Monday, November 14th, 2011

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Licht auf die «dunkle Materie» des Genoms

Kommissar Zufall spielte mit: ETH-Forscher um Professor Bruce McDonald haben erstmals gezeigt, dass sich nicht kodierende Gen-Teile, die sogenannten Introns, selbst kopieren und im Genom herumspringen. Dennoch bleiben diese DNS-Sequenzen rätselhaft.

ETH Life, 30.11.2011

Computer reguliert Gen-Schaltkreis

Elektro- und Bioingenieure haben in Hefezellen einen genetischen Schaltkreis geschaffen, der von einem Computer gesteuert und reguliert wird. Die Technik hat grosses Potenzial für biotechnologische Anwendungen.

ETH Life, 11.11.2011

Wednesday, November 24th, 2010

Gänsegeier statt Steinadler

Meistens sehe ich Steinadler beim Wandern in den Alpen. Es soll aber auch Ausnahmen geben. Angenehme Ausnahmen. So beim Abstieg vom Vorderglärnisch. Auf halber Höhe Rucksack abziehen, Feldflasche rausnehmen, sich einen Schluck genehmigen und dabei einen grossen Vogel über dem Berggipfel vorbeiziehen sehen. Rasch grabe ich meinen Feldstecher aus, im letzten Moment sehe ich den Vogel gerade noch, wie er richtig Vrenelisgärtli gleitet: ein Gänsegeier! Mein erster in der Schweiz. Danach noch 1000 Höhenmeter runter, bis die Knie schlottern.

Keine drei Tage später, Pizolgebiet, letzter Blick vor dem Seilbähnli runter ins Tal, hinauf zu den Grauen Hörnern, da kreist ebenfalls ein grosser Brocken: wieder ein Gänsegeier. ca. 10 min lang gleitet er einer Krete entlang, kreist, kehrt zurück zur Krete, schliesslich schraubt er sich immer höher hinauf und verschwindet in den Wolken.

Tuesday, May 25th, 2010

Sumpfläufer auf Kies

Gut, er war schon eine zeitlang da, und bei Nicht-WP-Ticks überleg ich’s mir nun doppelt und dreifach, ob ich rennen soll, aber bei Limis, da mache ich mal ne Ausnahme. Und so stieg ich nach der Arbeit am 20.5.2010 in den Zug nach Schmerikon, marschierte schnurstracks zum Aabachdelta, stoppte abrupt bei jener Wiese, wo zu meiner Überraschung zwei Austernfischern mit ihren orangen Schnäbeln im Dreck rumstochern.

Endlich im Aabach-Delta, quasi déjà-vu, kein Vogel da, suchen hilft nichts, er ist einfach nicht da. Wie gehabt beim Pelikan, wie gehabt bei der Kurzzehenlerche am Katzensee. Ich immer einen Schritt hinterher, gell. Und nach ein paar Versuchen, da versucht man es nicht mehr. Aber dann nehme ich die Bewegung auf dem Kies war, von einem kleinen dunkel und weissen Vogel, und siehe da, Erfolg: erster Schweizer Sumpfläufer für mich. Und er lässt sich dann auch noch schön sehen, mit gegabeltem Überaugenstreifen.

Gut, nach einer halben Stunde hat’s dann gereicht. Zurück auf den Zug, vorbei an den würmer fischenden Austernfischer.

Sumpfläufer von Schmerikon

Sumpfläufer von Schmerikon

Sunday, April 11th, 2010

Obacht, Habicht!

11.4. Man sieht ihn nicht alle Tage über den Hegmatten, vielleicht sogar mein erster bewusster: Habicht, von Krähe attackiert, fliegt über die Felder. Schöner Grössenvergleich, dazu der schwere Flügelschlag, diese Power, ganz anders als das flatterhafte des Sperber.

In der Hecke erste Klappergrasmücke des Jahres; ein Girlitz, eine Schafstelze (nur gehört).

7.4. wohl auch ein Erstnachweis: Wanderfalke kreist hoch über dem Schloss, zieht rasch nordostwärts.

Tuesday, February 23rd, 2010

Gemmi-Geier

Der Steinadler hat ausgedient, der neue König der Berge ist – der Bartgeier. Natürlich wissen es alle schon lange, nur ich nicht, dass man auf der Gemmi oberhalb Leukerbad freie Sicht auf ihn hat, ihn zudem mit 100prozentiger Sicherheit zu Gesicht bekommt, von der Aussichtsterrasse der Gemmibahn-Bergstation die allerbesten Chancen hat für ein full frame-Bild.

