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12.04.2013

Der Schmöcker Klage – Elegie eines Schweizers gegen Rauchverbote im viktorianischen England

Filed under: Bestände,Hochschularchiv ETHZ — Tags: , — Christian John Huber @ 18:27

Passionierte Raucher beklagen die seit der Jahrtausendwende auch in der Schweiz grassierenden Rauchverbote. Überraschenderweise stösst man auch in Archiven auf Zeugnisse ähnlicher Klagen aus längst vergangener Zeit.

1861 unternahm der Paläobotaniker Oswald Heer zusammen mit seinen Freunden, den Geologen Arnold Escher von der Linth und Peter Merian, eine Reise nach England. Neben Besuchen der paläobotanischen Sammlung der Geological Society oder der Jahrestagung der Britischen Naturforschenden Gesellschaft in Manchester stand eine Rundreise durch den Südwesten Englands und ein einwöchiger Aufenthalt in London auf dem Plan.

1. Seite des Gedichts “Der Schmöcker Klage” von Oswald Heer, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4:619, doi: 10.7891/e-manuscripta-7329

Von dieser Reise zeugt unter anderem ein Gedicht mit dem Titel „Der Schmöcker Klage“. Es handelt sich dabei um eine Elegie – ein Klagegedicht. Bereits die erste Strophe beschreibt die Qualen, die ihnen der Aufenthalt in England bereitete.

Was ist des Lebens Freud u. Lust,
Wo der Tabak uns fehlet,
Wo uns man mit dem Rauchverbot,
An allen Orten quälet;
So ging es uns in Engelland
Wo man das Rauchverbot erfand.
O jerum, jerum, jerum
O quae mutatio rerum

 

Erfunden wurde das Rauchverbot zwar nicht in England, jedoch hatte man das Rauchen bereits sehr früh königlich bekämpft. Jacob I. von England hatte 1603 die Schrift „A Counterblast to Tobacco“ veröffentlicht und daraufhin den Einfuhrzoll für Tabak um 4‘000% erhöht. Trotz vielfältiger Sanktionen durch die Obrigkeit verbreitete sich das Rauchen rasch in allen Ländern und Bevölkerungsschichten Europas. Die Verbote zeitigten kaum Wirkung und wurden nach und nach durch Luxussteuern ersetzt, die zugleich als staatliche Einnahmequelle dienten. Dennoch verblieben punktuelle Rauchverbote, wie das Gedicht von Heer eindrücklich dokumentiert.

Im Wirthshaus wo am Feuerherd
Wir Durst und Hunger stillten,
Dann, was so lange wir entbehrt,
Die Luft mit Rauch erfüllten,
Legt gleich der Wirth sein Veto ein,
Und ruft, lasst nur das Schmöcken sein.
O jerum, jerum.       
 
Drum gingen wir ins Bettgemach,
Uns dorten zu erlaben,
Da schreit die Wirthin wie ein Drach
Das will ich erst nicht haben.
Wir hatten eben angebrannt,
Als sie so kam dahergerannt.
O jerum, jerum.
 
Sie ruft, verletzt in Hauses Ehr’n
Und ohne viel Bedenken,
Es ist hier nicht erlaubt, Ihr Herrn,
Das Haus mir zu verstänken.
Also verkennt Brittania
Des Rauchtabackes Aroma.
O jerum, jerum.

 

Im Speisesaal und im Schlafzimmer des Gasthauses wurde den Schweizern das „Schmöcken“ – vermutlich eine Abwandlung des englischen „smoking“ – untersagt. Als Begründung wird im Gedicht der Gestank genannt. Ein weiterer möglicher Grund für das Verbot stellen feuerschutztechnische Gründe dar. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln fanden die helvetischen Raucher keine Ruhe, um ihrer Passion zu frönen.

Im Omnibus, da geht es an,
Da wir den Rauch erneuen,
So tröstet Escher’n Merian,
Doch musst er’s bald bereuen.
Verstänkt mir meinen Kasten nicht
Auch da sogleich der Kutscher spricht.
O jerum, jerum.
 
Wir gehen in der Eisenbahn
Drumm in die dritte Classe,
Allein auch das war eitel Wahn
Dass man uns rauchen lasse.
Das kostet auf den Mann, o weh,
So ruft, der Steward, zwei Guinée.
O jerum, jerum.

Während einer Fahrt mit der Eisenbahn wurden sie wegen unerlaubten Rauchens mit zwei Guineen pro Person gebüsst. Tatsächlich herrschte im 19. Jahrhundert in englischen Eisenbahnwagen ein allgemeines Rauchverbot. Der Druck der rauchenden Öffentlichkeit war Mitte des Jahrhunderts jedoch so gross, dass ab den 1870er Jahren Raucherabteile eingeführt wurden.

