Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs: das Labyrinth von Versailles

Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs: das Labyrinth von Versailles

Zum Garten des Schlosses von Versailles gehörte ein Labyrinth mit farbigen Brunnen und Wasserspielen. Während der reich geschmückte Irrgarten die Zeit leider nicht überdauert hat, wurden Abbildungen der Brunnen und die dazugehörigen Geschichten glücklicherweise in einem Buch festgehalten. Eine Ausgabe befindet sich im Besitz der ETH-Bibliothek und trägt auf dem Buchdeckel ein Supralibros mit dem Wappen des französischen Königs Ludwig XIV.

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«… ob wir ewig dazu verdammt seyn sollen, das drückende Joch eines tausendjährigen Schlendrians geduldig fortzuschleppen?»

«… ob wir ewig dazu verdammt seyn sollen, das drückende Joch eines tausendjährigen Schlendrians geduldig fortzuschleppen?»

Wer in Zürich gelegentlich mit der Polybahn vom Central zur Polyterrasse mit dem ETH-Hauptgebäude hochfährt, fragt sich früher oder später wie wohl die Weiche funktioniere, durch die sich die beiden Wagen in der Mitte der Strecke ausweichen. Read more

«Honeymoon» in den Schweizer Alpen

«Honeymoon» in den Schweizer Alpen

Beim Anblick der Lithographien des Bandes «The peaks and valleys of the alps» nach den prächtig kolorierten Zeichnungen des englischen Landschaftsmaler Elijah Walton (1832-1880), beschleicht einen ein überwältigendes Gefühl einer fast schon göttlichen Erhabenheit. Read more

Schnipp, schnapp, Nase ab – ein Originalbrief von Tycho Brahe (1546-1601) an der ETH-Bibliothek?

Schnipp, schnapp, Nase ab – ein Originalbrief von Tycho Brahe (1546-1601) an der ETH-Bibliothek?

Vor 141 Jahren tunkte Rudolf Wolf, Professor für Astronomie, Mathematik und Vermessungstechnik, gleichzeitig erster Direktor der Hauptbibliothek am Eidgenössischen Polytechnikum, die Schreibfeder ins Tintenfass. Dann notierte er sein eigenes Geschenk an die polytechnische Hausbücherei ins Gabenbuch: Read more

Dorés Comic: Eine Tourismussatire

Dorés Comic: Eine Tourismussatire

Im Altbestand der ETH-Bibliothek befindet sich eines der ersten französischen Comics, nämlich die Bildergeschichte «Des-agréments d’un voyage d’agrément» von Gustave Doré. In diesem 1851 erschienenen Bildband machte sich der junge Zeichner Gustave Doré über die aufkommende Mode des Alpinismus lustig.
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Der Operettenkönig, der in einem Ballon fuhr

Der Operettenkönig, der in einem Ballon fuhr

Am Sonntag, den 5. September 1869, waren die Bürger der Stadt Reims Zeugen einer kühnen Unternehmung: Eine Ballonfahrt.  Diese wurde vom Französischen Abenteurer Achille Laviarde (1841-1902) initiiert und unter dem Kommando des berühmten Aeronautikers Eugène Godard (1827-1890) durchgeführt. Um diese abenteuerliche Reise zu begleiten, wurden auch drei Redakteure der bekannten Französischen Zeitungen „Liberté“, „Indépendant Rémois“ und „France“ eingeladen. Die Vorbereitungen der Fahrt in Reims wurden in einem Originalfoto verewigt. Read more

Die Übergänge und Brüche in der Lebensgeschichte eines Buches: Spuren von Vorbesitzern in ‚Differenza tra ‚il cibo e’l cioccolate‘

Die Übergänge und Brüche in der Lebensgeschichte eines Buches: Spuren von Vorbesitzern in ‚Differenza tra ‚il cibo e’l cioccolate‘

Besitzeinträge in Büchern informieren in erster Linie über die Eigentümer eines Buches. Darüber hinaus können sie aber auch, wie das Exemplar des 1680 veröffentlichten Werkes Differenza tra ‚il cibo e’l cioccolate (…) (Der Unterschied zwischen der Speise und der Schokolade) im Bestand der Alten und Seltenen Drucke der ETH-Bibliothek zeigt, Hinweise über den weiteren sozialen und kulturellen Kontext geben, in denen das Buch genutzt wurde. Read more

Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Zu den Attraktionen Zürichs zählte der offizielle Führer zur Schweizerischen Landessausstellung 1883 «Limmat-Athen beleuchtet im festlichen Glanze durch den Diamant» ganz selbstverständlich das Polytechnikum. Denn dem Polytechnikum, der damals in demselben Gebäude untergebrachten Universität und den höheren Schulen verdanke Zürich den Namen «Limmat-Athen». Read more