
Folio 9, verso: heliozentrisches Planetensystem von Kopernikus
In seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium (Nürnberg, 1543) stellte der berühmte Jurist, Arzt und Astronom Nikolaus Kopernikus (1473-1543) die These auf, dass die Sonne als Zentrum des Planetensystems anzusehen sei. Er war allerdings nicht der erste Wissenschaftler, der ein heliozentrisches System in Betracht zog. Als früher Vertreter derselben Idee gilt Aristarchos von Samos (3. Jh. v. Chr.). Im 15. Jahrhundert sind als Vordenker Nikolaus von Kues (1401-1464) und Regiomontanus (1436-1476) zu nennen.
Da die Theorie von Kopernikus anfangs lediglich als mathematische Hilfskonstruktion zur einfacheren Berechnung der Planetenbahnen angesehen wurde, hatte Kopernikus – anders als Galileo Galilei einige Jahrzehnte später – keine Verfolgung durch die Inquisition zu erleiden. Zu Kopernikus’ Ehren wird das heliozentrische Weltbild auch das “Kopernikanische Weltbild” genannt.
Links:
De revolutionibus im Bibliothekskatalog NEBIS: http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=000395638 (keine Ausleihe; online via e-rara.ch: http://www.e-rara.ch/doi/10.3931/e-rara-420).

Kupferstich Seite 71: Ptolemäisches Weltsystem
Der Kommentar des Jesuitenpaters Christoph Clavius (1537-1612) zum wichtigsten astronomischen Lehrbuch des Spätmittelalters, der Sphaera von Johannes von Sacrobosco (1195-1256) erschien erstmals im Jahr 1570 in Rom. Dass das Werk zu Lebzeiten von Clavius neunzehn weitere Male veröffentlicht wurde, zeugt nicht nur von der Popularität des Werkes, sondern auch von Clavius’ ernsthafter Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Entwicklung in der Astronomie. Obwohl er zeitlebens das ptolemäische Weltbild vertrat, unterhielt Clavius gute Beziehungen zu den führenden Astronomen und Mathematikern Galileo Galilei, Tycho Brahe und Johannes Kepler.
Links:
Der Commentarius in sphaeram Joannis de Sacro Bosco (Ausgabe von 1581) kann im Bibliothekskatalog NEBIS bestellt werden(Ansicht im Lesesaal Spezialsammlungen).
Die Ausgabe von 1585 ist online beim Institute and Museum oft he History of Science in Florenz: http://fermi.imss.fi.it/rd/bd?lng=en.
Die Ausgabe von 1591 ist online bei ECHO: http://echo.mpiwg-berlin.mpg.de/ECHOdocuView/ECHOzogiLib?url=/mpiwg/online/permanent/library/DP9UZA52/pageimg&pn=1&mode=imagepath.

Frontispiz der Ausgabe Strassburg 1635: Aristoteles, Ptolemäus und Kopernikus im Gespräch
Seiner Bedeutung für die Geschichte der Astronomie gemäss ist Galileis Dialogo gleich vierfach in der Sammlung Alte Drucke vorhanden: Die Erstausgabe von 1632, gedruckt von Giovanni Battista Landini in Florenz, eine mit anderen Werken zusammengebundene Ausgabe gedruckt von David Hautt in Strassburg (1635) und zwei von Jean Antoine Huguetan in Lyon gedruckte Ausgaben (1641).
Die Ausgaben von 1632 und 1635 zählen zu den äusserst wertvollen Beständen und sind deshalb für die Ausleihe gesperrt. Dafür ist die Ausgabe von 1635 online zugänglich.
Mehrere Ausgaben des Dialogo, darunter die Erstausgabe von 1632, sind online bei IMSS Digital Library (Institute and Museum of the History of Science, Florenz): http://fermi.imss.fi.it/rd/bd?lng=en.
Auch die Suche in Europeana liefert mittlerweile brauchbare Resultate, darunter etwa eine Erstausgabe in der Biblioteca Virtual del Patrimonio Bibliografico: http://bvpb.mcu.es/es/catalogo_imagenes/grupo.cmd?path=11001917.
Die zwei Ausgaben von 1641 können im Bibliothekskatalog NEBIS bestellt und im Lesesaal Spezialsammlungen konsultiert werden: http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=000188251.
Weitere Informationen zum Dialogo finden sich auf folgender Website der ETH-Bibliothek: http://www.ethbib.ethz.ch/exhibit/galilei/galileoa1.html.