Da ward der Rathsherr zornentbrannt,
Und thäthe raesoniren;
Alt England ist ein arg’ Pedant,
Man muss es reformiren;
Denn so zurück in der Kultur,
Ist auf der Welt doch England nur.
O jerum, jerum.

Nun kommen wir dem eigentlichen Grund des teils kindisch anmutenden Zeterns auf die Spur. Der so fürchterlich enervierte Ratsherr ist Peter Merian. Er sass von 1824-73 im Basler Grossen und von 1836-66 im Kleinen Rat. Das Gedicht besitzt folglich auch eine politische Komponente. 1848 erfasste eine Welle von bürgerlich-revolutionären Erhebungen Europa. Die Aufstände scheiterten – ausser in der Schweiz, wo ein bürgerlich-liberal geprägter Bundesstaat gegründet wurde. Eine Forderung vieler 1848er Revolutionäre war die Aufhebung von Rauchverboten. Deshalb galt öffentliches Rauchen als Anzeichen einer revolutionären Haltung. Der liberal gesinnte Politiker aus der republikanischen Schweiz räsonierte also über das – im Vergleich zum frisch gegründeten schweizerischen Bundesstaat- altertümliche England. Der Wiege des Liberalismus warf er Pedanterie vor und betonte damit, dass Bürger in der Schweiz grössere Freiheit gegenüber der staatlichen Gewalt genossen, zudem sei England weltweit das kulturell rückständigste Land überhaupt. England müsse reformiert werden – natürlich nach Schweizer Vorbild. Die Betonung der Diskrepanz zwischen liberaler Schweiz und monarchistischem England gipfelt im abschliessenden Lobgesang auf den unbeschränkten Rauchgenuss in der Schweiz.

Zurückgekehrt ins Heimathland
Versäumtes wir nachhohlen,
Im Mundt ist stets der Feuerbrand,
Den wir mit Lust verkohlen;
Im Bette erst, um Mitternacht
Wird dieser Lust ein End gemacht.
O lirum, larum, lacum
Hoch lebe der Tabacum!

 

Quellen:

Conradin A. Burga (Hrsg.). Oswald Heer 1809-1883: Paläobotaniker – Entomologe – Gründerpersönlichkeit. Zürich 2013.

Claus-Marco Dieterich. Dicke Luft um Blauen Dunst: Geschichte und Gegenwart des Raucher/Nichtraucher-Konflikts. Marburg 1998.

Heinrich Zoller. Heer, Oswald. In: Historisches Lexikon der Schweiz, http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D28847.php

Sibylle Franks. Escher, Arnold (von der Linth). In: Historisches Lexikon der Schweiz, http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D28816.php.

Thomas Schibler. Merian, Peter. In: Historisches Lexikon der Schweiz, http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7175.php.

05.04.2013

Das Hotel Uetliberg

Filed under: Architektur,Karten — Tags: , , , — Susanne Zollinger @ 14:13

Abb.: Ausschnitt Plan ‘Liegenschaft der Uetlibergbahn-Gesellschaft”, Gemeinde Stallikon, um 1900
(durch mehrmaliges Anklicken wird der Plan vergrössert angezeigt)

 

Postkarte Uto-Kulm 1929

Abb.: Postkarte Uto-Kulm, 1929

Wo heute an Wochenenden zahlreiche Ausflügler Würste an Feuerstellen braten, stand auf der Uto-Kulm zwischen 1875 und 1943 das Hotel Uetliberg. Ein undatierter Übersichtsplan der Gemeinde Stallikon zeigt den Grundriss des fünfstöckigen Gebäudes. Auf dem Plan sind von Hand Skizzen zur Wasserversorgung der Gebäude auf der Uto-Kulm eingetragen. Mit einem ausgeklügelten System von Pumpen und Reservoirs wurden Springbrunnen und Closets mit Wasser versorgt. Aufgrund der eingezeichneten Gebäude – der Aussichtsturm auf dem Uetliberg entstand 1894, die Gebäude des Berggasthofs Uetliberg wurden nach der Jahrhundertwende erweitert – wird das Entstehungsjahr des Plans auf etwa 1900 geschätzt.

Eine Postkarte von 1929 zeigt die touristische Infrastruktur des Zürcher Hausberges mit dem Hotel Uetliberg, dem Berggasthaus Uetliberg, der Bergstation der Uetlibergbahn, dem Hotel Uto Staffel und dem Hotel Annaburg. Letzteres wurde 1990 nach einem knappen Volksentscheid abgebrochen.

Der Plan hat die Signatur K 802161 und kann im Original in der Kartensammlung der ETH-Bibliothek eingesehen werden. Die Postkarte hat die Signatur 266158 und gehört zu den Beständen des Bildarchivs der ETH-Bibliothek.

