Schnipp, schnapp, Nase ab – ein Originalbrief von Tycho Brahe (1546-1601) an der ETH-Bibliothek?

Schnipp, schnapp, Nase ab – ein Originalbrief von Tycho Brahe (1546-1601) an der ETH-Bibliothek?

Vor 141 Jahren tunkte Rudolf Wolf, Professor für Astronomie, Mathematik und Vermessungstechnik, gleichzeitig erster Direktor der Hauptbibliothek am Eidgenössischen Polytechnikum, die Schreibfeder ins Tintenfass. Dann notierte er sein eigenes Geschenk an die polytechnische Hausbücherei ins Gabenbuch: Read more

Dorés Comic: Eine Tourismussatire

Dorés Comic: Eine Tourismussatire

Im Altbestand der ETH-Bibliothek befindet sich eines der ersten französischen Comics, nämlich die Bildergeschichte «Des-agréments d’un voyage d’agrément» von Gustave Doré. In diesem 1851 erschienenen Bildband machte sich der junge Zeichner Gustave Doré über die aufkommende Mode des Alpinismus lustig.
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Der Operettenkönig, der in einem Ballon fuhr

Der Operettenkönig, der in einem Ballon fuhr

Am Sonntag, den 5. September 1869, waren die Bürger der Stadt Reims Zeugen einer kühnen Unternehmung: Eine Ballonfahrt.  Diese wurde vom Französischen Abenteurer Achille Laviarde (1841-1902) initiiert und unter dem Kommando des berühmten Aeronautikers Eugène Godard (1827-1890) durchgeführt. Um diese abenteuerliche Reise zu begleiten, wurden auch drei Redakteure der bekannten Französischen Zeitungen „Liberté“, „Indépendant Rémois“ und „France“ eingeladen. Die Vorbereitungen der Fahrt in Reims wurden in einem Originalfoto verewigt. Read more

Die Übergänge und Brüche in der Lebensgeschichte eines Buches: Spuren von Vorbesitzern in ‚Differenza tra ‚il cibo e’l cioccolate‘

Die Übergänge und Brüche in der Lebensgeschichte eines Buches: Spuren von Vorbesitzern in ‚Differenza tra ‚il cibo e’l cioccolate‘

Besitzeinträge in Büchern informieren in erster Linie über die Eigentümer eines Buches. Darüber hinaus können sie aber auch, wie das Exemplar des 1680 veröffentlichten Werkes Differenza tra ‚il cibo e’l cioccolate (…) (Der Unterschied zwischen der Speise und der Schokolade) im Bestand der Alten und Seltenen Drucke der ETH-Bibliothek zeigt, Hinweise über den weiteren sozialen und kulturellen Kontext geben, in denen das Buch genutzt wurde. Read more

Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Zu den Attraktionen Zürichs zählte der offizielle Führer zur Schweizerischen Landessausstellung 1883 «Limmat-Athen beleuchtet im festlichen Glanze durch den Diamant» ganz selbstverständlich das Polytechnikum. Denn dem Polytechnikum, der damals in demselben Gebäude untergebrachten Universität und den höheren Schulen verdanke Zürich den Namen «Limmat-Athen». Read more

Ein Monogramm, eine Etikette und ein Stempel: Zeichen für das Schicksal eines alten Druckes

Ein Monogramm, eine Etikette und ein Stempel: Zeichen für das Schicksal eines alten Druckes

Auf dem Weg zu einem sicheren Platz in einer Bibliothek haben viele alte Drucke einen langen und spannenden Weg zurückgelegt. So wechselten etwa kontinuierlich die jeweiligen Besitzer und im Laufe der Jahrhunderte sind diese Werke durch viele Länder gereist. Das Schicksal dieser „reisenden Bücher“ wurde häufig dokumentiert: So haben handschriftliche Vermerke, Stempel oder Etiketten die Rolle des Geschichtenerzählers übernommen und doch meist viele offene Rätsel hinterlassen.

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Der Schrecken der Frösche und die Geburt des Romans Frankenstein

Der Schrecken der Frösche und die Geburt des Romans Frankenstein

Luigi Galvanis Forscherdrang fielen wohl tausende Frösche zum Opfer, weil der Anatom beobachtete, wie der Schenkel eines sezierten Frosches wie aus dem Nichts heraus zu zucken begann. Diese Begebenheit trug sich im Jahre 1780 in Bologna zu und führte in der Folge zu einem der wichtigsten Diskurse in der Wissenschaftsgeschichte – und zur Geburt des Romans Frankenstein. Read more

Die Fäden des Polarlichtes und die Isochasmen

Die Fäden des Polarlichtes und die Isochasmen

Wenige Naturerscheinungen sind so spektakulär und faszinieren den Beobachter so wie das Polarlicht mit seinen Lichtbögen. Wurde es in der Antike als Feuerband, Balken oder Öffnung benannt, haben sich im Mittelalter metaphorische Ausdrücke wie feurige Lanzen oder brennende Röte durchgesetzt. Read more