Archiv für Oktober, 2008
Mittwoch, Oktober 29th, 2008
Zumindest für den US-Markt hat sich Google für seine Book Search mit den Verlagshäusern geeinigt: Die NZZ berichtete darüber. Auch im Blog iLibrarian ist der Deal ein Thema.
http://www.librarian.net/stax/2478/google-book-search-copyright-settlement/
Zum Thema Bibliotheken wird gesagt:
“This agreement wouldn’t have been possible without all the libraries who have preserved these books and now partnered with us to make so many of them discoverable online. We’re delighted that this agreement creates new opportunities for libraries and universities to offer their patrons and students access to millions of books beyond their own collections. In addition to the institutional subscriptions and the free public access terminals, the agreement also creates opportunities for researchers to study the millions of volumes in the Book Search index. Academics will be able to apply through an institution to run computational queries through the index without actually reading individual books.”
Bibliotheken werden also die Möglichkeit haben, ihre Benutzern Zugriff auf die Volltexte zu verschaffen.
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Freitag, Oktober 24th, 2008
Die ETH-Bibliothek wählt als Plattform für die Realisierung ihres Wissensportals Primo von ExLibris. Dazu die Pressemitteilung von ExLibris:
Ex Libris is pleased to announce that following a thorough selection process, the Swiss Federal Institute of Technology Zurich (ETH Zurich) has selected the Primo® discovery and delivery solution from Ex Libris.
Primo is going to be the key element of the ETH Knowledge Portal which goes beyond a common library project. “We evaluated a wide range of different products, and concluded that Primo is the best platform to fulfill our goal of integrating all information resources from the ETH-Library and ETH,” explained Arlette Piguet, project manager of the Knowledge Portal at ETH “We were impressed of the deep knowledge from the Ex Libris team in this area and we are looking forward to work together in a close cooperation on this very strategic project” added Andreas Kirstein, head of library IT and associate library director at ETH Zurich.
Marc Daubach, corporate vice president and general manager for Europe at Ex Libris, commented, “We value our strategic relationship with ETH Zurich and are pleased that the institution has identified Primo as its solution of choice. Through this project the ETH Zurich demonstrates once more its leadership role and its user oriented service strategy.”
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Mittwoch, Oktober 22nd, 2008
WordPress für iPhone läuft nur auf einer höheren Version von WordPress. An der ETH wird eine 1.5er Version eingesetzt. Also versuche ich es mit BlogWriter Lite – und es funktioniert einwandfrei. Zuweisen von Kategorien klappt jedenfalls. Tags kann ich offenbar keine vergeben. Und wie ich ein Bild hochladen könnte, sehe ich auch nicht.
Mit der neusten Version kann man nicht nur Bilder hochladen, sondern auch ihre Größe anpassen. Zudem lässen sich bereits veröffentlichte Blogs editieren – wie dieser hier
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Mittwoch, Oktober 22nd, 2008
Ich habe den Einsatz von Blog-Trackern schon kurz beschrieben. Wer eine Liste von Blogs zusammengestellt hat, die auch andere Leute interessieren dürften, kann mit Hilfe von Tools wie Bloglines diese Blogrolls auch veröffentlichen.

Eine sehr nützliche Übersicht über bibliotheksrelevante Blogs liefert zum Beispiel die Seite von Netbib: http://www.bloglines.com/public/netbib. Nicht nur für Einsteiger eine tolle Anwendung von Bloglines. Jetzt muss ich nur noch die Blogs und Feeds der ETH-Bibliothek unterbringen…
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Mittwoch, Oktober 22nd, 2008
Wer mehrere Blogs regelmässig verfolgen will, kennt das Problem: die abonnierten Feeds werden schnell sehr unübersichtlich. Hilfe bieten hier Blog-Tracker wie Bloglines an. Damit kann ich mir eine übersichtliche Einstiegsseite für all meine Blogs zusammenstellen. Am nützlichsten ist die Funktion, wonach die seit dem letzten Besuch eines Blogs neu geposteten Beiträge als Zahl gleich in der Übersicht dargestellt werden. Man sieht auf den ersten Blick die aktiven Blogs mit neuen Beiträgen. Ich persönlich verwende dazu Bloglines.