Quelle:
Wikipedia, ‚Uetliberg‘, zitiert am 5.4.2013

Mehr Bildermaterial:
http://www.ortsmuseum-wiedikon.ch/om-hp-fotoarchiv-uetliberg.html

29.03.2013

World Trade Center New York (1970-2001)

Filed under: Architektur,Bestände,Bildarchiv — Roland Lüthi @ 7:00

Vor 40 Jahren am 4. April 1973 wurde das World Trade Center von Minoru Yamasaki in New York offiziell eröffnet. Die Aufnahmen aus dem Archiv der Fotoagentur Comet stammen aus dem Jahr 1971.

(Com_M20-0222-0048)

(Com_M20-0222-0053)

(Com_M20-0222-0054)

(Com_M20-0222-0057)

22.03.2013

Festungen komplett aus Erde – Die altniederländische Befestigungsmanier im 17. Jahrhundert

Filed under: Alte und Seltene Drucke,Bestände,Militärwissenschaften — Roman Walt @ 8:00

Das Werk Architectura militaris nova et aucta von Adam Freitag  gilt als erste systematische Aufstellung der Merkmale und Bauanweisungen des altniederländischen Befestigungssystems (sog. Manier). Die nach dieser Manier erbauten Festungen trugen wesentlich zum erfolgreichen Ausgang des Achtzigjähriger Krieges (1568-1648) der Niederlande gegen Spanien bei.

Modell einer polygonal aufgebauten Festung in Bastionärmanier; rechts (fig. 46) Querschnitt durch die Wehranlagen (von links: Hauptwall, Fausse-braie, (Wasser-)Graben, Glacis)

Mit dem Aufkommen und der stetigen Weiterentwicklung von Artilleriegeschützen und Pulvergeschossen sahen sich die Kriegsbaumeister ab dem Ende des 14. Jahrhunderts mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert. Als erste Konsequenz wurden Befestigungsmauern wieder kleiner, dafür umso dicker und mit Erde gefüllt, um Geschosse aufhalten zu können. Zudem wurden die Festungen durch breite Wehranlagen ergänzt.  Um die Dauer einer Belagerung nicht nur zu verlängern, sondern Angreifer effektiv abwehren zu können musste die Festung so angelegt werden, dass ein Kampf mit und gegen Artillerie möglich war. Stabile Plattformen und die Vermeidung toter Winkel waren wesentliche Merkmale der neuen Befestigungssysteme.

 Darstellung  vorgelagerter Wehranlagen. Für die Altniederländische Manier typisch sind die Fausse-braie vor dem Hauptwall, breite Wassergräben und die Demi-lune (fig. 76, D/E/F)

Die durch Freitag beschriebene altniederländische Befestigungsmanier war eine den geografischen Gegebenheiten der Niederlande angepasste Bauweise des Bastionärsystems. Sie ergänzte im frühen 17. Jahrhundert die für damalige Festungen idealtypischen Eigenschaften wie den symmetrischen, sägezahnartigen Grundriss und die vorgelagerten Wehranlagen mit breiteren Wassergräben und Niederwällen (Fausse-braie), welche zusätzliche Möglichkeiten zur Verteidigung lieferten. Sturmpfosten schützten den Hauptwall. Eine Besonderheit war, dass die Festungen zum grössten Teil, wenn nicht sogar vollständig aus Erde bestanden. Dies lag zum einen daran, dass Rohstoffe wie Steine oder Ziegel in der Region rar waren. Zum anderen waren solche Festungen auch kostengünstiger und schnell errichtet. Nachteile waren eine teure Instandhaltung und die Wassergräben, welche im Winter vom Eis befreit werden mussten.

 Möglichkeiten zur Modellierung des Hauptwalls (je nach Eigenschaften des Wassergrabens); hier ohne Fausse-braie, dafür mit Sturmpfosten (fig. 58)

 

Freitags Werk gab den Ausschlag für weitere Autoren, die sich im Verlaufe des 17. Jahrhunderts vielmehr theoretisch als auf praktischen Kriegserfahrungen beruhend mit dem Festungsbau befassten (hauptsächlich mathematische Berechnungen zu optimalen Proportionen der Wehranlagen und zu Flugbahnen der Geschosse). Freitag selbst war promovierter Mediziner und Mathematiker, inwiefern er überhaupt an Bauprojekten seiner Zeit beteiligt war ist unklar.

Die altniederländische Befestigungsmanier war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Werkes (1631, vorliegende Ausgabe von 1665) bereits veraltet, es fehlte für eine weitere Verbreitung dieser Manier die spezifisch geografischen Voraussetzungen der Niederlande. Verbesserungen und Weiterentwicklungen der Befestigungsmanier fanden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts insbesondere durch Vauban und Coehorn statt.

