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eReader in Bibliotheken

Dienstag, Mai 10th, 2011

An der informare! habe ich einen Vortrag zum Thema “machen eReader in Bibliotheken Sinn?” gehalten. Es ging dabei zunächst um eine Einschätzung der zu erwartenden Entwicklung, anschliessend um die voraussichtlichen Konsequenzen für die Bibliotheken. Im englischen Sprachraum ist der Durchbruch der E-Books bereits erfolgt. Im deutschen Sprachraum fehlen noch die aktuellen Angebote, zudem sind sie tendenziell überteuert. Die kürzlich erfolgte Öffnung des Amazon Kindle Stores für Deutschland dürfte aber ein wichtiger Schritt in Richtung eine attraktiven Angebots sein. Bei den Geräten ist auf Seite der E-Ink-Reader nicht allzu viel passiert in jüngster Zeit. Klar ist, dass sich diese dedizierten E-Book-Reader in Richtung Tiefpreissegment bewegen. Bei den multifunktionalen Tablets sind zahlreiche Geräte angekündigt (nun auch ein Android-Tablet von Amazon), aber erst wenige auf dem Markt erschienen. Apple hat mit dem iPad 2 wiederum die Nase vorn, doch dahinter sind mit dem Motorola Xoom und dem Playbook von RIM ernst zu nehmende Konkurrenten aufgetreten. Auch mitdem Samsung Galaxy 10.1 wird zu rechnen sein. Aber der Vorsprung von Apple vor allem im Bereich Apps ist schon sehr gross.



Unter dem Strich können wir aus Bibliothekssicht den sicheren Schluss ziehen, dass unsere Kunden immer häufiger mit mobilen Geräten auf unsere Dienstleistungen und Ressourcen zugreifen werden. Das betrifft also zum einen die Website, zum anderen die elektronischen Ressourcen. Somit müssen sich die Bibliotheken die Frage stellen, ob sie für diese Entwicklung vorbereitet sind. Dies betrifft zum einen den mobilen Zugriff auf ihre Website mit den Rechercheinstrumenten oder auch eigenen Volltextangeboten, zum anderen die Bereitstellung elektronischer Texte – seien es E-Journals oder E-Books. Im letzteren Fall sind die Bibliotheken vom Angebot der Verlage abhängig. Und  dieses muss zum heutigen Zeitpunkt klar als kundenunfreundlich kritisiert werden. Bei der Belletristik ist die Auswahl zu gering und zu wenig aktuell, zudem sind die Preise zu hoch. Bei der wissenschaftlichen Literatur ist das momentan vorherrschende Distributionsmodell (freier Zugang aus der IP-Range einer Hochschule auf die lizenzierten Werke, Download allerdings nur als ein PDF-Dokument pro Kapitel) zwar noch bibliotheksfreundlich, aber keineswegs kundenfreundlich. Wünschenswert sind hier alternative Formate, die sich auch für kleinere Reader eignen (also EPUB), komplette Dokumente sowie integrierte Metadaten, damit die E-Books vernünftig organisiert werden können.

Die Bibliotheken selbst können mit gutem Beispiel vorangehen und die Texte, die sie oder die Hochschulangehörigen selbst produzieren, entsprechend aufbereiten. Ganz allgemein sehe ich im Bereich Unterstützung der Hochschulangehörigen beim elektronischen Publizieren (von Open Access über Archivierung und eben auch Bereitstellung verschiedener Dateiformate) eine wichtige Aufgabe für die Hochschulbibliotheken.

Eine besondere Herausforderung stellen die E-Books mit den gängigen Lizenzmodellen für Bibliotheken mit unterschiedlichen Nutzergruppen (Hochschulangehörige und externe Kunden) dar. Momentan werden externe Kunden, die für die ETH-Bibliothek ein sehr wichtiges Segment darstellen, von der elektronischen Informationsversorgung weitgehend abgeschnitten. Hier müssen neue Lösungen gefunden werden. Zwei Ansätze bieten sich an: Erweiterung der Lizenzen auf externe, eingeschriebene Nutzer mit den entsprechenden Authentifizierungs- und Authorisierungsmassnahmen und/oder die zeitlich limitierte zur Verfügungstellung von elektronischen Dokumenten, die sogenannte Onleihe.

Und wie sieht es jetzt mit den eReadern in Bibliotheken aus? Ich gehe davon aus, dass unsere Kunden ihre eigenen Geräte in die Bibliothek mitbringen werden und dafür geeignete Inhalte fordern werden. Bibliotheken müssen also meiner Ansicht nach nicht eReader verkaufen oder ausleihen. Damit die Kunden die neuen Geräte ausprobieren können, macht es aber durchaus Sinn, eine Auswahl an verschiedenen Devices mit Inhalten zur Verfügung  zu stellen. Aber die Bestückung von E-Book-Readern mit Kollektionen von E-Books, die katalogisiert werden und dann wie gedruckte Bücher ausgeliehen werden, scheint mir etwas anachronistisch. Abgesehen davon sprechen die Lizenzverträge mit den Verlagen gegen eine solche Nutzung.

