaubt. Ich hoffe schwer, dass dies nur eine kurze Übergangsphase ist, denn für die Nutzung der Dokumente unterwegs wäre GoogleDocs absolut zentral. Ich schätze ohnehin, dass das iPad kein Ersatz, sondern eine supermobile Ergänzung zum PC sein wird. Und da ist es entscheidend, dass man die Dokumente in der Wolke ablegen kann. Auch Dropbox ist eine entsprechend wichtige App.
Über das Fehlen von Flash wurde schon viel geschrieben. Konkret bedeutet dies, dass außer mit der App Youtube kaum Videos online angesehen werden können. Auch Dienste wie Blip.fm funktionieren nicht. Erstaunlicherweise wird aber eine Präsentation auf SlideShare angezeigt. Obschon der Newsletter von SlideShare eine Lösung erst für die Zukunft in Aussicht gestellt hat.

> weiter zum Teil 3

iPad im Praxistest (Teil 1)

Freitag, April 23rd, 2010

#iPad, Teil 1: die Hardware

Der erste Eindruck verschiedener Personen: “wow! ideales Format;” “der ist aber schwer!” “ist der leicht!” – Man ist sich nicht immer einig, aber der Faszination des iPad kann man sich kaum entziehen. Rund um das Gerät wurde schon viel geschrieben. Die technischen Daten findet man auf der Homepage von Apple. Positiv fällt die lange Laufzeit des Akku auf (um die 10 Stunden bei Vollbetrieb). Den Touchscreen mit der Multitouch-Funktionalität kennt man vom iPhone, nur ist er nun so groß (9.7 Zoll), dass derjenige des iPhone im Vergleich geradezu winzig wirkt.

Was mich fast umhaut, ist die Geschwindigkeit des iPad: ohne Verzögerung startet das Gerät und ist in Sekundenbruchteilen betriebsbereit. Bis der Homescreen bereit ist, dauert es (inklusive Entriegeln, aber ohne Code-Eingabe) handgestoppte 2.3 Sekunden. Im Vergleich zu meinem aktuellen PC (4:30 Minuten oder 270 Sekunden) ist das ein Faktor 100 schneller! Das bringt einen riesigen Vorteil gegenüber PC und Notebook, und der könnte spielentscheidend sein. Schon bisher nutzte ich für kurze Ausflüge ins Web lieber das iPhone als den PC. Und mit dem iPad wird das noch verstärkt der Fall sein, da bin ich mir ganz sicher. Mittlerweile lese ich während des Aufstartens des PCs die neusten Twittermeldungen auf dem iPad.
Die Performance des Browsers ist enorm hoch. Normale Webseiten werden sehr schnell aufgerufen und brillant dargestellt. Bsp: Tagesanzeiger und NZZ online oder das Wissensportal der ETH-Bibliothek (zumindest die Testversion…). Speziell präparierte mobile Seiten braucht es für das iPad nicht.

Die erste lieferbare Generation iPads verfügt nur über WiFi, aber keine 3G-Verbindung. Die Modelle mit beiden Verbindungsmöglichkeiten sollen Ende April ausgeliefert werden. Wer sein Gerät in den USA bestellt, könnte die 3G-Version in Europa vermutlich ohnehin nicht nutzen, so wie das mit den US-Modellen des Kindle der Fall war. Allerdings verfügt die 3G-Version offenbar über einen Fach für eine Micro-SIM-Karte, die sich demnach wohl austauschen lässt. Aber ich würde das Risiko nicht eingehen und bis Ende Mai warten, bis alle Modelle auch i n Europa erhältlich sind. Wer denkt, dass es keinen großen Unterschied mache, ob das iPad mit oder ohne SIM-Karte läuft, irrt sich gewaltig. Ich hatte vor dem iPhone einen iPod Touch. Damit musste ich mir jeweils am Bahnhof oder in den Städten einen Platz suchen, wo ich drahtlosen und hoffentlich kostenlosen Netzzugang hatte. Es gibt keine Push-Dienste, kein SMS. Erst mit dem iPhone wurde das Web für mich zum ständigen Begleiter. Für mich bedeutet dies reales “ubiquitous Computing”. Und so wird es auch mit dem iPad mit (respektive eben ohne) 3G-Modul sein. Ach ja, noch ein kleiner Wermutstropfen, den uns Steve da einschenkt: Tethering funktioniert nicht vom iPad zum iPhone. Man kann also das iPhone nicht als Modem unterwegs nutzen. In den User-Foren hat dies schon zu hitzigen Diskussionen geführt. Es kursiert eine Mail mit der Antwort von Steve Jobs, das mit zwei Buchstaben auf die Frage antwortet, ob es Tethering für das iPad gebe: “NO”.
Deshalb: es lohnt sich, auf die Variante mit 3G zu warten. Oder sich nach Alternativen umzusehen… Wobei die Preismodelle für die benötigten Telecom-Dienste noch nicht bekannt sind.