 

Literatur:

Duffy, Christopher: Siege warfare. The fortress in the early modern world, 1494-1660. London: Routledge & Kegan Paul 1979, S. 89 – 100.

Zastrow, A.: Geschichte der beständigen Befestigung oder Handbuch der vorzüglichsten Systeme und Manieren der Befestigungskunst. Leipzig: Winter 1854, S. 102 – 111.

15.03.2013

Willkommen auf einer Reise in die Vergangenheit: 1835 mit Arnold Escher am Parpaner Rothorn und im Oberengadin

“… bis hinauf zu den höchsten schroffen Pyramidenfelsen des Piz de Graves …“. Zeichnung von Arnold Escher vom 31.8.1835: Ansicht der Gebirge nordwestlich des Silsersees von der Anhöhe ob Isola, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:436, doi: 10.7891/e-manuscripta-3165

Es sind einmalige Zeichnungen und Briefe sowie geologische Tagebücher, die im Nachlass des bedeutenden Schweizer Geologen Arnold Escher liegen. Die Zeichnungen und der umfangreiche Bestand wissenschaftlicher Briefe sind digital öffentlich zugänglich auf www.e-manuscripta.ch. Sie bilden einen der Schwerpunkte dieser neuen kooperativen Plattform, über die die Zentralbibliothek Zürich, die Universitätsbibliothek Basel und die ETH-Bibliothek ausgewählte digitalisierte Archivbestände präsentieren. Das online verfügbare Material lädt dazu ein, in die Vergangenheit zu reisen und den Spuren Arnold Eschers zu folgen.

Es ist Hochsommer. Wir beginnen unsere Reise am 12. August 1835 und wählen eine Route, auf der man von Chur nach Parpan aufsteigt, später auf geologisch sinnvollem Weg Täler und Pässe bis nach Sondrio im Veltlin quert, über den Murettopass den Malojapass erreicht und hinab nach Sils gelangt, sowie weitere Stationen anvisiert. Am Dienstagabend trifft Bernhard Studer, Professor für Geologie in Bern, in Zürich ein, um Arnold Escher „zur Reise nach Bündten“ abzuholen. Der junge Geologe Arnold Escher von der Linth wird zusammen mit Bernhard Studer einen Monat lang durch Graubünden wandern und die geologischen Verhältnisse studieren. Bernhard Studer hat Arnold Escher am 27. Juni sein Vorhaben ausgeführt. Arnold Escher solle ihn begleiten: „Sie sehen, wie nothwendig da Ihre kunstfertige Hand wäre, wie schade, wenn diese merkwürdigen Gegenden durch meine Pfuscharbeiten entstellt würden.“ (Hs 4:1697, doi: 10.7891/e-manuscripta-8906). Ende Juli muss Studer nachdoppeln: „Schütteln Sie ja alles ab, um diese Reise möglich zu machen.“ (Hs 4:1698, doi: 10.7891/e-manuscripta-9213) Arnold Escher war im Jahr zuvor Privatdozent für Mineralogie und Geologie an der neu gegründeten Universität Zürich geworden. Während seiner Exkursionen fertigt er Notizen zum Reiseverlauf und zu den vor Ort gewonnenen geologischen Erkenntnissen an. Die an Ort ausgewählten und mitgenommenen geologischen Handproben hält er ebenfalls als Randnotizen fest.

Der Postwagen bringt die zwei Reisenden nach Chur. Später nehmen sie die Strasse in Angriff, die über „Churwalden und Parpan nach Tiefenkasten führt“. Arnold Escher notiert: „In Parpan besuchte ich sogleich Herrn Hauptmann Perini, welcher sogleich sein Möglichstes that, mir einen guten Träger zu verschaffen, indem der in Chur angenommene bereits ganz marode war. Da er aber einen solchen nicht vor dem Abend verschaffen konnte, so beschlossen wir den Tag zu einer Excursion aufs nahe liegende Rothorn zu verwenden.

In aller Eile zeichnete ich von einem nahe liegenden Hügel die Ansicht der Rothornkette deren südlichster Stock das Lenzerhorn ist. An diesem sah man jetzt bei günstiger Beleuchtung sehr deutlich die im vorigen Jahr von Herrn Studer zuerst beobachtete Auflagerung des Hornblendgesteins der Rothornkette auf Kalkstein. – V[ide]. d. Skizze.“

Ausschnitt aus der Skizze der Rothornkette: Parpaner Rothorn und Lenzerhorn, 14.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:398, doi: 10.7891/e-manuscripta-3419

Diese Ansicht ist auch auf der folgenden, nicht weiter datierten Zeichnung zu sehen.

