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31.03.2010

Ein Ledereinband mit Blindprägung aus dem 16. Jahrhundert

Filed under: Alte Drucke,Bestände,Geistes- und Sozialwissenschaften — Tags: — Anna Maria Stuetzle @ 16:52

Vorderseite des Einbandes von Rar 91 q

 Der braune Ledereinband ist abgegriffen, leicht fleckig, und die Schliessen fehlen. Dennoch wird er hier als typischer Vertreter für die Bucheinbände der Frührenaissance im deutschen Sprachraum vorgestellt.

Der Ledereinband ist mit Blinddrucktechnik verziert. Die kleinteiligen Motive kommen ohne Farbe, sondern einzig durch die Licht-Schatten-Wirkung der Höhenunterschiede der Prägung zur Geltung. Mehrere ineinander verschachtelte Rahmen mit fein geschnittenen figürlichen Darstellungen werden von schlichten Streicheisenlinien aufgelockert, die noch an die Zeit der gotischen Einbände erinnern. Für den Renaissancestil stehen die Stempel- und Rollendrucke.

Bei diesem Einband kamen zwei Prägestempel bzw. Rollen mit unterschiedlichen Motiven zum Einsatz. Im äussersten Rahmen wechseln sich Pflanzenkandelaber mit drei verschiedenen Profilbüsten ab (auf der Gesamtaufnahme leider nur schlecht erkennbar). Die beiden inneren Rahmen wurden einer zweiten Rolle geprägt. DIe vier folgenden biblischen Motive wiederholen sich mehrmals.

 

Einzelbilder der Stempelrolle (von links nach rechts): Adam und Eva, Erhöhung der Schlange, Kruzifix mit Jahreszahl 1541, Christus mit Siegesfahne entsteigt dem Grab

Diese Bilderfolge war um die Mitte des 16. Jahrhunderts recht verbreitet; eine Datenbank für Prägestempel-Einbände weist sie mehrmals nach. Die Szenen sind nach einem vom Frühchristentum bis ins Mittelalter gern und oft verwendeten theologischen Erklärungsschema, der sogenannten Typologie ausgewählt. Episoden aus dem Alten und dem Neuen Testament werden zueinander in Beziehung gebracht. So steht die Erhöhung der Schlange durch Moses (Joh. 3.14) als Präfiguration oder Prophezeiung da, die mit der Kreuzigung Christi in Erfüllung geht. Und der Sündenfall von Adam und Eva unter dem Baum der Erkenntnis führt durch die Auferstehung Christi zur Erlösung.

Die Jahreszahl 1541 unter dem Querbalken des Kreuzes sagt uns, dass die Stempelrolle in diesem Jahr gefertigt wurde. Das Buch und sein Einband sind eine Generation jünger: Gedruckt zu Franckfurt am Meyn/ bey Georg Raben, Sigmund Feyerabend und Weygand Hanan Erben. M.D. LXVIII.  Laut diesem Kolophon stammt der Druck von 1568 und bekam seinen Einband vermutlich in derselben Werkstatt. Buchdruckerwerkstätten wurden oftmals mit ihrer gesamten Ausstattung an Geräten, Instrumenten und Werkzeugen von einem Besitzer an den nächsten verkauft oder vererbt, sodass ältere Prägestempel noch über Jahre weiter verwendet wurden. Die Ikonographie der Bucheinbände nimmt ganz allgemein bis in die Neuzeit keinen Bezug zum Inhalt.

Link: zur Einbandkunde

26.03.2010

Geodäsie und Kartographie: Die wichtigen Fachgebiete für die Herstellung von Karten

Filed under: Bestände,Geographie und Karten,Kartensammlung — Carol Ribi @ 8:12

Abbildung aus Imhof, Eduard: Gelände und Karte (1968), Seite 161.

Die Kartenherstellung basiert auf der Vermessung des Geländes, der Originalherstellung sowie der Reproduktion. Als erstes werden die Dimensionen der Erde und die genaue Lage von Fixpunkten bestimmt. In der Fachsprache heisst diese Arbeit Geodäsie. Nach der Vermessung des Geländes folgt die Auswertung der gesammelten Daten sowie ihre graphische Darstellung. Das ist das Gebiet der Kartographie.

Heute  arbeitet die Kartographie mit computerbasierten Datenverarbeitungsprogrammen. Das Ergebnis ist ein digitaler Rasterdatensatz, anhand dessen Grafiker die Kartendruckvorlagen erstellen. Auch die Drucktechnik hat sich gegenüber den 1990er-Jahren verändert. Noch vor ein paar Jahren druckte die Landestopografie ihre Karten mit Hilfe von eingravierten Glasplatten. (Die Kartensammlung ist in Besitz einer solchen Original-Druckplatte). Heute druckt sie nur noch im Offset-Verfahren.  