Mit dem Ausprobieren der Geräte verbunden werden kann die Nutzung von Tageszeitungen. Warum nicht die Lese-Lounge mit iPads (oder anderen Tablets) ergänzen, auf denen aktuelle Titel elektronisch gelesen werden können? Die ETH-Bibliothek bietet dies mit ausgewählten Tageszeitungen, darunter die nur auf dem iPad angebotene The Daily an. Und zudem werden auch Schulungsangebote für die unterschiedlichen Plattformen durchgeführt.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass sich die Bibliotheken darauf einstellen müssen, dass die Kunden in Zukunft verstärkt mobil auf ihre Inhalte zugreifen wollen. Und dafür müssen sie vorbereitet sein und geeignete Dienstleistungen anbieten. Dies geht allerdings nicht ohne die kommerziellen Anbieter von E-Books.

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Der Browser als eReader

Montag, Februar 7th, 2011

Es soll uns ja nicht langweilig werden. Kaum hat sich die Diskussion von den E-Book-Readern zu den Tablets als eReader der Zukunft verlagert, tritt ein neuer Ansatz auf die Bühne: der Browser als eReader.

Google Books

Google Books  gehen bereits in diese Richtung. Google Books bietet eine persönliche Online-Bibliothek, in die ich die von mir gekauften oder kostenlos bezogenen E-Books (My Google eBooks) abspeichere. Wobei vorläufig der Kauf von neuen Titeln erst in den USA möglich ist.

Screenshot von Google Books mit geöffnetem E-Book im EPUB-Format

Ich kann dann im Browser das E-Book  öffnen und mit einfachen Navigationselementen blättern. Wie in einem E-Book-Reader stehen die Elemente Inhaltsverzeichnis, Schriftgrösse ändern und Suche zur Verfügung. Auf die Bibliothek habe ich auch mobil Zugriff. Für verschiedenste Plattformen (Android, iPhone, iPad, Nook, Sony) gibt es eine Google Books-App, mit der ich praktisch die gleichen Möglichkeiten wie im Webbrowser habe.

Grundsätzlich sind diese E-Books in der Online-Bibliothek gespeichert, also in der Wolke. Aber Google ist nicht allein mit diesem Ansatz.

Die Plattform Booki.sh

Die australische Firma Inventive Labs (www.inventivelabs.com.au)  hat basierend auf HTML5 die Plattform Booki.sh (http://booki.sh) entwickelt, die ebenfalls E-Books in the Cloud anbietet. Das Prinzip ist ganz ähnlich wie bei Google Books. Allerdings lassen sich auf Booki.sh auch eigene, DRM-freie E-Books im EPUB-Format hochladen und dann von überall her mobil nutzen. Bisher ist der australische Bookstore von Readings angebunden, dessen E-Books über die Plattform gekauft und online gespeichert werden. Der Nachteil einer reinen Online-Speicherung liegt auf der Hand: die E-Books könnten eigentlich nur dann gelesen werden, wenn das Device eine Internetverbindung hat. HTML5 soll aber dank der Funktionalität des Offline Caching ermöglichen, dass die E-Books auch ohne aktive Internetverbindung zugänglich sind.

Auch Booki.sh bietet im Browser die für einen eReader üblichen Funktionen an. Blättern, setzen von Bookmarks, Suche, Inhaltsverzeichnis. Die Plattform ist über (fast) jeden Browser bedienbar, der HTML5 unterstützt – der Internet Explorer ist hier noch ungenügend. Aber dafür lässt sich Booki.sh auch vom iPhone und iPad aus einsetzen. Es lässt sich aus dem Browser ein Home-Button generieren, der fast wie eine App aussieht. Das Caching und die offline-Nutzung sind prinzipiell möglich, doch muss das E-Book im Browser geöffnet sein, wenn die Verbindung abbricht. Ohne Internetverbindung lässt sich ein E-Book nicht wieder öffnen.

