Es waren einmal drei Männer, die wollten ein Bild in ihrer Wohnung aufhängen.
Der erste nahm einen Nagel und versuchte ihn mit der Hand in die Wand zu drücken. Er mühte sich stundenlang ab, doch schlussendlich kam er zum Ziel und konnte sein Bild nach einem halben Tag Arbeit aufhängen.
Der zweite hatte mal etwas von einer ganz neuen Erfindung namens Hammer gehört. Er ging also zuerst in den Supermarkt und kaufte sich so ein Werkzeug. Zuhause angekommen, ergriff er den Hammer am Metallteil und schlug den Nagel mit dem Holzstiel ein. Es wunderte ihn zwar wieso das so mühsam ging, aber er dachte, das muss halt so sein. Auch er kam zum Ziel und hatte nach einer Stunde sein Bild an der Wand hängen.
Auch der dritte hatte sich einen Hammer gekauft, um sein Bild einzuschlagen. Er jedoch testete zuerst herum und fand heraus, dass es viel einfacher geht, wenn man den Hammer am Holzstiel hält und mit dem metallenen Kopf auf den Nagel schlägt. So hatte er sein Bild in fünf Minuten montiert.
Jede gute Geschichte hat eine Moral, also…
Der Hammer ist genauso ein Werkzeug wie der Computer. Auch der muss richtig benützt werden und nur mit probieren kommt man weiter. Nicht denken, ich habe es schon immer so gemacht, ich werde es auch weiterhin so machen. Lieber ein bisschen probieren oder dem Nachbarn auf die Finger schauen. Vielleicht gibt es ja einen Trick, um das ganze weniger mühsam zu machen, um gleichzeitig zwei Linien zu zeichen, eventuell gerade mit Füllung dazwischen. Die Zeit, die man ins probieren investiert, holt man locker wieder raus, denn diese Kentnisse bleiben bestehen, die Arbeit wiederholt sich.
Auch Computer sind nur Werkzeuge, die benutzt werden wollen und zwar richtig…