Liefert IDES ungültige Lizenzkeys?

Die Anfrage bekommen wir häufig. „Ich habe eine IDES-Software bestellt und jetzt kann ich sie nicht installieren, weil der Key nicht akzeptiert wird. IDES hat mir einen ungültigen Lizenzkey geschickt.“ Ich muss zugeben, dass wir uns dadurch manchmal etwas betüpft fühlen. Manche Benutzer scheinen uns regelrecht vorzuwerfen, dass wir auf gut Glück ungetestete Keys auf IDES ablegen und warten, bis das erste nichtsahnende Opfer diese für uns ausprobiert.

Dem ist natürlich nicht so. Mit jedem neuen Lizenzkey wird zuerst eine Testinstallation gemacht. Den Glauben, dass uns Lieferanten jedesmal funktionierende Keys schicken, mussten wir schon lange beerdigen. Wieso werden IDES-Lizenzkeys dann trotzdem manchmal von der Software als ungültig deklariert? In über 90% der Fälle hat sich der Benutzer entweder vertippt, oder es handelt sich um ein Copy/Paste-Problem.

Manche Mailprogramme modifizieren Textattachments gerne mal und fügen unsichtbare Zeichen ein, die beim Kopieren/Einfügen mitkopiert werden und dazu führen, dass das Programm den Lizenzkey nicht erkennt. In dem Fall hilft bloss abtippen. Ein weiterer häufiger Fall betrifft Software, deren Lizenzkey nur gemeinsam mit einem bestimmten Organisationsnamen funktioniert. Da muss zum Beispiel zusammen mit dem Key der Organisationsname ‚ETH Zurich‘ (und nicht etwa ‚ETH Zürich‘!) eingegeben werden, sonst wird die Lizenznummer als ungültig abgelehnt. FileMaker und Mathematica sind ein klassische Beispiele dafür.

Der grösste Unruhestifter ist aber der Adobe-Installer. Adobe-Programme akzeptieren den Lizenzcode zum Beispiel nicht, wenn Sie die Software von IDES auf eine DVD brennen und die Installation von dort starten. Eine entsprechende, aussagekräftige Fehlermeldung wäre wohl zuviel verlangt gewesen. Dann ist es ebenfalls möglich, dass unerwünschte Überbleibsel von CS3-Versionen (selbst nach deren kompletter Deinstallation) die Installation von CS4-Programmen verhindern. Ganz in der Tradition irreführender Fehlermeldungen wird auch in dem Fall die Annahme des Lizenzkeys verweigert. Nur das Ausmisten der Überbleibsel mit einem Adobe-Skript schafft Abhilfe.

Das soll natürlich nicht heissen, dass sich nie ein falscher Key auf IDES verirren kann, aber es ist die ganz grosse Ausnahme und ein Fehler, den wir normalerweise ein paar Minuten, nachdem wir ein neues IDES-Produkt ankündigen, bereits bemerken. Unsere aufmerksamen Benutzer sorgen jedesmal dafür.

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