Da fliegt er auf Augenhöhe an einem vorbei, man sieht fast jedes einzelne Barthaar. Er kreist vor der Wand links der Station, schraubt sich in die Höhe, segelt über die Köpfe hinweg nach rechts, verschwindet wieder für ein Weilchen. Und kommt, kaum sitzt man im Bergrestaurant beim Schümlipflümli, um den Vogel zu feiern, wieder hervor, zieht erneut seine Bahn. So ges(ch)ehen am Sonntag, 21.2.

Den ersten Kontakt gab’s schon zum Frühstück im Hotel, Samstag, 20.2., dank Fensterplatz im Speisesaal. Da zeigt sich ein grosser Greifvogel am grauen Himmel über Leukerbad und kein Zweifel, das muss er sein. Am Nachmittag, wieder vom Speisesaal aus, diesmal auf der Rinderalp oberhalb Leukerbad, zieht der Bartli von Tal her in Richtung Gemmi, hoch über Skistation und Touristen, unbemerkt von allen.

Bartgeier von der Gemmi, Foto von Marcel Ruppen

Wednesday, May 6th, 2009

Tessin, zwei volle Tage

1.5. Gerade noch rechtzeitig in Riazzino, 20:20 Uhr. Fernrohr und Feldstecher auspacken, Felsen absuchen. Wo ist der Uhu? Aedu und Pitsch fliegen eiligst ein, und Aedu entdeckt den Vogel, kaum aus dem Auto ausgestiegen schön freisitzend auf einem Ast.

Die Zeit reicht auch noch für einen Abstecher in die Bolle. Von der Verzasca-Seite her, zu Fuss kurzes Stück bis zum Pappelbestand beim ehemaligen Camping. EIne Nachtigall singt freisitzend auf einem Ast. Die Zwergohreule ruft. Wind kommt auf, was für die Nachsuche nicht förderlich ist. Wir kehren im Dunkeln um, und fahren nach Magadino, Hotel Favini, 50 CHF pro Nacht und Nase. Nehmen Bier. Schlummern bald ein…

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Wednesday, April 29th, 2009

Morocco 2008

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Monday, April 27th, 2009

Brachpieper auf Brache

Er war der erste Vogel, der mir am Sonntagabend, kurz nach sieben, auf dem Acker aufgefallen ist. Dieser “missing link” zwischen Stelzen und Piepern mit seinem unscheinbaren Gefieder und den langen Beinen. Unverkennbar Brachpieper. Das ist erst mein 2. Nachweis auf den Hegmatten, der erste glückte Mitte der 90er, Mitte April, 6 Stück, mitten auf einem Kiesweg.

André Weiss reagierte rasch auf mein SMS und konnte den Vogel auch sehen.

4-5 Steinschmätzer rasteten auf dem Acker, zusammen mit dem Pieper. Ansonsten: nichts. Der Acker ist derzeit nicht bewirtschaftet und leicht verunkrautet, für Vögel perfekt. Wann macht der erste Rotkehlpieper Zwischenhalt?

Am Morgen: 1 Klappergrasmücke, singend, Veltheim hinter Kirche, 1 Trauerschnäpper, singend, Weinbergstrasse 70, und die ersten Mauersegler des Jahres, über dem Wolfensberg kreisend.

Monday, April 20th, 2009

4. Teichwasser

Wunderte mich schon, wo all die vielen Birder plötzlich herkommen, wie sich der Bus in Riedt leert. Nicht wegen des Stelzenläufers, wie ich angenommen hatte, sondern wegen eines frisch eingeflogenen Teichwasserläufers. Mir auch recht.

Der Vogel war leicht zu sehen vom Weide-Hide aus. Allerdings nicht so nah wie gewünscht, aber dennoch schön im letzten Abendlicht und daher ein würdiger Kanton Zürich-Tick. Und der Vierte in der Schweiz. 1984 einer im Reusstal, 2007 im Kaltbrunner, 2008 in der Krümmi.

Letztes Abendlicht auf den Teichwasser, Neeracher Ried.

Teichwasserläufer, Neeri, 15.4.09

Und der war auch ganz hübsch:

Silberreiher, Neeri, 15.4.2009

Silberreiher, Neeri, 15.4.09

Saturday, April 18th, 2009

Grauspecht, unerwartet

Bei Asp, Oberohringen, da wo die Gemeindegrenze Seuzach-Winterthur im Zickzack verläuft, ruft am Ostersonntag-Morgen aus dem kleinen Wäldchen ein Grauspecht. Leicht lässt er sich anlocken, sitzt dann schön auf einer dicken Eiche am Rand des Gehölzes. Fliegt auf und davon in Richtung Oberohringen, in einen Obstgarten und von da ausser Sichtweite.

Im Baldisried an diesem Morgen eine aufgescheuchte Bekassine, auch nichts Alltägliches in der Umgebung.

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