Die Abbildung oben veranschaulicht schematisch, wie die beiden Fachgebiete der Geländevermessung und der Kartographie zusammenhängen. Auf drei Ebenen sind zu sehen: das zu vermessende Gelände, die bereits erstellte Karte mit der projizierten Geländeansicht und ein Geländemodell (Relief).

Die Abbildung veranschaulicht aber noch einen anderen Zusammenhang, nämlich den Unterschied zwischen Geländeansicht und Kartenbild. Der Beobachter, welcher die Karte liest, steht im Punkt P. Er sieht das Gelände perspektivisch, d.h. in einer Zentralprojektion. Der Blick erfasst nicht das gesamte Gelände: Bergketten, Hügel, Wälder, Häuser usw. verbergen die dahinter liegenden Geländeteile. In der Karte hingegen überblickt er die gesamte Fläche von oben in einer vertikalen Parallelprojektion. Das Bild ist lückenlos, aber nicht wirklich plastisch.

Es gibt kein objektives Gelände- und Landschaftsbild. Auch die Fotografie ist es nur bedingt. Man kann Dinge in eine Karten-Zeichnung legen, die zwar aus der Naturbetrachtung ableitbar, aber optisch-impressionistisch nicht sichtbar sind und die auch die „treuste” Fotografie nicht zeigt.

Die Informationen basieren auf Eduard Imhofs Standardwerk Gelände und Karte mit der Signatur KA 111 KART 04  und dem Handbuch zu den Landeskarten Karten lesen mit der Signatur KA 112 SCHW 24. Beide Publikationen sind in der Kartensammlung der ETH-Bibliothek einsehbar.

19.03.2010

Ein Foto-Album über die Firma Gebrüder Möllgaard in Kiel (Ansichtensammlung)

Filed under: Bestände,Bildarchiv,Wirtschaft, Recht und Politik — Nicole Graf @ 10:03

Mitarbeiter im Lagerraum beim Abfüllen von Getränk in Korbflaschen. Nach 1907. Fotografie schwarz-weiss, 12 x 16,5 cm (Ans_05520-009-AL)

In der Ansichtensammlung des Bildarchivs der ETH-Bibliothek befinden sich historische Aufnahmen von Gebäuden, Instituten, Hörsälen und Laboratorien der ETH Zürich. Gesammelt werden darüber hinaus Abbildungen zur Geschichte von Wissenschaft und Technik sowie Landschafts- und Ortsansichten ab den 1860er-Jahren.

Innerhalb der Ansichtensammlung gibt es ungefähr 130 Alben, die durch die Fülle an Informationen zu einem Thema wichtige Bildquellen für die Rekonstruktion diverser Tätigkeitsfelder bieten. Historiker und Historikerinnen mit den unterschiedlichsten Forschungsgebieten dürften gerade auch bei den Ansichten-Alben zu Themen wie etwa Landwirtschaft, Buchdruck, Bergbau, Forschungsreisen, Schifffahrt und Architektur fündig werden. Beispiele für die Ansichten-Alben sind: Katalog der Schiffbau-Abteilung von Sulzer in Winterthur, 1903 (44 Fotoabzüge, Ans_05404), Baujournal des Architekten O.R. Salvisberg zum Bau des ETH-Maschinenlabors 1 und Fernheizkraftwerk in den 1930er-Jahren (245 Fotoabzüge, Ans_06080) oder Andenken an die Firma Gebrüder Möllgaard Kiel (seit 1901) (23 Fotoabzüge, Ans_05520). Das dargestellte Bild „Mitarbeiter im Lagerraum” ist Teil dieses Albums über die Firma der Gebrüder Möllgaard. Es zeigt den Getränkelagerraum, darin sind auch zwei Holzfässer mit der Aufschrift Sinalco zu sehen, diese Limonade wurde wahrscheinlich durch die Firma Möllgaard vertrieben. Der Markenname Sinalco (von lateinisch sine alcohole, ohne Alkohol) wurde 1905 durch ein Preisausschreiben gefunden und ist seit 1907 geschützt. Sinalco ist ein anderer Markenname für die gesundheitsfördernde sowie alkoholfreie Bilz-Brause (seit 1902), die nach ihrem Erfinder, dem Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz, benannt ist.

Ein zoombares Bild befindet sich im Bildarchiv Online.

