Yeehaw, das sommerliche Wetter ist zurück in Vancouver! Das ist auch der Grund, wieso ich mich schon “länger” nicht mehr gemeldet habe. Neben einem BBQ bei Freunden meiner Gastfamilie, den streikenden Kehrichtmänner in DownTown und der gebrochenen Öl Pipeline in unserem Stadtabschnitt nutzte ich das gute Wetter um zu Trainieren (hier in der Nähe gibt es nur betonierte 400m Bahnen und Kunstrasen aus Plastik mit schwarzem Sand darüber, crazy) und den Hausberg Grouse Mountain von Vancouver zu besteigen. Die Gondel dort hinauf ist unglaublich teuer (ca. 35 CHF), doch nur hinunter nicht (ca. 6 CHF). Dies ist wohl auch der Grund, wieso sich der Grouse Grind (der direkte Weg hinauf) zu einer Art Nationalsportart gemausert hat. Der Weg führt durch dicken Wald , mehrheitlich direkt in der Falllinie des Hanges, entlang der nahe gelegenen Seilbahn von Garaventa. Der Weg ist aber nicht mit den Wegen in den schweizer Alpen zu vergleichen, es ist wesentlich unwegsamer, hat viel höherer Stufen und es sind viel zu viele Touristen, ohne Ahnung auf was sie sich einlassen, dort. Der normale sportliche Wanderer hat so um 1h15 min (die Brasilianer unserer Schule hatten mehr als 3h
), ich hatte 43min und der Rekord liegt bei 27min. Der Weg ist total 2.9km lang und hat eine Höhendifferenz von 853 Metern. Oben angekommen kann man etliche Shows betrachten, unter Anderem eine Lumber Jack Show, eine Vogelschau und Grizzly Bären. Nach der genialen Aussicht über ganz Vancouver gings dann mit der Bahn hinunter und mit dem Seabus zurück nach Down Town. Momentan findet hier in Vancouver ein internationaler Feuerwerk Wettkampf statt. Das erste war letzten Mittwoch und wie es der Zufall so will, gibt es am 1. August auch ein riesiges Feuerwerk. Diese dauern jeweils 30min und werden mit Musik begleitet.