Screenshot vom iPad mit im Browser geöffnetem E-Book im EPUB-Format samt Navigationselementen

Der Ansatz ist interessant, hat aber noch einige Schwächen. So kann man beispielsweise keine Annotationen machen. Auf dem iPad lassen sich zwar Textstellen kopieren und dann in einer anderen Anwendung bearbeiten, aber mehr liegt nicht drin. Eine weitere Schwäche besteht darin, dass man die E-Books nicht herunterladen kann und somit der Zugriff von der Verfügbarkeit der Plattform abhängig ist. Es wäre also sehr von Vorteil, wenn der Host dieser Cloud zuverlässig und dauerhaft ansprechbar ist. Ich überlege mir aber gerade, ob nicht das eine Aufgabe für eine Bibliothek sein könnte? Wenn wir diese Daten hosten würden, über IP oder Anmeldung unseren Nutzer darauf Zugriff geben könnten?

Bin ich einfach zu altmodisch und habe zu wenig Vertrauen in die Cloud? Bei aller Faszination dieses Ansatzes ist es mir doch lieber, wenn ich die Daten (auch) lokal speichern kann.

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Einsatz von eReadern in Studium und Lehre

Donnerstag, Januar 27th, 2011

Gibt es neue Erkenntnisse, was den Einsatz von eReadern im Hochschulbetrieb betrifft? An einer Schulungsveranstaltung der ETH-Bibliothek habe ich (wieder einmal) über das Thema gesprochen. In Bezug auf die Aussagen, die ich im Handbuch Bibliotheken 2.0 gemacht habe, lassen sich folgende neueren Entwicklungen festhalten:

  • Das iPad hat an Verkaufszahlen innerhalb von 9 Monaten alle E-Book-Reader übertroffen. 2010 war also das Jahr des iPads, nicht der E-Book-Reader. Und auch nicht der Tablets, denn die Konkurrenz musste Apple praktisch ein Jahr Vorsprung geben. Nur wenige der anfangs 2010 angekündigten Geräte sind tatsächlich auf den Markt gekommen. Doch 2011 werden einige vielversprechende Tablets versuchen, das iPad 2 herauszufordern.

  • Die auf E-Ink basierenden E-Book-Reader haben vor allem im Tiefpreissegment eine Chance. Kindle und Nook, die mittlerweile für unter 150 $ zu haben sind, haben ein deutliches Zeichen gesetzt.
  • Das Angebot an E-Books ist in Europa noch immer bescheiden. Amazon verkauft mittlerweile die Kindle-Books auch in Europa, aber weiterhin fast ausschliesslich englischsprachige Titel. Barnes&Noble und auch Google bieten ihre Titel überhaupt nur in den USA an. Zudem sind die Preise in Europa zu hoch. Besonders angesichts der Tatsache, dass die Nutzung durch die eingesetzten DRM stark eingeschränkt ist.
  • Auch das Angebot an multimedial angereicherten Lehrbüchern, wie es von CourseSmart online und auf dem iPad zu haben ist, kann leider nur in den USA genutzt werden.
  • Die Verlagsangebote im Wissenschaftsbereich sind nach wie vor benutzerunfreundlich. Zum Lesen auf einem mobilen Gerät sind die kapitelweise herunterzuladenden PDF-Dokumente nicht wirklich geeignet. Nur gerade mit GoodReader auf dem iPad schafft man es mit Mühe. Die Kunden wollen komplette E-Books, wie sie zum Beispiel von Palgrave Connect angeboten werden. Zum Teil sogar als EPUB ohne DRM! Mehr dazu bald in diesem Blog.
  • Von allen eReadern eignet sich nur das iPad zum Einsatz im Studium, wenn auch mit Abstrichen. Voraussetzung sind installierte Apps wie GoodReader (zum Herunterladen, Organisieren, Lesen und Bearbeiten von PDF-Dokumenten), Dropbox (zum online Abspeichern der Dokumente), QuickOffice oder Pages (zum Schreiben und Bearbeiten von Textdokumenten) oder Keynote bzw. QuickOffice zum Bearbeiten und Vorführen von Präsentationen.
  • Modelle zur Onleihe oder E-Lending sind zwar technisch vorhanden. Alle  basieren auf dem DRM Adobe Adept. Das funktiniert zwar mit den meisten Readern (und mit der App BlufireReader auch mit dem iPad), doch sind die Lizenzmodelle und die Inhalte für eine Hochschulbibliothek noch nicht genügend. Gerade wenn eine Bibliothek schon zehntausende E-Book gekauft hat, macht es keinen Sinn, dieselben Titel bei einem Dienstleister für E-Lending nochmals zu lizenzieren. Auch hier sind die Verlage gefordert, die alleine oder mit Aggregatoren ein Paket anbieten müssen, das punkto Preis, Inhalt und Format überzeugt.

Hier sind die Folien zur Präsentation auf Slideshare (danke an Peter Bircher und die ID für die Installation des Plugins):



 

Die Schulungsveranstaltung wird übrigens am 16. März und am 22. Juni 2011 wiederholt.