Porträt von Caroline Herschel. Nach dem Leben gezeichnet und gestochen von G. Busse Hannover 1847 (Portr 11026: 92)
Professor Rudolf Wolf (1816-1893), Professor für Astronomie und Oberbibliothekar an der ETH, beschreibt im Verzeichnis der Sammlungen der Zürcher Sternwarte das Porträt von Caroline Herschel folgendermassen: „Dieses Bild der verdienten Schwester des grossen Wilhelm Herschel hat 25 cm Höhe und 19 ½ cm Breite, [...] stellt also die Greisin in ihrem 97sten Altersjahre dar.”
Caroline Lucretia Herschel (16. März 1750 in Hannover – 9. Januar 1848 ebenda) war eine bedeutende Astronomin. Zu Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere unterstützte sie ihren Bruder Wilhelm Herschel bei seinen Forschungen, glänzte aber bald durch eigenständige Leistungen. Ihre wichtigsten Beiträge zur Astronomie waren die Entdeckungen mehrerer Kometen, die Berechnung genauer astronomischer Reduktionen und der Zonenkatalog hunderter Sternhaufen und Nebel.
Zahlreiche Auszeichnungen wurden ihr verliehen – 1828 unter anderem die Goldmedaille der Royal Astronomical Society, zu deren Ehrenmitglied sie 1835 ernannt wurde. Sie war die erste Frau, der Anerkennungen dieser Art zuteil wurden. Anlass dazu war ihr sogenannter Zonenkatalog, den sie zum Andenken an ihren Bruder erstellt hatte. Er enthielt die reduzierten Beobachtungen sämtlicher von Wilhelm Herschel entdeckten Nebel und Sternhaufen. 1846 erhielt sie im Alter von 96 Jahren im Auftrag des Königs von Preussen die goldene Medaille der Preussischen Akademie der Wissenschaften.
Da Porträt von Caroline Herschel ist Bestandteil der Porträtsammlung des Bildarchivs der ETH-Bibliothek. In der Sammlung befinden sich rund 16‘000 Porträts von Professorinnen und Professoren sowie teilweise auch von Studierenden der ETH Zürich, die an der Hochschule seit deren Gründung tätig waren. Ergänzt wird die Sammlung durch Bildnisse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt und aus verschiedenen Epochen. Die Porträts sind teilweise digitalisiert und über Bildarchiv Online öffentlich zugänglich.

Christoph Scheiner: Rosa Ursina (Bracciano, 1630); Kupferstich Seite 150 (Ausschnitt): Christoph Scheiner (sitzend) und ein Kollege bei der Beobachtung von Sonnenflecken
Im Rahmen der Astronomieausstellung des Instituts für Astronomie der ETH Zürich in Science City Hönggerberg zeigt die Sammlung Alte Drucke am 4. und 5. April 11 Originalwerke berühmter Astronomen. Zu sehen sind folgende Drucke:
Ptolemäus: Almagestum (Venedig, 1515)
Nikolaus Kopernikus: De revolutionibus orbium coelestium (Nürnberg, 1543)
Christoph Clavius: In sphaeram … Sacrobosco (Rom,1581)
Johannes Kepler: Mysterium cosmographicum (Tübingen,1596)
Tycho Brahe: Astronomiae instauratae mechanica (Nürnberg,1602)
Johann Bayer: Uranometria (Augsburg, 1603)
Galileo Galilei: Sidereus Nuncius (Venedig, 1610)
Christoph Scheiner: Rosa Ursina (Bracciano, 1630)
Galileo Galilei: Dialogo (Florenz, 1632)
Jan Hevelius: Prodomus astronomiae (Gdansk, 1690)
Johann Gabriel Doppelmayr: Atlas novus coelestis (Nürnberg, 1742)
Einige Autoren sind im Rahmen dieses Weblogs bereits vorgestellt worden, die restlichen werden bis Ende Jahr noch folgen.
Die Öffnungszeiten des Physikgebäudes HPH am Hönggerberg sind Samstag 4. April von 16.00-23.00 und Sonntag 5. April von 11.00-16.00. Es finden zahlreiche Vorträge und weitere Aktivitäten zum Thema Astronomie statt. Informationen dazu sind auf der Website www.astro.ethz.ch zu finden.

Kupferstich Seite 47: Geozentrisches (ptolemäisches) Weltsystem [nach Girolamo Fracastoro]

Kupferstich Seite 24: Heliozentrisches (kopernikanisches) Weltsystem [nach Nikolaus Kopernikus]

