Vom Schützengraben in den Hörsaal: Kriegsversehrte und internierte Studenten an der ETH Zürich im Ersten Weltkrieg

Vom Schützengraben in den Hörsaal: Kriegsversehrte und internierte Studenten an der ETH Zürich im Ersten Weltkrieg

Die Schweiz muss ihm wie das Paradies erschienen sein. Nach eineinhalb Jahren in einem Lager für Kriegsgefange in Deutschland durfte der 25-jährige französische Infanterist Jean Chopin im Frühling 1916 in die neutrale Schweiz ausreisen. Read more

Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs, Teil II: Die Professoren

Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs, Teil II: Die Professoren

Eigentlich wollte ETH-Professor Kurt Wiesinger mit seiner Frau und den zwei kleinen Kindern in die wohlverdienten Sommerferien nach Braunwald fahren. Als er aber am 1. August 1914 auf der Zugsfahrt ins Glarnerland an jeder Brücke und jedem Tunneleingang bewaffnete Soldaten bemerkte, kehrte er schnurstracks nach Zürich zurück. Read more

Schweizer Kaisertage. Postkarten zum Staatsbesuch des deutschen Kaisers Wilhelm II im September 1912

Schweizer Kaisertage. Postkarten zum Staatsbesuch des deutschen Kaisers Wilhelm II im September 1912

Der Staatsbesuch Kaiser Wilhelms II vom 3.–6. September 1912 in der Schweiz war ein politisches, militärisches, gesellschaftliches und mediales Grossereignis. Dankbar wurde es auch von der Postkartenindustrie aufgegriffen, die in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg ihren grössten Boom als Massenmedium erlebte. Einige dieser Ereignispostkarten zum Staatsbesuch Wilhelms II haben Eingang in die Postkartensammlung Adolf Feller (1879–1931) gefunden, die heute im Bildarchiv der ETH-Bibliothek aufbewahrt wird. Read more

Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Teil I: Die Studenten

Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs. Teil I: Die Studenten

Die Schweiz ist keine Insel, weder heute noch vor 100 Jahren. Als im Sommer 1914 in Europa der Krieg ausbrach, der als Erster Weltkrieg in die Geschichte eingehen würde, war davon auch die ETH Zürich betroffen. Über 180 ausländische Studenten unterbrachen ihr Studium, um in den Streitkräften ihrer Heimatländer Kriegsdienst zu leisten. Read more

Flugzeuge fürs Vaterland: Schleppender Start der schweizerischen Fliegertruppen im Ersten Weltkrieg

Flugzeuge fürs Vaterland: Schleppender Start der schweizerischen Fliegertruppen im Ersten Weltkrieg

Die Technisierung der Kriegsführung im Ersten Weltkrieg machte auch vor dem Luftraum nicht halt. Die grossen europäischen Militärnationen wie Frankreich, Deutschland, Oesterreich-Ungarn und England hatten schon vor 1914 mit dem Aufbau von Luftwaffen begonnen. Mit Kriegsbeginn setzte auch in dieser jungen Truppengattung ein Wettrüsten ein. Die Rüstungsindustrien lieferten sowohl Luftschiffe als auch immer leistungsfähigere Ein- und Doppeldecker, die als Aufklärungsflugzeuge, Jagdflieger oder Bomber eingesetzt wurden. Read more

Ermordung eines Privatdozenten – Zum 25. Todestag von Hermann Burger (1942-1989)

Ermordung eines Privatdozenten – Zum 25. Todestag von Hermann Burger (1942-1989)

Wolfram Schöllkopf, Privatdozent für Glaziologie und deutsche Literatur an der Eidgenössischen Technischen Universität, flieht aus der Sitzung der Freifächerfakultät, der Abteilung 13 für Geistes- und Militärwissenschaften. Read more

Festungen komplett aus Erde – Die altniederländische Befestigungsmanier im 17. Jahrhundert

Festungen komplett aus Erde – Die altniederländische Befestigungsmanier im 17. Jahrhundert

Das Werk Architectura militaris nova et aucta von Adam Freitag  gilt als erste systematische Aufstellung der Merkmale und Bauanweisungen des altniederländischen Befestigungssystems (sog. Manier). Die nach dieser Manier erbauten Festungen trugen wesentlich zum erfolgreichen Ausgang des Achtzigjähriger Krieges (1568-1648) der Niederlande gegen Spanien bei. Read more

Der Schuss aus dem Chemiegebäude – Mysteriöser Kriminalfall am Eidgenössischen Polytechnikum

Der Schuss aus dem Chemiegebäude – Mysteriöser Kriminalfall am Eidgenössischen Polytechnikum

Als Professor Rudolf Wolf am zweiten Oktoberwochenende 1891 an die Sempersche Sternwarte heimkehrte, wo er ab 1864 zunächst mit Mutter und Schwester in der direktorialen Dienstwohnung im gesamten ersten Obergeschoss des Hauptbaus residiert hatte und seit dem Tod der Schwester vor zehn Jahren alleine hauste, erwartete ihn im Wohnzimmer eine üble Überraschung. Read more