Ansicht der Rothornkette von Parpan aus, ohne Datum, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:399, doi: 10.7891/e-manuscripta-3486

Die erste Arbeit noch in Parpan ist getan, nun steht der zusätzlichen Exkursion am Rothorn nichts mehr im Wege. Nachdem die Reisegruppe bereits bedeutend an Höhe gewonnen hat, muss der Rückzug beschlossen werden, angesichts des abschüssigen Geländes und zahlreichen Nebeln auf Gipfelhöhe. Auch so können geologische Überlegungen angestellt werden. Die Untersuchung wird nun auf die Flanken des Weisshorns und des Schwarzhorns ausgedehnt. „Bei heransinkender Dämmerung stiegen wir fortwährend über Alpweiden wieder nach Parpan hinunter.“

Die folgende Zeichnung ist wohl ebenfalls am 14. August oder dann am 15. August entworfen worden, die originale Datierung ist nicht eindeutig.

Ansicht der Kette des Rothorns ob Parpan, 14. oder 15. August 1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:397, doi: 10.7891/e-manuscripta-3463

Am Morgen des 15. August stösst ein neuer Träger zur Reisegruppe, die über den Einschnitt des Grats zwischen Rothorn und Weisshorn ins Arosertal weiter will. Nach dem anstrengenden Aufstieg wird pausiert. Arnold Escher notiert: „Steil stiegen wir dann aus diesem Thälchen über ähnlichen Kalkstein und in Mergelschiefer übergehenden Thonschiefer zu dem Einschnitt des Grates hin auf, welcher zwischen den Kuppen des Rothorns und Weisshorns liegt… Die Rastzeit benutzte ich, um einige Theile der Aussicht zu entwerfen.“

Vom Passe zwischen Parpaner Weiss- und Rothorn gegen das Arosatal, 15.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:396, doi:10.7891/e-manuscripta-3437

Auf dem Pass ist die Sicht auf die Bergketten nur ganz ferne von etwas Wolken getrübt, sonst zeigen sich in beide Richtung wunderschöne Panoramen, die Arnold Escher zeichnet und im Tagebuch beschreibt.

Hoch ob Parpan vom Abhang des Rothorns gegen Westen, August 1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:406, doi: 10.7891/e-manuscripta-3052

Die Reisegruppe macht sich auf den Weg nach Arosa. Der Abstieg führt über Halden und Abhänge hinunter zu den Seen im Arosertal.

Ob dem obersten Arosa-See gegen den Talhintergrund des Arosa-Thals. „Standpunkt weiter thalaufwärts als bei der grossen Skizze”, 15.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:394, doi: 10.7891/e-manuscripta-3483

Der Marsch talwärts geht weiter, eine nächste, grosse Skizze entsteht, mit noch einmal Blick zurück zum eben bewältigten Pass.

Oberhalb dem obersten Arosa-See gegen den Talhintergrund, 15.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:395, doi: 10.7891/e-manuscripta-3117

 Endlich in Arosa angelangt, treffen die Forscher dort in den Häusern keinen Menschen an. „Alle waren ausgezogen, die Heuernte zu besorgen und schienen nicht die geringste Lust zu haben, sich um uns zu bekümmern. Unter einem Vordach verzehrten wir indess behaglich den Rest unserer Lebensmittel.“

Von Arosa gegen Westen, Teufbodenalp, 15.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:392a, doi: 10.7891/e-manuscripta-3261

Von Arosa gegen NE an die Kette zwischen Arosa u. Davos, 15.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:393, doi 10.7891/e-manuscripta-3002

Die letzte Wegstrecke des Tages führt wohl ober übel bis nach Langwies. Auf einen Streifzug Richtung Tschiertschen, zu dem die Berg- und Felsrücken einladen, wird verzichtet und entschieden, mehr oder weniger direkt nach Langwies zu gehen.

„Eine missverstandene Angabe über den Weg liess uns länger am linken Ufer bleiben als wir eigentlich gesollt hätten. Wir erstiegen eine kleine Höhe … und wurden überrascht durch eine schöne Profilansicht der uns gegenüber liegenden Felswand. Vide die Skizze“. Im Tagebuch ist zudem notiert: „An den höheren Theilen des Abhangs dagegen ragten zwischen der Waldung wieder bedeutende Massen von hellfarbigem Kalkstein aus.” Vermutlich ist das folgende Bild die beschriebene Skizze, vielleicht ist es auch zusätzlich entstanden.

