Californian Sunrise

October 17th, 2008 by Aldo

Heute gings frueh aus den Federn, da wir vor der Arbeit noch Surfen gehen wollten. Um 0545 fuhren wir ab und kurz bevor es hell wurde waren wir schon am Strand, wir waren aber nicht die ersten.
So ein Sonnenaufgang auf dem Surfboard zu erleben ist schon was einzigartiges und sehr eindrueckliches. Kann ich nur weiter empfehlen.
Surfing in USA

New toy for the boy

October 16th, 2008 by Aldo

Ich will ja gar keine Ausreden suchen, wieso ich meinen Blog immer in groesser werdenden Abstaenden update, aber aus Gruenden, die ich ihr nicht nenne kann, war meine Internetverbindung anfangs dieser Woche down. Jedenfalls funktioniert sie jetzt wieder und ich kann was neues schreiben. Ich versuche mich aber zu bessern *hkmmm & finger kreuzend*.
Ja, die letzte Woche ist so einiges gelaufen. Letztes Wochenende waren Marcel und Iris bei mir und genossen die letzte Nacht hier in Californien. So gingen wir zusammen nach Old Town Pasadena, um ein paar Bier zu trinken und zu Essen. Auf dem Weg dahin wurden wir sogar von Hollywood aehnlichnen Actionszenen beeindruckt. Wir waren live mit dabei, wie zwei Autos auf einer Kreuzung einen frontalen Zusammenstoss produzierten. Es fehlten nur noch die Filmcrew und die in die Luft fliegenden Autos.
Wie ihr vielleicht bereits im letzten Eintrag gesehen habt, war ich dann am Sonntag das erste Mal surfen. Seit dieser Woche kommt nun auch mein Projekt am Caltech ins Rollen und ich werde wohl immer mehr Zeit im Lab verbringen (duerfen!? :) ). Aber so wird mir wenigstens nicht langweilig. Momentan muss ich mich vorallem in ein sehr unuebersichtliches, ueber Jahre entstandenes, C Projekt einarbeiten, dass mir ziemliche Kopfschmerzen bereitet. Da heutzutage gute Programmier rar sind, muss ich wohl alles selber machen. Ich sollte mich jetzt schon bei Moor, Lenherr und Guido bedanken fuer zukuenftige Hilfeleistungen, damit ich in meinem Lab nicht Amok laufe (Hoffentlich liesst die CIA meinen Blog nicht, sonst bin ich wohl frueher bei euch in der Schweiz, als ich wollte).
Zudem konnte ich gestern ein neues Spielzeug in Empfang nehmen oder resp. vor der Haustuere auflesen. Ja, die UPS hier legt einfach Pakete im Wert von mehreren hundert Dollar vor die Tuere eines Apartmentblocks. Ich bin nun stolzer Besitzer einer super wide angle lens fuer meine DSLR Kamera. Ich hoffe ich werde euch bald ein paar tolle Bilder mit meinem neuen Objektiv liefern koennen.

Surfing in USA

October 13th, 2008 by Aldo

Da ich ja nun fast in einem Surferparadies lebe, musste ich das ja mal ausprobieren. Deshalb meldete ich mich beim Caltech Surfing & Windsurfing Club an. Am Einfuehrungstag, wo das ganze Equipment und alles Regeln erklaert wurden, lernte ich dann auch einige andere Anfaenger kennen, denen ich mich dieses Wochenende fuer die ersten Testsurfs anschliessen konnte.
Wir trafen uns diesen Sonntag Morgen um 0700 beim Materialhaus, verladeten alles in ein Auto und machten uns auf den Weg zu einem geeigneten Anfaengerstrand. So neben bei, diese Wochenende war bis jetzt mit Abstand das kaelteste (ca. 12°), was das Anprobieren von nassen Neoprenanzuegen Morgens um 0700 nicht gerade angenehmer machte. Aber zum Glueck wird es naechste Woche wieder ueber 30° Celsius warm laut Wetterprognose. Nach ca. 1h Fahrt kamen wir an einem langen flachen Strand an, wo sich schon einige Surfer im Wasser befanden. Nach kurzen hilfreichen Instruktionen von etwas erfahreneren Surfen gings los und wir sprangen in den kuehlen Pazifik. Zu Begin waren die Wellen noch schoen klein und man konnte relativ einfach mit den Wellen mitreiten, das Aufstehen auf dem Brett lassen wir hier mal beiseite. Doch nach gut 2 Stunden im Wasser waren meine Fuesse so kalt, dass ich sie kaum mehr spuehren konnte. Deshalb versuchten wir uns am Strand aufzuwaermen, was aber bei ca. 20°C Lufttemperatur auch nicht besonderlich schnell ging. Danach gings an eine zweite Runde. Die Wellen waren mittlerweile einiges groesser geworden und zum Teil war es richtig anstrengend ueberhaupt hinter den Punkt zu kommen, wo die Wellen brechen, dafuer wurde einem nicht mehr kalt. Hat also alles seinen Vorteil. So gelangen mir auch die ersten laengeren Fahrten inkl. Aufstehen fuer kurze Zeit. Ein wirklich super Erlebnis, welches ich wirklich weiter empfehlen kann. Doch da die Wellen immer groesser wurden und man auch ab und zu mal wie in einer Waschmaschiene durcheinander gewirbelt wurde, brachen wir dann am Nachmittag ab und kehrten zurueck nach Pasadena. Leider hatte ich vor Lauter aufregenden Erfahrungen das Photographieren vergessen. Ich werde dies hoffentlich bald mal nachholen koennen. Surfing in USA