Die Einstiegsseite mit MyBlogline sieht dann so aus:

Sorry, ich hatte gerade fleissig meine abonnierten Blogs gecheckt, deshalb gibt es nur gerade einen Blog mit neuem Post…
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Freitag, Oktober 17th, 2008
ich sitze zu Hause auf dem Sofa und tippe meinen Text in den iPod touch. Scheint gut zu klappen. Allerdings verwende ich einfach den Browser, da die Applikation WordPress für iPhone immer bei einer Fehlermeldung hängen bleibt.
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Donnerstag, Oktober 16th, 2008
Das Forschungsprojekt CONTENTUS des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und
Informationssysteme (IAIS) und der Deutschen Nationalbibliothek befasst sich mit der inhaltlichen Erschliessung von Dokumenten und der Recherche in den Inhalten. Es geht dabei um die automatische Aufbereitung von multimedialen Inhalten wie Texten, Bildern, Audio- und Video-Daten und um die inhaltliche Erfassung der Bestände. Wobei dies automatisiert mit Hilfe von neuen Verfahren zur Erkennung der Inhalte erfolgen soll (Audio-, Video-, Texterkennung). Zugleich werden die digitalisierten Daten semantisch – also gemäss ihres Sinnzusammenhangs – zu einem neuartigen Wissensnetz verbunden. Ziel ist es, eine qualitativ bessere, einfachere, und schnellere Wissensrecherche zu ermöglichen.
Das Projekt wird an der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.
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Freitag, Oktober 10th, 2008
Eine reichhaltige Quelle für Informationen über Technologietrends ist der LITA Blog der Library and Information Technology Association. Karen Coombs und Sarah Houghton haben hier im Juni die wichtigsten Technologietrends für Bibliotheken besprochen.
Zunächst bespricht Karen die wichtigsten APIs (vgl. Wikipedia Programmierschnittstellen), die für Bibliotheken relevant werden könnten:
“Libraries need to think about how to use APIs to get digital objects like photos and videos in and out of web-based media service providers like Flickr and Blip.tv .”
Ein weiterer Abschnitt ist dem virtuellen Klassenzimmer gewidmet und Social Software insgesamt. Videochat ist für sie bereits Alltag, wobei sich das auf ihre persönliche Arbeitssituation bezieht. Ein dritter Toptrend sind die Mobilgeräte. Nach dem iPhone kommt auch Google mit einem Mobilgerät, das die Entwicklung weiter vorantreibt: “Libraries need to embrace this movement more. Not just in the way we design our virtual presence, but also in the way we provide virtual services and do our work.”
Spannend auch (in eigener Sache) ihr Kommentar zu Sarah Houghtons Gedanken über Innovation: “Sarah talked in her trends about libraries having difficulties in innovating and that we are getting disparate levels of innovation between libraries. I think we are also seeing disparate levels of innovation within libraries, particularly in larger libraries. This isn’t a solely a result of some people wanting to innovate and some not but also organizational, and department structures and barriers. The fact that some departments/people are innovating and others who want to can’t can cause some serious friction within a library and it is something we need to be mindful of. Anyone who wants to try to innovate should be given the opportunity.”
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Donnerstag, Oktober 9th, 2008
Die Website Inside Higher Ed berichtet über ein Pilotprojekt an der University of Texas at Austin, in dessen Rahmen ausgewählte Lehrgänge mit elektronischen Lehrbüchern ausgestattet werden. Unter dem Motto E-Books for all sollen Studenten bestimmter Lehrgänge komplett mit E-Texten ausgerüstet werden: „through a partnership with the publisher John Wiley & Sons, an experiment soon to be underway at the University of Texas at Austin will shift certain classes entirely to e-textbooks. Beginning next semester, for the initial pilot phase of one to two years, the university will cover the electronic materials for the approximately 1,000 students enrolled in a handful of courses in largely quantitative subjects such as biochemistry and accounting.”
Welchen Impact könnte dieser Pilotversuch auf die ETH-Bibliothek haben?
Man könnte in einem ersten Schritt eine Auswahl an e-Books für bestimmte, ausgewählte Lehrgänge treffen und diese gezielt den Studierenden anbieten. Also quasi einen elektronischen Semesterapparat zusammenstellen. Das wäre eine Aufgabe der Fachreferenten. Ich gehe davon aus, dass die E-Books über den PC genutzt würden, da auf diese Weise direkt mit den Texten, Referenzen etc. gearbeitet werden kann. Einen E-Book-Reader mit den Texten zu bestücken und dann auszuleihen, könnte ein zusätzlicher Versuch in einem nächsten Schritt sein.
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