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DRM-geschützte E-Books auf dem iPad via Bluefire Reader

Montag, November 15th, 2010

Josh Hadro hat im Library Journal einen einfacheren Weg vorgestellt, wie DRM-geschützte E-Books auf dem iPad oder iPhone gelesen werden können: How To Get Library Ebooks on the iPad/iPhone, No Sync Required. Bei mir hat es im ersten Anlauf geklappt. Allerdings kommt man nicht um gewisse einmalige Vorbereitungen umhin: man braucht zwingend eine Adobe ID und die App Bluefire Reader auf dem iPhone oder iPad. Dann muss das Gerät aus der App heraus für die Adobe ID registriert werden. Wenn das einmal gemacht ist, geht es kinderleicht: Man kann sich das File per Mail zuschicken, im Mailprogramm auf dem iPad herunterladen und dann “öffnen mit…” der App Bluefire Reader. Et voilà! Diese App bietet einiges besseren Lesekomfort als die im früheren Blogbeitrag vorgestellte App txtr.

Noch ein Nachtrag zum neulich beschriebenen Vorgehen bei E-Books aus der Onleihe: Das elektronisch ausgeliehene Buch war dann nach Ablauf der “Leihfrist” tatsächlich nicht mehr lesbar auf dem iPad. Die Datei ist noch da, aber ohne Leseberechtigung.

Eigene E-Books auf dem iPad

Montag, Mai 10th, 2010

Und es geht doch! Ich hatte nach meinen ersten Tests den Eindruck, dass sich keine eigenen, also nicht im Apple Bookstore gekauften oder kostenlos bezogenen, E-Books auf das iPad und in die Applikation iBooks laden liessen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass es tatsächlich einen ganz offiziellen Weg gibt, um eigene E-Books im Format EPUB in die Applikation iBooks zu laden und auf dem iPad zu lesen. Der Weg führt über die Synchronisierung mit iTunes: ein EPUB kann über das Menü “Datei zur Mediathek hinzufügen” auf iTunes kopiert werden. Dort erscheint ein neuer Folder “Bücher”, in den die E-Books abgelegt werden.

Screenshot: iTunes mit E-Books im EPUB-Format und angeschlossenem iPad

Anschliessend wird das iPad mit iTunes synchronisiert – und die eigenen E-Books lassen sich farbig auf dem Device darstellen. Die eigenen Texte erstrahlen auf der iBooks-Oberfläche in neuem Glanz.

Screenshot vom iPad: eigenes E-Book im EPUB-Format in der Applikation iBooks

Ich habe meine entsprechenden Blog-Beiträge zum iPad jetzt nachträglich korrigiert. Das iPad ist also weniger verschlossen gegenüber fremden (oder eben eigenen) Inhalten, als ich zunächst den Eindruck hatte. Und wer wissen möchte, wie man einen eigenen Text ins Format EPUB umwandeln kann, der findet nähere Informationen in meinem älteren Blogbeitrag zum Thema.

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eBooks: PDF-Revival dank iPad?

Dienstag, April 27th, 2010

Das Pdf ist tot, lang lebe das Pdf! Während ich die verschiedenen dedizierten eReader testete, gelangte ich zur Überzeugung, dass als eBook-Format eigentlich nur das EPUB eine Zukunft hat. Die meisten Reader sind für die Anzeige von PDF-Dokumenten zu klein oder bieten zu wenig Funktionen, wie z.B. Vergrössern eines Ausschnitts. Um ein belletristisches Werk auf einem eReader oder einem Smart Phone zu lesen, eignet sich das EPUB eigentlich ideal. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass das EPUB gerade im naturwissenschaftlichen Umfeld auf enge Grenzen stösst, sobald es um die Darstellung von Formeln, Tabellen, farbigen Grafiken und ähnlichem geht.

Und jetzt kommt also das iPad, das sich gegenüber offenem EPUB (noch) verschlossen zeigt, dafür hervorragend mit PDF umgehen kann. Das beginnt bei der Anzeige, dem Rendering des Dokuments beim Zoomen in Ausschnitte, der Darstellung farbiger Inhalte auf dem 9.7-Zoll-Bildschirm, der für ein A4-Pdf wie geschaffen ist. Das geht weiter mit dem Handling der Dateien, für die es schon zu Beginn sehr nützliche Applikationen gibt, wie z.B. den GoodReader. Damit lassen sich PDF-Dokumente von Webseiten herunterladen und verwalten. Mit iAnnotate PDF kann man – zumindest ansatzweise – auch PDF-Dokumente bearbeiten (annotieren, markieren etc.).

Diese Ausgangslage ist in mehrfacher Hinsicht interessant, vor allem für eBooks im wissenschaftlichen Umfeld sowie für Zeitungen.

