Zion and Bryce
Tuesday, July 28th, 2009Schon bald gings weiter auf unsere Jagd nach den Nationalpärken in den USA. Einige Juwelen sind ja immer noch zu erobern. Mit einem kleinen Zwischenstop in Page verkürzten wir uns die Fahrt zwischen den Nationalpärken und besichtigten dort den “Lower Antilope Canyon”. Dies ist ein kleiner Canyon, den man zu Fuss begehen kann und eindrückliche Lichtspiele zu Gesicht bekommt. Einmal mehr war dieser in einem Indianerreservat, was sich in den hohen Eintrittspreisen zeigt. Pro Perosn wird dort 26$ für 400m Canyon Begehung verlangt. Ein stolzer Preis, aber die blöden Turis zahlen es ja und entsprechend dem Preis waren auch die Personen am Eingang sehr unfreundlich und undankbar. Trotzdem hat sich der Weg gelohnt wie hoffentlich einige Bilder in meiner Gallery zeigen.
Der Eingang zum Canyon ist ziemlich eng und einfach zu übersehen, doch einmal drin kann man sich nicht mehr verlaufen.
Am nächsten Tag gings weiter, vorbei am “Horseshoe Bend” des Colorado Rivers etwas unterhalb des eindrücklichen Staudammes des Lake Powell, zum Zion National Park. Wir machten dort nur einen kurzen Stop, da in meinen Augen die Landschaft nach all den anderen Nationalpärken nicht mehr so überwältigend ist. Bryce Canyon kann da schon einiges mehr bieten und hatte deshalb auch Priorität.
Wir verbrachten eine Nacht gerade neben dem Nationalpark und am Morgen liess ich es mir nicht nehmen einen kleinen Run in den Park zu machen. Etwas müde und in Gedanken versunken lief ich einfach der Nase nach und kurzer Hand befand ich mich mitten in einer Märchenwelt und bemerkte erst einige Zeit später, dass ich einem Wildpfad gefolgt bin und nun mitten in der Natur stehe. Neben “Deer dung” und Bäumen war nichts mehr zu sehen, was einem Pfad entsprechen würde. Super, kaum 20min gelaufen und schon verlohren. Nach weiteren 10min springend durch den Wald hetzen, gab ich die Suche nach einem Pfad auf und kehrte um. Der zweite Versuch den Park zu besichtigen, erfolgte dann mit dem Auto und zu Fuss um das Bryce Canyon Amphitheater. Eine wirklich sehr eindrückliche Landschaft mit Türmen, Bäumen und Steinen in allen Orange und Rot Tönen.
Leider war das Licht nicht optimal und die Farben kommen nicht voll zur Geltung. Nun ging es schon weiter Richtung Cortez zum Mesa Verde National Park. Die Fahrt dortin war sehr abwechslungsreich und wohl eine der schönsten Strecken, die ich bis jetzt gefahren bin.









