About

Jahrgang 1970, kein bisschen weiser, seit dem 12. Lebensjahr am Birden. Früher hiess das noch Ornithologie oder Vögelbeobachten, ganz was seriöses. Ab dem ersten Mal Helgoland 1991 in die Birding Community abgerutscht. Jene, die gerne Haken im Buch machen, Listen pflegen, die Reisen planen, um möglichst viel Neues zu sehen. Ihr Streifgebiet immer weiter ausdehnen, die Welt ihr Zuhause nennen, Hauptsache es hat Vögel.

1985 hat mich das Virus gepackt. Diese Camargue-Reise mit den Eltern. Da ging es nur am Rand um die Vögel. Aber meine ersten Wiedehopfe, beobachtet durchs Fenster eines Besucherzentrums in der Camargue, die haben mein Schicksal besiegelt.

1986, noch einmal Südfrankreich, jetzt schon angefressener. Die Reise mit den Eltern wird zur Vogelbeobachtungsreise. Meine Mutter bereuts, dass sie mir an Weihnachten 1985 den ersten richtigen Feldi geschenkt hat. Optolyth, 12×50, grossartig.

Der muss mit auf die erste Interrail-Tour 1987, Juli, Norwegen mit meinem ältesten Bruder, und das Fernrohr und Stativ ist auch im Rucksack. Willy trägt den Rest: Zelt, Kocher. Er bricht schier zusammen. Aber wir sehen die ersten Papageitaucher. Lummen, Basstölpel, Seeadler.

1988 die letzte Reise mit den Eltern in die Camargue. Nur noch beobachten. Mutter schält es bandweise. Am schlimmsten: die Nachtexkursion in die Crau, Kaninchen kommen unters Auto um gleich wieder im Bremslicht aufzuscheinen und davon zu hoppeln. Triele rufen. Mission accomplished.

Ab 1989 nur noch mit Buddys. Im Mai mit André Weiss nach Griechenland, idealistischerweise mit dem Fahrrad, im FLugzeug transportiert. Rosenstare, Würgfalke,

Und dann immer wilder: 1990, die lange Skandinavientour; 1991 Spanien, 1992

1994: den Feldstecher fast an den Nagel gehängt. Scheisshobby.

Erholt 1995; Afrika ruft, Herz der Finsternis bis März 1996



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