12.03.2010

Leonard Meister: Helvetiens berühmte Männer in Bildnissen von Heinrich Pfenninger, Mahler, nebst kurzen biographischen Nachrichten von Leonard Meister (Zürich, 1799)

Filed under: Alte Drucke,Geschichte — Meda Diana Hotea @ 7:00

 

 

Der Theologe Leonhard Meister (1741-1811) war zu seiner Zeit eine vielbeachtete Persönlichkeit im wissenschaftlichen und kulturellen Leben Zürichs. Seine Forschungsinteressen erstreckten sich von Geschichte und Literatur bis hin zu Ethik und Recht, und seine Untersuchungen fanden in zahlreichen Veröffentlichungen Niederschlag. Der englische Historiker William Coxe nannte Meister einmal „the learned man of Zurich”. Als guter Bürger nahm Leonhard Meister Anteil an allem, was seine Stadt betraf, und er war darauf bedacht, ein umfassendes Bild von Zürich aufzuzeigen.

Meister erlebte die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jahrhundert, was ihn dazu bewogen haben mag, zurück zu schauen. Er verfasste rund 90 Biographien berühmter Schweizer aus dem 15. bis zum 18. Jahrhundert. Natürlich figurieren darunter Zürcher Grössen wie Conrad Gessner, Josias Simmler oder Leonhard Usteri. Das zweibändige Werk Helvetiens berühmte Männer ist zugleich eine Potraitgalerie, denn zu jeder Kurzbiographie Meisters schuf der Zürcher Maler Heinrich Pfenninger (1749-1815) einen  Kupferstich.

Dass die biographische Sammlung nicht chronologisch oder alphabetisch geordnet ist, entspricht nicht den heutigen wissenschaftlichen Methoden. Der Herausgeber J. C. Fäsi sieht jedoch gerade darin einen Vorteil. In seiner Vorrede zur 2. Auflage  von 1799 schreibt er:

Mit dem Vorsatz, und um durch Einförmigkeit nicht zu ermüden, wurden die Biographien weder systematisch noch chronologisch geordnet, dagegen aber soll dann im letzten Band, ein dreyfaches, chronologisches und alphabetisches Verzeichniss folgen.

Leonhard Meisters Werk antizipiert bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts die moderne Personalenzyklopädie „Who’s Who”.

Links:

Helvetiens berühmte Männer  in NEBIS: http://opac.nebis.ch/F/?local_base=NEBIS&con_lng=GER&func=find-b&find_code=SYS&request=002359442

05.03.2010

Alexander Paucker alias Francis Chagrin oder wie der Maschineningenieur zum Film kam

Filed under: Archive und Nachlässe,Mechanik und Maschinenbau — Marion Wullschleger @ 17:13

Matura-Zeugnis von Alexander Paucker (Bukarest, 1. September 1924)

Zu finden unter Signatur: EZ-REK 1/1 Schachtel 189: Matrikel Alexander Paucker.

Alexander Paucker wurde als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie am 15. November 1915 in Bukarest geboren. Schon in seiner Kindheit zeigte sich seine Vorliebe für Musik. Seine Eltern aber bestanden darauf, dass er zuerst einmal einen „richtigen Beruf” erlernen solle, damit er einmal den Familienbetrieb übernehmen könne. Im Juni 1924 schloss Alexander das Gymnasium „Gheorghe Lazăr” in seiner Heimatstadt ab.  Seinen Eltern zuliebe reiste er kurz nach der bestandenen Matura nach Zürich, um sich auf ein Ingenieur-Studium vorzubereiten.

In der Schweiz angekommen, besuchte Alexander einen Sommerkurs am Institut Minerva, wo er vor allem naturwissenschaftliche Fächer belegte (Deutsch sprach er bereits). Seiner Anmeldung für das Studium an der ETH musste Alexander auch ein Leumundszeugnis der Stadtpolizei Zürich beilegen, welches bescheinigte, dass „nichts Nachteiliges” über ihn bekannt geworden sei. Sein auf Rumänisch verfasstes Matura-Zeugnis musste er noch durch eine amtliche französische Übersetzung ergänzen.

Der ernste junge Mann mit Brille bestand die Aufnahmeprüfung der ETH im Sommer 1924 mit eher mittelmässigen Noten. Er schrieb sich zum Studium an der Abteilung III (Maschinenbau) ein und  besuchte brav alle obligatorischen Lehrveranstaltungen – wie seinem Einschreibeheft zu entnehmen ist. Alexander konnte zwar an der ETH nebenbei Veranstaltungen zu französischer Geschichte und deutscher Lyrik besuchen, aber das Freifach Musik war leider nicht vorgesehen. Am 21. Dezember 1928 schloss er sein Studium mit einer sehr guten Note ab. Mit dem Diplom als Maschineningenieur in der Tasche kehrte er nach Bukarest zu seiner Familie zurück.

Seine Eltern wollten ihn jedoch immer noch davon abhalten, eine musikalische Karriere einzuschlagen. Um seiner Berufung zu folgen, machte sich Alexander auf nach Paris und änderte seinen Namen in Francis Chagrin. Seine musikalische Karriere sollte ihn von Nachtklubs in Paris, über den Posten als Chef-Komponist der BBC in Frankreich bis hin zu einem eigenen Orchester in London führen. Aus dem ETH-Maschineningenieur wurde ein Komponist, der die Musik von über 200 Filmen und Fernsehsendungen (darunter „Doctor Who”) schrieb.