What US banks could learn from Swiss banks

October 7th, 2008 by Aldo

Man kommt nunmal nicht darum herum ein Konto bei einer US bank zu eroeffnen (kurze Nebenbemerkung: ich habe soeben auf US keyboard layout umgestellt und deshalb verzeiht mir allfaellige Tippfehler und die fehlenden “oepuenktchen”). Nach einigem hin und her entschied ich mich fuer die Bank of America, da diese sehr nahe bei meinem Wohnort ist und auch sowas wie ein Studentenkonto anbietet, welches Gebuehren frei ist. Um alles moeglichst simple zu halten eroeffnete ich mein Konto “paperless”, wodurch jeglicher Briefverkehr vermieden werden sollte und alles via Online-banking gemacht wird. Komisch ist nur, dass ich heute ein Couver in meinem Briefkasten hatte, welches mir die Monatsuebersicht zeigte und mir auch erklaerte, dass es die Option “paperless” gaebe. Naja, dies ist ja nicht weiter tragisch, aber zeigt irgendwie den schlechten Kommunikationsfluss auf. Zu dem komme ich aber spaeter noch. Zuerst zum online banking der Bank of Amerika. Ich wurde schon vorhergehend von Lenherr gewahrnt, dass die Sicherheitsmassnahmen beim online banking laecherlich sind. Nun kann ich ihm beistimmen, dass dem wirklich so ist. Mit diesen Sicherheitsvorkehrungen wuerde wohl keiner in der Schweiz online banking betreiben. Als ich das Konto eroeffnet habe, wurde mir mein username von der Sachbearbeiterin gegeben und ich konnte mir ein Passwort aussuchen, resp. ausdenken. Und that’s it. Kaum zu glauben. Ja, wenigstens haben sie seit kurzem eine weitere Sicherheitshuerde eingebaut, welche meiner Erachtens nicht viel taugt. Wenn ich nun mein username eingebe wird mir ein Bild und ein Satz gezeigt, den ich beim ersten Login waehlen musste. Dies sollte aufzeigen, dass ich wirklich auf der Bank of Amerika Homepage bin. Aber da dieses Bild und der Satz auf keine Weise geschuetzt ist, kann jeder der mein username kennt dies einsehen und kopieren. Also voellig sinnlos.

Da ich zu Begin natuerlich noch kein Geld auf meinem Konto hier hatte, machte ich via online banking einen money transfer von der Schweiz in die USA. Leider ging nicht alles so, wie ich das gedacht habe. Die CS listet mir in meinem online banking account alles genau auf und ich kann genau rueckverfolgen, was geschah, aber die Bank of Amerika gibt dir in deinem online banking account nur den aktuellen Kontostand und sonst nichts. Die sollten sich wirklich mal ein Beispiel an den Schweizer Banken nehmen, wo man als User wenigstens eine Uebersicht hat, was geschieht. Hier ist man einfach total ausgeliefert. Jedenfalls fehlen bei mir fast 250$, die nicht erklaerbar sind und als ich heute in der Bank nachfragte, konnte mir niemand Auskunft geben. Und da heisst es wir Schweizer haben ein zu starkes Bankgeheimnis? Hier kann nicht mal der Kunde erfahren, was mit seinem Geld geschieht. Jedenfalls bekam ich nach ca. 30min warten die Antwort, sie wissen es noch nicht, was gelaufen ist, sie werden mich morgen anrufen. Na toll. Kein Wunder stecken die Amerikanischen Banken in der Kriese.