Use Case wissenschaftliche eBooks: das aktuelle Angebot der Wissenschaftsverlage kam mir mit dem Modell kapitelweiser PDF-Dokumente zum Download aus dem Hochschulnetzwerk ziemlich veraltet vor. Nun zeigt sich, dass genau dies vom iPad bestens unterstützt wird: es ist VPN fähig, wodurch sich wie vom PC im Büro aus auf die mit IP-Range geschützten Inhalte der Verlage zugreifen lässt. Beim PDF entfallen alle Probleme mit Layout, Darstellung von Grafiken, Formeln etc. Ich kann mir parallel (noch besser, wenn das iPad Multitasking unterstützte…) Notizen machen und Textpassagen oder Screenshots in ein Textdokument einfügen. Eindeutiger Vorteil beim PDF gegenüber dem EPUB.

Screenshot: Zugriff auf eBooks von SpringerLink via GoodReader und VPN

Use Case Zeitungen: eigentlich habe ich die ePapers als Auslaufmodell eines digitalen Angebots belächelt. Ich meine, heute hat doch jede Zeitung ein umfassendes Webangebot, das ich auch schnell per iPhone konsultieren kann. Kleiner Wermutstropfen: in der Regel enthält das Webangebot nicht sämtliche Inhalte der gedruckten Zeitung. Als Pendler bin ich darauf angewiesen, dass mir die abonnierte Tageszeitung am Morgen früh nach Hause geliefert wird. Dank dem ePaper und dem iPad wird es mich künftig nicht mehr ärgern, wenn die Zeitung noch nicht im Briefkasten war. Ich verbinde mich mit dem WLAN und lade nach dem Einloggen die 25 MB grosse PDF-Datei auf mein Gerät (am besten via GoodReader, dann bleibt es lokal gespeichert). Und im Zug kann ich durch die Zeitung blättern, Ausschnitte vergrössern – und mir auch schnell einen Screenshot von einer interessanten Seite oder einem Beitrag machen, den ich anschliessend auch per Mail verschicken kann oder mir im Büro auf den PC laden kann. Natürlich sind tägliche Downloads von 25MB nicht gerade ideal, wenn ich keine Flatrate oder keinen Zugriff auf freies öffentliches WLAN habe. Aber für die Anwendung unterwegs – gerade auch, wenn ich im Ausland bin – ist das mehr als eine Notlösung.

Screenshot: die Startseite des Tages-Anzeigers als ePaper

Beim ePaper würde ich mir jetzt einfach noch einen einfacheren Bezug wünschen, so dass mir auf Wunsch die Zeitung ungefragt in den virtuellen Briefkasten gelegt wird und das tägliche Einloggen und Auswahlprozedere entfällt…
Es würde mich interessieren, ob andere diese Einschätzung mit mir teilen – nutzt doch einfach die Kommentarfunktion, falls ihr eure Meinung dazu äussern möchtet. Herzlichen Dank!

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Vom Textdokument zum eBook

Donnerstag, März 11th, 2010

Zur Herstellung eines eBooks im EPUB- oder MOBI-Format aus einem Textdokument braucht man die beiden Applikationen Calibre und SIGIL. Gehen wir vom einfachsten Fall aus: Sie haben einen Text in MS Word geschrieben und möchten daraus ein eBook herstellen. Zunächst gibt es ein paar Grundsätze zu beachten: Sorgen Sie dafür, dass das Ausgangsdokument möglichst einfach strukturiert und gestaltet ist. Konvertieren Sie Fussnoten zu Endnoten. Anschliessend speichern Sie das Dokument im HTML-Format ab. Noch bessere Ergebnisse erzielt man, wenn das Dokument in einem echten HTML-Editor erfasst wird, aber das ist dann schon eine höhere Stufe…

1. Konvertierung mit Calibre

Jetzt kommt Calibre zum Zug, die aus verschiedenen Ausgangsformaten eBooks in verschiedenen Ausgabeformaten generiert. Ein HTML-Dokument ist als Grundlage am besten geeignet. Calibre bearbeitet zwar auch PDF, doch fehlen da viele notwendige Informationen, während wichtige Funktionalitäten verloren gehen. Calibre lässt sich so konfigurieren, dass z.B. Fusszeilen automatisch entfernt werden. Bei einem HTML-Dokument als Basis erhält man auch ohne solches Feintuning ein durchaus brauchbares Resultat. Eine tolle Überraschung war, als ich feststellen konnte, dass die Endnoten im eBook dynamisch mit dem Endnotenzeichen verlinkt waren. Somit kann man auf fast allen eReadern die Endnoten anklicken/anwählen und wieder zurück zum Text springen. Wer brav mit Überschriften gearbeitet hat, erhält ein automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis, das im eReader – je nach Modell mehr oder weniger gut versteckt – aufgerufen werden kann und mit dem Text verlinkt ist.

