Philipp Maurer war 1984 Präsident des AFV. Er hat die Zeit im AFV schon fast vergessen (oder sie wenigstens in den hintersten Hirnregionen archiviert), das Jubiläumsjahr hat jedoch die Erinnerungen wieder geweckt:
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Grosses Thema damals war – wie der Brief an das EDI im Blog belegt – das
Waldsterben. Und irgendwie wurde auch langsam das Ende der ETH-Abt. VI
für Forstwirtschaft eingeläutet. Da war auf der einen Seite das
klassische Berufsbild des Forst-Ing. mit Berufsschutz
(Wählbarkeitszeugnis) und auf der anderen Seite eine Vielfalt von neuen
Aufgaben im Umweltbereich, wo es aber die Förster nicht recht schafften
aufzuspringen. Das Sonderzügli der Förster steuerte klar auf ein
Abstellgleis zu (da würden wohl ein paar meiner Kollegen widersprechen…).
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Heute scheint das Waldsterben kein Thema mehr zu sein (weder in der Öffentlickeit noch unter den Studierenden) und das “Sonderzügli” der Förster an der ETH wurde in das Department der Umweltnaturwissenschaften integriert. Geblieben ist dennoch die Möglichkeit des Wählbarkeitszeugnisses für die Studierenden mit der Vertiefung Wald- und Landschaftsmanagement. Das Spagat zwischen den beiden Seiten der Ausbildung scheint gelungen zu sein.
Dass aber nicht nur die politische Agenda die Themen des AFV bestimmten, zeigt eine kleine Anekdote mit lehrreicher Moral.
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Am meisten in Erinnerung habe ich die Chlaushöcks und Maibowlen. Ein
paar Flaschen übriggebliebene Maibowle stellten wir im AFV-Büro an der
Universitätsstrasse 19 auf den Fenstersims. Die schöne
Sonneneinstrahlung beflügelte die Gärung und die Flaschen explodierten,
was die Putzfrau dazu veranlasste, an die Tür zu schreiben “Schnaps
gehört nicht in die Hände von kleinen Kindern!”.
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Wir hoffen, die Erinnerungen bleiben auch in Zukunft wach!