Der Baum im Kreis

Er gehört auf jede Einladung zu Chlaushöck oder Maibowle, er ziert unsere grünen T-Shirts und auch die offiziellen Briefe. Er ist bekannt und wird ganz automatisch mit dem AFK verbunden. Und ist natürlich auch einfach schön. Der Baum im Kreis ist das AFV/AFK-Signet!

Im Mai 1991 wurde im Forstwärts, dem Heftchen des AFV, ein Wettbewerb ausgeschrieben. Gesucht wurde das kunstvollste Signet für den AFV, das die aufgelisteten Bedingungen erfüllt:

- Farben: Schwarz / Weiss

- stylisiert (=möglichst einfach)

- auf den Wald bezogen

- wenn möglich in einem Kreis enthalten

Im Forstwärts vom Juni 1991 wurden dann die eingegangenen Vorschläge präsentiert:

Entschieden hat sich die GV des AFV dann schliesslich für den Vorschlag von Oliver Stark, und so repräsentiert das Signet auch heute noch die AFK:

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Unser Wald

Wer glaubt, Forstwissenschaften müssten eine trockene Wissenschaft sein, dem beweist das Buch “Unser Wald” aus dem Jahr 1928 das Gegenteil. Herausgegeben wurde das Buch über den Wald, das dem Schweizer Volk und seiner Jugend gewidmet ist, vom Schweizerischen Forstverein, der sich auch gleich auf der Umschlagsinnenseite präsentiert:

Die Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen gibt es ja heute auch noch – nur ist der Abopreis doch merklich gestiegen…

Auf jeden Fall wäre es interessant zu erfahren, ob die Diapositivkollektion auch in Zeiten des Internets und der Powerpoint-Präsentationen immer noch zur Verfügung steht?

Dann wird mit einer wunderbaren dichterischen Virtuosität das Wissen über den Wald dargelegt, zum Beispiel über das Entstehen der Jahrringe:

Jahr um Jahr bildet sich an den Stämmen des Waldes ein neuer Jahrring. Als breites Band zeichnet er sich auf der Schnittfläche, wenn der Stamm im vollen Genusse des Lichtes seine Krone entfalten konnte, winzig und schmal jedoch, als eine feine, von freiem Auge kaum sichtbare Linie, wenn er, im Lebenskampfe besiegt, nur noch spärliches, dünnbenadeltes Gezweig in das Astwerk glücklicherer Genossen emporschob.

Man wünscht sich schon fast, die Vorlesungsunterlagen erreichten auch solche Qualitäten…

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Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum

Am 5. Dezember 1936 sind es genau 75 Jahre her, seit acht Studierende an der Forstschule des Eidgenössischen Polytechnikums [...] in der “Platte” zu Fluntern den “Verein der Forstschüler” gründeten. Die Erinnerung an dieses Ereignis ruft nicht nur einem frohen Feste, sondern gibt zugleich willkommenen Anlass zu einem geschichtlichen Rückblick, zu einer beschaulichen Betrachtung von Vergangenheit und Gegenwart, aber auch zu einem Ausblick in die Zukunft.

So steht es in der “Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum des Akademischen Forstvereins an der Eidg. Technischen Hochschule Zürich”, und mit diesen Sätzen beginnt ein spannendes Zeitdokument, dass bis zur Gründung des AFV zurückblickt und seine Geschichte bis 1936 sehr sorgfältig rekonstruiert.



Wer nun Lust hat, die Fundstücke aus dem Archiv auch physisch zu erleben, ist herzlich dazu eingeladen am Montagskolloquium am 5. Dezember (siehe Eintrag unter “Veranstaltungen Jubiläumsjahr”) vorbeizuschauen und unsere kleine Archiv-Ausstellung dort zu entdecken….

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Erinnerung von Silvio Schmid

Wenn Silvio Schmid an seine Zeit im AFV zurückdenkt, tauchen einige Erinnerungen wieder auf. So zum Beispiel an die spannenden Treffen mit ForststudentInnen aus aller Welt.

Wir haben anfangs 90er-Jahre StudentInnen aus Tharandt in Deutschland und aus Lvov in der Ukraine in die Schweiz eingeladen. Im Folgejahr gab’s dann je einen Gegenbesuch.