2. Korrektur mit SIGIL

Aber es erstaunt nicht, dass bei der Konvertierung aus Word ein bisschen gar viele Steuerzeichen und Elemente übernommen wurden. Bei der Darstellung auf dem eReader kann das Lesevergnügen ziemlich getrübt werden, wenn die Einzüge zu stark sind, Überschriften nicht korrekt dargestellt werden oder Grafiken verschwunden sind. Jetzt kommt das Editor-Tool SIGIL auf den Plan. Mit SIGIL wird die Rohfassung bearbeitet und optimiert. Ein wenig HTML-Kenntnisse sind dabei sicher nützlich, da man mit dem WYSWYG-Editor nicht alle Korrekturen vornehmen kann. Mit SIGIL lassen sich Grafiken – zum Beispiel ein Titelbild oder verlorene oder bei der Konversion zu gross geratene Abbildungen – manuell ersetzen. Kapitelumbrüche können ebenso eingefügt werden wie Listen und Nummerierungen. Wenn man in den HTML-Code eingreift, lassen sich Stylesheets anpassen, unnötige Formatierungen entfernen und vieles mehr. Auch nicht korrekt umgesetzte Inhaltsverzeichnisse können repariert werden.

Screenshot der Applikation SIGIL mit unterschiedlichen Bearbeitungsmodi.

Wenn das Ausgangsdokument ein PDF-File war, kann man mit SIGIL auch daraus ein gut lesbares eBook im EPUB-Format erstellen – aber der Aufwand ist gross.  So werden zum Beispiel Fussnoten nicht als solche erkannt, und man müsste sie manuell formatieren und mit dem dazu gehörigen Text verlinken. Auch Zeilen-, Absatz- und Seitenumbrüche erweisen sich als Problemfälle. Je nach Schrifttyp gehen auch Zeichen (z.B. Ligaturen) verloren. Ein für mich ungelöstes Problem sind grosse Tabellen und Formeln.

3. Vom EPUB zum MOBI

Wenn man das eBook nun fertig bearbeitet hat, gibt lädt man es wieder neu in Calibre. Auf Knopfdruck verwandelt es das korrigierte EPUB-Dokument ins Format Mobipocket (und andere). Die verschiedenen Formate verwaltet Calibre nun unter einem Eintrag. Jetzt muss man nur noch den eReader mit dem PC verbinden, in Calibre das eBook anwählen und an den eReader senden. An einen Kindle wird automatisch das Mobi-Format geschickt, an nook und Sony das EPUB. Und mit etwas Glück schaffe ich die Verbindung zum iPhone und kann dort – wie früher beschrieben – das gleiche eBook in die App Stanza übernehmen.

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eBooks und eBooks-Formate

Dienstag, März 9th, 2010

Wer stolzer Besitzer eines eReaders ist, wird früher oder später vor die Frage gestellt, wie seine Texte ideal auf das Gerät gelangen. Ich spreche vorsichtshalber nur von eigenen Texten, denn man könnte ja auch auf die höchst verwerfliche Idee kommen, Dokumente von andern unterwegs lesen zu wollen. Aber diesen Gedanken schieben wir schnell zur Seite. Meine Anleitung darf also auf keinen Fall für die Umwandlung von lizenzpflichtigen eBooks verwendet werden…

1. eBooks-Formate
Wer schon die Formatkriege bei den Videokassetten, den Floppy-Disks, den CDs, den DVDs und anderen miterlebt hat, wundert sich nicht darüber, dass auch bei den eBooks-Formaten (mindestens) zwei Welten aufeinanderprallen: Hier der Platzhirsch unter den eBooks-Anbietern Amazon mit dem Format Mobipocket für seine Kindles (und die iRex-Familie), dort der Rest mit dem Format EPUB. Mittlerweile sind meiner Ansicht nach die Würfel gefallen, und es spricht eigentlich nichts mehr dagegen, dass sich der offene Standard EPUB durchsetzen wird.

Das Format EPUB
EPUB wird von den meisten gängigen Readern (ausser Kindle und iRex) unterstützt. EPUB eignet sich für die Anwendung auf den mobilen Lesegeräten, da es den Text an die Bildschirmgrösse anpasst. Sowohl Satzspiegel wie Seitenumbruch sind fliessend, und die Schriftgrösse kann individuell angepasst werden. Im Gegensatz zum PDF also, das sich durch einen festen Schriftsatz auszeichnet aber dadurch auf kleinen Bildschirmen schlecht lesbar ist.
Der EPUB-Standard wurde 2007 vom International Digital Publishing Forum (IDPF) entwickelt und basiert auf dem freien Standard XML. Es ist eine Zusammenfassung der drei offenen Standards der Open Publication Structure (OPS) für die Formatierung des Inhalts, dem Open Packaging Format (OPF) für die Beschreibung der Struktur der .epub-Dateien in XML und dem OEBPS Container Format (OCF), welches die Dateien zusammenfasst als Zip-Datei.