Alexander Paucker alias Francis Chagrin starb am 10. November 1972 in London.

04.03.2010

Das erste Alpenpanorama: Im Gefängnis Aarburg 1754 von Micheli du Crest erstellt.

Filed under: Bestände,Geographie und Karten,Kartensammlung — Tags: , — Carol Ribi @ 17:59

Alpenpanorama von Micheli du Crest (1754), Faksimiledruck 1995.

Der Adelige, Jacques-Barthélemy Micheli du Crest lebte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Genf, das damals  noch eine vom Adel regierte Republik war. Du Crest gehörte zur städtischen Obrigkeit und wurde als Wissenschafter und Herausgeber der topographischen Karte „Geneva Civitas” (1726) geehrt. Seine Ehrbarkeit verspielte aber Micheli du Crest, als er 1730 den Bau der Stadtfestung harsch kritisierte. Er wurde seiner politischen Ämter enthoben und um seine Güter gebracht. Es blieb ihm nichts anderes übrig als zu fliehen. Dem herrschenden Adel waren wohl die demokratischen Ideen und allzu reformistischen Ansichten du Crests allgemein ein Dorn im Auge. In mehreren veröffentlichten Schriften kritisierte Micheli du Crest das Genfer Regierungssystem. Er forderte die Abkehr von der Oligarchie und die Gründung einer vom Volk regierten demokratischen Republik. Diese Forderungen riefen grosse Resonanz beim Volk hervor, so dass du Crest als „Aufwiegler gegen die Obrigkeit” verbannt und 1735 während seiner Abwesenheit sogar zum Tode verurteilt wurde. Er konnte nicht mehr nach Genf zurück und suchte so in Zürich, Bern, Basel und zeitweise auch in Paris Unterschlupf. In dieser Zeit verkehrte er mit berühmten Wissenschaftern wie dem Pariser Physiker Réaumur oder dem Basler Mathematiker Daniel Bernoulli und anderen.

Im Herbst 1746 wurde du Crest in Neuenburg verhaftet und zu lebenslänglicher Haft im Gefängnis des Schlosses Aarburg verurteilt. Das war eine grosse Demütigung für den Freigeist und begnadeten Wissenschafter du Crest. Im Rückblick ist die Inhaftierung der Beginn einer umfassenden geodätischen Arbeit, die die Vermessung der Schweiz zum Ziel hatte. In diesem Zusammenhang entstand im Aarburger Gefängnis das erste wissenschaftliche Alpenpanorama. Micheli du Crest versuchte die Höhen fern gelegener Alpengipfel von seinem Kerker aus zu bestimmen und kartographisch zu erfassen. Seine Pioniertat bestand  darin, dass er die damals noch weitgehend unbekannte Bergwelt topographisch erschliessen wollte. Seine Messungen nahm du Crest auf Grund der ihm damals zur Verfügung stehenden Geräte und Hilfsmittel vor. Er stellte selbst einen Barometer her, um die Meereshöhe von Aarburg zu ermitteln. Für weitere Messungen konnte er Johann Jakob Brenner als Expeditionsleiter gewinnen, korrespondierte mit anderen Wissenschaftern wie Albrecht von Haller und erhielt dadurch wertvolle Informationen. Angesichts der Bedingungen, unter welchen er nur sehr eingeschränkt in seiner Zelle arbeiten konnte, schuf er ein bemerkenswertes Werk, das bis heute Experten zu erstaunen vermag. Dass einige Bergnamen falsch definiert wurden und fehlerhafte Referenzdaten das Panorama in seiner Realitätstreue verzerren, macht der Leistung Micheli du Crest keinen Abbruch.

Zur weiteren Vertiefung ist Martin Rickenbachers Studie zu empfehlen: Das Alpenpanorama von Micheli du Crest – Frucht eines Versuches zur Vermessung der Schweiz im Jahre 1754, die als Sonderheft Nr. 8 in der Reihe Cartographica Helvetica 1995 erschienen ist. In der Kartensammlung der ETH-Bibliothek ist das Heft und die Karte unter der Signatur: K 372 017 oder KA SCHW 112: 02, 8 zu finden.

Im Zusammenhang mit Gebirgsdarstellungen ist auch auf unseren ausgedehnten Panorama-Bestand und die Abendführung der Kartensammlung am 9. März 2010 hinzuweisen:

Abendführung zum Thema Kartographische Darstellungen von Gebirgen, 9. März, 18:15 Uhr, Treffpunkt Ausleihe der ETH-Bibliothek Zentrum, Stockwerk H.

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