E-120

E-120

Essbare Insekten sind zurzeit in aller Munde. Nicht nur in fernen Ländern südlich der Sahara oder hinter dem Himalaya sollen die ökologisch sinnvollen Proteine den Welthunger stillen. Auch auf europäischen Tellern wollen Lebensmittelwissenschaftler den Sechsbeinern zu mehr Akzeptanz verhelfen und verweisen auf deren nahe Verwandtschaft mit Crevetten, Langusten und anderen Delikatessen vom Meeresgrund. Ganz vergessen geht dabei, dass eine kleine Pflanzenlaus seit langem schon ihren festen Platz in unserer Küche hat. Read more

Expedition Fungarium – oder: warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Neue liegt so nah

Expedition Fungarium – oder: warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Neue liegt so nah

Wie viele verschiedene Pilze gibt es auf der Erde? Pilzkundler vermuten, dass es mindestens zwei bis vier Millionen sein müssen, von denen wir aber nur etwa 135’000 Arten mit Namen kennen. Jeder wird sich fragen, wo denn all die neuen Arten sind. Read more

Einstein und der Attentäter

Einstein und der Attentäter

Vier Schüsse und der österreichische Regierungschef brach tot zusammen. Der Täter war ein in Zürich ausgebildeter Physiker und Freund Albert Einsteins. Wie kam es dazu, dass Friedrich Adler am 21. Oktober 1916 den österreichischen Ministerpräsidenten Karl Stürgkh in Wien erschoss? Read more

Gletscherschwund oder Gletscherwachstum? Arnold Eschers Exkursion zum Fieschergletscher 1841

Gletscherschwund oder Gletscherwachstum? Arnold Eschers Exkursion zum Fieschergletscher 1841

Haushohe Eisblöcke, die Weiden und Scheunen zerstören und Kulturland bedecken, sind den Menschen im Wallis nach 1800 noch gegenwärtig. Die Anfänge der Glaziologie als Forschungsfeld zeichnen sich ab. Der Geologe Arnold Escher reist bereits 1841 zu mehreren Schweizer Gletschern und trägt mit eigenen Messungen und Beobachtungen zur damals neuen Gletschertheorie bei. Read more

Collections in Context: Globale Vernetzungen auf Film

Collections in Context: Globale Vernetzungen auf Film

In Zürich lassen sich zahlreiche wissenschaftliche Sammlungen mit Objekten aus der ganzen Welt bestaunen. Sie gehen teils bis auf das 18. Jahrhundert zurück. Studierende der ETH Zürich haben deren Geschichte filmisch verarbeitet – und gewähren damit überraschende Einblicke in die wenig bekannten globalen und kolonialen Vernetzungen von Zürcher Wissenschaftlern. Read more

Der Altertumsforscher Ferdinand Keller und das Element Wasser

Der Altertumsforscher Ferdinand Keller und das Element Wasser

Pfähle im See, Gefässe und Speerspitzen – jungsteinzeitliche Zeugnisse können heute fundiert ausgewertet werden, wie 2017 am Sechseläutenplatz in Zürich eindrücklich demonstriert. Das war zu Lebzeiten von Ferdinand Keller, dem „Entdecker der Pfahlbauten“, anders. Nach den spektakulären Funden 1853/54 vor Meilen im Zürichsee waren er und andere Forscher angetrieben von fast missionarischem Eifer, weitere solche archäologische Stätten zu orten. Doch womit hat sich Ferdinand Keller vorher befasst? Read more

Mein Freund der Baum ist tot

Mein Freund der Baum ist tot

Pinus silvestris L. starb für die Wissenschaft. Hinter diesem wissenschaftlichen Namen versteckt sich die Waldkiefer. Sie gehört zu der Familie der Pinaceae, der Kieferngewächse, der auch die Pinie (Mittelmeerkiefer) zugeordnet ist. Read more