Climbing near Big Bear Lake

October 7th, 2008 by Aldo

Diesen Sonntag verbrachten Greg, Stephan und Ich mit Klettern in den Holcomb Valley Pinnacles. Dies liegt etwa 2.5(Auto-)h weiter östlich von Pasadena. Eigentlich sollten wir eine ganzge Gruppe sein, doch die Wettervorhersage war wohl etwas zu schlecht mit 20% Chance auf Bewölkung. Dies war jedenfalls nicht so tragisch, weil ich so die ganze Ausrüstung von jemandem ausleihen konnte. Ich hatte eigentlich nicht vor in den Staaten klettern zu gehen und deshalb kein bisschen Ausrüstung von der Schweiz mitgenommen. Über die unbequemen Schuhe sprech ich jetzt mal nicht.
Greg war so gütig und stellte sein Auto zur Verfügung. Das lustige hierbei ist, dass er ganz getreu dem Motte: “In den USA hat jeder ein Auto” ein Auto gekuft hat, aber es nicht fahren kann, da er keinen Führerschein besitzt. Zum Glück konnten Stephan und ich diesen Part übernehmen. Nach ca. 2.5h Fahrt und am Schluss über unbefestigte Schotterpisten kamen wir am Parkplatz an und machten uns auf den Weg. Nach einem kurzen Marsch waren wir auch schon bei den Kletterrouten angekommen. Der ganze Kletterpark besteht aus rund abgeschliffenem Granit und ist von lichtem Wald umgeben. Die Landschaft hier oben auf 2000 m.ü.M. war einfach herrlich. Wir verbrachten den ganzen Tag mit Klettern, Aussicht geniessen und Sonnenbaden. Die letzten Routen wurden dann sogar nach Sonnenuntergang erklummen und als es schon stock dunkel war, machten wir uns durch das Unterholz auf den Rückweg zum Parkplatz. Mehr Bilder findet ihr wie immer auf meinem Webalbum. Ich füge auch ab und zu neue Bilder zu schon existierenden Alben hinzu, die nicht explizit einem Anlass gewidtmet sind (wie z.B. das Wohnungsalbum).
Climbing at night

