Archive for August, 2009

Stranded inbetween

Saturday, August 22nd, 2009

Kaum am Flughafen Washington Dulles angekommen, kam schon die erste “gute/gewohnte” Meldung. Mein Flug wird verspätung haben. Ganz nach den gepflogenheiten der Amerikanischen Airlines, die ich bis jetzt benutzt habe, kam auch die British Airways diesmal zu spät. Aber bis kurz vor Boarding sah es nur nach einer 30min Verspätung aus und bald war ich auch schon in meinem Sitz in der 747 der British Airways Richtung London. Doch diese 30min hatten fatale folgen. Kaum waren alle an Board kam ein massiver Sturm über Washington auf und der Flughafen musste geschlossen werden. So verbrachten wir 2h im abflugbereiten Flieger und hoffent auf besseres Wetter. Dazu kam dann noch, dass die Transantlantik Route wegen Hurricans geschlossen Wurde. Mit knapp 3h Verspätung konnten wird dann aber doch noch starten und vom Rest des Fluges bekam ich nicht mehr viel mit und verpasste natürlich wieder einmal alle Zwischenverpflegungen. Beim Landeanflug mussten wir dann aber noch 20min in einer Holding Position verbringen. Diese 20min waren dann das definitive Aus fúr meine Verbindung nach Zürich und da die nächsten zwei Flieger nach Zürich schon ausgebucht sind, darf ich jetzt 8h hier in London verbringen. Aber auch diese 8h schaffe ich noch. Wäre ja gelacht!
Bis bald in der Schweiz! Jupee

East Coast

Saturday, August 22nd, 2009

Nach den letzten Tagen in sunny California gings per Flieger nach Pittsburgh..ah nein, mein Flug wurde natürlich wieder einmal gecancled und ich durfte einmal mehr eine Nacht in LA auf den nächsten Flieger warten. Doch diesemal nahm ichs gelassen und entspannte mich in meiner Suite im nahen West Inn Airport Hotel. Am nächsten Tag kamen wir dann endlich in Pittsburgh an und wurden gleich von meinem ortskundigen Bruder durch die Stadt geführt. Da aber meine Tage hier in den USA gezählt sind, machten wir uns bald auf Richtung Niagara Fälle, wo wir auf der Kanadischen Seite den herrlichen Anblick der tossenden Wassermassen bei einem Nachtessen zu Gemüte führten. Dank einem Tipp unsere charmanten Serviertochter fanden wir den Arbeitsplatz des “Wasserfall Beleuchters”, der uns dann netterweise das ganze Setup erklärte und wie er früher die Leuchtbogenlampen steuern und justieren musste. Doch heute benutzen sie britische Fliegersuchscheinwerfer mit Deutschen Xenone Lampen. Zum Schluss konnten wir dann selber mit den Scheinwerfer spielen und die Niagarafälle nach unseren Wünschen beleuchten und einfärben. Wenn ihr also das nächste Mal farbige Bilder der Fälle seht, ist das vielleicht meine Komposition. :)
Nach den Niagara Fällen war New York City an der Reihe und der Verkehr dort war nach Los Angeles gar nicht mehr so schlimm. Ich glaube diese Stadt hat mich fürs Leben abgehärtet, was Verkehr anbelangt.
Wir verbrachten zwei super Tage in Manhatten und wanderten durch die Strassen von NYC bis uns die Fússe weh taten. Wir bestiegen das Empire State Building, wo wir im militärischen Stil herum kommandiert wurden, damit sich die trägen Amerikaner einigermassen schnell durch die Gänge bewegten. Auf dem Observation Deck bot sich uns ein herrlicher Anblick über die Skyline und man kann nur erahnen, wie es ausgesehen hatte, als das WTC im Financial District noch stand. Leider konnten wir die frisch eröffnete Freiheitsstatue nicht besteigen, da die Tickets bis November ausverkauft sind. Doch auf die Insel konnte man per Schiff und man konnte auch das auf Ellis Island stationierte Immigrationszentrum von 189x-1924 besichtigen. Und was wäre New York ohne den Central Park. Man kann wohl Stunden lang durch diesen riesen Park schlendern, die Natur geniessen oder einfach den Strassen Künstlern zu schauen. Unter anderem war dort eine junge Band mit vier Cellisten und einem Drummer so ala Apocalyptica style. Leider war auch die Zeit in New York viel zu schnell vorbei und wir befanden uns schon bald in Washington DC, wo auch meine USA Reise zu Ende gehen wird. DC ist komplett anders als NY. Das Zentrum ist eine reine Mueseums und Park Anlage. Was mich erstaunte, war dass praktisch alle Eintritte in Museen und Denkmäler gratis waren. So besuchten wir das Washington Monument, das bureau of printing and engraving, wo der Dollar gedruckt wird, das Air und Space Museum, das International Spy Museum und vieles mehr.
Dank dem bureau of printing and engraving bin ich nun auch stolzer Besitzer eines 2$ Scheines. :)
Nach einem letzten Lauf durch die Parkanlagen in Washington, vorbei am Weissen Haus, dem Capitol, dem Washington Monument und dem Lincoln Monument war meine Trainingszeit in den USA und somit auch mein ganzer Aufenthalt hier zu einem Ende gekommen. Schade ist nun alles vorbei, aber ich freue mich auf alles Neue in der Schweiz und auch all euch wieder einmal zu sehen!
Bilder meiner Reise könnt ihr wie immer in meiner Gallery finden.

