Monthly Archive for September, 2008

Zürich hat abgestimmt…

…wir freuen uns. Endlich können wir rauchfrei in den Ausgang. Auch wenn es bis zur Umsetzung noch mindestens ein Jahr dauern wird. Und wer weiss, ob wir dann nicht schon zu alt sind ;) . Aber auf jeden Fall ist es eine Errungenschaft. Und es wird auch nicht wie befürchtet so sein, dass die Raucher ihre eigene Party draussen feiern und des drinnen nur noch nach Bier und Schweiss stinkt.
Wieso ich das weiss? In Finnland ist es seit Jahren so und wir hatten keinen enzigen schlechten Ausgang. Die Raucher gehen zwar vor die Türe, dies tut der Party aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. auch in kleinen lokalen kann man tanzen bis morgen früh ohne schlechte Luft und kann daher viel mehr trinken… ;)
Und auch die Jacke stinkt nachher nicht noch zwei Tage wie ein Aschenbecher. Wir freuen uns…

Die kleinen Dinge

Erstaunlich, wie sich mit kleinsten Änderungen grösste Auswirkungen ergeben. Da ich jeden Tag diverse Packen Papier und auch die zugehörigen Schachteln dazu öffne, bemerke ich bei jeder neuen Lieferung wieder eine kleine Änderung. So gab es Kartonschachteln, die fast nicht zusammengeleimt waren, was äusserst praktisch ist für das Öffnen. Jetzt haben wir eine Serie, wo man sich fast die Finger wund reisst und man den Karton einreissen muss, weil sich der Kleber partout nicht löst. Dann auch bei den einzelnen Packen variert der Öffnungsmechanismus stark. Das “Clever Open” war vielleicht mal clever (eine Lasche und dann vorperforierte Hülle), doch seit der neuen Ladung reisst bereits die Lasche ab und wenn mans dann doch mal schafft, dass sie dranbleibt, ist die Perforierung nichts mehr wert, die Cellophanhülle lässt sich nur sehr mühsam aufreissen (Stichwort Cd-Verpackung).
Und man sollte doch meinen, mit der heutigen Technologie sollte es möglich sein, bei so einfachen Dinge eine Konstanz zu behalten…

Wall E

Ich komme jedesmal ins Schwärmen, wenn ich Poster oder Filmausschnitte des neusten Films aus dem Hause Pixar sehe. Nicht wegen der Geschichte (die scheint Disney-Standard zu sein), sondern wegen der technischen Ausführung. Diese Bilder sind einfach genial. Was wir an der Eth als Standbilder produzieren, macht Pixar während 1,5 Stunden. Gibt hochgerechnet 25*3600*1,5 ungefähr 130’000 Bilder, die an Realismus nur schwer zu überbieten sind. Insbesondere die Startsequenz, wo der Roboter auf der verlassenen Erde herumfährt. Der Müll ist sagehaft gemacht.

Wo allerdings nach wie vor Schwierigkeiten bestehen, sind die realisitschen Menschen. Obwohl man auch in diversen Spielen sehr nahe rankommt, kann man doch noch keine echten Personen rüberbringen. Man stelle sich vor, die Schauspieler könnten abgeschafft werden. Doch ich bin überzeugt, der Tag wird kommen…

Kleiner Vorgeschmack: (Quelle:Pixar.com)

Wall-E