First weekend

October 5th, 2008 by Aldo

Eigentlich ist es ja schon das zweite Wochenende in den USA, aber das erste, seit ich am Caltech angefangen habe. Diese Woche war nicht wirklich viel los und es ging mehr ums einleben. Letzten Sonntag hatte ich das erste Treffen mit meinem betreuenden Professor und wir besprachen das ungefähre vorgehen und das ich auch Vorlesungen besuchen dürfte, falls mir eine gefiel. Am Montag und Dienstag wurden mir dann zwei mögliche Projekte vorgestellt, bei denen ich mitarbeiten könnte. Das eine ist ALICE. Ein Auto welches für die DARPA Grand Challenge gebaut wurde und nun für weitere Test gebraucht wird. ALICE
Alice ist ein Ford E350 mit modifizierter Aufhängung für die Offroad Tauglichkeit. Jedenfalls gäbte es in der Schweiz wohl keinen einzigen Parkplatz, der genug gross wäre. Meine Aufgabe in diesem Projekt wären vorallem schon implementiertes zu verbessern, dass Ausrutscher, wie der Folgende nicht mehr passieren.
ALICE_breakthrough
Alles in allem ein sehr interessantes Projekt, aber extrem komplex und schwer zu testen, da die Sicherheitsvorschriften diesbezüglich ziemlich einschränkend sind. Ein weiteres Projekt würde sich mit der Regelung von ganzen Roboterverbänden auseinander setzen, wobei vorallem das Problem der zentralen Steuerung untersucht wird. Da die Befehle der zentralen Einheit per Funk an die einzelnen Robotern gesendet werden müssen und dies zu erheblichen verzögerungen oder sogar ausfällen im Regelkreis führen kann. In dieser zeit muss sich dann der Roboter selbständig durchschlagen, bis er wieder neue Befehle bekommt. Die hierzu benützen Roboter würden ca. so aussehen:
MVWT_Hoovercraft
Ein selbst gebasteltes Hoovercraft mit einem lift fan, und zwei thruster fan’s. Die eigene Rechenpower des Hoovercrafts ist ziemlich beschränkt (alter PDA mit Linux drauf) und deshalb ist er auf Hilfe von Aussen angewiesen um seine Aufgabe zu erfüllen.
Den ganzen Rest der Woche beschäftigte ich mich mit Einlesen in beiden Projekten und es sieht ganz danach aus, dass ich mich für die Hoovercrafts entscheiden werde, da ich so viel mehr Freiheiten habe, was mein Arbeit betrifft. Nun ist ja scohn das erste Wochenende fast zur Hälfte durch und leider war es heute den ganzen Tag regnerisch, wie untypisch für Californien. Es war aber immerhin noch angenehem 20°C warm. Wegen des schlechten Wetters entschied ich mich gegen mein Vorhaben am sogenannten CHICKS ROCK Boogie in Lake Elsinore teilzunehmen. Eigentlich richtig schade, wäre sicher ein toller Anlass gewesen, um in die Amerikanische Skydive Szene einzusteigen. Dafür bin ich im Regen mit meiner kompletten Regenausrüstung auf “Sightseeing” Tour gegangen. Ja, wenn du dich gerade fragst, ob ich einen an der Waffel habe, dann kannst du dir ungefähr die Gesichter der Amis in den vorbeifahrenden Autos vorstellen, die schon ohnehin nicht an Velofahrer gewöhnt sind.
Morgen soll das Wetter wieder besser werden und Stephan und ich schliessen uns einer Gruppe an, die in die Berge fahrt um Klettern zu gehen. Ich hoffe mal, dass ich dort ein paar guet Bilder schiessen kann, damit mein Webalbum wieder was neues zu bieten hat.

Ahh,… clouds!!!

September 30th, 2008 by Aldo

Gestern musste ich am Abend mit Schrecken feststellen, dass es Wolken am Himmel hatte. Ich dachte schon, sowas gäbe es hier nicht. :) Okey, Wolken ist vielleicht etwas übertrieben, aber es hatte einzelne Schleierwolken am Himmel, die das perfekte Bild zerstörten. Noch schlimmer war es heute Morgen, als ich eigentlich das erste Mal offiziell auf den Campus sollte, um meine Arbeit zu beginnen. Es regnete tatsächlich!
Da ich im moment nicht gerade viel zu tun habe und mir mehr oder weniger mal ein Überblick verschaffen sollte, nahm ich auch die Gelegheit war, mir einen Überblick über das Sportangebot zu verschaffen. Es gibt zwei grosse Sportzentren auf dem Campus, die direkt nebeneinander stehen. Das eine heist Braun, das andere Brown. Für mich als Englisch Leihe manchmal recht mühsam, um diese auseinander zu halten. Jedenfalls gibts da Klimatisierte Räume mit Laufbändern, Rudermaschinen, Hometrainer und und und. Das coole ist, dass du nur deine Sportkleider mitbringen musst, das Duschzeug inkl. Badetuch gibts an der Reception leihweise um sonst. Ich hoffe nur, dass ich auch im späteren Verlauf meines Programs noch viel Zeit in diesen zwei Anlagen verbringen werden kann.

Carnival and Club Fair

September 28th, 2008 by Aldo

Heute war auf dem Campus des Caltech eine Club Fair, wo sich alle Clubs der Uni vorstellten und man bekam die Gelegenheit über deren Aktivitäten und Arbeit informiert zu werden. Dazu kam natürlich free food and drinks und ein Haufen verschiedener Süssigkeiten. Zum Abschluss gab es dann noch ein Feuerwerk, das wirklich gelungen war, da man mitten in den Abschussrampen der Knaller sass und diese kaum 50m weg waren. Ich wusste gar nicht, dass ein Feuerwerk sooo laut werden kann. :)
Eigentlich wurde nach dem Feuerwerk noch der Film Iron Man auf Grossleinwand gezeigt, doch da sich Stephan nicht dafür begeistern konnte, war ich gezwungen mitzugehen, da ich noch kein Veloschloss besitze und mein neues Velo nicht alleine stehen lassen wollte.

