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Archiv für Februar, 2010


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Calibre zur Verwaltung von eBooks

Mittwoch, Februar 17th, 2010

Dem Thema Management-Tools für die eBooks habe ich ja schon früher einen Beitrag gewidmet. Mittlerweile habe ich die Software Calibre recht intensiv genutzt und kann sie wirklich empfehlen. Calibre bietet sehr umfangreiche Funktionen zum Management der eBooks. Zentral ist die Funktion zur Konvertierung verschiedener Ausgangsformate (PDF, Word, HTML, TXT) sowohl in EPUB als auch in MOBI-Formate. Weiter kann man die Metadaten der eBooks bearbeiten und so eine Struktur in seine Kollektion bringen. Die auf dem PC (oder Mac) gespeicherten eBooks lassen sich dann sehr einfach auf die verschiedenen eReader übertragen. Das hat mit fast allen getesteten Geräten funktioniert: vom Kindle über die Sony-Modelle bis hin zum nook und dem iRex Digital Reader. Calibre übernimmt also die Funktion des “Hub” für die Synchronisierung der eBooks mit unterschiedlichsten Lesegeräten. Ein Wermutstropfen bleibt: bei DRM geschützten eBooks kann auch Calibre nicht weiterhelfen.
Calibre schafft auch die Synchronisierung mit dem iPhone – gerade im Hinblick auf den iPad sehr interessant. Calibre bietet einen integrierten Webserver an, den man mit der iPhone App Stanza ansteuern kann. Voraussetzung dafür ist, dass der PC und das iPhone am selben WLAN angeschlossen sind. Das war der Grund, weshalb es bei mir zunächst nicht geklappt hat. Am einfachsten ist es, wenn man PC und iPhone an ein Netz ohne Firewall und notwendiger Authentifizierung (auch nicht über VPN) verbindet. In meinem Fall hat es mit dem “public” Netz der Hochschule funktioniert. Stanza erkennt die eBooks im EPUB-Format in Calibre, die sich dann in die Stanza-Bibliothek herunterladen lassen.

Screenshots: Stanza erkennt eine freigegebene Calibre-Bibliothek im Netz. Einzelne oder alle eBooks können aufs iPhone geladen werden.

Mit Calibre lassen sich von einem eBook gleich mehrere unterschiedliche Formate verwalten, wie der Screenshot von der Calibre-Anwendung zeigt.

Screenshot: Links unten sieht man die unterschiedlichen Formate, die Calibre zu einem eBook verwaltet.

Von hier aus kann man dann das gewünschte Format auf den jeweiligen Reader übertragen, also das MOBI auf den Kindle oder den iRex, die EPUB-Version auf den Sony-Reader oder den nook. Ein anderes Kapitel ist dann noch das Umformatieren der eBooks. Dazu später mehr…

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Das Bibliothekssystem NEBIS wird virtuell

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Das Bibliothekssystem NEBIS (Aleph V18) – die grundlegende betriebliche Applikation für die ETH-Bibliothek, die Zentralbibliothek Zürich und den NEBIS-Verbund mit mehr als 90 teilnehmenden Bibliotheken – wurde am 9./10. Januar 2010 in enger Zusammenarbeit mit den zentralen Informatikdiensten der ETH Zürich von einer rein hardwarebasierten Infrastruktur auf eine virtualisierte Redhat-Linux-Infrastruktur auf der Basis von VMWare vSphere 4 migriert. Die darunterliegende Server-HW sind SUN Fire X4600-Maschinen mit 8 DualCore AMD-Prozessoren 2.6 GHz und 64 GB RAM.
Die Migration des Produktions-, des Schulungs- und des Testsystems hat problemlos geklappt. Aufgetretene Performanceprobleme konnten in der Zwischenzeit bereits deutlich abgemildert werden. Der Plattformwechsel bringt deutliche Verbesserungen in den Bereichen Infrastrukturkosten, High Availability, Stabilität und Skalierbarkeit der Lösung für das weitere Wachstum des Bibliothekenverbundes NEBIS. Der Betrieb der virtuellen Plattform inklusive des Betriebssystems RedHat-Linux ist durch ein detailliertes Operational Level Agreement (OLA) zwischen den zentralen Informatikdiensten und der IT der ETH-Bibliothek abgesichert.
Mehr Informationen bei Andreas Kirstein, kirstein@library.ethz.ch, +41 44 632 2674

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PDF verwalten und nutzen mit App Papers für iPhone und iPad

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

Nach der Präsentation des iPad konnte man bezüglich Anwendung im Hochschulumfeld ja erst einmal abwinken. iBooks ist nicht für “uns” gedacht, die Möglichkeiten sind irgendwo zwischen normalem Tablet und eReader – zumindest in den USA. Aber es gibt doch auch vielversprechende Aussichten. Ich habe die Applikation Papers schon auf dem iPhone eingesetzt und war beeindruckt. Papers ist eine Anwendung zur Verwaltung und zur Nutzung wissenschaftlicher Papers für den Mac. Man kann damit gezielt Papers in den wichtigsten Fachdatenbanken suchen, herunterladen und auf seinem Mac verwalten. Quasi iTunes für PDF-Dokumente. Die iPhone App hatte einen Nachteil: die PDF-Dokumente sind auf dem kleinen Screen ziemlich verloren. Hier kommt der iPad ins Spiel: die iPhone App läuft bekanntlich auch auf dem iPad – und hier dürften die A4-Texte dann durchaus gut lesbar sein.

Dann nehmen wir noch Stanza für die eBooks, und schon sind die Perspektiven durchaus rosig. Auch beim iPad wird der grosse Trumpf der App Store sein. Die eReader-Software Kobo ist ebenfalls schon in den Startlöchern, wie der Beitrag im Blog Gadgetlab zeigt.

Wenn jemand Erfahrungen mit dem Einsatz von Papers hat, bin ich um Rückmeldungen froh – einfach die Kommentarfunktion im Blog verwenden….

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