Eines der Highlights war das International Forestry Students Symposium IFSS, das wir im Jahre 1994 in Zürich und Muotatal organisieren durften. Etwas über hundert StudentInnen aus aller Welt trafen sich für die Delegiertenversammlung der IFSA, Workshops und Exkursionen. An eine Anekdote erinnere ich mich: Auf Gesuch hin haben wir StudentInnen mit wenig Geld die Hälfte der Reisekosten in die Schweiz finanziert. So auch zwei Studenten aus der ehemaligen Sowjetunion. In die Schweiz reiste jedoch nur einer von beiden. Dieser teilte uns mit, sein Kollege sei krank und könne leider nicht teilnehmen. Vermutlich hat er mit den beiden Hälften seine Reise ganz finanziert, was wir ihm aber nicht verübeln konnten. Alle diese Begegnungen und Gespräche habe ich als sehr positiv in Erinnerung, daraus entstanden viele wertvollen Beziehungen – bis hin zu Liebes- und Ehepaaren.

Aber auch einige Erinnerungen an weniger gelungene, aber trotzdem wichtige Projekte gehören natürlich dazu. Wir wissen ja alle, dass nicht immer alles klappen kann!

Weniger erfolgreich waren wir in Sachen ETH-Politik. Für das Referendum zum ETH-Gesetz brachten wir vom Verband der Studierenden an der ETH (VSETH) nicht einmal die notwendigen Unterschriften zusammen. Immerhin kamen wir StudentInnen so zu einer Lektion in Staatskunde, lernten wir doch etwas über Machtverhältnisse und Einflussmöglichkeiten in der Politik.

Noch eine kleine Anmerkung zum Thema Internationales ForststudentInnen-Treffen: im nächsten Jahr ist es so weit und es findet seit langer Zeit endlich wieder einmal ein solches Treffen in der Schweiz statt! Ein paar engagierte (und den Gerüchten nach auch ein wenig verrückte) AFK-Leute nehmen die Organisation in die Hand und werden im kommenden April einen sensationellen und umwerfenden Anlass bieten! Weitere Infos zu diesem Southern European Regional Meeting findet ihr auf dieser Webseite.

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Der AFK lädt ein zum Montagskolloquium am 5. Dezember 2011

Es war einmal vor langer, langer Zeit im Wald. An einem kalten Abend im Dezember trafen sich in der klirrenden Dämmerung eine Handvoll unheimlicher Gestalten unter den vereisten Fichten auf dem Üetliberg. Der Schnee knirschte unter den schweren Stiefeln, als die Versammelten den geheimnisvollen Kreis schlossen, die Hände zum Schwur erhoben und beschlossen, dass fortan das Leben an der ETH für die Forststudenten erträglicher werden muss!

So (oder ähnlich) wurde der Akademischen Forstvereins am 5. Dezember 1861 gegründet.  Aus diesem Anlass organisiert die AFK im Rahmen der Montagskolloquien für die Praxis auf den Tag genau 150 Jahre nach der Gründung des AFV eine Veranstaltung unter dem Titel: Vom AFV zur AFK – eine 150 jährige Geschichte. Sie findet statt im CABinett (CAB) und dauert von 14:15 bis 17:30 Uhr.

Innerhalb eines musikalischen Rahmens von Peter Brang und Philippe Demont referieren unterschiedliche Gäste zum Thema des studentischen Forstvereins an der ETH. Von den Erinnerungen an alte Zeiten (Anton Brülhart, Rudolf Zumstein, Urban Hettich) über die Beziehung zwischen dem SFV und dem AFV (Adrian Meier- Glaser, Fredy Nipkow, Nina Hemmi) und die Rolle der AFK aus der Sicht der Dozierenden (Harald Bugmann) bis hin zu den noch ziemlich frischen Erinnerungen an den AFK (Michael Bühler und schliesslich der heutige AFK-Vorstand). Zum Abschluss warten ein Apero und hoffentlich viele spannende persönliche und fachliche Gespräche.

Es wartet also ein vollgestopftes und spannendes Programm, und wir hoffen natürlich darauf, viele Interessierte begrüssen zu dürfen!