Am Auslauf des Arosatals gegen das Schanfigg, 15.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:392b, doi: 10.7891/e-manuscripta-2791

„Sehr zufrieden mit diesen kleinen Umwegen stiegen wir wieder zum Bach hinunter“. Bald darauf ist das Dorf Langwies erreicht. Die Forscher finden „bei dem 70jährigen, sehr gefälligen Junker Daniel Bellizzari, Landammann, sehr wohl wollende Aufnahme“. Tags darauf muss Arnold Escher heftigen Regen vermerken, „so dass wir keinen Schritt aus dem Zimmer thaten. Zeichnen.“

Das noch bis Mitte September geplante Exkursionsprogramm ist anspruchsvoll – die Reise führt bis zum 12. September über nicht wenige Stationen weiter, die in gleicher Weise dokumentiert sind. Allein die klein gehaltene Reinschrift der Reisebeschreibung, die im Tagebuch II (Hs 4a:245) eingebunden ist und aus dem die Zitate entnommen sind (S. 88, 91, 95f, 100, 102f, 150f), umfasst für diese Bündner Exkursion hundert Seiten.

Als Abschluss dieser Schilderung hier treffen wir die Reisegruppe wieder, als sie von Maloja her kommt. Gerade wird die Ankunft in Sils eingetragen, am 30. August 1835, „bei eingebrochener Nacht“, zur Unterkunft „bei der Casa, die bereits seit mehr als 200 Jahre Eigenthum derselben Bündtner Familie ist, ein gutes, aber klosterartiges Unterkommen.“ Die nächste Zeit ist geologischen Studien des Oberengadins gewidmet. Am 31. August geht es „von Sils quer durch die Ebene des Thales des Inn nach dem unbekannten, aber schönsten Ort des Oberen Engadins, S. Maria. Die ganze Ebene mit Reif bedeckt.“

Es scheint, dass der Zauber der Landschaft an diesem Tag mächtig wirkt. Die weiss bedeckte Höhen und die glänzenden Gletschermassen ziehen die nächsten Stunden alle in Bann.

Für die bereits zu Beginn angeführte Zeichnung für das nordwestliche Ufer des Silsersees vermerkt Arnold Escher: „Auf den Höhen jenseits des Val d’Isola geniesst man eine ausgezeichnet schöne Übersicht des so merkwürdigen N.W. Ufers des Silsersees bis hinauf zu den höchsten schroffen Pyramidenfelsen des Piz de Graves und der südwestlichen Fortsetzung seines Kammes, die Ober Engadin und Oberhalbstein trennt. Die Zeichnung, die ich dort entwarf, gibt die beste Erläuterung dieser Ansicht“.

Sicht gezeichnet von einer Anhöhe südöstlich ob Isola, mit Kolorierung der Gesteinsarten, 31.8.1835, ETH-Bibliothek, Hochschularchiv, Hs 4c:436, doi: 10.7891/e-manuscripta-3165

 

 

01.03.2013

Dreissig Jahre SWATCH

Filed under: Bildarchiv,Wirtschaft, Recht und Politik — Tags: — Roland Lüthi @ 7:00

SWATCH-Ballon auf der Zürcher Allmend, 1987 (Com_L36-0200-0002)

Am 1. März 1983 wurde die erste SWATCH in Zürich der Öffentlichkeit vorgestellt. Die von Nicolas G. Hayek lancierte Billiguhr avancierte innert wenigen Jahren zum gewinnträchtigen Kultobjekt. Für die auf Qualität und Präzision ausgerichtete Schweizer Uhrenindustrie stellte die SWATCH einen Paradigmenwechsel dar:

Die technische Besonderheit […] bestand darin, dass zu ihrer Herstellung statt mehr als hundertfünfzig Teile nur noch rund ein Drittel der Teile aufgewendet werden musste. Es ist dieser Fortschritt gewesen – eine Folge der internationalen Konkurrenz, bei der es um nicht weniger als das Überleben der eidgenössischen Uhrenindustrie ging – die die Entwicklung eines Produktes wie der SWATCH möglich machte (Schulz, 32).

Von der ersten vagen Idee einer hochpräzisen, wasserfesten und billigen Quarzuhr in den späten 1970er Jahren bis zu deren Massenproduktion vergingen allerdings mehrere Jahre. Nach den ersten Prototypen im Oktober 1980 setzte ein längerer Prozess der Namensfindung ein. Die erste automatisch produzierte SWATCH lief 1982 vom Band. Nicht zuletzt dank klugen Marketingmassnahmen wie etwa der SWATCH Art Collection avancierte die Marke schnell zum begehrten Sammlerstück.

Literatur:

Schulz, Berndt: SWATCH oder die Erfolgsgeschichte des Nikolaus Hayek (Düsseldorf, 1999).

Mock, Elmar und Müller, Jacques: “Swatch. Eine Revolution in der Uhrentechnik”, in: NZZ  No. 51, 2. März 1983.