Wer nicht bis Ende Mai warten mag, kann das iPad auf verschiedenen Kanälen in den USA besorgen. In der Schweiz hat Digitec einige Geräte als Grauimport für einen stolzen Preis angeboten 799 Fr. für die 16GB-Variante. Ich habe mein iPad über den Dienst usunlocked direkt in den USA gekauft. Allerdings versucht Apple diese Weiterverkäufe zu unterbinden, und gemäß neustem Blogeintrag von usunlocked wurden diese Bestellungen jetzt von Apple storniert. Dann bliebe wohl nur der Weg über einen Bekannten in den USA, der das iPad selber kauft und dann nach Europa schickt…

Die virtuelle Tastatur ist besonders im Querformat erstaunlich gross, und sie passt sich der Umgebung an. Doch mit Zehnfingersystem ist nichts auf der virtuellen Tastatur des iPad. Es fehlen die Auflagefläche zum Abstützen der Handballen und die Rückmeldung der Tastatur. Zudem ist die Tastatur sehr sensibel, was beim Blindschreiben zu vielen Vertippern führt. Man kann relativ fehlerfrei mit zwei Fingern schreiben, das klappt ganz gut. Es ist Ehrensache, dass dieser gesamte Blogbeitrag auf dem iPad geschrieben wurde (in Pages und dann WordPress).
Diesen Text habe ich problemlos bei direkter Sonneneinstrahlung draußen auf Pages getippt. Es blendet zwar schon recht stark, aber der Text ist trotzdem gut zu lesen.
Ich sitze mit überschlagenen Beinen lässig im Garten das iPad im Querformat auf den Oberschenkeln. So stimmt der Winkel, und das iPad liegt ruhig ohne zu rutschen. Im Zug, bei beengten Platzverhältnissen, ist das schon etwas schwieriger. Man braucht einfach einen freien Platz neben und einen gegenüber sich…

Perfekt ist das iPad bei weitem nicht, das habe ich auch nicht erwartet. Die Mängelliste ist erstaunlich lang. Es fehlen für den produktiven Einsatz sehr zentrale und bewährte Schnittstellen und Funktionen. Hier meine Mängel- und gleichzeitig Wunschliste an Apple:
USB-Anschluss: weshalb macht man uns das Laden und den Transfer von Dokumenten nicht so einfach wie im normalen Leben? Alternative wäre die konsequente Integration in die Wolke, aber das ist mit dem proprietären Dienst von iWork.com erst im Ansatz angedeutet. Klar, hier ist Potential für viele clevere Apps. GoogleDocs, bitte kommen! Würde das iPad mit USB-Schnittstelle die MacBooks zu stark konkurrenzieren?
Flash: mich interessiert die Diskussion, ob Flash unsauber programmiert oder proprietär sei, ehrlich gesagt überhaupt nicht. Tatsache ist, dass viele nützliche Dienste und Websites ohne Flash nicht funktionieren. Und das nervt.
Kamera: für Video-Chat wäre das iPad wie geschaffen. Das Fehlen der Kamera in Version 1 entspricht bestimmt der Marketingstrategie von Apple. Schließlich sollen auch Käufer der erste dann die verbesserte zweite Version kaufen….

> weiter zum Teil 2

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PDF verwalten und nutzen mit App Papers für iPhone und iPad

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

Nach der Präsentation des iPad konnte man bezüglich Anwendung im Hochschulumfeld ja erst einmal abwinken. iBooks ist nicht für “uns” gedacht, die Möglichkeiten sind irgendwo zwischen normalem Tablet und eReader – zumindest in den USA. Aber es gibt doch auch vielversprechende Aussichten. Ich habe die Applikation Papers schon auf dem iPhone eingesetzt und war beeindruckt. Papers ist eine Anwendung zur Verwaltung und zur Nutzung wissenschaftlicher Papers für den Mac. Man kann damit gezielt Papers in den wichtigsten Fachdatenbanken suchen, herunterladen und auf seinem Mac verwalten. Quasi iTunes für PDF-Dokumente. Die iPhone App hatte einen Nachteil: die PDF-Dokumente sind auf dem kleinen Screen ziemlich verloren. Hier kommt der iPad ins Spiel: die iPhone App läuft bekanntlich auch auf dem iPad – und hier dürften die A4-Texte dann durchaus gut lesbar sein.

Dann nehmen wir noch Stanza für die eBooks, und schon sind die Perspektiven durchaus rosig. Auch beim iPad wird der grosse Trumpf der App Store sein. Die eReader-Software Kobo ist ebenfalls schon in den Startlöchern, wie der Beitrag im Blog Gadgetlab zeigt.