Kupferstich Seite 52: Tychonisches Weltsystem [Kompromiss zwischen Geozentrismus und Heliozentrismus nach Tycho Brahe]
Vier Jahre nach dem Erscheinen von Galileo Galileis Sidereus Nuncius veröffentlichte der deutsche Jesuitenpater, Optiker und Astronom Christoph Scheiner (1573-1650) zusammen mit seinem Schüler Stefan Locher das Werk Disquisitiones mathematicae. Die beiden Autoren beschrieben darin das ptolemäische, tychonische und kopernikanische Weltsystem und brachten zahlreiche Argumente gegen letzteres vor. Im Februar 1615 übersandte Scheiner Galilei ein Exemplar mit der Bitte um Stellungnahme. Die abweisende Antwort Galileis erfolgte erst Jahre später in seinem wissenschaftlichen Hauptwerk Dialogo (Florenz, 1632). Zwischen Galilei und Scheiner entstand eine lange andauernde und erbitterte Rivalität, die bereits 1610 mit dem Streit um die Entdeckung der Sonnenflecken begonnen hatte.
Links:
Zur Kontroverse zwischen Galilei und Scheiner siehe auch die virtuelle Ausstellung: Galileo Galilei an der ETH Zürich (1999).
Disquisitiones mathematicae im Bibliothekskatalog NEBIS
Die hier gezeigten Bilder finden sich auch in E-Pics Alte Drucke: http://ad.e-pics.ethz.ch/link.jsp?id=Rar4325&view=searchresult.
Im Rahmen des internationalen Jahres der Astronomie finden and er ETH-Zürich verschiedene Veranstaltungen statt: http://www.astro.ethz.ch/. Am 4. und 5. April zeigt die Sammlung Alte Drucke als Sonderschau der Ausstellung in ScienceCity die einzigartigen Originalbücher von Galileo und Kopernikus, historische Himmelsatlanten und weitere wertvolle Bücher.

Plejaden
Mit Sidereus Nuncius (deutsch: “Sternenbote”) publizierte der italienische Mathematiker, Physiker und Astronom Galileo Galilei (1564-1642) eine lebhafte Beschreibung seiner Beobachtung von Himmelskörpern. Er berichtete, dass die Mondoberfläche keineswegs wie bisher angenommen eine glatte Kugel, sondern reich an Bergen und Kratern sei. Diese Beobachtungen widersprachen der aristotelischen Vorstellung, die alle Himmelskörper als vollkommene Kugeln ansah. Ebenfalls gegen die bisherigen Vorstellungen sprachen Galileis Beobachtungen der Jupitermonde. Diese zeigten, dass die Erde nicht das einzige Zentrum der Rotation im Weltall sein konnte. Beide Entdeckungen waren somit gewichtige Argumente gegen das vorherrschende geozentrische Weltbild und machten Galilei mit einem Schlag berühmt.
Galilei begann die Schilderung seiner neuen Beobachtungen mit der Beschreibung der Herstellung des Fernrohrs, das er neu entwickelt hatte. Teleskope wurden seit dem Herbst 1608 hergestellt, und als Galilei davon hörte, fing er an verbesserte Modelle mit einer stärkeren Vergrösserung zu entwickeln. Seine Instrumente waren noch weit entfernt von der heutigen Präzision, was auch in den Abbildungen des Sidereus Nuntius deutlich wird. Vergleicht man diese mit fotografischen Darstellungen desselben Himmelsausschnittes, stellt man kaum eine Ähnlichkeit fest. Trotz dieser Ungenauigkeiten trugen Galileis Beobachtungen wesentlich zu einer Revolution unseres Weltbildes bei.
Links:
Galileis Siderus Nuncius von 1610 (Signatur Rar 4342: 1) ist zusammengebunden mit fünf weiteren Werken zur Astronomie des 17. Jahrhunderts und online via e-rara.ch.
Ausstellung “Galileo Galilei” in der Haupthalle der ETH Zürich vom 18. Januar bis 3. Februar 1999 und an der ETH-Bibliothek von Januar bis Mai 1999.
Literatur:
Hans Blumenberg: Die Genesis der kopernikanischen Welt
Paul Feyerabend: Wider den Methodenzwang