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Forstwärts

Das Forstwärts war lange Zeit das offizielle AFV-Heftchen, das zweimal pro Semester erschienen ist. Eine nun ziemlich komplette Sammlung ab der Ausgabe im Dezember 1982 befindet sich im AFK-Archiv. Und hier nun eine kleine Auswahl der sehr kreativen und spannenden Titelbilder…

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Der Forstverein…

Liebe Studierende

Habt ihr manchmal das Gefühl, es existiert auch ausserhalb der ETH ein Wald? Und vor allem Leute, die sich für den Wald interessieren, sich für ihn einsetzen und viel praktisches und theoretisches Wissen besitzen?

Ja, die gibt es! Und die allermeisten davon findet man im Schweizerischen Forstverein (SFV). Seine Mitglieder haben meist beruflich einen Bezug zum Wald und setzen sich für sein Fortbestehen und den Erhalt seiner Funktionen ein. Der SFV organisiert Fachveranstaltungen und Exkursionen, fördert den Dialog unter seinen Mitgliedern, bezieht Position in waldpolitisch relevanten Fragen (Beispiele), und in Arbeitsgruppen werden aktuelle Themen behandelt.

Auch Studierende sind im Forstverein sehr willkommen und können für 75.- im Jahr Mitglied werden. Wir sind schliesslich die Zukunft der Branche und dürfen (und sollen) durch den SFV (waldpolitisch) national vertreten werden. Jedes Mitglied erhält zudem monatlich die spannende Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen, in der vielfältige wissenschaftlich verfasste Beiträge über Entwicklung, Nutzung und Schutz von Wald publiziert werden. Sie druckt auch Beiträge über Landschaft, Naturgefahren oder Gesellschaft ab, welche einen Bezug zum Wald aufweisen.

Mehr Infos findet ihr auf www.forstverein.ch.

Und wer sich gleich anmelden möchte…Anmeldung.

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Erinnerung von Philipp Maurer

Philipp Maurer war 1984 Präsident des AFV. Er hat die Zeit im AFV schon fast vergessen (oder sie wenigstens in den hintersten Hirnregionen archiviert), das Jubiläumsjahr hat jedoch die Erinnerungen wieder geweckt:
Grosses Thema damals war – wie der Brief an das EDI im Blog belegt – das
Waldsterben. Und irgendwie wurde auch langsam das Ende der ETH-Abt. VI
für Forstwirtschaft eingeläutet. Da war auf der einen Seite das
klassische Berufsbild des Forst-Ing. mit Berufsschutz
(Wählbarkeitszeugnis) und auf der anderen Seite eine Vielfalt von neuen
Aufgaben im Umweltbereich, wo es aber die Förster nicht recht schafften
aufzuspringen. Das Sonderzügli der Förster steuerte klar auf ein
Abstellgleis zu (da würden wohl ein paar meiner Kollegen widersprechen…).
Heute scheint das Waldsterben kein Thema mehr zu sein (weder in der Öffentlickeit noch unter den Studierenden) und das “Sonderzügli” der Förster an der ETH wurde in das Department der Umweltnaturwissenschaften integriert. Geblieben ist dennoch die Möglichkeit des Wählbarkeitszeugnisses für die Studierenden mit der Vertiefung Wald- und Landschaftsmanagement. Das Spagat zwischen den beiden Seiten der Ausbildung scheint gelungen zu sein.
Dass aber nicht nur die politische Agenda die Themen des AFV bestimmten, zeigt eine kleine Anekdote mit lehrreicher Moral.
Am meisten in Erinnerung habe ich die Chlaushöcks und Maibowlen. Ein
paar Flaschen übriggebliebene Maibowle stellten wir im AFV-Büro an der
Universitätsstrasse 19 auf den Fenstersims. Die schöne
Sonneneinstrahlung beflügelte die Gärung und die Flaschen explodierten,
was die Putzfrau dazu veranlasste, an die Tür zu schreiben “Schnaps
gehört nicht in die Hände von kleinen Kindern!”.
Wir hoffen, die Erinnerungen bleiben auch in Zukunft wach!
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Der Blogger ist wieder zurück aus den Ferien!

…und wird versuchen, ein wenig mehr Inhalt zu schaffen.

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Die Zeiten ändern sich…

Der AFV vor vielen Jahren….

 

 

…und die AFK heute!

obere Reihe (von links nach rechts): Crest Simeon, Silvana Wölfle, Bastien Burri, Sophie      Stroheker, Corina Pescatore, Martin Brüllhardt, Anja Bader, Roman Vonwil.

untere Reihe (von links nach rechts): Simone Bachmann, Flurina Schnider, Philippe Graf.

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