Yosemite

Thursday, August 20th, 2009

Nach einer fast nicht endenden Baustelle am südlichen Ende vom Yellowstone Park, konnten wir mit etwas Verspätung die Reise Richtung Kalifornien antreten. Nach gut 700 Meilen Autofahrt an diesem Tag gab es einen kurzen Nachtstop irgendwo in Nevada. Hab schon vergessen, wo das war, aber ich verbrachte dort auch die ganze Zeit nur mit Schlafen und am nächsten Morgen betraten wir endlich wieder Kalifornischen Boden und besichtigten den Yosemite Nationalpark. Nach einem kurzen Schock auf der Fart im Park, kamen wir endlich im Yosemite Valley an. Der Schock bekamen wir auf Grund eines blinden Autofahrers, der mir den Weg abschnit bei Tempo 80. Obwohl er mich gesehen haben muss, entschieder er sich auf die Strasse hinaus zufahren und ich konnte nur noch eine Notbremsung machen. Zum Gluck kam ich kurz vor seinem Auto zu stehen und ihm fiel nichts besseres ein, als Mitten auf der Strasse stehen zu bleiben. Zum Glück ist nichts passiert, ausser, dass meine Kamera quer durch das Auto flog, da ich sie kurz zuvor auf den Rücksitz legte, um sie immer griffbereit zu haben. Wenigstens nahm nur der UV Filter Schaden. Die Aussichten über das Valley vermochte uns aber dieses Ereignis schnell wieder vergessen und wir waren in Gedanken schon auf unsere morgigen Tour auf den Half Dome. So gings dann auch am nächsten Morgen um 0400 los Richtung Park von unserem Hotel aus in Mariposa. Kurz vor Sonnenaufgang waren wir dann bei den ersten Wasserfällen auf dem Weg zum Gipfel und nach gut 2h schon unterhalb den bekannten Kabeln, die das erklimmen des letzten Stücks erleichtern. Die Aussicht dort oben ist einfach wundervoll und man möchte einfach ein Adler sein und tagelang diesen Anblick aus der Luft geniessen.

Cables at Half Dome

Cables at Half Dome


On top of Half Dome

On top of Half Dome


Beim Abstieg wurde uns dann bewusst, wie mühsam der letzte Abschnit sein kann, wenn man sich in einer dichten Menschenschlange nach oben kämpfen muss. Irgendwie schon lustig, wenn sich manche unter beinahe Erschöpfung nach oben quälen und man einfach locker dabei zusehen kann… :)
Den Nachmittag verbrachten wir dann im Tal und betrachteten die unmengen an Seilschaften in den steilen Wänden beim El Capitan. Gegen Abend gings dann Richtung San Francisco und ich konnte das letzte Wochenende mit Lenherr und Moor geniessen. Es war ein super Wochenende und ich werde die Nähe der beiden sehr vermissen. Es war einfach super!