EPUB kennt verschiedene Formatierungen (Header, Paragraph) und kann somit wie eine Webseite Überschriften in unterschiedlicher Hierarchie erkennen und darstellen. Die Möglichkeiten Text zu formatieren entsprechen mehr oder weniger denen einer Webseite. Wenn man sich ein EPUB-Dokument im Quelltext ansieht, erkennt man die XML-Grundlage und die Ähnlichkeit mit Webpages.


Abb.: Screenshot aus der Anwendung SIGIL

Die Texte können mit Stylesheets gestaltet werden, wobei angesichts der Verwendung mit unterschiedlichen eReadern hier vermutlich eher Zurückhaltung zu empfehlen ist.
Für wissenschaftliche Texte ist zu beachten, dass Fussnoten beim EPUB-Format sinnlos sind, da Zeilenumbrüche wegfallen. In Frage kommen also nur Endnoten, wobei die Verbindung von Endnotenzeichen mit Endnotentext über Hyperlinks möglich ist. Für den Einsatz in naturwissenschaftlichen Publikationen ist ein Nachteil, dass Formeln nur entweder als Text oder als Grafik dargestellt werden können. Ich vermute aber, dass es möglich ist, aus Latex die Formeln in ein HTML-taugliches Format zu exportieren, z.B. mit LaTeX2HTML. Wenn hier jemand Erfahrungen hat, wäre ich für ein Feedback dankbar.

Best Practices für eBooks

Aus der Nutzung verschiedener eBooks im EPUB-Format möchte ich einige Grundsätze für “gute eBooks” ableiten. Ein gutes eBook zeichnet sich aus durch:

  • zurückhaltende Formatierungen (denn die werden individuell vorgenommen)
  • eine sinnvolle Struktur mit Überschriften, die als Header erkannt werden
  • ein aus dieser Struktur generiertes Inhaltsverzeichnis
  • Endnoten, die mit dem Endnotenzeichen verlinkt sind
  • saubere Zeilenumbrüche (keine hart-codierten Zeilenumbrüche und Trennungen)
  • angepasste Grafiken (angepasste oder skalierbare Grösse, darstellbar auch in Graustufen)
  • angepasste oder in Text umgewandelte Tabellen
  • Verzicht auf DRM
  • ein übersichtliches Titelblatt

Soviel zu den Grundsätzen. In der nächsten Folge werde ich zeigen, wie man ein bestehendes Textdokument in ein “gutes” eBook umwandelt.

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Calibre zur Verwaltung von eBooks

Mittwoch, Februar 17th, 2010

Dem Thema Management-Tools für die eBooks habe ich ja schon früher einen Beitrag gewidmet. Mittlerweile habe ich die Software Calibre recht intensiv genutzt und kann sie wirklich empfehlen. Calibre bietet sehr umfangreiche Funktionen zum Management der eBooks. Zentral ist die Funktion zur Konvertierung verschiedener Ausgangsformate (PDF, Word, HTML, TXT) sowohl in EPUB als auch in MOBI-Formate. Weiter kann man die Metadaten der eBooks bearbeiten und so eine Struktur in seine Kollektion bringen. Die auf dem PC (oder Mac) gespeicherten eBooks lassen sich dann sehr einfach auf die verschiedenen eReader übertragen. Das hat mit fast allen getesteten Geräten funktioniert: vom Kindle über die Sony-Modelle bis hin zum nook und dem iRex Digital Reader. Calibre übernimmt also die Funktion des “Hub” für die Synchronisierung der eBooks mit unterschiedlichsten Lesegeräten. Ein Wermutstropfen bleibt: bei DRM geschützten eBooks kann auch Calibre nicht weiterhelfen.
Calibre schafft auch die Synchronisierung mit dem iPhone – gerade im Hinblick auf den iPad sehr interessant. Calibre bietet einen integrierten Webserver an, den man mit der iPhone App Stanza ansteuern kann. Voraussetzung dafür ist, dass der PC und das iPhone am selben WLAN angeschlossen sind. Das war der Grund, weshalb es bei mir zunächst nicht geklappt hat. Am einfachsten ist es, wenn man PC und iPhone an ein Netz ohne Firewall und notwendiger Authentifizierung (auch nicht über VPN) verbindet. In meinem Fall hat es mit dem “public” Netz der Hochschule funktioniert. Stanza erkennt die eBooks im EPUB-Format in Calibre, die sich dann in die Stanza-Bibliothek herunterladen lassen.