 

22.02.2013

Zellerfeld: Ein Ort, in dem nur ein einziges Buch erschienen ist

Filed under: Alte und Seltene Drucke,Bergbau — Meda Diana Hotea @ 12:00

Abb. [Bergbau-Profile]

Zellerfeld, mittlerweile Clausthal-Zellerfeld, ist eine alte Bergwerkstadt im Harz (Deutschland), heutzutage bekannt als Sport- und Luftkurort. Daneben gibt es heute auch eine Technische Universität, die auf die berühmte Bergakademie zurückgeht.  Zwischen dem 12. Jahrhundert und dem Jahr 1930 war Zellerfeld auch ein berühmtes Zentrum für den Bergbau.

Georg Engelhard von Löhneyss (1552-1622) stammte aus einer pfälzischen Adelsfamilie und diente an den Höfen von Kurfürst August von Sachsen und von Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel als Cameralist, Stallmeister und Berghauptmann. Nach einem Streit mit einem Buchhändler aus Frankfurt wegen der Qualität eines „unverschämten“ Nachdrucks, erhielt er die Privilegien zur Eröffnung einer Privatdruckerei.

Im Zusammenhang mit seiner Ernennung zum Berghauptmann übersiedelte Georg Engelhard, zusammen mit seiner Privatpresse, nach Zellerfeld (1617). In diesem Kontext ist Zellerfeld nun nicht mehr ausschliesslich als Stadt des Bergbaus bekannt, sondern ist auch als die Stadt in die Buchgeschichte eingegangen, in der lediglich ein einziges, allerdings sehr bedeutendes, Buch gedruckt wurde.
Folgt man den Angaben im Kolophon, dann erschien das Werk Bericht vom Bergwerk ebenfalls im Jahr 1617. In der Bergbaugeschichte gilt Georg Engelhard als einer der Nachfolger Georg Agricolas und Lazarus Eckers und sein Buch Bericht vom Bergwerk ist vor allem berühmt wegen der Kupferstiche von Moses Thym. Sehr selten und somit auch besonders wertvoll ist das Buch auch aufgrund der Tatsache, dass viele Exemplare im 30-jährigen Krieg zerstört wurden.

Bereits nach zwei Jahren wurde Engelhard aus unbekannten Gründen aus seinem Amt als Berghauptmann entlassen und ging, zusammen mit seiner Druckerpresse, zurück auf seinen Landsitz nach Remlingen.

Und so endete Löhneyss kurze Karriere als Berghauptmann und hierzu parallel die Bedeutung von Zellerfeld als Ort des Buchdrucks.

Literatur:

Christoph Reske: Die Buchdrucker des 16. Und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet. Wiesbaden: Harrassowitz, 2007, S. 1032.

Ulrich Thieme, Felix Becke: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart (…), Band XXXIII. Leipzig, Seemann, 1939, S. 123.

15.02.2013

Die Bodensee-Seegfrörni von 1963 aus der Luft betrachtet

Filed under: Bestände,Bildarchiv,Geschichte,Meteorologie, Klimatologie — Tags: — Nicole Graf @ 8:00

 

Seegfrörni Bodensee, mit Romanshorn, Süddeutschland, 1963 (Com_F63-00185)

Seegfrörni Bodensee, mit Rorschach, 1963 (Com_F63-00183)

 

Seegfrörni Bodensee, alter Rheineinfluss, 1963 (Com_F63-00184)

Vieles wird zum 50-Jahr-Jubiläum der Seegfrörni geschrieben und publiziert. Im Bildarchiv befinden sich zu den Seegfrörnen von 1929 und 1963 etliche Bilder, noch nicht alle sind publiziert. Die Bilder zeigen schwerpunktmässig Zürich und den Zürichsee. Drei besondere Bilder präsentieren wir heute vom Bodensee. Es sind schräggeflogene Luftbilder aus dem Bestand des Fotoarchivs der Comet AG in Zürich.

Das erste Bild über Romanshorn mutet wie eine Eislandschaft aus der Arktis an. Leider ist das genaue Flugdatum nicht bekannt. Die Bilder Richtung Rorschach und Altenrhein beeindrucken durch das ausladende Alpenpanorama im Hintergrund.Weitere Bilder zu den Seefrörnen findet man im BildarchivOnline mit dem Suchbegriff „Seegfrörni“.