Wenn jemand Erfahrungen mit dem Einsatz von Papers hat, bin ich um Rückmeldungen froh – einfach die Kommentarfunktion im Blog verwenden….

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iPad für Hochschulbetrieb? (Update)

Donnerstag, Januar 28th, 2010

Es ist wohl noch etwas Kaffeesatzlesen, wenn man aufgrund der ersten Infos und Vorschauen über die Hochschultauglichkeit des iPad urteilen möchte. Ich habe neulich eine Übersicht über die gängigen eReader gemacht und möchte den iPad, quasi in “Ferndiagnose”, nach denselben Kriterien kurz beleuchten. Interessant ist eine Aussage von Heise.de nach einem kurzen Test des iPad.

“Die E-Book-Anwendung iBook sorgt mit wählbaren Schriftgrößen und -arten für lesefreundliche Darstellung von Büchern und anderen Publikationen. Allerdings war weder eine Suchfunktion zu sehen noch eine Eingabemöglichkeit für Anmerkungen und Fußnoten, wie etwa bei Amazons Kindle. Auch ist das helle, von hinten per LED-beleuchtete LCD-Display des iPad beim langen Lesen eher ermüdend, während der E-Ink-Schirm bei Kindle und anderen Lesegeräte mit seinem papierähnlichem Kontrast- und Leuchtverhältnissen die Augen schont.” 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apples-iPad-kurz-angetestet-Update-915823.html

Relevant scheint mir die Tatsache, dass entgegen der Gerüchte im Vorfeld keine OLED, sondern die LED-Technologie für den Bildschirm eingesetzt wird. Das bringt Minuspunkte bezüglich Lesefreundlichkeit. Gegenüber den eInk-Readern ist der farbige Bildschirm des iPad ein Vorteil. Gerade im Wissenschaftsbereich sind PDF-Dokumente im A4-Format das zentrale elektronische Textdokument. Diese dürften auf dem iPad gut lesbar sein. Nächster Mangelpunkt: der iPad beherrscht kein Multitasking. Das wäre aber nötig, um beim Lesen eines Textes schnell zu einem geöffneten Textdokument zu wechseln und sich Notizen zu machen oder Zitate einzufügen. Offenbar verfügt die App iBooks zudem über keine Notizfunktion, ein klares Minus gegenüber der Konkurrenz (Update: noch schlimmer: iBooks wird es voraussichtlich zunächst nur in den USA geben! siehe Kommentar unten). Eine fehlende Suchfunktion wäre gerade für den Hochschuleinsatz (Suche nach Begriffen in einem Skript oder über mehrere Skripts) fatal. Das scheint aber mit Spotlight möglich, den Apple schreibt: “It even searches apps you’ve downloaded from the App Store.” http://www.apple.com/ipad/features/ (Update: Zudem sieht man in der Präsentation an der Keynote, dass links oben die Lupe erscheint – dieses Symbol steht bei anderen Apple-Produkten für die Spotlight-Suche.)

Positiv überrascht war ich von der abgespeckten Version von iWork. Damit ist die Textverarbeitung auf dem Gerät verfügbar – und könnte dann wie die App Notes für die Notizen verwendet werden, wenn das nächste OS eventuell Multitasking bringt (entsprechende Gerüchte gibt es auch dafür…).

Was bringt der iBookstore? Für einen Studierenden gar nichts, denn er sollte ja für die Bücher nicht nochmals bezahlen, welche die Hochschulbibliothek für ihn schon lizenziert hat. Wichtig wäre es also, dass man auch eigene eBooks laden kann. Dazu gibt es aber noch keine gesicherten Aussagen.

“Great” ist natürlich, dass alle die netten Apps fürs iPhone auch auf dem iPad laufen – auch wenn sie momentan zum Teil noch etwas gewöhnungsbedürftig aussehen… Da wären dann alle bekannten Apps zum Kauf und Lesen von eBooks. Aber auch die App “Papers”, mit der man wissenschaftliche Texte aus den gängigen Datenbanken lesen und verarbeiten kann.

Die Killeranwendung für den iPad (heisst es eigentlich der oder das?) dürften also nicht Lehrbücher sein, sondern Zeitungen und Zeitschriften. Die Branche lechzt nach einem Tool, das Ihnen den Weg zu bezahlten Inhalten öffnet. Und dafür dürften der iPad und das Geschäftsmodell von Apple schon eher geeignet sein. Die eBooks für den Hochschulbereich kommen dann später… Vielleicht wird dann ja auch iTunes U für die Distribution wissenschaftlicher Texte und eBooks geöffnet? Hallo, Apple: ihr kennt ja meine Adresse…

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