Screenshots: Stanza erkennt eine freigegebene Calibre-Bibliothek im Netz. Einzelne oder alle eBooks können aufs iPhone geladen werden.

Mit Calibre lassen sich von einem eBook gleich mehrere unterschiedliche Formate verwalten, wie der Screenshot von der Calibre-Anwendung zeigt.

Screenshot: Links unten sieht man die unterschiedlichen Formate, die Calibre zu einem eBook verwaltet.

Von hier aus kann man dann das gewünschte Format auf den jeweiligen Reader übertragen, also das MOBI auf den Kindle oder den iRex, die EPUB-Version auf den Sony-Reader oder den nook. Ein anderes Kapitel ist dann noch das Umformatieren der eBooks. Dazu später mehr…

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Einsatz von eReadern im Hochschulbereich

Dienstag, Januar 26th, 2010

Heute haben Vertreter des Projekts Neptun, das Laptops für Hochschulangehörige in der Schweiz zu günstigen Konditionen anbietet und seinen Sitz an der ETH Zürich hat http://www.neptun.ethz.ch/, und Vertreter der ETH-Bibliothek über den möglichen Einsatz von eReadern an der ETH Zürich gesprochen. Hintergrund ist die Idee, eventuell auch mal einen eReader ins Neptun-Angebot aufzunehmen. Ich habe verschiedene Geräte mit ihren Stärken und Schwächen vorgestellt: Amazon Kindle 2, Amazon Kindle DX, Sony PRS-505, Sony PRS-700, nook, iRex Digital Reader 1000S und den HanLin eReader. Unser Fazit: wenn, dann würde sich am ehesten der Kindle DX für den Hochschuleinsatz eignen. Aber…

Alle gängigen eReader genügen den Ansprüchen einer Anwendung im wissenschaftlichen Kontext nicht. Die fehlende Interaktion scheint mir das Haupthindernis für den Einsatz in Lehre und Forschung. Ich kann bei den Geräten im besten Fall Anmerkungen machen, die ich dann aber kaum in meine normale Arbeitsumgebung übertragen kann. Unmöglich ist das Herauskopieren von Zitaten oder Referenzen, um sie dann in einen eigenen Text zu integrieren.
Beim Display schneiden der iRex sowie der Kindle DX dank ihren grossen Bildschirmen, die auch die Darstellung von A4-Dokumenten im PDF ermöglichen, am besten ab. Vermisst wird jedoch ein farbiges Display, das zum Beispiel für die Darstellung von farbigen Grafiken aus Lehrbüchern nötig wäre. Die Darstellung von PDF ist deshalb besonders wichtig, weil das EPUB- oder Mobipocket-Format bei der Anzeige von Formeln versagen. Wenn hier jemand eine Lösung kennt, wie man Formeln aus PDF- oder Worddokumenten in EPUB oder Mobi umformatieren kann, bin ich froh um einen Hinweis. Ebenfalls ungelöst ist die Darstellung von Fussnoten, die ja beim EPUB und Mobi mit dem Wegfall von Seitenumbrüchen grundsätzlich “in der Luft hängen”. Es kommt erschwerend dazu, dass die Geräte nicht fähig sind, Hyperlinks anzuklicken. Ich glaube, der iRex ist hier eine Ausnahme. Mein Gerät schafft es allerdings momentan nicht einmal, ein normales EPUB-Dokument anzuzeigen. Insofern muss ich mich auf die Funktionsbeschreibung verlassen…
Der Wegfall des Seitenumbruchs verhindert auch, dass ich aus einem EPUB korrekt zitieren kann. Ein weiteres Argument gegen den Einsatz im Wissenschaftsbereich.

Nicht eben wissenschaftsfreundlich sind zudem die mit den jeweiligen Geräten verbundenen Geschäftsmodelle. Noch sehe ich keine Möglichkeit, von der Bibliothek lizenzierte eBooks für die Nutzung auf eReadern bereitzustellen. Auf diesem Feld sehe ich grossen Handlungsbedarf und auch Spielraum für die Bibliotheken. Ich denke, dass ein eReader-Angebot für Studierende erst dann attraktiv ist, wenn wir technisch und rechtlich in der Lage sind, die von uns lizenzierten Inhalte im geeigneten Format kostenlos bereitzustellen. Die heute von den Verlagen angebotenen Produkte – in der Regel kapitelweise als PDF downloadbare Dokumente – sind dafür nicht geeignet. Also, liebe Verlage, wer an einem Pilotversuch mit der ETH-Bibliothek interessiert ist, soll sich doch bitte vertrauensvoll an den Autoren dieses Beitrags wenden…

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