An die Herren der Radiovereinigung Schweiz (ich bin überzeugt, so etwas gibt es)
Als ich gestern Abend mit dem Auto von Schüpfheim über Luzern nach Regensdorf fuhr, wollte ich in Ermangelung einer Kassete, die der Stimmung entsprach, wieder einmal Radio hören. Leider musste ich feststellen, dass dies nicht ohne erheblichen Aufwand gemacht werden kann. So empfing ich ganz am Anfang noch DRS3, der Sender ging aber nach zehn Minuten in Rauschen über.Auch auf keiner anderen Frequenz war er zu empfangen. So also weitersuchen und circa jede Viertelstunde den Sender wechseln, weil es einfach auf längere Zeit keine rauschfreien Sender gab. Dann kam kurz nach Birmensdorf Radio Sunshine rein, der hielt für 20 Minuten. Nach dieser Zeit war meine Hoffnung schon dahin, als ich ihn auf einer anderen Frequenz wiederfand. Bis nach Hause hatte ich ihn dann auf circa fünf Frequenzen gehört.
Weshalb ist es möglich, wenigstens beim Radio den Kantönligeist wegzulassen und eine Frequenzeinigung zu erzielen (z.B. ein Bereich für Lokalradio und ein Bereich für Nationalradio). Dann könnte man nämlich DRS1,2,3 wenigstens in der ganzen Schweiz rauschfrei auf der gleichen Frequenz empfangen und könnte sich das viertelstündliche Senderwechseln ersparen. Das es möglich ist zeigt Schottland, dort empfingen wir während zwei Wochen rumfahren (von Süd bis Nord) den gleichen Sender.
Undden besten Empfang hatten die deutschen Nachbarsender und das französische Radio. Irgendwie unlogisch, oder?
Der Herbst hat auch definitv begonnen, das 0730-Bild von Google:
