Monthly Archive for Februar, 2008

Games und das FBI

Wir wissen ja alle, dass Windows Vista zusammen mit dem FBI entwickelt wurde. Dadurch sendet nicht nur der Computer automatisch mögliche terroristische Dokumente an die Hauptverwaltung, sondern man kann auch direkt auf verdächtige Rechner zugreifen. Ganz einfach, indem man fbi:/ gefolgt von der Ip des gewünschten Computers angibt. Passwort ist bbiwy (Big Brother is watching you).

Aber das nun die Geheimdienste auch Onlinegames überwachen ist neu. Besonders beim bekannten Spiel World of Warcraft (nachfolgend WoW genannt) sind die Ermittler nun aktiv tätig. So sollen durch ihr Spielverhalten auffällige Spieler analysiert werden und auf terroristische Aktivitäten überprüft werden. Leider ist bis jetzt noch kein Leitfaden “WoW für Terroristen” erschienen, so dass man nicht genau weiss, wie man als Terrorist spielen muss. Die Devise lautet bis jetzt einfach “auffällig”. Das könnte zum Beispiel töten der eigenen Leute beinhalten oder immer nur den Bombenleger spielen. Bei Battlefield möglichst hohe Häuser finden und mit dem Flugzeug hineinfliegen. In Flugzeugträger hineinzufliegen wird allerdings nicht als terroristisch gewertet, sondern nur als Kamikaze.

Dank den Geheimdiensten wird dann wohl in Zukunft jeder WoW-Spieler analysiert und es werden auch noch andere Gruppen dazukommen. Denn auch Massenmörder sollen ein spezifisches Spielverhalten an den Tag legen. Ganz zu schweigen von den entflohenen Sträflingen. Und auch heimliche Backstreetboys-Fan können nun endlich gefunden werden. FBI sei Dank.

Nur kleines

Du stehst auf am Morgen und begibst dich auf den Hönggerberg. Schon im Lift fallen dir kreativ verschriebene Plakate auf. Auf dem am ersten Tag hängende “Computer am Neuaufsetzen” steht die hansgeschriebene Nachricht “Hätte das nicht in den Semesterferien Zeit gehabt?”. Beim Ankommen im Lift leuchtet nicht nur das G auf, sondern es steht auch fein säberlich hinten dran noch “-Punkt”. Sowieso scheint der Lift ungeahnte Kreativität auszulösen. Davon zeugt auch ein auf die beiden Lifttüren geklebetes Bild der sixtinischen Kapelle, wo sich Gott und Adam bei jedem Schliessen der Lifttüren die Hand reichen. Hinter einer Zimmerbezeichnung klemmt ein Flyer der letzten Party. Zwischen den Pissoirs sind rote Linien an die Wand geklebt. Sichtgrenze steht unten dran. In der Kabine klebt ein Kalender an der Wand,Werbung einer Ingenieurfirma. Jeden Monat zuverlässig gewendet.
Der Papierkorb mit dem Gesicht ist leider verschollen, aber ich bin sicher, dass auch der wieder auftauchen wird.

Ja, es leben die kleinen Sachen, denn erst die machen das Leben (und Studieren an der Eth) lebenswert.

Ich wollte ja…

Mist. Ausgerechnet dann, wenn ich mal Publicity gehäbt hätte, steigt der Blog aus. So lag es gestern nicht an mir wegen Ausschlafen oder so, wie manche vielleicht schon klammheimlich vermutet haben. Denn bevor solche Gerüchte entstehen, kann ich mit gutem Gewissen einfach auf den Server zeigen. Denn der hatte gestern anscheinend den Geist aufgegeben. Genauer gesagt, hat jemand eine Falle für den Browser gstellt. Sobald man nämlich die Seite aufrief, wurde der Browser in eine Endlosschleife geschickt, die nie beendet werden kann. Gottseidank hat mein Firefox das gemerkt und bevor er sich in der Endlosigkeit verlor, noch mit letzter Kraft diese Nachricht geschickt. Von wem diese Falle gestellt wurde, ist allerdings bis jetzt noch nicht klar. Man vermutet einen Mensch, aber ob das der war, der den Server programiert hat oder der, der den Server wartet, ist bis heute ungeklärt. Die Untersuchungen laufen aber noch…

Denn schliesslich ist ja der Blog Bestandteil der Welt geworden, zumindest der Schweiz. Und was würde die Welt machen ohne täglichen Blog? Würde die “heute” untergehen, weil sie die Blogrubrik nicht auferhalten könnte? Auf jeden Fall herzlichen Dank für das Veröffentlichen. Der Sprung über die Eth-Grenze ist geschafft ;) .

heute vom donnerstag, 21.2.08