My first craigslist item

September 27th, 2008 by Aldo

Morgen habe ich schon die erste Sitzung mit meinem Professor hier am Caltech und damit ich nicht immer die 1.5km zum Campus laufen muss, besorgte ich mir ein Velo über Craigslist. Nach kurzer Suche fand ich ein Schwinn Mountain Bike für 160$. Nun bin ich echt gespannt, wie lange dies halten wird, bis mir die Pedalen abfliegen oder sonst was bricht. Das Velo ist jedenfalls laut Verkäufer 3 Jahre alt und wurde kaum gebraucht, was man auch sieht. Es ist fast wie neu, auf den Reifen sind sogar noch die Gussentlüftungshaare drauf (oder wie auch immer die offiziell heissen).

My Bike from Wohnung

Moved in

September 26th, 2008 by Aldo

Ja, es ist nur gerade mal 1:10AM und ich habe schon mein Zimmer Schlaf gerecht hergerichted. Naja, wenigstens notdürftig.
Nach der ersten Nach im Hotel konnte ich nur bis etwa 0430 die Ruhe geniessen, danach trieb mich der Jetlag aus dem Bett. Das gute daran war, dass ich diese Zeit nutzen konnte, um mögliche Wohnungen aus dem Internet heraus zuschreiben. Nach dem Frühstück machten wir uns deshalb sofort auf den Weg diese Wohnungen zu suchen, um mal zu sehen, wie das Wohnviertel dort so aussieht. Es ist erstaunlich, wie stark das Aussehen von Block zu Block variiert. Und sofern uns die Lage gefiel, kontaktierten wir den Vermieter und fragten nach einem Besichtigungstermin. An diesem Nachmittag sahen wir uns zwei Wohnungen an und hatten schon einen klaren Favoriten, den wir wollten. So nebenbei als Erklärung: Mit “WIR” spreche ich von Stephan und mir. Er hat mit mir an der ETH den selben Master gemacht und per Zufall hatten beide von uns die selbe Idee, die Masterarbeit im Ausland (USA) zu schreiben. So kreuzten sich unsere Wege und wir nutzen unsere Synergieen, wie man so schön sagt. Die oben genannte Wohnung ist frisch renoviert worden und hat nun neue Anstriche, eine neue Küche, einen neuen Parkett und einige Neuerungen im Bad. Nach kurzem hin und her mit dem Vermieter hatten wir nach nicht einmal 20h in LA und 4 Wohnungsanfragen eine neue Bleibe. Da aber die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind, bleiben wir zwei weitere Nächt in unserem Hotel. Die zwei folgenden Tag nutzen wir, um uns am Caltech zu registrieren. Ich bekam ca. vor zwei Monaten ein Blatt mit Instruktionen darauf, wie das von sich geht. Eine volle A4 Seite war gefüllt mit Punkten, die zu erledigen war. Das ganze ging etwa so:
- Pleas register at the international students program (ISP) office and take the form xy1
- Go to room #230 and bring the form xy1 with you in order to get the form xy2
- With the form xy2 you can visit the book store to get your Caltech ID card
- As soon as you have your ID card go back to room #230 to get your IT registration form
- Show the IT registration form to the person in room #350 to get your password and username



Nach einigen Stunden hatte ich fast alle Punkte abgehackt, bis auf den letzten, doch dieses Office war bis jetzt jedesmal geschlossen, wenn ich hin kam. Naja, mal schauen, ob dies in den nächsten neun Monaten so bleiben wird. Am dritten Tag konnten wir unsere Arbeitsplätze am Caltech beziehen und wurden der Forschungsgruppe, der wir nun angehören, vorgestellt.

Heute war nun der grosse Einzugstag. Wir trafen uns am frühen Nachmittag mit dem Vermieter und klärten alles schriftliche und waren kurz danach stolze Mieter der neuen Wohnung. Den Rest des Tages verbrachten wir in der IKEA nahe Burbank. Dort besorgte ich mir das nötigste für mein Zimmer und für die Stube. Um ca. 2200 waren wir wieder bei der Wohnung und wollten nun eigentlich nur noch unsere Better aufstellen und uns hinlegen. Doch leider war ein Bauteil nicht das richtige und …. naja, jetzt ist die Matratze halt auf dem Boden, bis ich das richtige Teil besitze.