ID-Kontakt über Mittag: ETH Bibliothek

Okay, der Einmaleffekt war da. Bei etwas Neuem melden sich die Leute gerne an. «Mal gucken, was so läuft? Mal sehen, was das ist! Bin gespannt, wer sich noch dafür interessiert?» Aber einen Langzeiteffekt daraus zu machen, ist schon schwieriger. Kommen immer wieder die gleichen? Nur die, die sich für Neues interessieren und auch bereit sind, Gespräche mit Ihnen «fast Unbekannten» zu führen?

Fragen über Fragen

Einfacher war es mit der Auswahl des neuen Ortes. Schnell war die Bibliothek der ETH Zürich evaluiert. Auf ihrer Homepage bieten sie auch sonst interessante Anlässe und Führungen. Schnell und unkompliziert stellte Dr. Christine Bärtsch, ETH-Bibliothek Kommunikation und Webredaktion, ein abwechslungsreiches Spezial-Programm für die ID zusammen:

  • Begrüssung und Überblick (Andreas Kirstein)
  • Vorstellen von 1-2 Projekten (Andreas Kirstein)
  • Diskussion und Fragen
  • Rundgang durch Bibliothek (Christine Bärtsch/Monika Stehle)
  • Highlights aus den Spezialsammlungen/Preziosenzimmer (Michael Gasser)
  • Besuch im DigiCenter (Yvonne Inden/André Rodoni)

Das Ankündigungsmail an ID-Alle ging raus und es folgte der Überraschungseffekt. Innerhalb der ersten Stunde waren alle drei Daten zur Hälfte gefüllt. Zum Glück waren unter den Anmeldungen Personen dabei, die bereits beim ersten Mal in der Graphischen Sammlung waren. «Es hat uns schon beim ersten Mal super gefallen!» Und auch neue Mails poppten im Outlook auf: «Wir haben gehört, dass die ersten drei Anlässe toll waren. Jetzt wollen wir uns selbst überzeugen.»

Alte Drucke, Briefe, Fotos

Und Sie wurden nicht enttäuscht. Die ETH Bibliothek bot ein Feuerwerk an Themen, Referenten und Anschauungsmaterial. Andreas Kirstein hätte man länger zuhören wollen. Die wenigsten wussten, dass die ETH Bibliothek Kopien und Dokumente auch in anderen in- und ausländischen Bibliotheken bestellt und die Dienstleistung für Mitarbeitende der ETH Zürich kostenlos ist. Auf Wunsch werden sie sogar ins STB geschickt.

Michael Gasser entführte uns in eine Spezialsammlung der besonderen Art. Zu den älteren Drucken gehört sicher das «Astronomicum Caesareum» von 1540: http://blogs.ethz.ch/digital-collections/2011/01/10/astronomie-rara/. Wir bekamen aber auch die «Gründungsurkunde der ETH» von 1855, den Koechlin Plan des späteren Eiffelturms von 1884 oder Einstein-Briefe im Original gezeigt.  

Im DigiCenter der ETH konnten wir sehen wie die Kostbarkeiten für die Nachwelt digitalisiert wurden. Recht herzlichen Dank an dieser Stelle noch mal an alle Beteiligten!

 

D’r schnäller isch d’r gschwinder

Bei einem gemeinsamen Essen im Dozentenfoyer wurden interessante Gespräche geführt, Privates und Geschäftliches ausgetauscht. Oft war zu hören: «Ach, du bist das? Gemailt haben wir schon, wusste aber gar nicht, wie Du aussiehst.» Dieses Phänomen könnte sich langsam verringern, wenn noch mehr «Neue» sich entschliessen, auch dabei zu sein. Worauf sich «Neue» auch auf «alt eingesessene ID-Mitarbeitende» bezieht. An der Abteilung Service Delivery Kommunikation Öffentlichkeitsarbeit liegt es nicht. Der nächste Anlass ist fixiert. Freuen können wir uns auf Professor Dr. Markus Gross, Disney Research Zurich und der Grundlagenforschung für Hollywood. Kontakte sind aber auch schon für die nächsten Besuche Winter 2011 und Frühjahr 2012 geknüpft. Ihr könnt gespannt sein und euch freuen.

Weitere Online Angebote ETH Bibliothek

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Agenda Kontakt über Mittag

 

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3 comments on «ID-Kontakt über Mittag: ETH Bibliothek»

  1. Hier noch Interessantes, was ich euch nicht vorenthalten möchte:

    ETH Bibliothek:
    Gründung: 1854
    Eröffnung: 1855

    Funktion als
    • Hauptbibliothek der ETH Zürich
    • Nationales Zentrum für technische und naturwissenschaftliche Literatur und Information

    Rund 200 Mitarbeitende (z.B. Fachreferenten/Fachreferentinnen, Informationsspezialisten/Informationspezialistinnen, Systembibliothekare/Systembibliothekarinnen, Magazin-Mitarbeitende, Lernende Fachperson Information und Dokumentation)

    Spezialbibliotheken
    • Baubibliothek (Science City)
    • Bibliothek Erdwissenschaften (Sonneggstrasse 5)
    • GESS-Bibliothek (Haldeneggsteig 4)
    • Grüne Bibliothek (Universitätstrasse 8/16)

    Bestand:
    7,6 Millionen Dokumente (Stand Dezember 2010), davon
    • 2,8 Mio. Bücher
    • 2,2 Mio. Mikroformen
    • 1,8 Mio. Bilddokumente
    • 402‘000 Karten und Atlanten
    • 63‘000 E-Books
    • 24‘000 E-Collection (Dokumentenserver ETH Zürich)
    • 13‘000 E-Journals
    • 5‘300 gedruckte Zeitschriften
    • 145 Datenbanken

    Erwerbungsbudget 2010
    • 64% Zeitschriften (Online und Print)
    • 12% Datenbanken
    • 11% E-Books
    • 9% Monographien und Fortsetzungen
    • 4% Sonstiges (weitere Medien, Frachten etc.)

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