Kupferstich Fig. V: Sternbilder Pegasus, Andromeda, Cassiopeia und Piscis
Über das Observatorium des polnischen Astronomen und Instrumentenbauers Johannes Hevelius (1611-1687) und sein dem Mond gewidmetes Hauptwerk Selenographia wurde in diesem Weblog bereits berichtet. Mit dem 1690 posthum erschienenen Werk Prodromus astronomiae unternahm Hevelius eine Darstellung des gesamten gestirnten Himmels.
Hevelius’ Katalog von 1564 Sternen war bereits etwas umfangreicher als derjenige von Johann Bayers Uranometria (1603), die hier ebenfalls bereits vorgestellt wurde. Die Leistungen von Hevelius lagen in der Einführung einer Reihe neuer Konstellationen (Lacerta, Leo Minor, Vulpecula, Canes Venatici, Lynx, Sextans Uraniae, Sagitta und Scutum Sobiescanum), sowie in der verbesserten Darstellung des südlichen Sternhimmels. Wie schon bei Selenographia zeichnete und stach Hevelius die Platten selbst und druckte sie im eigenen Haus.
Die Rezeption von Prodromus astronomiae wurde getrübt durch eine Debatte um die Arbeitsweise von Hevelius. Dieser argumentierte während seiner ganzen Karriere, dass trotz der technischen Fortschritte im Instrumentenbau das menschliche Auge den neu entwickelten Visieren und anderen Hilfsmitteln überlegen sei. Die Kontroverse über den Gebrauch von Hilfsmitteln entbrannte in den 1660er-Jahren und dauerte zwanzig Jahre. Sie ist dokumentiert in zahlreichen Briefen, die zwischen Hevelius und seinen Kollegen – vornehmlich Mitgliedern der Royal Society – ausgetauscht wurden.
Links:
Prodromus astronomiae (Rar 9629 GF) im Bibliothekskatalog NEBIS. Das Werk ist zusammengebunden mit Firmamentum sobiescia und Catalogus stellarum fixarum.
Weitere Werke von Astronomen des 15. Bis 18. Jahrhunderts, darunter auch Venus in Sole visus von Hevelius, sind online bei der Rare Book Collection des Vienna University Observatory: http://www.univie.ac.at/hwastro/
Fig. F: Johannes Hevelius bei der Arbeit in seinem Observatorium
Das Observatorium des polnischen Astronomen und Instrumentenbauers Johannes Hevelius (1611-1687) gehörte seinerzeit zu den besten Europas. Es war über die Dächer von drei nebeneinanderstehenden Gebäuden verteilt und mit mehreren Teleskopen bestückt. Das grösste davon hatte eine Länge von 45 Metern und war an einem 27 Meter hohen Mast aufgehängt. Das Observatorium beherbergte auch eine Druckpresse für die Herstellung von Kupferdrucken. Die meisten Platten für seine Publikationen stach Hevelius direkt während der Himmelsbeobachtung.
Selenographia sive Lunae descriptio gilt als Hauptwerk von Hevelius. Nach der Erfindung der ersten Teleskope im frühen 17. Jahrhundert war der Mond als erdnaher Himmelskörper ein beliebtes Studienobjekt für viele Astronomen. Mit Selenographia verfolgte Hevelius als erster das Projekt einer auf eigenen Beobachtungen basierenden genauen Kartographierung des Mondes. Das Buch enthält 133 Kupferstiche mit Ansichten des Mondes und Darstellungen der verwendeten astronomischen Geräte.
Die Selenographia wurde sowohl hinsichtlich des Druckbildes wie auch der Kupferstiche für die Gestaltung naturwissenschaftlicher Werke in den kommenden Jahrzehnten vorbildhaft. So orientierte sich u.a. Newtons Philosophiae naturalis principia mathematica an Hevelius’ Werk über den Mond.
Links:
Selenographia ist online via e-rara.ch.
Eine Rekonstruktion von Hevelius’ Observatorium ist hier zu finden (Website des Henry Buhl Jr. Planetarium in Pittsburgh, USA).

Planisphaerium Coeleste. Cura Philomusi sculpsit Conrad Meyer. Tiguri 1681. Ans 2775:85 plan
Conrad Meyer (1618-1689) war ein bekannter Zürcher Kunstmaler und Kupferstecher. Nach seinen Lehrjahren, u.a. bei Matthäus Merian, betätigte er sich in seiner Heimatstadt mit Erfolg als Porträt- und Landschaftsmaler. Das Hauptgewicht seiner Arbeiten verlegte er dann auf die Kupferstecherei, wobei gegen tausend Radierungen auf ihn zurückgehen, u.a. die ersten Neujahrsblätter der Stadtbibliothek Zürich im Jahre 1645. Zudem besorgte er den Stich der Schweizerkarte von Johann Conrad Gyger (1657) und des vorliegenden Planisphaerium Coeleste (1681). Dieses gelangte über die Sammlung der Eidgenössischen Sternwarte in den Besitz der ETH-Bibliothek. Rudolf Wolf beschreibt das Werk in seinem Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte von 1878:
“Dieses in stereographischer Projection verzeichnete und von dem geschickten Maler und Kupferstecher Conrad Meyer von Zürich (1618-1689) gestochene, einen Fuss im Durchmesser haltende Sternkarte ist nicht nur für die Zeit ihres Entstehens [eine] recht schöne und sorgfältige Arbeit, sondern gewinnt auch noch dadurch an Interesse, dass die Cometen von 1577, 1585, 1596 etc., sowie die neuen Sterne von 1572, 1600 und 1604 in dieselbe eingetragen sind.”
Wolf, Verzeichniss S.5.
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