Max Frisch und der Städtebau von morgen

Max Frisch und der Städtebau von morgen

„Es gibt zwei Arten von Zeitgenossen, die sich über die Misere unseres derzeitigen Städtebaus aufregen“, stellte Max Frisch 1953 fest: „die einen, die grosse Mehrzahl und auch sonst die Mächtigeren, sind die Automobilisten, die keinen Parkplatz finden; die andern sind die Intellektuellen, die in unserem derzeitigen Städtebau etwas anderes nicht finden: sie finden keine schöpferische Idee darin, keinen Entwurf in die Zukunft hinaus, keinen Willen, die Schweiz einzurichten in einem veränderten Zeitalter, keinen Ausdruck einer geistigen Zielsetzung – das macht noch nervöser, als wenn man keinen Parkplatz findet.“

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„die Grazie dieser angeschnittenen Bälle“ – Max Frisch und der Sport

„die Grazie dieser angeschnittenen Bälle“ – Max Frisch und der Sport

Würde Max Frisch heute die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro verfolgen? Manche behaupten, er habe sich kaum für Sport interessiert. Andere sagen, dass er den Sport geradezu liebte. In seinem Leben und Werk finden sich jedenfalls die unterschiedlichsten Formen körperlicher Ertüchtigung. Read more