Yellowstone

Saturday, August 8th, 2009

Nach einer Nacht in Salt Lake City gings im Tiefflug weiter nach Idaho/Wyoming/Montana. In Montana bezogen wir unser Hotel, in Idaho betraten wir den Nationalpark und in Wyoming bestaunten wir die vielfältige Natur. Wie klein auch die USA sein kann. Der Yellowstone Nationalpark ist definitv die lange Reise wert. Die Natur ist so vielfältig und die Tierwelt scheint noch im paradisischen Zustand zu sein. Ganz zu Schweigen von den Naturschauspielen wie Geysiren, Hot Water Pools oder Schwefelbädern.

Hot Tub

Hot Tub


Wir verbrachten etwas mehr als zwei Tage in dieser wundervollen Umgebung und es war wirklich schwer alles in dieser kurzen Zeit zu sehen. Wir konnten Herden von Bisons, Bären mit Jungen, Hirsche, Elche, Adler und und und betrachten und alles in freier Natur. Schon unglaublich. Man kann sich kaum vorstellen, wie das Land hier ausgesehen haben muss, als Amerika frisch von den Europäern entdeckt wurde.
Hot Steam

Hot Steam


Wildlife in its true form

Wildlife in its true form


Mehr Bilder der wundervollen Natur könnt ihr wie immer in meiner Gallery finden.
Es gibt natürlich auch eine negative Seite dieses Parkes. Da dieser so gross ist und nur wenige Strassen verfügt, ist der Verkehr unglaublich dicht und man befindet sich oft im Stau. Wenigstens in einer wundervollen Umgebung. Da gibts nur eins. Gute beruhigende Musik auflegen und geniessen!

Mesa Verde and Arches

Thursday, August 6th, 2009

Ich wusste gar nicht wie zeitaufwendig Ferien sein können. :) Ich finde kaum mehr noch Zeit, um meine Eindrücke auf das Papier, resp. auf den Computer zu bringen. So bin ich also nun schon mehr als eine Woche hinterher mit den Einträgen. Höchste Zeit um Aufzuholen. Es ging also von Cortez weiter zum Mesa Verde Nationalpark, welcher auf einem Hochplateau auf ca. 2000 Metern liegt. Dieses Hochebene war seit langer Zeit von Indianern bewohnt. Zuerst auf der Ebene selber und später in Felsvorsprüngen direkt unterhalb der Ebene. Über die Zeit wurden dort richtige Städte gebaut und 6 Indianerstämme waren dort heimisch. Einig der Einrichtungen wurden, laut Guide, nie benutzt. Die Gründe hierfür sind bis heute nicht geklärt. Man weiss einzig, dass die Siedlung ca. 100 Jahre nach den ersten Bauten verlassen wurde (~12 Jhd.) wegen einer Düreperiode von 25 Jahren.

Balcony House

Balcony House


Nach zwei eindrücklichen Touren durch solche Bauten wurde die Zeit leider schon knapp um zu unserem nächsten Ziel, Moab, noch bei Tageslicht zu erreichen. In der Nähe von Moab gibt es vorallem den Arches National Park zu sehen. Dieser ist bekannt wegen seinen natúrlich gebildeten Steinbögen von denen es Haufen weise dort gibt. Ja, es wird schon fast langweilig und da ich sowieso langsam den Nationalpark-koller bekam, dachte ich mir, ich könnte mal was Neues tun. Anstatt die ganze Zeit im Auto durch Pärke zu kurven, wollte ich einen Fallschirmabsprung machen dort. Es hat ja gleich nebenan eine Drop Zone. Es lief alles wie am Schnürchen, ausser dass ca. um 10 Uhr ein Gewiiter vorbei kam und das Gebit fest in den Griff nahm. Soviel zum Thema Abwechslung, wenigstens tat der Regen gut. So wurde ein weiteres mal per Auto oder zu Fuss der Nationalpark besichtigt.
Arches National Park

Arches National Park


Die Besichtigung fiel wegen des Regens eher kurz aus. Ich bin mir wohl das Regenwetter nicht mehr gewohnt…
Dafür konnten wir uns früher auf die Reise Richtung Yellowstone Nationalpark machen mit Zwischenstop in Salt Lake City.