08.02.2013

Zeitreihen – Zeitreisen

Filed under: Geographie und Karten,Karten — Tags: — Markus Appenzeller @ 10:00

Auschnitt Oerlikon der Siegfriedkarte von 1879
Oerlikon, Topographischer Atlas der Schweiz (Siegfriedkarte), Ausgabe 1879

Ausschnitt Oerlikon in der Siegfriedkarte von 1896

Oerlikon, Ausgabe 1897

Auschnitt Oerlikon in der Siegfriedkarte von 1913

Oerlikon, Ausgabe 1913

 Blätter topografischer Kartenwerke werden periodisch aktualisiert. So entstehen mit den Jahren Zeitreihen, die die Veränderungen in der Landschaft festhalten. Das Bundesamt für Landestopografie Swisstopo, verantwortlich für die Herausgabe der schweizerischen topografischen Kartenwerke, aktualisiert ihre topografischen Kartenblätter im Rhythmus von ca. 6 Jahren. Seit den Erstausgaben der Siegfriedkarten (dem Vorläufer der heutigen modernen Landeskarten) sind von jedem Blatt ca. 20 Ausgaben erschienen. Die meisten dieser Ausgaben sind auch im Besitz der Kartensammlung der ETH-Bibliothek. Die Nachfrage nach diesen Zeitreihen ist gross. Beipiele: Touristiker interessieren sich für alte Wege, die in den aktuellen Karten nicht mehr eingezeichnet sind. Hydrologen möchten wissen, welche Bäche im Laufe der Zeit verschwunden sind oder eingedolt wurden. Umweltfachleute forschen nach alten Deponien, die zugeschüttet wurden und nur noch auf alten Karten sichtbar sind. Glaziologen interessieren sich für Gletscherbewegungen. Siedlungsplaner und Architekten möchten wissen, wann und wo die Städte in die bäuerlich geprägten Randregionen gewachsen sind. Die 3 obenstehenden Ausschnitte von 3 Ausgaben des Siegfriedkartenblattes Schwammendingen zeigen, dass Zürich-Nord Ende des 19. Jahrhunderts einen grossen Wachstumsschub erfahren hat.

Die Nachfrage nach den Zeitreihen der topografische Kartenwerke der Schweiz in gedruckter Form wird vermutlich zurückgehen: Das Bundesamt für Landestopografie Swisstopo hat zu seinem 175 Jahr Jubiläum eine Internetanwendung entwickelt, die es erlaubt, die Veränderungen in der Landschaft direkt zu erleben. Momentan können erst Karten ab 1938 bis heute angeschaut und miteinander verglichen werden, später werden auch noch die älteren Karten integriert.

Der Link zur Anwendung „Zeitreise“: http://www.swisstopo.admin.ch/internet/swisstopo/de/home/175/timetravel.html

Direktlink Zeitreise Oerlikon ab 1938

 

01.02.2013

100 Jahre Grand Central Terminal, New York City

Filed under: Architektur,Bildarchiv,Eisenbahnwesen — Tags: — Roland Lüthi @ 7:00

Der Grand Central Terminal in New York auf einer Postkarte aus den 1920er Jahren  (Fel_041166-RE)

Am 2. Februar 2013 feiert einer der grössten Bahnhöfe der Welt seinen einhundertsten Geburtstag: der Grand Central Terminal im Herzen von Manhattan. Der auf dem Modell des Pariser Gare d’ Orsay basierende Kopfbahnhof wurde zwischen 1903-13 von Whitney Warren und Charles Wetmore erbaut. Wie auf der Postkarte noch klar erkennbar ist, sollte der Bau Midtown bewusst dominieren. Das durch Grand Central angeregte Wachstum führte jedoch in dessen Umgebung zu einem gewaltigen Zuwachs an Gebäudevolumen und machte diesen Effekt wieder zunichte. Als Fussgänger nimmt man das Gebäude heute eigentlich erst wahr, wenn man sich bereits innerhalb der riesigen Haupthalle befindet. Nur auf der 42nd Street hat die massive Fassade ihre Präsenz behalten können.

Die Haupthalle (Grand Concourse) wird oft als “Kathedrale” bezeichnet, und dies zurecht, denn was man in Grand Central sieht, sind in erster Linie Menschenmengen in einem riesigen leeren Raum:

Grand Central has been widely characterised as a great public forum, a civic, more than a commercial, space. […] So ingenious is the design of Grand Central that the trains themselves seem almost incidental (Powell).

Die Geburtstagsgeschenke, welche die Metropolitan Transit Authority für das bejahrte Gebäude und die Pendlerströme bereithält, sind dementsprechend grosszügig. Neben mehreren Events und Ausstellungen soll der Haupteingang renoviert und ein neues Café eingerichtet werden.

Literatur:

Powell, Kenneth: “Warren and Wetmore: Grand Central Terminal, New York City, 1903-13″ in: City Icons, Phaidon Press Limited, Hong Kong 1995.

Link:

Grand Central Centennial: http://www.grandcentralterminal.com/centennial/

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